Archiv für Januar, 2012

28.01.2012

Als ich Cosmic Tribe 2010 zufälligerweise bei einem Konzert hörte, hat es mich, bzw. meine Ohren, mit fettem Sound umgenagelt. Geile Riffs, bombastisches Schlagzeug, eine charismatische Stimme….und ab geht die rockige Reise. Am Tag darauf bestellte ich die neueste CD bei Amazon. Mehr über die Band findet ihr auf meinem Blog!

Hallo, wie seid ihr in das neue Jahr gekommen und was sind eure Pläne für 2012?

Olli: Ich bin sehr gut ins neue Jahr gekommen. Ganz easy reingefeiert und das neue Jahr ganz locker angegangen 😉 Mein Plan für 2012? Fit bleiben, das neue Album schreiben und produzieren und so viel davon unters Volk bringen wie es geht. Ausserdem natürlich live rocken wann immer es möglich ist.

Bromme: Persönlich hatte ich mit einigen Rückschlägen im letzten Jahr zu kämpfen, darum ist es immer schön, wenn man ein funktionierendes und familiäres Umfeld hat, das einen unterstützt, dazu gehören neben meiner Freundin auf jeden Fall auch die Jungs aus der Band! Wir wollen 2012 unser neues Album produzieren, das passiert wie immer in unserem bandeigenen Studio, welches direkt an den Übungsraum angebunden ist. Es stehen knapp 20 Songs zur Auswahl, die wir nun im Laufe der nächsten Monate verfeinern und dann Stück für Stück aufnehmen werden.

Ihr hattet bereits Auftritte in den USA sowie durch Europa. Gab es da besondere Ereignisse oder/und Momente?

Olli: Da gab es ne Menge Ereignisse und Momente – einige, an die ich mich erinnere und andere an die ich mich nicht erinnern kann, hahaha. Wir haben auf jeden Fall ne DVD davon und wenn ich nochmal was wissen will guck ich mir die an 😉 Am meisten ist mir in den Staaten in Erinnerung geblieben, dass die Menschen dort auf einen zugehen und man gerade auch als Musiker ohne Neid als Musiker ernst genommen wird. Man erfährt dort eine Wertschätzung für das was man auf die Bühne bringt – fehlt hierzulande leider recht oft… Dort ist Live-Musik Kultur und das merkt man überall.

Bromme: In den USA war ich leider noch nicht dabei. Da sind aber einige Dinge passiert, die vielleicht lieber unter dem Deckmantel des Schweigens bleiben sollten. Bei unseren Shows in Deutschland gab es eigentlich keine besonderen Vorkommnisse, es verläuft bei uns immer möglichst gut geplant und läuft dann feucht-fröhlich ab. Ich kenne keine Band die sich bei Auftrittsabenden disziplinierter verhält als Cosmic Tribe! Interessant vielleicht dass das Publikum in den östlicheren Bundesländern weitaus offener und dankbarer mit einem umgeht, als es in Städten wie Hamburg, Bremen oder Lübeck der Fall ist.

Wie fanden die Amerikaner eure Auftritte und….lassen sich Amerikaner anders rocken als Deutsche,….?

Olli: Die Amis haben uns abgefeiert. Getanzt, gegrooved und nachher mit uns gefeiert. Zwischendurch haben wir auf der Bühne Bier und Tequila von denen ausgegeben bekommen, den Rest kannst Du dir vielleicht denken. Also ein definitives JA – Amis (zumindest die Südstaatler) rocken anders und lassen sich auch gerne rocken und mitreißen und sind zugänglicher/offener!

Bromme: Wie gesagt ich war nicht dabei. Ich weiss aber von den Jungs dass die Amis weitaus mehr und hemmungsloser auf Livemusik und Rock stehen als es bei uns der Fall ist. Hier ist Vieles zu kritisch und zu verwöhnt, die Muckerpolizeit ist halt imemr anwesend aber manchmal gehört man selbst halt auch dazu, dazu macht man zu lange selber Musik!  Es kommt bestimmt auch an in welchen Gegenden der USA man auftritt aber in Texas haben die Jungs damals einen Glücksgriff getroffen.

Ihr seit live (habe euch im November 2010 live gehört) wirklich gut, wird es irgendwann eine Live-CD von euch geben?

Olli: Definitv. Wir sammeln schon fleissig Material – auch per Video wird kräftig mitgeschnitten. Jetzt kommt aber erstmal ein neues Studioalbum und dann sehen wir weiter.

Bromme: Danke, ich denke Du warst bestimmt bei der Show hier im Gig, das war speziell für mich ein besonderer Abend hier in Linden aufzutreten und es gab auch einen bestimmten Gast, dessen Anwesenheit mir viel bedeutet hat! Wir schneiden wenn es geht die Shows ab und an mal mit. Nach dem kommenden Album ist es durchaus eine Überlegung wert, mal einen Auftritt aufzunehmen, denn live klingen wir weitaus direkter als auf Platte, das wurde uns auch schon des Öfteren bestätigt und ist in unserem Sinne: Rauf und direkt auf die Fresse!!

Welche musikalischen Charaktereigenschaften bringt jedes Bandmitglied ein und wie wirkt sich das innerhalb der Band sowie Musik aus?

Bromme: Wir sind immer offen für neue Musik und da nicht limitiert, es kommt sogar vor, dass mal eine CD von Howard Carpendale im Bandbus läuft. Grundsätzlich mögen wir alle handgemachte Musik, bei der man Ehrlichkeit und kompositorisches Können spürt und sich noch etwas abgucken kann. Haupteinflüsse bei den anderen liegen eher in Musik aus den 80s und 70s. Ich selber mag es zur Zeit eher ruhig und progressiv, Band wie King Crimson, Camel, Wishbone Ash haben es mir momentan angetan. Und mal wieder die alten Stones, Scorpions, Mother Tongue, 16 Horsepower, Opeth. Auch die Black Keys sollte man mal gehört haben!

Olli: Ja, ich schließe mich da Bromme an. Wir sind offen und lassen das auch im Songwriting für uns „arbeiten“. Ich persönlich mag es gerne rau, hart und melodisch, aber auch gerne mal melancholisch. Bands wie Mother Love Bone, Monster Magnet, Korn, Alice in Chains aber auch The Black Crowes, Tesla, Black Stone Cherry und Wolfmother haben ihren festen Platz in meinem CD/MP3 Player. The Doors, Led Zeppelin sind natürlich auch auf meiner Playlist. Im Metalbereich halte ich es mit Bands wie Mudvayne, Slipnot u.s.w.

Wenn man eure Musik in knappen Worten beschreibt, welche Worte wären dabei?

Bromme: Fett, eingängig, melodisch, verTRIBT! It´s Grooveshit, Baby!

Olli: Groove, Melodie, Hook, Gitarre satt, Energie, Blues und ein Schuss Retro – Neo Hippie Space Rock!

Danke Jungs, ich freue mich bereits auf euren Auftritt am 23.03. im „Chez Heinz“…..bis dann.

Blakvise CD am 27.01. erschienen…auch im Media Markt

Veröffentlicht: 28. Januar 2012 in MUSIKwelt
Schlagwörter:,

Media Markt, Amazon….sie haben die neue CD von Blakvise….kaufen oder bestellen, hören, glücklich sein!!

Das auf dem foto ist Dennis…Gitarrist von Blakvise

Im übrigen kann ich euch auch die neuen Merchandising-Artikel (T-Shirts) von Blakvise empfehlen, grandiose Optik. Mehr unter http://www.blakvise.de

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Michel Teló – Ai Se Eu Te Pego-Oficial (Assim você me mata)

Veröffentlicht: 28. Januar 2012 in MUSIKwelt
Schlagwörter:

ein hübsches Lied auf portugiesisch…….und das Publikum… 🙂

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Wer meinen Blog verfolgt hat, ist bestimmt des öfteren auf Blakvise gestoßen. Falls noch nicht, so könnt ihr im Musikbereich mehr über diese grandiose Band erfahren.

24.01.2012

1) Was können wir von eurer neuen CD „firmament“ erwarten, welche am 27.01. erscheinen wird?

Ich denke wir haben es geschafft unserem Album „firmament“ einen eigenen Sound, eine eigene Atmosphäre zu verschaffen. Alle 11 Songs auf dem Album haben einen eigenen Charakter und doch klingen die Songs als Album homogen zusammen. Dafür ist der Sound, den wir zusammen mit Willi Dammeier im Institut für Wohlklangforschung geschaffen haben, ein wichtiger Bestandteil.

2) Darf sich Hannover auf Auftritte von euch freuen?

Na, auf jeden Fall! Hannover ist unsere Basis, die Konzerte „zuhause“ sind immer die schönsten! Am 11.Februar geht’s los mit unserer Release Party in der 60er Jahre Halle der wunderbaren Faust. Das wird auf jeden Fall ein ganz besonderer Abend, da wir zum ersten Mal das neue Album spielen werden! Und das dann noch im Rahmen von Faust Forward, also ist für den ganzen Abend eine großartige Party angesagt.

3) Werdet Ihr 2012 wieder so oft die Bühne rocken oder wird es eher ruhiger?

Wir hoffen das wir mehr unterwegs sein werden als bisher! Wir haben bisher schon einige Shows bestätigt und ich denke und hoffe das da noch einige dazu kommen werden! Wir hatten 2011 einige Änderungen in unserem Umfeld, neues Label, neue Booking Agentur und natürlich die Aufnahmen zum neuen Album! Somit haben wir erst im Juli 2011 angefangen Live zu spielen. Dieses Jahr sieht es anders aus. Unser Umfeld ist konstant und ich denke alle Arbeiten super zusammen. Jetzt kann es für uns so richtig los gehen.

4) Warum tragt ihr bei Auftritten kein eigenes Merchandising?

 Ich denke auf der Bühne sein eigenes Shirt zu tragen ist nicht ganz unser Ding. Wir laufen ja im „normalen“ Leben auch nicht mit Shirts herum auf denen unsere Namen stehen. Wenn wir auf der Bühne sind dann sind wir Blakvise. Meist tragen wir schlichte Bühnenkleidung um nicht von der Musik abzulenken. Danach dann in das frische eigene Shirt zu schlüpfen, ist schon eher unser Ding.

5) Mir persönlich gefällt euer neuer Bandschriftzug wirklich gut, warum habt
ihr diesen geändert?

Zum neuen Album gehört ein neues Artwork und zum Artwork gehört ein guter Schriftzug! Wir waren alle total begeistert, als wir die neue Designs von unserem Grafiker Dave gesehen haben. Ich denke er passt nicht nur perfekt
zum Artwork, sondern passt auch zu den neuen Stücken.

6) Welche musikalischen Charaktereigenschaften bringt jedes Bandmitglied
ein und wie wirkt sich das innerhalb der Band sowie Musik aus?

Es ist gerade die Mischung unserer Charaktere die uns zu dem macht was wir sind. Der eine ist organisierter als der
andere und der nächste ist eher spontan und bringt damit etwas in die Musik ein. Es wirklich einzugrenzen wer was
einbringt ist nicht so einfach möglich. Das Substrat das aus den einzelnen Einflüssen entsteht kann man auf dem neuen  Album sehr gut hören. Und wer uns etwas besser kennt, der hört schon von wem was kommt… und wer uns nicht kennt: Kommt zu unseren Shows und lernt uns kennen!

Ja, wir sehen uns am 11.02., bis dann & Danke

-> KLICK HIER  <-

neulich beim Training kam diese starke Aufnahme zustande!

(Ice Lions Langenhagen, Training im Lenny Soccio Event Center, Langenhagen)

22.01.2012: Reha zu 2/3 rum

Veröffentlicht: 23. Januar 2012 in AKTUELLES / NEUES

Hallo Freunde,

nun liegt die voraussichtlich letzte Reha-Woche vor mir. Wenn man richtig Gas gibt (sonst wäre ich ja nicht da), dann ist es ein wirklich anstrengendes Thema. Fotos darf man in der Einrichtung leider nicht schiessen, ansonsten hätte ich euch mal paar tolle Sachen gezeigt. Schöne Grüße & einen guten Start in die Woche.

20.01.2012: Als „Mille“ nach dem Trainingslager Zeit gefunden hatte war ich auf die Antworten eines ehemaligen Fanblockgefährten der 90er Jahre gespannt. Vielen Dank „Mille“

Hey Frank, im Sport sollten wir uns doch alle Dutzen, oder? Gerne

1. Wie bist du in´s neue Jahr gekommen?

Eigentlich ganz gut … Ich habe Sylvester ab 10 Uhr die Klamotten fürs Trainingslager gepackt, weil unser Bus Neujahr um 15 Uhr Richtung Portugal gefahren ist. Dann habe ich von 20-23 Uhr Zuhause fernsehgeguckt und bin erst dieses Jahr wieder aufgewacht.

Wirklich wahr, bin halt nicht dieser Sylverstertyp, ist doch alles nur Kommerz.

2. Kannst du dich noch an dein erstes Spiel als Zeugwart unserer „Roten“ erinnern?

Das erste Freundschaftsspiel haben wir bei Eintracht Hannover gemacht. Das erst richtige Spiel war gegen den KSC, live im DSF Donnerstag, 30.07.1998. Wir – gerade aufgestiegen und die aus der 1. Liga abgestiegen. Wir gewinnen das Spiel 1-0 kurz vor Ende, Torschütze Kobylanski. Das wird für mich unvergessen bleiben.

3. Vermisst du es manchmal, dass du nicht im Fanblock stehen kannst sowie die Auswärtsfahrten mit den Fans?

Na klar, das ist es auch, was ich wirklich vermisse. Du siehst von der Tribüne aus das Spiel deutlich besser als von unten. Und die Fahrten zu den Auswärtsspielen mit dem Zug fehlen mir natürlich auch… Vielleicht fahre ich deshalb auch immer zu sehr vielen anderen Spielen.

4. Was sagst du dazu, dass wir In der Euro-League spielen?

GENIAL ist wahrscheinlich noch untertrieben. Aber trotzdem zählt für mich immer auch die Bundesliga – Das ist unser täglich Brot!

5. Du hast schon einige Trainingslager mitgemacht. Gab es da besondere Ereignisse, die unvergessen sind?

Ja klar, damit beantworte ich auch gleichzeitig Frage 6. Der Vinicius war immer zu einem Spass bereit und zu haben. Er war auch der Hauptanführer in der ganzen Bände. Die Jungs haben mich immer mit Eiern und Mehl eingepudert – das ist so ein „brasilianischer Brauch“, hat Vini immer gesagt.  Da hatten wir immer richtig viel zu lachen. Na ja, wer über sich selbst lachen kann. Heute schmeißen die Jungs mich eigentlich immer ein mal in den Pool, das ist eigentlich auch ganz lustig.

6. Gibt es einen Spieler, der dir besonders in Erinnerung geblieben ist? siehe vorige Antwort.

Sledge-Eishockey – Ice-Lions schlagen Wiehl deutlich!

(Fotos: siehe in der Bildergallerie)

Langenhagen.
Es hätte im Ergebnis nicht besser aussehen können. Mit einer deutlichen 8:3 Niederlage wurde der aktuelle Tabellenführer der Deutschen Sledgeeishockey Liga, die Wiehl Penguins von den Ice-Lions-Langenhagen im wahrsten Sinne des Wortes abgefrühstückt. Von Spielbeginn an waren es die Niedersachsen, die den Spielablauf bestimmten und dem deutlich zu schwach agierenden Gegner aus Wiehl für seine Passivität abstraften.
Kaum 2 Minuten gespielt, war es der an diesem Spieltag überragende Torsten Ellmer, der auf Zuspiel von Jörg Wedde zum 1:0 traf. Noch im ersten Spielabschnitt konnte Youngster Felix Schrader, völlig frei vor dem Wiehler Gehäuse stehend, einen Pass von Udo Segreff zum 2:0 nutzen. Beim 3:0, nur 13 Sekunden nach dem Eröffnungsbully für den Mittelabschnitt, zeigten die Ice-Lions Spitzenhockey. Bei zwei schnellen Doppelpässen der Langenhagener hatten die Penguins keine Chance und Christoph Appelkamp konnte auf Vorlage von Udo Segreff und Torsten Ellmer einnetzen. Ein Fehlpass von Spielertrainer Gerd Bleidorn direkt auf die Kelle von Wiehls Goalgetter Sebastian Kessler war die Ursache für das zwischenzeitliche 3:1. Erneut Appelkamp, sowie Segreff und Ellmer (2) waren es, die das Ergebnis zu Ungunsten der Gäste auf 7:1 hochschnellen ließen, bevor wieder Kessler, dieses Mal nach Fehlpass von Jörg Wedde, einen Anschlußtreffer zum 7:2 erzielen konnte. Im Schlußdrittel versuchten die Penguins den Druck noch einmal zu erhöhen, scheiterten jedoch immer wieder an der Langenhagener Abwehr und an dem herausragenden Goalie Simon Kunst, der mit seinen Paraden einige Male die Wiehler Stürmer zur Verzweiflung brachte. Ein letzter Treffer von Ellmer in der 34 Minute (Zuspiel Wedde) und eine erneute Ergebniskosmetik durch Kessler in der vorletzten Spielminute stellten das Endergebnis von 8:3 in einem spannenden und sehenswerten Sledgeeishockey-Spiel her.

 

 

 

Quelle & Dank an: www.sledgeeishockey.de

:::::: Deutsche Sledgeeishockey Liga 2011/12

Platz
Team
Spiele
gew.
unent.g.
unent.v.
verl.
Tore
Punkte
1
Wiehl Penguins
5
4
0
0
1
53:14
12
2
SpG Bremen/Adendorf
5
3
1
0
1
36:04
11
3
Ice Lions Langenhagen (M)
4
3
0
1
0
33:05
10
4
Kamen Barbarians
3
2
0
0
1
11:05
6
5
Dresden Cardinals
5
1
0
0
4
09:28
3
6
Heidelberg Ice Knights
6
0
0
0
6
02:88
0

Hallo zusammen,

ich möchte diese Kategorie mit einem Kurzinterview mit Thomas Brdaric eröffnen, welcher zur Zeit in Usbekistan bei Bunyodkor Taschkent als Sportdirektor arbeitet. In Erinnerung ist er den Meisten als ehemaliger Spieler bei Hannover 96 sowie als 8-facher Nationalspieler.

18.01.2012

Frage 1: Wie geht´s Ihnen? Mir geht es wunderbar.       

Frage 2: 96 spielt nun in der Euro-League…ein Traum, oder? Kein Traum, ist Realität

Frage 3: An was denken Sie, wenn Sie Hannover hören oder lesen? An die schöne Zeit die ich damals hatte.

Frage 4: Was hat Ihnen in Hannover besonders gut gefallen? Die Nähe zu den Leuten und das das Stadion zentral liegt und so die Indentifikation zur Stadt und den Fans immer gegeben ist.

Frage 5: Ist Mille tatsächlich der beste Zeugwart der Welt oder gibt es in Brasilien bessere? Mille ist ein Unikat, immer für Späße zu haben. Aber am Spieltag sollte man nicht mit ihm spaßen da ist er dann sehr seriös.

Frage 6: Gab es ein besonderes Spiel oder ein besonderer Moment im 96-Trikot? Jedes Spiel habe ich genossen im 96 Trikot das wird einem aber erst dann richtig bewusst wenn man kein Profi mehr ist. LG aus Taschkent.

-> 2010/11: 4. Platz, die beste Saisonplazierung in der Bundesliga für unsere „Roten“

-> 2010 / Saisonabschluss gegen den Abstieg, Spiel in Bochum

-> Die Paraden von Robert Enke

-> Relegationsspiel 97/98 gegen TeBe Berlin / Aufstieg in die 2. Liga ….unvergessen!

-> Das bis dato leider letzte Punktspiel-Derby gegen Eintracht BS (um Platz 1 in der Regionalliga, Saison 1997/98)

-> DFB-Pokalsieg´92

-> Deutscher Meister ist 1954 …überraschend Hannover 96!!!

3 Titel, 3 Wunder:

In der Saison 1937/38 wurde Hannover 96 zum ersten Mal Deutscher Fußballmeister. Die Mannschaft erreichte das Endspiel durch ein 3:2 nach Verlängerung im Halbfinale in Dresden gegen den Hamburger SV. Das Finale wurde am 26. Juni 1938 in Berlin ausgetragen. Gegner war die in den 1930er Jahren dominierende Mannschaft des FC Schalke 04, die als hoher Favorit galt. Vor mehr als 90.000 Zuschauern lautete das Ergebnis 3:3 nach Verlängerung. In der Wiederholung des Endspiels, am 3. Juli 1938 erneut in Berlin vor diesmal über 94.000 Zuschauern ausgetragen, stand es nach der regulären Spielzeit erneut 3:3. Hannover 96 gelang in der Verlängerung der Siegtreffer zum 4:3 n.V. und damit eine kaum für möglich gehaltene Sensation: Hannover 96 war deutscher Fußballmeister 1938.

1953/54 gelang ihm mit einer namenlosen Elf, in der kein einziger Nationalspieler der späteren Weltmeistermannschaft aus Deutschland stand, nach einem Startrekord mit 22:0 Punkten in der Oberliga Nord der Gewinn der Norddeutschen Meisterschaft und der Einzug in die Endrunde um die deutsche Meisterschaft. 96 schaffte in der Endrunde gegen den Berliner SV 92 und den VfB Stuttgart den Einzug ins Endspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern. Das Finale wurde im Hamburger Volksparkstadion vor 80.000 Zuschauern ausgetragen. Kaiserslautern war klarer Favorit, da die Mannschaft viele Nationalspieler aufwies, die später in Bern zudem noch überraschend Fußball-Weltmeister 1954 werden sollten. In Hamburg gab es am 23. Mai 1954 ebenfalls ein Wunder – der Außenseiter Hannover 96 besiegte Kaiserslautern nach einem 1:1 zur Halbzeit mit 5:1 und wurde zum zweiten Mal deutscher Fußballmeister.

Von 1989 bis 1996 gehörte Hannover 96 der zweiten Liga an. 1992 gelang es dem Verein unter Trainer Michael Lorkowski als erstem Zweitligisten, den DFB-Pokal zu gewinnen. Die Mannschaft, die in dieser Saison in der Staffel Nord der zweiten Bundesliga nur im oberen Mittelfeld spielte, besiegte mit dem VfL Bochum, Borussia Dortmund, dem Karlsruher SC, Werde Bremen sowie im Finale Borussia Mönchengladbach dabei gleich fünf Bundesligisten. In Dortmund lag 96 zur Halbzeit bereits 2:0 zurück und drehte das Spiel zu einem 2:3 Auswärtssieg. Torwart Jörg Sievers avancierte zum Pokal-Helden, indem er sowohl im Halbfinale gegen Bremen (7:6 n.E.) als auch im Finale (4:3 n.E.) mehrere Elfmeter parieren konnte. Im Halbfinale hatte er den entscheidenden Elfmeter für Hannover zudem selbst sicher verwandelt. Beim Halbfinalsieg war ich dabei…unglaublich!!!

Nach dem Gewinn des DFB-Pokals durfte Hannover 96 1992/93 als Zweitligist im Europapokal der Pokalsieger starten. Als eine der größten Ironien der Vereinsgeschichte gilt das Los in der ersten Runde des Wettbewerbs: Statt einer internationalen Mannschaft wurde ausgerechnet der Europacup-Sieger des Vorjahres, Werder Bremen, zugelost – in einem Wettbewerb, in dem abgesehen vom Titelverteidiger nur eine Mannschaft pro Land startete. Nach einem 1:3 in Bremen reichte es im Rückspiel in Hannover nur zu einem 2:1-Sieg, so dass die Mannschaft den Einzug in die zweite Runde verpasste.

Zudem gab es noch 3 weitere Wunder:

1984/85: Aufstieg mit einem jungen Team aus vielen hannoverschen Talenten:

Erst unter Trainer Werner Biskup gelang in der Saison 1984/85 der Wiederaufstieg in die erste Liga mit einer jungen Mannschaft. 1983 waren Martin Giesel und Bastian Hellberg von Arminia Hannover geholt worden. Aus Schalke waren die erfahreneren Werner Lorant und Bernd Thiele geholt worden. Dierßen war allerdings nach Schalke abgegeben worden. 1984 kamen von Arminia Hannover noch Michael Gue und Maximilian Heidenreich und aus den USA Franz Gerber, während Lorant bereits nach einem Jahr wieder Hannover verließ. Stammspieler wurde auch der von den eigenen Amateuren aufgerückte Matthias Kuhlmey. Da Hannover einen Mini-Etat besaß und als Abstiegskandidat Nr.1 gehandelt wurde, gilt dieser Aufstieg mit vielen hannoverschen Spielern als nicht vergessenes Wunder bei den Fans.

1973: Das Wunder von Wuppertal – Die Entscheidung gegen den ewigen Rivalen:

Schlechte Ausgangsposition
Die Stimmung bei den Anhängern von Hannover 96 war am 26. Mai 1973 auf einem Tiefpunkt. Die Roten hatten gerade bei Erzrivale Eintracht Braunschweig mit 2:3 verloren und war dadruch stark abstiegsbedroht. Mit dem Sieg im Derby am 32. Spieltag hatte sich die Eintracht einen Drei-Punkte-Vorsprung auf Hannover 96 und Platz 17 der Bundesligatabelle verschafft. 1973 galt noch die Zwei-Punkte-Regel, zudem stiegen nur zwei Mannschaften ab. Daher schien zwei Spieltage vor Saisonende der Abstieg für Hannover 96 so gut wie sicher.

Entscheidung am letzten Spieltag
Nach dem 33. Spieltag sah die Ausgangsposition schon etwas besser aus. Das Team von Trainer Hannes Baldauf gewann mit 2:0 gegen Hertha BSC. Zeitgleich unterlag Braunschweig mit 0:3 beim 1. FC Kaiserslautern. Auch der FC Schalke war noch abstiegsgefährdet. Rot-Weiß Oberhausen dagegen stand bereits als Absteiger fest. So ging Hannover 96 mit 24 Punkten als Vorletzter in den letzten Spieltag am 9. Juni 1973. Ein Punkt fehlte auf den Rivalen aus Braunschweig, auch Schalke war mit zwei Punkten Vorsprung noch in Reichweite.

In den Medien wurde 96 dennoch bereits als Absteiger gehandelt. Kaum jemand traute dieser Mannschaft noch einen Sieg beim heimstarken Wuppertaler SV zu. Kaum einer der treuen Fans wagte zu hoffen, dass Braunschweig sein Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf verlieren würde. Die personellen Voraussetzungen vor der Partie in Wuppertal waren auch nicht gerade rosig. Neben den verletzten Stammkräften Pauly, Mrosko und Rühmkorb fiel auch Verteidiger  „Eddy“ Bandura kurzfristig aus. Auf Grund dieses Pessimismus begleiteten nur knapp 1.000 96-Fans das Team nach Wuppertal.

Ständiger Kontakt nach Braunschweig
Während der Partie im traditionsreichen Stadion am Zoo in Wuppertal stand die Trainerbank von 96 im ständigen Kontakt mit dem Geschehen in Braunschweig. Die Reservisten der Roten hatten das Transistorradio am Ohr, den Blick allerdings auf das Spielfeld gerichtet. Trainer Hannes Baldauf und Manager Kleemann wollten wissen, ob sich die eigenen Anstrengungen noch lohnten.

Um 15.33 Uhr sendete 96 dann das erste Lebenszeichen nach Braunschweig. 96-Verteidiger Rainer Stiller erzielte schon in der 3. Minute die 1:0-Führung für Hannover. Die Spannung stieg, als der Düsseldorfer Gerd Zewe um 15.48 Uhr die Fortuna in Braunschweig ebenfalls mit 0:1 in Führung brachte. Die Freude hierüber hielt jedoch nur kurz. Fünf Minuten später markierte Ludwig Bründl den 1:1-Ausgleich für die Eintracht. 96 ließ sich aber nicht beirren und erfüllte seine eigene Aufgabe. Hans Siemensmeyer setzt einen Freistoß unhaltbar zum 0:2-Pausenstand ins Wuppertaler Tor. Da das Torverhältnis von Hannover 96 deutlich besser war als das der Braunschweiger, brauchte die Eintracht unbedingt einen Sieg.

Braunschweig wie gelähmt
„Es gab damals noch keine Anzeigetafel, aber wir Spieler haben das Ergebnis von Hannover 96 von unserer Bank erfahren. Wir wussten also immer, wie es steht. Wir hätten ja unser Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf nur gewinnen müssen, um in der Bundesliga drin zu bleiben. Aber wir waren wie gelähmt und katastrophal schwach. Jeder wusste, dass es schief geht“, erinnert sich Braunschweig-Akteur Bernd Gersdorff.

Das 96-Team mobilisierte nach der Pause die letzten Kräfte. Als Willi Reimann um 16.54 Uhr mit dem 0:3 die Weichen endgültig auf den 96-Auswärtssieg stellte, war die Abstiegsgefahr bereits gebannt. Denn eine Viertelstunde zuvor hatte Klaus Budde für Fortuna Düsseldorf das 1:2 in Braunschweig erzielt.

In letzter Sekunde gerettet
Hannover 96 holte am Ende durch das zweite Tor von Willi Reimann den zweiten Auswärtssieg der Saison und gewann mit 0:4. Durch die gleichzeitige Heimniederlage der Braunschweiger retteten sich die Roten damit zum dritten Mal in letzter Sekunde vor dem Abstieg. Schalke 04 gewann sein Heimspiel souverän mit 2:0 gegen den Hamburger SV und war damit ebenfalls gerettet.

Fix und fertig lagen sich 96-Verantwortliche und Mannschaft nach dem Schlußpfiff von Schiedsrichter Quindeau vor 25.000 Zuschauern (mehr als 10.000 davon aus Hannover!!) in Wuppertal freudentrunken in den Armen. Präsident Ferdinand Bock jubelte: „Jetzt können wir mit den ausgefertigten Regionalliga-Verträgen ein Freudenfeuer anzünden.“

1998: Wiederaufstieg gegen TeBe Berlin:

Während bei 96 die Kassen zwischenzeitlich leer waren, hieß der Gegner TeBe Berlin. TeBe hatte mit 10,-Mio DM einen Etat, der locker im oberen Zweitligadrittel lag. Zudem hatte TeBe seit über einem Jahr kein Spiel mehr verloren. Und dann kam das Wunder, nachdem man das Hinspiel in Berlin 0:2 verloren hatte.

96 zurück in der zweiten Liga! Um 22.57 Uhr war das kleine Wunder perfekt – und Jörg Sievers wieder einmal der Held. Dank des überragenden Torhüters gewann 96 das zweite Aufstiegsspiel gegen Tennis Borussia Berlin mit 5:1 nach Elfmeterschießen. Nach 120 Minuten hatte es 2:0 für Hannover gestanden, Rückstand aus der ersten Partie ausgeglichen.                  50 000 waren aus dem Häuschen. Das Spiel begann mit einer Überraschung. In letzter Minute hatte 96-Trainer Reinhold Fanz seine Aufstellung geändert. Volkan Arslan und Jürgen Degen blieben draußen, Bastian Reinhardt und der zuletzt aus dem Kader verbannte Hakan Bicici durften von Beginn an mitmachen. 96 nach dem 0:2 in Berlin am Boden, aber es brodelte im Niedersachsen-Stadion. „Steht auf, wenn Ihr Rote seid“, sangen die Fans. Fast schien es so, als sollten sie erneut enttäuscht werden. Denn die Hauptstädter tauchten schon in den ersten Minuten zweimal gefährlich vor Hannovers Schlußmann Jörg Sievers auf. Dann aber flog der erste Ball in Richtung TB-Tor – die Berliner Mauer (nur sieben Gegentore in 34 Regionalliga-Spielen) fiel dank des Flugkopfballtreffers von Gerald Asamoah (7. Minute). Die so wichtige frühe Führung war da. Dann kam Hektik ins Spiel. Hannovers Dieter Hecking und Berlins Dejan Raickovic rangelten um den Ball. Der Ex-96er Raickovic wurde immer wieder ausgepfiffen, weil er bei Freistößen das Spiel verzögerte. Und Gästestürmer Ilija Aracic wollte einen Platzverweis für 96 provozieren. Er fiel, obwohl ihn Torwart Sievers gar nicht berührt hatte – aber der Schiedsrichter nicht darauf hinein. Jürgen Aust zeigte sowohl Aracic als auch dem fuchsteufelswilden Sievers die gelbe Karte (37.). Es brodelte weiter, dann war Zeit, die Gemüter abzukühlen. Nach der Halbzeitpause wurde Tennis Borussia offensiver. Allerdings agierte das Team wesentlich passiver als beim Hinspiel im Mommsenstadion – war’s die Nervosität nach dem schnellen Rückstand? Mehr als einmal konnten die Berliner den Torschützen Asamoah nur mit brutalen Fouls stoppen. Ein zweiter Treffer mußte her, damit’s zumindest in die Verlängerung gehen konnte. Die Zuschauer verlangten nach „Milo, Milovanovic“. Hannovers Toptorjäger (22 Saisontreffer) war im Gegensatz zum Hinspiel dabei – wenn auch nur auf der Reservebank. Der sensible Serbe kam nach einer Stunde für Bicici ins Spiel. Fortan geriet TB noch mehr unter Druck. Und 96-Coach Fanz riskierte alles, brachte Offensivmann Babacar N’Diaye für Manndecker Bernd Eigner. Dieser Mut wurde belohnt. Es traf, mit einem wunderschönen Fallrückzieher – natürlich Milovanovic. Ein Fußballmärchen. Die Stimmung kochte über. Zusammengerechnet stand’s nun 2:2 – Verlängerung.

Zur Erinnerung: TB hatte in der gesamten Drittliga-Saison nie zwei Gegentreffer in einem Spiel kassiert. Trainer Hermann Gerland, genannt „Tiger“, fauchte am Spielfeldrand. Es passierte nicht mehr viel. Abgesehen von einem offenbar nicht regulärem Tor der Berliner und der Tatsache, daß 96 in Unterzahl weiterspielen mußte (Damian Brezina verletzt, schon dreimal ausgewechselt). Also Elfmeterschießen. Da trafen alle hannoverschen Schützen nervenstark ins Netz, drei Berliner versagten. Dann ging die Aufstiegsparty richtig los. Es gab Ehrenrunden ohne Ende, und die Fans sangen dazu: „Oooooooh, wie ist das schön“.

(Ich hatte seit Ewigkeiten eine Karte für das Spiel. Da ich aber die Niederlage in Berlin bereits live gesehen hatte, war meine Hoffnung gegen diesen vermeintlich überlegenen Gegner gering. Auch wenn Hannover in den 2 letzten Spielzeiten stets mehr als 100 Saisontore erzielte, Berlin war der klare Favorit. Zum Glück habe ich mich doch noch kurzfristig umentschieden und bin ins Stadion gepilgert…zum Glück!) 

1996–2002: Der Neuaufbau

Dem Abstieg in die Regionalliga folgte ein personeller Aderlass. Am Anfang der Saison 1996/97 waren vom alten Kader lediglich Torwart Jörg Sievers, Libero Carsten Linke und Kreso Kovacec übrig. Doch der Neuaufbau gelang: Reinhold Fanz als Trainer und Franz Gerber als Manager stellten eine junge Mannschaft zusammen. 1997 wurde Hannover 96 überlegen Regionalligameister. Zur Mannschaft gehörten u.a. Otto Addo, Vladan Milovanovic, Fabian Ernst, Kreso Kovacec und Dieter Hecking. Hannover scheiterte jedoch in der Relegation an Energie Cottbus, in einem denkwürdigem Spiel, als das Flutlicht des Stadions ausfiel und Cottbuser Fans Otto Addo und Gerald Asamoah bespuckten und mit Bananen bewarfen.

Im Verlauf der zweiten Regionalligasaison 1997/98 kam es zu einer offenen Rebellion gegen die „Kahlschlagpolitik“ des Vereinspräsidenten Utz Claassen, an dem sich auch die Mannschaft und verschiedene Mitarbeiter und andere Funktionsträger des Vereins beteiligten. Die Mannschaft rief unter anderem den damaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten Gerhard Schröder zu Hilfe, um den Verein vor seinem eigenen Präsidenten zu schützen. Im weiteren Verlauf der Turbulenzen kam es zu Masseneintritten aus der Fanszene mit dem einzigen Zweck, Claassen auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung abzuwählen. Dieser versuchte erfolglos, die neuen Mitglieder für nicht stimmberechtigt zu erklären und wich einer Abstimmung anschließend durch plötzlichen Rücktritt aus. Zu Claassens Nachfolger wurde der Hörgeräte-Unternehmer Martin Kind gewählt, der die Strukturen des Vereins grundlegend professionalisierte und viel eigenes Geld investierte.

1998 stieg 96 als erneuter Regionalligameister unter Trainer Reinhold Fanz wieder in die zweite Liga auf, die Rückkehr in den Profifußball war geschafft. Zahlreiche junge Spieler, die knapp zehn Jahre später in der Bundesliga und der deutschen (Gerald Asamoah, Fabian Ernst, Sebastian Kehl u. a.) bzw. ghanaischen Nationalmannschaft (Otto Addo) spielten, waren beteiligt. Der spätere 96-Trainer Dieter Hecking gehörte ebenfalls zur Aufstiegsmannschaft. Langjährig treue Spieler und Idole der 90er Jahre waren vor allem Torwart Jörg Sievers und Abwehrspieler Carsten Linke. „Colt“ Sievers ist heute Torwarttrainer des Vereins.

Der direkte Durchmarsch in die Bundesliga wurde 1999 mit dem 4. Platz knapp verfehlt. Auch in der Saison 2000 (Platz 10) und 2001 (Platz 9) hatte 96 lange Kontakt zu den Aufstiegsrängen, fiel aber jeweils im Verlauf der Rückserie zurück.

2002-2004: Wiederaufstieg und zwei Jahre Abstiegskampf

2004-2009: Etablierung im Bundesliga-Mittelfeld

Seit 2009: Nach Tiefpunkten zum Höhenflug

Die Saison 2009/10 begann mit einem kleinen Fehlstart, nur einem Punkt in zwei Spielen und dem blamablen DFB-Pokal-Aus gegen den Viertligisten Eintracht Trier. Dem Fehlstart folgte der Rücktritt von Trainer Hecking, dessen Entlassung von Fans und Umfeld schon seit einigen Monaten gefordert worden war. Sein Nachfolger Andreas Bergmann lieferte zunächst eine positive Bilanz ab: Unter ihm holte die Mannschaft 15 Punkte aus den folgenden zehn Spielen und stand im Mittelfeld der Tabelle. Nach der Selbsttötung von Nationaltorwart Robert Enke am 10. November 2009 erzielte die Mannschaft in den folgenden sechs Spielen nur einen Punkt und geriet erstmals seit 2004 wieder in Abstiegsgefahr. Trainer Bergmann wurde nach einer 0:3-Heimniederlage gegen den Tabellenletzten Hertha BSC am ersten Spieltag der Rückrunde beurlaubt und wenige Stunden später durch Mirko Slomka ersetzt. Unter Slomka verlor 96 zunächst sechs weitere Bundesligaspiele, ehe die für den Verein beispiellose Negativserie mit nur einem Punkt aus nunmehr zwölf Spielen am 6. März 2010 mit einem 2:1-Sieg beim SC Freiburg endete. In der Folge fing 96 sich wieder und holte in den letzten zehn Spieltagen der Saison 16 Punkte, so dass der Klassenerhalt am letzten Spieltag gesichert werden konnte. Am Ende der Saison 2009/10 stand 96 mit 33 Punkten auf Platz 15.

Die Prägung der Saison durch den Tod Robert Enkes spiegelt sich am Ende in den erreichten Punkten überdeutlich wieder: 16 Punkte aus den ersten zwölf Spielen mit Enke, nur ein Punkt aus den folgenden zwölf Spielen nach seinem Tod und aus den letzten zehn Spielen wiederum 16 Punkte. Neben der Anstellung von Sportpsychologen hatte sich auch eine Solidaritätskampagne von Verein und verschiedenen Institutionen um Unterstützung für die verunsicherte Mannschaft bemüht.

Mit einem 4:2 gegen Meisterschaftskandidat Schalke 04 am 30. Spieltag, einem 6:1 im letzten Heimspiel gegen Mönchengladbach und einem 3:0 am letzten Spieltag beim direkten Abstiegskonkurrenten VfL Bochum, für das die 96-Fans trotz einer Kartenverkaufssperre für Gästefans über 40 Prozent der Tickets erwerben konnten und fast durchweg in rot gekleidet in Bochum erschienen waren, war 96 schließlich doch noch die sportliche Rettung gelungen.

Nach schwachen Testspielergebnissen und dem Pokalaus im Elfmeterschießen gegen den Viertligisten Sportvereinigung 07 Elversberg galt Hannover 96                                                             zu Beginn der Saison 2010/2011 in den Medien als Abstiegskandidat Nummer eins. Sowohl der Trainer Mirko Slomka als auch der Sportdirektor Jörg Schmadtke standen unter Druck. Tatsächlich aber präsentierte sich Hannover 96 sehr erfolgreich. 96 überholte am dreizehnten Spieltag mit dem siebten Sieg der Saison gegen den Hamburger SV den früheren sportlichen Rivalen Eintracht Braunschweig in der ewigen Bundesligatabelle und kletterte zwei Spieltage später einen weiteren Platz in dieser Tabelle. Am 16. Spieltag stellte Hannover 96 mit einem 2:1-Sieg über den VfB Stuttgart den Vereinsrekord von fünf Bundesligasiegen in Folge aus der Saison 2004/05 ein. Am 17. Dezember 2010 verlängerte Hannovers Topstürmer Didier Ya Konan seinen bis 2012 laufenden Vertrag vorzeitig um weitere 2 Jahre. Zum Ende der Hinrunde stand 96 auf Tabellenplatz vier. In der Vereinshistorie war dies die beste Hinrunde seit Gründung der Fußball-Bundesliga.

Freundschaften & Rivalitäten

Es besteht eine langjährige Fanfreundschaft mit dem Hamburger SV, diese wird inzwischen (2010) von großen Teilen der Fanszene beider Vereine getragen. Dies wird weithin als eine der intensivsten Fanfreundschaften im deutschen Fußball wahrgenommen. Freundschaftliche Verbindungen bestehen weiterhin zu Teilen der Fanszene von Arminia Bielefeld und Odense BK aus Dänemark. Bei spielen zwischen Hamburg und Hannover hallt es aus beiden Fanblöcken abwechselnd und doch gemeinsam singend „HSV“ durch das Stadion…Gänsehautstimmung garantiert!!

Als Erzrivale seit der Gründung der Bundesliga 1963 galt lange Zeit Eintracht Braunschweig. Die Rivalität gründet sich auf die sportliche Situation der 1960er und 1970er Jahre, als beide Vereine in der ersten oder zweiten Liga spielten; sie flammte 1996 bis 1998 noch einmal auf, als Hannover 96 zu Braunschweig in die Drittklassigkeit abgestiegen war. Seit zwischen den Vereinen meist ein Zwei-Klassen-Abstand besteht (seit 2002 ist Hannover wieder erstklassig und Braunschweig in der Regel drittklassig), wird sie vor allem von Braunschweiger Seite gepflegt. Gelegentlich kommt es aber auch in Hannover noch zu rivalitätstypischen Schmähungen der Braunschweiger.

An die Stelle des sportlichen Regionalrivalen ist Werder Bremen als geographisch nächstgelegenster und gleichzeitig von 96-Fans ernst genommener Bundesligaverein getreten. Die Rivalität wird dadurch verstärkt, dass Werder Bremen auch für den mit 96 befreundeten Hamburger SV Erzrivale ist. Der VfL Wolfsburg, eigentlich der geographisch nächstgelegene Bundesligaverein, wird von den meisten 96-Fans aufgrund der geringen Tradition und des kleinen und einseitig auf dem VW-Konzern aufbauenden Umfelds als nicht rivalitätsfähig angesehen und eher ignoriert.

Eine weit verbreitete Antipathie herrscht seit 1997 gegenüber Energie Cottbus. Sie geht auf rassistische Übergriffe gegen Spieler von Hannover 96 und eine später eingestandene Flutlichtmanipulation durch die Cottbusser in der Aufstiegsrelegation zur 2. Bundesliga 1997 zurück.

sensationelles im Sport // Videos

Veröffentlicht: 10. Januar 2012 in SPORTwelt

-> grandioser Touchdown

-> zu früh gefreut

-> Greene bei der WM…der Spaß mit englischen Torhütern geht weiter

-> unvergessen…Kolumbiens Nationaltorwart Higuita, der den Trick mehrmals erfolgreich fabrizierte

-> Freistoß von Roberto Carlos

-> das schönste Eigentor der Welt!!

Meine Hausbar, 08.01.2012

Veröffentlicht: 8. Januar 2012 in AKTUELLES / NEUES, BILDERgallerien

ich habe mal wieder nachzählen müssen. Es sind 92 Flaschen, die im Keller nicht mitgezählt 🙂

Der Großteil liegt bei Rum aus den verschiedensten Ländern.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

siehe pdf-Datei

>> Ohne-Worte <<

Hallo Freunde guter Gitarrenriffs,

am 27.01. erscheint die neue blakvise-CD.

Diese kann bei www.amazon.de bereits vorbestellt werden (Hörproben sind bereits hinterlegt)

Doch damit nicht genug…

am 11.02. könnt ihr mit blakvise abrocken! die release party ist in die Partyreihe „Faust forward“ integriert: Einlass 23 Uhr für nur 5€!!!

10 years ago the USA had Steve Jobs, Bob Hope and Johnny Cash.

Now we have no Jobs, no Hope and no Cash.