Archiv für Februar, 2012

96 und der Super-März

Veröffentlicht: 28. Februar 2012 in AKTUELLES / NEUES
In zwei Tagen ist der Februar schon wieder herum, und Hannover darf sich auf den März freuen. Für die Fußballfans in der Region wird es der Super-März, prall gefüllt mit vielen und interessanten Spielen; der Monat, in dem wichtige Weichen gestellt werden .
Wie praktisch ist es, kurz vorher noch einen neuen Freund und Anhänger gefunden zu haben: Jürgen Klopp, der 96 mit Borussia Dortmund in der letzten Begegnung des Februars mit 3:1 besiegt hat, bekannte sich öffentlich als Fan der „Roten“ („Darauf stehe ich total“). Hannover wird den Mann im März noch einmal brauchen können, denn an einer für 96 wichtigen Partie ist der Klub gar nicht beteiligt: Am 20. März spielt der Zweitligist Greuther Fürth im DFB-Pokalwettbewerb gegen Klopps Borussen. Sollten die Dortmunder gewinnen, wäre das gut für 96, denn dann würde auf Grund der besonderen Pokal-Konstellation in der Bundesliga mit großer Sicherheit der derzeit belegte 7. Platz reichen, um auch kommende Saison in der Europa League vertreten zu sein.Doch der Super-März hat auch mit 96 als Hauptdarsteller einiges zu bieten: mindestens zweimal Europa, viermal – oder sogar fünfmal, wenn das Spiel gegen Mönchengladbach auf den 31. März angesetzt werden sollte – Bundesliga.

Ein Blick auf den Monat der Vorentscheidungen.

Aufsteiger im Aufwind

Die erste Aufgabe im März scheint die leichteste. Am kommenden Sonnabend ist der FC Augsburg zu Gast. 96 ist zu Hause noch unbesiegt, der Neuling hat erst einmal auswärts gewonnen: Was soll da schon schiefgehen? Doch Augsburg ist am vergangenen Spieltag aus dem Abstiegskeller geklettert, der 3:0-Sieg gegen Hertha BSC wird Motivation sein, nun 96 ein Bein stellen zu wollen. Mirko Slomka und seine Mannschaft sind also gewarnt, Sorgen, 96 würde Augsburg unterschätzen, muss sich aber keiner machen: Larifari- oder Überheblichkeitssymptome zeigten die 96-Profis in der Vergangenheit nicht.

Das doppelte Europa-Duell

Das Standardprogramm gibt es im März gleich zweimal: Am 8. März spielt 96 im Hinspiel des Europa-League-Achtelfinales in Lüttich, eine Woche später (15. März) wird in der AWD-Arena das Rückspiel angepfiffen. Mit den Belgiern hat die Mannschaft keine guten Erfahrungen gemacht, denn bereits in der Gruppenphase waren sie der Gegner, zweimal blieb 96 ohne Torerfolg (0:0, 0:2). Doch bange machen gilt auch in diesem Fall nicht, denn Slomka ist ein kluger Tüftler, der beim zweiten Mal bestimmt den Schlüssel findet, um Lüttich zu knacken. Außerdem ist Standard außer Form: Seit fünf Pflichtspielen wartet Lüttich auf einen Sieg, zuletzt gab es gegen Schlusslicht Sint-Truiden ein 0:0. Schaltet 96 Lüttich aus, gibt es am 29. März noch eine Europa-Zugabe mit dem Viertelfinal-Hinspiel.

Das Nordderby

Falls auf 96-Fan Klopp gegen Fürth kein Verlass sein sollte, wird das Spiel in Bremen besonders wichtig: Werder belegt mit zwei Punkten Vorsprung vor 96 den 6. Platz, der ohne Schützenhilfe ein internationales Ticket garantiert. In der Vergangenheit konnte 96 ausgeruht in die Nordderbys gehen, während die Bremer durch Europa tingelten. Mittlerweile ist es andersherum. Auch sonst haben sich die Vorzeichen verändert. Werder war jahrelang das große Vorbild für 96-Klubchef Martin Kind. Momentan ist die hannoversche Mannschaft gefestigt, während die Bremer mitten in einem Entwicklungsprozess stecken, mit kräftigen Ausschlägen nach oben (Sieg in Hamburg) und nach unten (Heimpleite gegen Nürnberg). Werders „Kindergarten“ fehlt die Konstanz, und mit Namen wie Hartherz, Trybull oder Füllkrug können 96-Anhänger noch nicht viel anfangen. Wichtiger aber ist, dass bis zum 11. März die 96-Profis wissen, was und wer da auf sie zukommt …

Krisenklub zu Gast

Gegner, die in der Krise stecken, sind normalerweise in Hannover gerne gesehen. In der vergangenen Saison waren Krisen-Klubs nach einer Niederlage in Hannover kurze Zeit später meist ihren Trainer los. Stale Solbakken vom 1. FC Köln wird das nicht gerne hören. Sechs Niederlagen aus den vergangenen sieben Spielen haben im gewohnheitsmäßig aufgeregten Köln für erste Panikanfälle gesorgt. Solbakken wirkt ratlos, Publikumsliebling Lukas Podolski trägt sich mit Abwanderungsgedanken, Manager Volker Finke spielt eine unglückliche Rolle, der Kader bietet wenig Perspektiven. Köln hat sich in der Rückrunde zu einem Abstiegskandidaten entwickelt, und bis zum 18. März, dem Tag des Gastspiels in Hannover, ist noch viel Zeit, die Nervosität im Klub zu steigern. Bei 96 hat niemand etwas dagegen, wenn es rund ums Geißbockheim stürmisch bleibt.

Duell mit wütenden Bayern

In München sind sie nach wie vor nicht gut zu sprechen auf 96. Die 1:2-Hinspielniederlage wird noch immer als Ärgernis empfunden. Und spätestens bei der Oscar-Verleihung wird sich Klubchef Uli Hoeneß an Sergio Pinto erinnert haben, den er damals für eine Hollywoodrolle vorschlug, weil er aus seiner Sicht den Platzverweis für Jerome Boateng provoziert hatte. 96 hätte sich bei den Bayern wieder ein bisschen einschmeicheln können mit einem Sieg in Dortmund. Weil das aber nicht gelang, werden am 24. März wütende Bayern mit gutem Gedächtnis auf die Gäste aus Hannover warten.

Noch nicht genau terminiert ist der Spieltag in der Woche vor Ostern. Wird es der 31. März, kommt mit Borussia Mönchengladbach das Überraschungsteam der Saison. Es wäre ein runder Abschluss eines turbulenten Monats.

(Quelle: www.haz.de)

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Zur (aktuellen) Lage der Nation

Veröffentlicht: 22. Februar 2012 in AKTUELLES / NEUES, NERVig!

In den letzten Tagen und Wochen ist mir des öfteren die Mütze hochgegangen!

Wir helfen den Griechen mit Milliarden von € die wir auch gerne lieber für uns hätten…für Kindergärten, Schulen,…! Aber die Griechen beschimpfen und verhöhnen uns als Nazis. Danke dafür!

Christian Wulff wird auf übelster Weise, ohne jeglichen Anstand, ausgeschlachtet…
da reichte mir das Live-Interview im Fernsehen! Sicher, er ist nicht unschuldig, allerdings
muß man ihn mit mehr Würde behandeln. Er hat niemanden getötet oder persönlich verletzt.

Und nun das:

Unser zukünftiger Bundespräsident lobt Sarrazin für seinen Mut und schon kommen die Muslimischen Vereine und sind empört!

Was dürfen wir Deutschen in unserem Land eigentlich noch machen, ohne das kritisiert wird??

Zentralrat der Juden, Türkische Gemeinde,…..? In anderen Ländern haben Migranten das Maul zu halten sonst geht´s mal für paar Wochen in ein Loch in die Wüste, da hat man schnell mal ganz wenig Rechte! Probier doch mal z.B. in der Türkei Politiker zu werden! Hier gibt es ausländische Politiker, kein Problem…wir sind solidarischer als die meisten Länder dieser Welt. Hier stehen nahezu jedem alle Türen und Tore offen, er sollte sich lediglich integrieren, unsere Rechte respektieren und die Sprache sowie Schrift lernen…das müssen wir Deutschen im Ausland (und hier) doch auch. Integration ist das Zauberwort, das jeder einzelne von uns mitbringen muss. Nur manche tun sich damit schwer, obwohl es selbstverständlich sein sollte! Und wenn es halt nicht klappt, dann muss es Konsequenzen geben, ist woanders doch auch so! Mein Lieblingsbeispiel sind die Polen. Die kommen in unser Land, lernen die Sprache, sind fleissig und arbeiten hart, Respekt!

Kein Land in Europa nahm bis dato mehr Ausländer/Asylbewerber auf als wir! Andere Länder sagen einfach „Stop“, hier geht nichts mehr. In Deutschland wurde dieses vor ein paar Jahren kritisiert und man mahnte uns, wir sollten doch gefälligst unsere Ausländerpolitik überarbeiten…“Haaalloo??“

Leute….warum zeigen alle mit den Finger auf uns? Deutschland hilft und macht und tut….und wir werden überwacht und beschimpft wie Verbrecher! Das schmerzt in der Seele unserer Generation.

Falls wer nun denkt, das hier ein Hauch Rassismus ins www gestellt wird, dem kann ich nur sagen,
ich habe mehr ausländische Freunde (oder Freunde mit Migrationshintergrund) als alles andere!

Er ist noch nicht im Amt, steht aber schon vor der ersten Herausforderung: Gauck lobte einst den Integrationskritiker Thilo Sarrazin für dessen Mut. Das nimmt ihm die türkische Gemeinde übel. Deshalb soll Gauck nun seine Haltung zur Integration erklären.

Noch vor seiner Wahl zum Bundespräsidenten gerät Joachim Gauck unter Druck, seine Haltung zur Integration zu klären. Gauck hatte dem Ex-Bundesbanker Thilo Sarrazin Mut für sein umstrittenes Buch über Zuwanderer bescheinigt. „Damit hat er bei vielen Deutschtürken einen wunden Nerv getroffen. Ich finde es äußerst wichtig, dass Gauck diese Verstimmung in nächster Zeit ausräumt“, sagte der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde, Kenan Kolat, der FTD.
 
Nach Euphorie jetzt Kritik
 
Beim Thema Integration sind die Erwartungen an das designierte Staatsoberhaupt besonders hoch. Hier war Gaucks Vorgänger Christian Wulff der einzige Erfolg seiner Amtszeit gelungen. Der Satz „Der Islam gehört inzwischen zu Deutschland“ verschaffte ihm anhaltende Sympathie bei Muslimen. Zudem hatte Wulff nach dem Bekanntwerden der Neonazi-Mordserie an Zuwanderern eine zentrale Gedenkfeier angeregt. Diese findet am Donnerstag in Berlin statt. Hauptrednerin ist statt Wulff Kanzlerin Angela Merkel (CDU).
 
Nach der Begeisterung über Gaucks Kandidatur regt sich nun bei einigen Themen Kritik an dem früheren Pfarrer – vor allem im linken Lager. So nehmen ihm Kapitalismuskritiker übel, dass er die Anti-Banken-Proteste der Occupy-Bewegung einst als „unsäglich albern“ abgetan hatte.
Auch Grünen-Chef Cem Özdemir erwartet von Gauck ein Signal. „Er wird zum Thema Integration bestimmt bald eigene Akzente setzen. Er ist jemand, der zusammenführen kann“, sagte er der FTD. Gauck sei wahrlich kein Unterstützer der Thesen von Thilo Sarrazin. „Sonst hätten wir ihn nicht vorgeschlagen.“ Das gehe auch aus dem fraglichen Interview hervor. Darin hatte Gauck kritisiert, Sarrazin wolle „mit einem einzigen biologischen Schlüssel alles erklären“.
 
Aussage zum Islam gefragt
 
Laut Özdemir könne niemand erwarten, dass Gauck den Parteien, die ihn unterstützt haben, immer nach dem Mund rede. „Auch wir nicht. Ganz im Gegenteil, er ist ein unabhängiger Kopf, das zeichnet ihn aus.“ Der integrationspolitische Sprecher der Bundestagsgrünen, Memet Kilic, kündigte an, Gauck nicht zu wählen.
Kolat drängte den 72-Jährigen auch zu einer Aussage zum Islam: „Gauck ist ein religiöser Mann. Es wäre schön, wenn er ähnliche Worte für den Islam findet wie Wulff.“ Beim Beitrittsgesuch der Türkei zur EU würden sich die Deutschtürken ebenfalls ein Signal wünschen. „Doch das ist wohl unwahrscheinlich.“
 
(Quelle: www.ftd.de)

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