Archiv für März, 2012

Was erst einmal ist, das bleibt!

Veröffentlicht: 27. März 2012 in DIES, DAS & JENES, NERVig!

Heute bin ich irgendwie politisch bestäubt. Es gibt aber auch Sachen, die einen wirklich ankotzen.

1) die hochgestellte 9, die dritte Ziffer hinter dem Komma bei Benzinpreisen! Warum ist die da? Die gab es bereits zu DM-Zeiten, man hätte das Ganze halbieren müssen! Des weiteren geht so zusätzlich erschlichenes Geld an die Ölmultis sowie dem Staat, der eh der größte Gauner ist! Durch die letzte 9 zahlen wir pro Liter nahezu 1 Cent mehr, aufregen tut sich keiner, zumindest sollte man sich das hinterfragen. Tankstellen haben daher stets Differenzen in der Bilanz, aber das ist das kleinere Übel.

Ich tanke ca. 1000 Liter im Jahr, das sind 9,-€ zusätzliche Kosten. Wenn jeder nur 1000 Liter tanken würde (Lkw´s sind nicht mitgerechnet), dann haben wir 9€ x 51.700.000 Autos (Jan. 2012) = 465.300.000€ Mehreinnahmen! Klar, dass niemand das Maul aufreisst!

2) Praxisgebühr! Die Krankenkassen sparen, jeder Bürger zahlt privat immer mehr drauf…und so entstehen mal kurz 2.000.000.000€ Überschuss! Nur…es wird nicht zur Entlastung der Bürger verwendet! Die Praxisgebühr war von Anfang an ein Witz! Krankenkassen-Manager haben sich damals Gehaltserhöhungen von bis zu 400% (!!) gegönnt…sie redeten plötzlich von verdienten Provisionen…haaaalloooo…die Praxisgebühr sollte die Krankenkassen sanieren, jetzt ist Geld da und nichts passiert!!

3) Warum gibt es das 1-Cent-Stück? Die Kosten für die Herstellung sind erheblich teurer!! Und es gibt Milliarden von den Dingern. „Gerade Preise“ einführen und keine 1-Cent-Stücke mehr produzieren….schon mal jemand darüber nachgedacht, außer in Finnland?

4) Der gute alte Solidaritätszuschlag! Einst wichtig für den Aufbau Ost, was ja auch mehr als Sinn machte. Der Soli sollte nur für ein paar Jahre bestehen…..und es gibt ihn noch immer…stillschweigend. Es kräht ja kein Hahn mehr danach….das Geld fliesst….aber aus unserer Tasche. Viele Städte (da gab es letztens in SpiegelTV einen Bericht darüber) wie Dortmund, Duisburg,…. haben nicht einmal mehr Geld für die laufenden Kosten und müssen für diesen Dauerzuschlag allein weitere Schulden aufnehmen, während der Osten meistenteils floriert und investieren kann. Wie gesagt, falsch war es nicht….aber er wird auch noch 30 Jahre nach dem Fall der Mauer kassiert. Selbst 40 Jahre mag ich behaupten, wetten dass…?

Wenn jemand noch weitere Beispiele hat,…..

Zwei Passanten füttern Tauben. Sagt der eine: „Tauben sind wie Politiker.“ „Wieso?“ fragt der andere. Antwort: „Solange sie unten sind, fressen sie einem aus der Hand. Aber sobald sie oben sind, bescheissen sie uns!“

Gestern war Stromausfall in Berlin. Angela Merkel steckte eine Stunde im Fahrstuhl fest. Gerhard Schröder stand eine Stunde auf der Rolltreppe…

Ex-Bundeskanzler Schröder soll entführt worden sein. Die Täter verlangen eine Million Euro, andernfalls lassen sie ihn frei.

Parlamentswahlen sind der freie Wettbewerb der Versprechungen!

Unterhalten sich zwei Männer beim Stammtisch. Fragt der eine: „Kannst Du mir den Unterschied zwischen Kapitalismus und Sozialismus erklären?“ Antwort: „Kapitalismus ist die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen. Beim Sozialismus ist es genau umgekehrt.“

Wer waren die ersten drei Politiker? – Die Heiligen Drei Könige! Sie legten die Arbeit nieder, zogen schöne Gewänder an und gingen auf Reisen.

Auf die Frage was er nach gewonnenem Kriege mit dem Irak machen würde sagte Bush einst: Wir werden den Irak in drei Teile spalten. In Super, Super plus und Diesel.

Kofi Annan: „Mr. Bush, welchen Beweis hatten Sie, dass der Irak Massenvernichtungswaffen besitzt?“ George W. Bush: „Wir haben die Quittungen aufgehoben.“

Was ist der Unterschied zwischen einem Theater und dem Bundestag? Im Theater werden gute Schauspieler schlecht bezahlt! 

Einst berichtete CNN in einer Sondersendung von einem tragischen Zwischenfall in Washington. Im weißen Haus brach gegen 7 Uhr morgens aus bisher ungeklärter Ursache ein Feuer aus, das für die Vernichtung von George W. Bushs Privat-Bibliothek sorgte. Alle beiden Bücher wurden restlos zerstört. George W. Bush zeigte sich entsetzt über diesen Verlust, er hatte das zweite Buch noch nicht fertig ausgemalt…

Was ist der Unterschied zwischen einem Telefon und einem Politiker? Das Telefon darf man aufhängen, wenn man sich verwählt hat.

Die rot-grüne Regierung beabsichtigt, die Steuererklärung drastisch zu vereinfachen. Es wird ein Fragebogen mit nur noch zwei Punkten zugestellt: 1:„Wie hoch war im Vorjahr der Betrag Ihres Einkommens?“ 2:„Überweisen Sie uns diesen Betrag.“

Ex-Kanzlerkandidat Edmund Stoiber macht einen Besuch auf einem Bauernhof und lädt dazu auch die Presse ein. Ein Fotograf knippst ihn im Schweinestall. Dann sagt er zu dem Fotografen: „Dass ihr mir aber nicht so dummes Zeug unter das Bild schreibt, wie Stoiber und die Schweine oder so!“ „Nein nein, geht schon klar.“ Am nächsten Tag ist das Bild in der Zeitung und darunter zu lesen: „Stoiber (3.v.l.)“

George W. Bush fährt mit seinem Chauffeur übers Land. Plötzlich wird ein Huhn überfahren. Wer soll es aber dem Bauern beibringen? Bush großmütig zu seinem Chauffeur: „Lassen Sie mich mal machen. Ich war der mächtigste Mann der Welt. Der Bauer wird’s verstehen.“ Gesagt, getan. Nach einer Minute kommt Bush atemlos zurückgehetzt: Blaues Auge, Oberkiefer lädiert, den Hintern reibend. „Schnell weg hier!“ Die beiden fahren weiter. Plötzlich wird ein Schwein überfahren. Bush schaut ängstlich zum Chauffeur: „Jetzt gehen aber Sie!“ Der Chauffeur geht zum Bauernhof. Bush wartet 10 Minuten, 20 Minuten, … Nach einer Stunde erscheint der Chauffeur singend, freudestrahlend, die Taschen voller Geld und einen dicken Schinken unter dem Arm. Fragt ihn Bush: „Was haben Sie dem Bauern denn gesagt?“ „Guten Tag. Ich bin der Fahrer von George Bush. Das Schwein ist tot!“

Zwei Politiker streiten sich während einer Fernsehsendung. Sagt der eine: „Es mag wohl viele Arten geben, Geld zu verdienen, aber nur eine ehrliche!“ Fragt der andere: „Und welche soll das sein?“ Darauf die direkte Antwort: „Hätte ich mir denken können, dass Sie die nicht kennen.“

In Berlin ist ein Passant hingefallen. Joschka Fischer kommt zufällig vorbei, hilft dem ihm auf die Beine und scherzt: „Dafür müssen Sie aber bei dar nächsten Bundestagswahl die Grünen wählen.“ Darauf der Passant: „Junger Mann, ich bin auf den Rücken und nicht auf den Kopf gefallen!“

Schröder,Fischer und Merkel fliegen mit einem Helikopter über Hessen. Sagt Schröder: „Wenn ich ein 100 Euro Schein runterwerfe, dann freut sich ein Hesse!“ Sagt Fischer: „Wenn ich zehn 10 Euro Scheine runterwerfe, dann freuen sich zehn Hessen!“ Sagt Merkel: „Wenn ich hundert 1 Euro Stücke runterwerfe, dann freuen sich hundert Hessen!“ Dann sagt der Pilot: „Wenn ihr nicht bald euer Maul haltet, dann werfe ich euch runter und es freut sich ganz Deutschland!“

Piraten entern die Politik

Veröffentlicht: 27. März 2012 in DIES, DAS & JENES
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„Es genügt nicht unfähig zu sein, man muss auch in die Politik gehen!“   (Spruch)

Der Erfolg der Piratenpartei setzt sich unbeirrt durch Deutschland fort. Eine Eintagfliege? Weit gefehlt! Normale Bürger mischen erfahrene Politiker auf. Die FDP sieht zur Zeit gar kein Land gegen die Piraten und ist richtig angepisst. Ob das Entern der Piratenpartei auf Dauer für Deutschland tatsächlich gut ist bleibt anzuwarten. Andererseits….warum sollte es nicht klappen? Fragt mal die Grünen, als die mit Politik angefangen haben, es hat lange gedauert bis eine wirkliche Akzeptanz entstand. Fakt ist, dass die Deutschen die Piraten nicht aus Langeweile wählen, Sie wollen ein Zeichen setzen! Viele haben von der Politik die Schnauze voll und wollen Veränderungen. Die Politik soll verständlicher und dadurch volksnäher betrieben werden. Auch wenn die Piraten von der Politik noch nicht viel Ahnung haben, bewegt wurde bereits einiges…durch die Stimme des Volkes. Man darf gespannt sein.

 

Leute, das Konzert am Freitag war ja mal was ganz anderes! Ein ca. 60qm großer Raum, die Bühne war mit Teppichen markiert….sah aus wie in einem Proberaum. Das Ganze entwickelte sich jedoch zu einem unvergesslichen Event. Die Gitarristen und Sänger standen teilweise im Publikum, das war wortwörtlich ein miteinander rocken! Vielleicht nicht immer für die Band von Vorteil, da auch der Weg zur „Bierbesorgungsecke“ nah an der „Bühne vorbeiführte. Ich muss sagen, dass dieser Abend aus meiner Sicht sein Eintrittsgeld mehr als wert war…einfach mal was anderes.

HORE –  HangOverRockExplosion kannte ich bisher nur vom „hörensagen“. Die ersten 2 Lieder machten mich nicht gerade neuguierig, bis plötzlich Lied 3 losfetzte und zwei weitere, guten Lieder folgten. Danach ebbte es innerlich etwas in mir ab, in der Zugabe flammte dann mein Rockerherz wieder auf. Alles in allem sauber gespielt, guter Gitarrist, prima Stimme. Was mich jedoch störte, und da bin ich eigen….wenn sich die Musiker permanent vom Publikum abdrehen. In diesem Falle stand der Bassist entweder seitlich oder aber zum Schlagzeuger. Der Sänger machte nach den Liedern und bei der Zugabe kurze, abgehakte, schnelle Sätze…fand ich nicht immer klar verständlich. Vielleicht lag es auch an der urigen Situation Auge in Auge mit dem Publikum, keine Ahnung. Am 01.05. spielt HORE in der „Faust“, darauf darf man gespannt sein.

Cosmic Tribe  hat einmal mehr die Menge gerockt und war in allen Belangen erste Sahne! Nicht nur die eigenen Lieder feuerten in den Raum, auch Klassiker von Led Zeppelin rockten das Publikum. Zu Cosmic Tribe muss man nicht viel sagen, außer….wer die CD´s noch nicht hat, der sollte sich diese schnellstens besorgen (CD-Tip siehe unten) !!

kurzer Videomitschnitt -> KLICK HIER

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Mein CD-Tip für das rockende Volk:

Hallo Freunde,

Bier und Musik, diese 2 Komponenten sind seit Jahrzehnten (sehr) eng miteinander verknüpft. In diesem Fall sogar regional! Und das Ergebnis ist wirklich empfehlenswert. Mit dem Kauf der CD „ALLBUM“ wird der Erlös an regionale Bands zur Förderung umgesetzt. Leute….lecker Bier & gute Mucke aus der Umgebung….geht´s besser??

BUM

Zum Bier: frisch, leicht, nicht zu würzig…lecker! Es erinnert mich stark an australisches Bier…empfehlenswert, unbedingt probieren!!!!!!!! Die einzigartige Aufmachung der 6er-Träger ist ein Blickfang. Auf  jeder Party ein garantiert gern gesehenes Mitbringsel. Nebenbei kann man auf der Bierflasche noch kommende Termine für Konzerte etc. nachlesen.

Die Musik auf dem „ALLBUM“: Die meisten Interpreten kenne ich bereits. Auch hier kann ich nur meine Empfehlung aussprechen. Hannoversche Musik ist traditionell seit Jahrzehnten gut zu hören. Leider wird es in der heutigen Zeit von schnell produzierter, kommerzieller Eintagsfliegen-Mucke immer schwerer, sich zu präsentieren oder mal im Radio gespielt zu werden.

Es gibt wirklich noch Bands, die ihre Songs selbst schreiben, die noch Instrumente spielen können und Musik leben….und das ist gut so! Playback ist hier ein absolutes Fremdwort, genau so wie Langeweile. Bitte unterstützt die Idee, für die BUM-Bier steht. 

Also…BUM-Bier kaufen, ALLBUM in den CD-Player und…Party on!

Wenn Ihr nicht wisst, wie und wo  man am besten BUM-Bier beziehen kann, eventuell für größere Parties, Events,…, das BUM-Bier-Team hilft euch gerne weiter. Weiter unten ist eine Lieferdienst-Info für euch, die perfekte Lösung für den Genuß zuhause oder einen regionalen Ort eurer Wahl.

Weiteres zu BUM-Bier -> Ein kleiner Klick zur BUM-Bier Internetpräsenz, eine gute Sache für Hannover!

allbum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lieferservice

Nicht vergessen, nicht verpassen!

Solo für einen Selbstdarsteller  – „Maischberger“-Kritik

AWD-Gründer und Wulff-Freund Carsten Maschmeyer will endlich geliebt werden. Bei Sandra Maischberger startete er eine Charmeoffensive. Doch der Mensch Maschmeyer ist fast noch unangenehmer als der Manager.

Nein, er hat nicht verraten, warum seine Bald-Ehefrau, die Schauspielerin Veronica Ferres, immer so spricht, als habe sie gerade in ein Brötchen gebissen. Aber er hat verraten, wann er ihr einen Heiratsantrag gemacht hat: am 11.11.11 – „sechsmal die Nummer 1“. Das ist kein Karnevalsscherz, sondern Romantik. Carsten Maschmeyer kennt sich mit Zahlen ebenso gut aus wie mit Gefühlen, soll das heißen.
Was ihn mit der Ferres neben der Liebe noch verbindet, ist eine fast paranoide Angst vor der Öffentlichkeit. Viele Berater und Anwälte sind damit beschäftigt, ein positives Image zu vermitteln und zu verteidigen. Maschmeyer bei Maischberger war selbstverständlich pure Promo: für sein Buch „Selfmade – erfolg reich leben“, mehr aber noch für sich selbst.
 
„Meine Mutter hat mich nie gelobt“

Maschmeyer, der Gründer des Finanzdienstleisters AWD, besitzt alles. Zig Millionen auf dem Konto, ein riesiges Anwesen auf Mallorca, eine glamouröse Freundin, beste Beziehungen in die Politik und Wirtschaft. Nur eines besitzt er nicht: die Liebe der Öffentlichkeit. Das muss ihn, den Selfmade-Karrieremann, den Perfektionisten und Kontrollfreak, furchtbar stören. Er kann jederzeit Gerhard Schröder, Christian Wulff und Klaus Meine anrufen, doch die Leitung zu den „99 Prozent“ ist gestört. Ob er denn Joachim Gauck per SMS gratuliert habe, fragte Sandra Maischberger spitz und spielte auf Maschmeyers Networking-Tipps in seinem Buch an. „Nein, ich habe seine Handynummer nicht“, antwortete der, „er lebt ja nicht in Hannover.“ Das war ironisch gemeint.
Der 52-Jährige gab in diesem Einpersonenstück, bei dem die anderen Gäste nur Statisten waren, wirklich alles, um sympathisch zu sein. Er gestand Fehler in der Wulff-Causa ein („Die Villa war rückwärts gesehen für beide Seiten keine gute Idee“) und im Umgang mit einer kritischen ARD-Dokumentation über AWD, deren Ausstrahlung er unbedingt verhindern wollte („Ich bin weggelaufen“). Er durfte sogar lang und breit seinen Aufstieg vom mittellosen Jungen ohne Vater („Meine Mutter hat mich nie gelobt“) zum erfolgreichen „Finanzarzt“ erzählen.
 
„Wer mir nützt, den möchte ich kennenlernen“

Doch die Rührung über sich selbst half nichts, auch nicht die Unterstützung des PR-Beraters Moritz Hunzinger, der von einer „Entdämonisierung des Dr. Maschmeyer“ sprach, die in der Sendung stattgefunden habe. So wie der Finanzjongleur nur durch eine großzügige Spende an die Universität Hildesheim zu seiner Doktorwürde kam, war seine Charmeoffensive bei Maischberger zu offensichtlich Strategie. Maschmeyer ist ein Parvenü, der überall mitmischen will, der immer auf Sendung ist und süchtig nach Anerkennung. So einer ist nie nur einfach so nett. Er sagte: „Wer mir nützt, den möchte ich kennenlernen.“ Zu dem ist er nett, dem schreibt er SMS und schickt ihm Blumen. Sein Buch handelt von nichts anderem.
Man hätte gestern gerne gesehen, wie der Ex-Schnauzbartträger stärker an seine Grenzen gerät. Beckmann hätte ihn an einem guten Tag zerlegt, Plasberg mit einem investigativen Einspieler zumindest zur Weißglut gebracht. Auch Sandra Maischberger hielt Maschmeyer durchaus immer wieder die tausendfachen Klagen von Anlegern vor, die wegen AWD ihr Vermögen verloren haben. Und der Multimillionär kam auch durchaus ins Trudeln, redete sich mit der „Hypothekenkrise“ heraus, dem eigentlichen Übel zu jener Zeit, einem mangelhaften „Beschwerdemanagment“ („Ich hatte als Vorstandsvorsitzender viel zu tun“) und flüchtete sich in Rechthabereien über die wahre Anzahl der falsch Beratenen. Doch davon, dass ein Teil des AWD-Imperiums – und damit sein heutiger Reichtum – schlichtweg auf Gier und Verantwortungslosigkeit beruht, wollte er nichts wissen.
 
„Für die Verlierer sind der Staat und die Kirchen zuständig“

Vom Rest der Runde drohte Maschmeyer leider auch keine Gefahr. Rudolf Dreßler, das kampferprobte SPD-Schlachtross, ist inzwischen einfach zu alt, um noch richtig zuzutreten. Wolfgang Grupp, der Chef von Trigema und „König von Burladingen“, ist selbst eine zu fragwürdige Unternehmerpersönlichkeit. Beate Wedekind wollte hauptsächlich von ihrem zweiten Leben in Äthopien erzählen. Und Moritz Hunzinger ist wie Maschmeyer einer der Strippenzieher im Netzwerk der oberen Zehntausend. Wie diese über die ganz unten denken, brachte Hunzinger immerhin auf eine interessante Formel: „Für die Verlierer sind der Staat und die Kirchen zuständig.“
 
(Quelle: www.ftd.de)