HORE – HangOver Rock Explosion

Veröffentlicht: 1. April 2012 in Musik, hergestellt in Hannover
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„HORE“ hörte ich letzte Woche zum ersten Mal im „Chez Heinz“. Da will ich euch diese Band nicht vorenthalten.

  • Genre: Alternative / Progressive / Rock
  • Bandbestehen: seit 2005
  • Mitglieder: Holger Cramm, Axel Giessmann, Manuel Knust, Frank Meusel
  • Heimatstadt: Hannover, Linden

Weitere Daten über die Band habe ich bis dato (noch) nicht gefunden. Fakt ist, dass diese 4-Mann-Combo eine gehörige Portion Rock im Blut hat. Hört einfach mal selbst hinein. Bisher erschienen 2 CD´s von der Band. Weiteres findet ihr unter www.hore-rock.de … von wo ich mal zwei Kritiken eingestellt habe (siehe unten), viel Spaß!

Video zum Song    Chasing Chills     -> klick hier

Video zum Song    Flying Time        -> klick hier

Nicht unter der kalifornischen Wüstensonne, sondern in der niedersächsischen Einöde sprießt dieses Stoner-Rock-Pflänzchen: die „Hangover Rock Explosion“.Doch die Herzen der vier Hannnoveraner schlagen eindeutig für Palm Desert,CA. Das Programm legen HORE selbst fest: „2 chordz“ für ein „stoner’s Hallelujah“. Dabei scheuen sie sich nicht, neben Drogen („ease my everyday“) und Liebe (grandios: „my rhyme“) auch sozialkritische Themen („megaphomaniac“) anzupacken. Die Band fabriziert auf ihrem Debütalbum einen soliden nie eintönigen Hardrock. Der vorzügliche Sänger Manuel Knust und das präzise Schlagwerk von Holger Cramm überzeugen auf ganzer Linie und Bassist Frank Meusel brilliert auf „ferryman“ mit ultraflinkem Spiel. Fans handgemachter Rockmusik sollten dieser Gruppe eine Chance geben. (Text: Eclipsed, 02/2007)

Sex, Dreck und Rock’n’Roll- bei HORE, der selbsternannten „HangOverRockExplosion“ darf es gerne mal etwas schmutziger zur Sache gehen. Die Band liefert auf ihrem neuen Album „cheap luxury bomb“ eine feine Mischung aus monstermagnetischem Stoner Rock,70’s psychedelic Rock und ungezügeltem Punk ab und distanziert sich damit recht deutlich vom aktuellen Mainstream- Business. Frontmann Manuel Knust besticht mit einer Performance, die an Dave Wyndorfs beste Zeiten erinnert und setzt alleine dadurch einige qualitative Standards, die er sich von seiner Saitenbesatzung dann auch noch mit einigen satten dynamischen Riffs unterlegen lässt. Dabei geht es allerdings nicht ausschließlich rotzig und ungehobelt vorwärts. In Songs wie „not to pay with money“ und „ease my everyday“ beweist die Band ein ausserordentliches Gespür für Harmonie und ist sich dabei auch für die eine oder andere Hookline nicht zu schade. Krasse Rock-Eruptionen zu jedem Preis also dann doch nicht, obwohl in Stücken wie „Hey“ und „No Freak“ schon ordentlich der Punk abgeht. Die Mischung macht’s auf „cheap luxury bomb“ und garantiert ein energiegeladenes  Rock’n’Roll Paket. Wer dem Werdegang von Monster Magnet, Kyuss & Co nachtrauert, ist hier bestens bedient. (Text: Legacy, 01/2007)

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