Archiv für April, 2012

Das Startup Whatsapp stellt gratis Milliarden von Kurznachrichten zu und trifft damit die Telekombranche ins Mark. Die Firmengründer und ihre Pläne bleiben dagegen weitgehend im Dunkeln.

Brian Acton und Jan Koum sind nicht das typische Gründerduo, wie es im Silicon Valley tausendfach anzutreffen ist. Sie sind in den 30ern, nicht Anfang 20. Offizielle Fotos gibt es nicht. Sie scheuen die Medien und erzählen nicht alle fünf Minuten auf einer Konferenz oder im Gespräch mit einem Tech-Blogger von ihren Errungenschaften. Sie bauen ein rasch wachsendes Startup auf und sind auf dem besten Weg, das lukrative Geschäft mit Kurznachrichten der Telekombranche zu pulverisieren. Werbung gibt es nicht, und dennoch gewinnt der Handy-Kurznachrichtendienst Whatsapp weltweit rasant Nutzer dazu.
Vor einem Jahr drängte Sequoia Capital den Gründern rund 8 Mio. Dollar auf. Gebraucht hätten sie das Geld nicht. Sie bestätigen die Summe auf Anfrage nicht einmal. Sie schweigen auch über die aktuelle Firmenbewertung oder die Anzahl ihrer Nutzer. Wie oft Whatsapp bis heute heruntergeladen wurde? Unbekannt, ebenso wie das genaue Alter der beiden Manager oder ihre weiteren Pläne zum Ausbau des Geschäftsmodells.
Nutzer verschicken über Whatsapp alleine täglich zwei Milliarden Kurznachrichten.
Das Geschäftsmodell derzeit: Whatsapp ist die meistverkaufte iPhone-App in fast 100 Ländern von Deutschland bis Dominica und läuft auf iPhone, Android, Blackberry, Windows Phone und Nokia-Betriebssystemen. Wer sich Actons und Koums Whatsapp Messenger auf sein Handy lädt, kann anderen Whatsapp-Nutzern über das Web kostenlos SMS und Video- oder Audionachrichten schicken oder Gruppenchats führen. Der Dienst ist simpel und kommt vor allem ohne störende Werbung aus.
Der Aufstieg von Whatsapp und weniger populären Rivalen wie Pinger, Viber oder auch Skypes Kurznachrichtendienst bedroht das lukrative SMS-Geschäft der Mobilfunker. Nutzer verschicken über Whatsapp alleine täglich zwei Milliarden Kurznachrichten. Der Marktforscher Ovum schätzt, dass solche Dienste die Mobilfunkbetreiber im vergangenen Jahr 13,9 Mrd. Dollar SMS-Umsatz gekostet haben. Besonders betroffen sind die Konzerne in Europa, wo viele Handykunden für jede SMS bezahlen. In den USA sind monatliche SMS-Flatrates üblich. Acton bestritt Anfang April in einem seltenen Interview, dass Whatsapp die Mobilfunkkonzerne bedrohe. „So, wie ich es sehe, fördern wir einen breit angelegten Wechsel zu Datenverträgen, und die Unternehmen, die stark davon profitieren dürften, sind die Telcos“, sagte der Gründer der Nachrichtenagentur Reuters. Wer Whatsapp nutzen will, braucht einen Datentarifvertrag, der auch für E-Mail oder zum Websurfen genutzt wird. Fast alle Smartphone-Nutzer haben Datentarifverträge, da solch leistungsfähige Handys ohne diese nicht wirklich nützlich sind. Aber Whatsapp läuft auch auf billigen Nokia-Handys mit den veralteten Betriebssystemen S40 und S60. Diese Handys sind in Schwellenländern weit verbreitet, und Whatsapp bewegt solche Nutzer zum Abschluss bisher nicht benötigter Datenverträge.
Acton und Koum lernten sich bei Yahoo kennen, wo sie jahrelang am Ausbau der IT-Infrastruktur und an mobilen Anwendungen des Webkonzerns arbeiteten. Whatsapp-Chef Koum verließ Yahoo 2008 und entwickelte den Whatsapp Messenger. Dann holte er Acton dazu. 2009 gründeten sie die Firma. Sie verdient Geld mit dem Verkauf der App und erzielt einen positiven Cashflow. Die Anwendung kostet fürs iPhone 0,99 Dollar. Für alle anderen Betriebssysteme ist sie gratis, Nutzer zahlen nach einem Jahr eine Jahresgebühr von 0,99 Dollar. „Wir sagen nichts zu unseren Umsatzplänen, aber mit dem zunehmenden Verkauf von Smartphones haben wir viel Raum zum Wachsen“, sagt Whatsapp-Manager Neeraj Arora.
Whatsapp vermarktet keine Nutzerdaten und verkauft keine Werbung, da sie das Produkt nach Meinung der Gründer beeinträchtigen würde. Ohne Werbung könne das Startup zudem die Privatsphäre seiner Nutzer gewährleisten. Die einzigen Daten, die Whatsapp sammelt, sind Telefonnummern, um Nutzer mit ihren Freunden verbinden zu können.
Whatsapp ist der Durchstarter unter den Messenger-Apps. Aber noch größere Kopfschmerzen bereiten den Mobilfunkern in die Handybetriebssysteme integrierte Funktionen, mit denen Nutzer ebenfalls gratis SMS verschicken können. Dazu gehört Apples iMessage-Dienst für das populäre iPhone. „Das ist eine unheimliche Bedrohung für die Mobilfunker, weil die Einstiegsbarrieren so niedrig sind – Nutzer müssen nicht extra eine App herunterladen“, sagt Roger Entner, Analyst bei Recon Analytics. Schickt ein iPhone-Besitzer einem anderen iPhone-Besitzer eine SMS, wird diese automatisch als kostenlose iMessage übertragen. Der Druck auf die Mobilfunker dürfte weiter zunehmen. Laut Entner integriert Google eine iMessage-ähnliche Kurznachrichtenfunktion in einer nächsten Version seines dominanten Android-Betriebssystems.
Tschüs, SMS
Das lukrative SMS-Geschäft der Mobilfunkunternehmen wird von Startups wie Whatsapp und Schwergewichten wie Apple angegriffen. Die Mobilfunker kontern nun mit dem Multimedia-Kommunikationsdienst Joyn. Handykunden werden Textnachrichten und Fotos verschicken und Videogespräche führen können. Anstatt einzelne Nachrichten zu bezahlen, wird künftig das übertragene Datenvolumen abgerechnet. Vodafone startet im Mai als Erster in Deutschland mit dem SMS-Nachfolger, die Deutsche Telekom folgt im Sommer. Bei SMS-Alternativen wie Apples iMessage oder Whatsapp zahlen Nutzer ebenfalls für die Datennutzung, sie sind nicht auf 160 Zeichen beschränkt und können per Gruppenchat kommunizieren und Fotos versenden.
(Quelle: www.ftd.de)
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25 Jahre Tanz aus dem April – Open Air mit Benjie, Blakvise, Flimmerfrühstück und OneWayTicket
Montag, 30. April, 17:00 Uhr

Im letzten Jahr feierte das Café Monopol bereits sein 25-jähriges Bestehen und 2012 jährt sich auch die Highlight-Veranstaltung Tanz aus dem April zu 25. Male. Was als Tanz aus dem Mai begann entwickelte sich zu einer etablierten Open Air Musikveranstaltung. Seit 1987 stampfen wir das Ding am 30.April in Kooperation mit dem Langenhagener Verein für Sozialarbeit e.V. vor Allem ehrenamtlich aus dem Boden und sind stolz, dass dies bisher ohne Ausfall geklappt hat.

Motto ist wie gewohnt „umsonst & draußen“. Wir finanzieren die ganze Sache über den Verkauf von Getränken. Bitte unterstützt uns dabei, sodass wir auch im nächsten Jahr zur Tat schreiten können!

Auch in diesem Jahr haben wir unser Bestes gegeben um ein multimusikalisches Programm auf die Beine zu stellen und das LineUp kann sich sehen lassen.

Ab 17 Uhr gibt es zu sehen und zu hören:

Benjie (Reggae/Dancehall aus Hannover – http://www.benjie.de/)

Blakvise (Hardcore/Progressive Rock aus Hannover – http://www.blakvise.de/)

Flimmerfrühstück (Jazz Pop aus Leipzig – http://www.flimmerfrühstück.de/)

OneWayTicket (HighschoolRock aus Hannover – http://www.onewayticketband.de/)

Für Abhilfe bei Durst und Hunger ist wie immer gesorgt. Gegrilltes, vegane Gemüsepfanne, Slush-Eis, Bier, Cocktails, Unalkoholisches…

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Gewinn für Hannover 96

Veröffentlicht: 19. April 2012 in AKTUELLES / NEUES, Hannover 96
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Europa League macht 96 die Kassen voll

Die Europa League tut Hannover 96 gut. Der Bundesligaclub erwirtschaftet erstmals einen Gewinn von mehr als drei Millionen Euro. Clubchef Martin Kind ist glücklich. Als Hauptgesellschafter musste er früher dazuzahlen.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Martin Kind strahlte. Der Vorstandschef, Hauptgesellschafter und große Zahlmeister beim Fußball-Bundesligisten Hannover 96 muss erstmals kein Geld zuschießen. „Wir haben durch die Europa-League-Spiele einen Umsatz von 80 bis 85 Millionen Euro erwirtschaftet. Davon wird ein Gewinn von drei bis fünf Millionen Euro übrig bleiben“, sagte Kind auf der Jahreshauptversammlung des Vereins am Montagabend. „Das ist nicht viel, aber ich bin zufrieden.“
Oft genug musste der Unternehmer in den vergangenen 13 Jahren ein Minus aus eigener Tasche ausgleichen. „In einer normalen Bundesliga-Saison kommen wir auf einen Umsatz von 55 bis 60 Millionen. Das reicht nicht für einen Gewinn“, stellte Kind fest. Erst bei einer Summe von 80 Millionen plus X könne ein Club wie Hannover 96 einen Gewinn erzielen. Doch dafür sei die Wirtschaftskraft in der Region Hannover zu gering: „Wir müssen regelmäßig international spielen, um 80 Millionen Umsatz zu schaffen.“
Drei Spieltage vor Saisonende kann das Team von Trainer Mirko Slomka die Europa League zum zweiten Mal nacheinander erreichen. „Ich wünsche mir von Herzen, dass wir uns noch einmal qualifizieren“, sagte Kind. Damit sprach er den 250 anwesenden Mitgliedern aus der Seele. Die Profis fehlten, doch das nahm ihnen keiner krumm. Sie sollten nach der 0:1-Pleite in Hamburg, wo sie ausgebrannt wirkten, an zwei freien Tagen die Akkus aufladen. „Mitleid brauchen die Kerle natürlich nicht“, sagte Kind in der für ihn typischen Art.
Der gut gelaunte Clubchef freute sich über den Zuwachs von fast 5000 neuen Mitgliedern auf nun 16.820. Erstmals konnte auch der Gesamtverein e.V. mit seinen Abteilungen von Badminton bis Schach einen Gewinn erwirtschaften. “96 ist nicht nur Fußball, sondern auch Breitensport. Dieses Bewusstsein muss man noch stärker verbreiten“, forderte Kind.
Fast euphorisch feierte der unumstrittene Vereinschef – von einer Opposition und den legendären Grabenkämpfen vergangener Jahrzehnte ist nichts zu spüren – die Leichtathletin Maren Schwerdtner. Kind verglich die Trainingsleistungen der deutschen Hallenmeisterin im Mehrkampf mit denen der gut bezahlten Fußballprofis, bat dann aber die Journalisten: „Schreiben Sie bloß nicht, was ich sage.“
(Quelle: www.haz.de)

Gier & Lügen

Veröffentlicht: 17. April 2012 in DIES, DAS & JENES
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Reiche Autofahrer brechen häufiger Verkehrsregeln

Wohlhabende Menschen sind eher dazu bereit, sich zu nehmen, was sie wollen – und dafür auch Regeln zu brechen. Das gilt einer Studie zufolge im Straßenverkehr, aber auch im Sozialleben.

Im Straßenverkehr gelten Fahrer von „dicken Karren“ als rücksichtslos und dreist – und einer aktuellen Studie zufolge entspricht dieses Vorurteil tatsächlich der Realität. Reiche Menschen in teuren Autos verletzen die Verkehrsregeln eher als Fahrer von Mittelklassewagen.

Und noch mehr: Angehörige der Oberschicht lügen und mogeln der Untersuchung zufolge auch eher als Mitglieder unterer sozialer Schichten. Das berichten Wissenschaftler im Fachblatt „PNAS“. Ihre Begründung: Reiche Leute haben einfach eine positivere Einstellung zur Gier. Sie finden nichts dabei, sich zu nehmen, was sie haben wollen und verletzen dabei eher gängige Regeln und Moralvorstellungen.
Ausgangspunkt für die Analyse der Forscher um Paul Piff von der University of California war eine ganz einfache Frage: Welche soziale Klasse verhält sich eher unmoralisch – die Oberschicht oder die Unterschicht?
„Gier wird als positiv bewertet“
Es zeigte sich, dass diejenigen Probanden, die nach eigenem Bekunden einer höheren Schicht angehörten, mehr Bonbons genommen hatten als solche einer unteren Schicht. Weitere Experimente ergaben, dass die reicheren Versuchsteilnehmer auch eher logen oder schummelten, wenn es zum Beispiel darum ging, in einem Spiel Geld zu gewinnen.
 
Piff und seine Mitarbeiter machten sich dann auf die Suche nach einer Begründung für ihre Beobachtungen. Sie fanden, dass reichere Leute Gier in der Regel positiv bewerteten und das dies ihr unmoralisches Verhalten erklärte. Brachten die Wissenschaftler Mitgliedern unterer sozialer Schichten dazu, Gier ebenfalls eher positiv zu bewerten, stieg auch deren Wahrscheinlichkeit, zu lügen oder zu schummeln. Die beobachteten Unterschiede ließen sich nicht durch Alter, Geschlecht, Religionszugehörigkeit oder politische Einstellung erklären, berichten die Forscher weiter.
Jeder habe vermutlich in seinem Leben schon einmal Gier verspürt, schreiben sie. Aber dieses Gefühl sei nicht gleichmäßig über alle sozialen Schichten verteilt. Die Durchsetzung eigener Interessen sei ein bedeutendes Motiv in der Elite der Gesellschaft, und die vermehrten Wünsche, die mit größerem Reichtum und Status einhergehen, könnten Fehlverhalten begünstigen.
 
(Quelle: www.ftd.de)

14.-15. April heute vor 100 Jahren und….

Veröffentlicht: 14. April 2012 in AKTUELLES / NEUES
Schlagwörter:,

23:40 Uhr, 14.04.2012

Vor exakt 100 Jahren rammte die RMS Titanic einen Eisberg und begann zu sinken.

Wenn man sich die Situation vor Augen hält, was für ein Schicksal für tausende von Menschen seinen Lauf nahm, unheimlich. Bei Minusgraden und eiskaltem Wasser ums nackte Überleben kämpfen zu müssen…oder zu sterben. Sich bewußt von Familie und Freunden trennen zu müssen…durch den Untergang der Titanic hat sich vieles in der Seeschiffahrt geändert. Unter anderen wurde das bis heute gängige Notsignal   . . . S – – – O . . . S  als Standart eingeführterstmalig von der Titanic versendet!

2:20 Uhr 15.04.2012

Die Titanic versinkt in den eisigen Fluten des Atlantiks, 300km vor Neufundland.

Hundert Jahre später, wiederum auf den Tag genau, feiern wird den 560. Geburtstag vom italienischen Multi-Genie Leonardo da Vinci.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Des weiteren will ich euch nicht vorenthalten, dass irgenwelche Nachtschwärmer folgenden Abdruck auf dem Auto meines Nachbarn hinterlassen haben! Habe ihm gesagt….wasche deine schwarze Kiste regelmässig, man wird jedes bißchen Dreck sehen! ->

Rafael van der Vaart von Tottenham Hotspur hatte alle Hände voll zu tun, um seinen Sohn Damian nach dem Zusammenbruch von Fabrice Muamba zu beruhigen. „Mein Junge saß auf der Tribüne und hat alles mit angesehen„, erzählte Van der Vaart. „Ihm wurde klar, dass auch seinem Vater jederzeit so etwas passieren kann. Noch auf der Heimfahrt sei der Sechsjährige völlig verstört gewesen. „Ich habe ihn beruhigt und ihm gesagt, dass das jeden passieren kann, aber dass es eher selten vorkommt.“

Quelle: Sport1

Also….erst der tragische Unfall, von dem ich am 09. April berichtete…und plötzlich dieses! Fabrice Muamba bricht am 17.03., vor fasst einem Monat, mit Herzstillstand auf dem Fussballplatz zusammen. Ich bin mir sicher, dass jemand auf der Tribüne (Sylvie??) dem Kleinen genau erklärt hat, was da passierte. Nicht etwa dem Kleinen die Situation kindsgerecht umschreiben, dass es dem Spieler nicht gut geht und ihn dann in den Stadion-Innenbereich bringen und ablenken! Neeee….Damian….schau dir das an, mit etwas Pech ist der Tod (was zum Glück nicht eintrat)!

Schliesslich wurde Damian mit bereits 6 Jahren klar, dass das auch Papa passieren kann! Wer kümmert sich denn um das Kind? Wie doof muss man denn sein? Und der Satz von Rafael ist auch genial: „Ich habe ihn beruhigt und ihm gesagt, dass das jeden passieren kann,…“…den Rest hört dann ein Kind schon gar nicht mehr.

Ich plädiere dafür, dass man gegen den Klub von RVdV vorübergehend nur noch ganz vorsichtig grätscht und in die Zweikämpfe geht. Damian soll nicht sehen, dass Fussball aggressiv sein kann. Schliesslich wird dem Jungen bald das nächste Schicksal ereilen…und wer soll ihm das beibringen? Sein Vater fliegt gegen Deutschland bei der EM raus!