Archiv für Mai, 2012

kurz: Wir haben wenig Zeit, wir arbeiten für uns und andere Länder gleich mit. Aber in anderen Ländern gibt´s Zeit und so wird sie genutzt! Heute: Italien und Griechenland

Soeben aus Italien: 30 sek Vorspiel, 55 Sek. Orgasmus und 4 Std. rumerzählen wie gut man war!

Frisch aus Griechenland: Einen Tag im Monat wurde gearbeitet und der Rest des Monats wird darüber gesprochen!

Noch weitere Ideen?

Eine kleine Auswahl allgemeiner Ausdrucksweisen:

„That have you so thought!“ = „Das hast Du Dir so gedacht!“

„Give not so on!“ = „Gib nicht so an!“

„Heaven, ass and thread!“ = „Himmel, Arsch und Zwirn!“

„How much watch is it?“ = „Wieviel Uhr ist es?“

„Jack-look-in-the-air“ = Hans-guck-in-die-Luft

„Us runs the water in the mouth together.“ = „Uns läuft das Wasser im
Mund zusammen.“

„Human being Meier!“ = „Mensch Meier!“

„I only understand railstation“ = „Ich versteh‘ nur Bahnhof“

„It is me sausage!“ = „Es ist mir Wurst“

„My dear Mister singing-club!“ = „Mein lieber Herr Gesangverein!“

„Now we sit quite beautiful in the ink!“ = „Jetzt sitzen wir ganz schön
in der Tinte!“

„Oh Double you!“ = „Oh weh!“

„This makes you so fast nobody after“ = „Das macht Dir so schnell keiner
nach“

„Your English is under all pig!“ = „Dein Englisch ist unter aller Sau!“

„slow going is all trucks beginning = Müssiggang ist aller Laster
Anfang“

„to have a jump in the dish = einen Sprung in der Schüssel haben“

„to have much wood before the cottage = viel Holz vor der Hütte haben“

„to have not all cups in the board = nicht alle Tassen im Schrank haben“

„together-hang-less = zusammenhanglos“

Kategorie Städte und Orte:

Ass-Monkey-castle = Aschaffenburg
Bathroom-rich-echo = Bad Reichenhall
Double you upper valley = Wuppertal
How’s bathing = Wiesbaden
Raw-stick = Rostock
Rectal-town = Darmstadt
Spice-castle = Wuerzburg
There-mouth = Dortmund
To-Sitdown-home = Hockenheim
Top-of-the-train = Zugspitze

Die Politiker wie die Herren Guido Westerwelle und Günther Oettinger sind in den Videoportalen im www (dank Fremdsprachenmangel) äußerst beliebt, werden millionenfach angeklickt und sorgen wohl auf ewig für Lacher.

Im Internetportal YouTube wurde Oettingers Rede bei einer Berliner Konferenz im Dezember bislang mehr als eine Million Mal aufgerufen. In mehreren im Internet kursierenden Video-Versionen wurde Oettingers Vortrag mit Untertiteln unterlegt, um die Rede trotz seiner von einem starken Akzent geprägten Aussprache verständlich zu machen.

Im Sozialnetzwerk Facebook gibt es bereits eine Fangruppe namens: „Forget Westerwave – My new englishspeaking before-picture is G. Oettinger“ – „Vergesst Westerwelle – mein neues englischsprechendes Vorbild ist G. Oettinger“.

Esprit

Veröffentlicht: 30. Mai 2012 in AKTUELLES / NEUES
Schlagwörter:, , ,

Discounter verhökern Esprits Traum vom Glamour

Esprit  hat seinen Vertrieb nicht im Griff. Erst sind Hosen, Hemden und Shirts der letzten Sommerkollektion bem Discounter Penny in den Regalen aufgetaucht. Seit dem 16. Mai verkauft der Textilbilligheimer Kik Esprit-Mode zu Dumpingpreisen. Und jetzt verhökert auch noch die Metro -Tochter Real Restposten ab 7,99 Euro – gegen den Willen des Ratinger Kleidungsherstellers.
Ärgerlich für Esprit: „Wir wissen nicht, wie die Sachen zu den Händlern gekommen sind. Wir führen keine Aktionen mit Kik oder anderen durch“, sagte ein Unternehmenssprecher. Zwar habe Esprit „gewisse Anhaltspunkte“, wie die Produkte Ramschware geworden sind, will aber noch nicht mehr dazu bekannt geben. Die Untersuchung laufe noch.
Kenner gehen davon aus, dass Reste alter Espritkollektionen an Händler ins Ausland verkauft worden sind, etwa nach Osteuropa. „Da die Broker die Ware dort wohl nicht absetzen konnten, verkauften sie sie nach Deutschland zurück“, sagte ein Brancheninsider der FTD. Esprit hätte das mit einem Rückverkaufsverbot nach Deutschland verhindern können. Sollte der Verkäufer jedoch vertragswidrig gehandelt haben, könnte er von Esprit verklagt werden. Auch Markenartikel anderer Hersteller könnten bald in den Schnäppchenregalen deutscher Discounter liegen, sagte der Experte. Wegen sinkender Umsätze im vergangenen Jahr und dem kalten Sommer 2011 seien seit Monaten riesige Mengen an Restposten auf dem Markt.
„Für die Händler sind solche Geschäfte immer wieder ein Ärgernis,“ sagt der Geschäftsführer des Deutschen Textileinzelhandels (BTE), Siegfried Jacobs. Der Graumarkt sei ein Branchenproblem, auch andere Markenartikelhersteller – etwa Tom Tailor – hätten ältere Kollektionen bereits in Discountern wiedergefunden.
Die Ramschware ist für Esprit ein Rückschlag auf dem Weg zum Imagewechsel. Nach den Umsatzeinbrüchen über 20 Prozent im vergangenen Geschäftsjahr will sich der Kleidungshersteller sanieren und als Luxusmarke neu aufstellen. Bis 2014 will Esprit rund 1,7 Mrd. Euro in Marketing und Werbung investieren, für Glamour soll das brasilianische Model Gisele Bündchen sorgen.
Mit einer Umtauschaktion steuerte Esprit dagegen. Wer bei Kik ein Espritstück gekauft hatte, konnte die Ware zwischen dem 16. und dem 19. Mai in einer Espritfiliale zurückgeben. Auf den Einkaufspreis legten die Ratinger noch einen 10 Euro-Gutschein drauf. Die zurückgegebenen Posten sollen an eine soziale Einrichtung gehen.
Kik hingegen profitiert von den Restposten. Auch der Discounter will sich neu am Markt positionieren, exklusiver werden und damit stagnierende Umsätze beleben. Die Esprit-Aktion soll nur die erste von zwei oder drei Markenangeboten bis zum Jahresende sein.
(Quelle: www.ftd.de )

Das Bild auf der folgenden Seite ist im Krankenhaus von Bichat dazu benutzt worden, verschiedene Stress-Niveaus zu testen.

Schauen Sie sich die beiden Delphine, die aus dem Wasser springen, genau an. Die Delphine sind absolut identisch! Die Forscher haben festgestellt, dass Menschen, die unter Stress stehen, die beiden Delphine verschieden wahrnehmen. Je mehr eine Person unter Stress steht, desto unterschiedlicher werden die beiden Delphine wahrgenommen.

Generell gilt: Je mehr die beiden Delphine in der subjektiven Wahrnehmung voneinander abweichen, desto höher ist der aktuelle Stresslevel der betreffenden Person.

Wenn Sie die beiden Delphine sehr unterschiedlich sehen, hier ein guter Rat:

Räumen Sie Ihren Schreibtisch auf, gehen Sie nach Hause undruhen Sie sich aus!!

 

 

 

 

 

 


 

-> Klick hier <-   (ppt-Datei)

29.05.12 – Heute war es…

Veröffentlicht: 29. Mai 2012 in AKTUELLES / NEUES

…irgendwie anders als sonst!

Zum Beispiel sah ich Emmanzipation im Straßenbau. Da wartet man 40 Minuten um fasst 150m zu schaffen und dann fühlt man sich hinterher verarscht. Da ist eine Frau in Arbeiterkluft und schippt mit der Schaufel langsam, nahezu in Zeitlupe, den aufgebohrten Asphalt in eine Schubkarre. Währenddessen warten 2 Kerle bis die Kollegin fertig ist. Ey, wenn es überall mit der Arbeit so langsam vorwärts ginge, dann wäre die Kreuzung deren Lebenswerk.

Dann fahr ich an eine Ampel ran…und wie ich folgenden Anblick verabscheue: Fenster auf, noch einmal ziehen und ab fliegt die brennende Zigarette raus. Wenn ich bedenke dass das millionenfach am Tag passiert…irgendwann brennt´s mal wieder…soll das etwa cool sein? Die Frau hätte ich am liebsten aus dem Auto gezogen, wirkte hocharrogant. Für das Wegschmeissen von zigaretten sollte es eine empfindliche Strafe geben.

Die Deutschlandfahne weht seit heute wieder auf´m Balkon…Flagge zeigen Leute, lasst es bunt werden.

Und während ich den Tag kurz niedermeisselte, hatte der Blog zwischenzeitlich 13 Besucher, Danke Euch.

Eines will ich natürlich nicht vorenthalten…Prost… & einen schönen Abend noch.

2,3 Billionen $

Veröffentlicht: 25. Mai 2012 in AKTUELLES / NEUES
Schlagwörter:, ,

Seit den griechischen Wahlen am 6. Mai haben die Aktienmärkte weltweit 2,3 Billionen Dollar an Wert verloren, das entspricht fast der Wirtschaftsleistung Großbritanniens.

Die EURO 2012 findet vom 8. Juni 2012 bis zum 1. Juli 2012 in Polen und der Ukraine statt. Das Eröffnungsspiel der EM 2012 bestreiten am 8. Juni Gastgeber Polen und Griechenland.

Gruppe A

Fr 08.06. 18:00 Warschau  Polen –  Griechenland
Fr 08.06. 20:45 Breslau  Russland –  Tschechien
Di 12.06. 18:00 Breslau  Griechenland –  Tschechien
Di 12.06. 20:45 Warschau  Polen –  Russland
Sa 16.06. 20:45 Breslau  Tschechien –  Polen
Sa 16.06. 20:45 Warschau  Griechenland –  Russland

Gruppe B

Sa 09.06. 18:00 Charkiw  Niederlande –  Dänemark
Sa 09.06. 20:45 Lviv  Deutschland –  Portugal
Mi 13.06. 18:00 Lviv  Dänemark –  Portugal
Mi 13.06. 20:45 Charkiw  Niederlande –  Deutschland
So 17.06. 20:45 Charkiw  Portugal –  Niederlande
So 17.06. 20:45 Lviv  Dänemark –  Deutschland

Gruppe C

So 10.06. 18:00 Danzig  Spanien –  Italien
So 10.06. 20:45 Posen  Irland –  Kroatien
Do 14.06. 18:00 Posen  Italien –  Kroatien
Do 14.06. 20:45 Danzig  Spanien –  Irland
Mo 18.06. 20:45 Danzig  Kroatien –  Spanien
Mo 18.06. 20:45 Posen  Italien –  Irland

Gruppe D

Mo 11.06. 18:00 Donezk  Frankreich –  England
Mo 11.06. 20:45 Kiew  Ukraine –  Schweden
Fr 15.06. 18:00 Kiew  Schweden –  England
Fr 15.06. 20:45 Donezk  Ukraine –  Frankreich
Di 19.06. 20:45 Donezk  England –  Ukraine
Di 19.06. 20:45 Kiew  Schweden –  Frankreich

Viertelfinale

Do 21.06. 20:45 Warschau Sieger A – Zweiter B
Fr 22.06. 20:45 Danzig Sieger B – Zweiter A
Sa 23.06. 20:45 Donezk Sieger C – Zweiter D
So 24.06. 20:45 Kiew Sieger D – Zweiter C

Halbfinale

Mi 27.06. 20:45 Donezk Sieger V1 – Sieger V3
Do 28.06. 20:45 Warschau Sieger V2 – Sieger V4

Finale

So 01.07. 20:45 Kiew Sieger H1 – Sieger H2

Mensch…Freunde guter Hannoveraner handmade-Mucke…hätte fast KÜRSCHE auf meinem Blog vergessen!! Das geht nicht, der gehört hier hin!

Allerdings weiß ich selbst nicht wie ich ihn genauer beschreiben könnte als das, was bereits auf seiner Internetseite eingemeisselt wurde. Liest selbst, hört rein,…

Höre -> More And More

Höre & Staune -> Wilson (geniales Video)

Ausschnitte aus seiner Webpräsenz www.kuersche.de:

Musikerzitate

“Kuersche ist der erste Typ seit Bob Dylan, der nur mit einer Akustikgitarre mal eben 8000 Leute zum Ausflippen bringt!”

(Fury-Gitarrist Christof Stein nach der Deutschland-Tour)

“Die schnuckligste One-Man-Band Deutschlands!”

(Nenas Spruch der Deutschland-Tour)

“Willst du nicht das Hauptprogramm übernehmen!?”

(Mike and the Mechanics-Sänger Paul Carrack nach dem ersten Gig der Deutschand-Tour)

“A fantastic musician, singer and entertainer”

(Runrig-Frontman Bruce Guthro nach der Deutschland-Tour)

Der Typ KUERSCHE

Kuersche ist ein “Allrounder”!

Anspruchsvolle Musik und mitreißende Publikums-Animation, ernstzunehmende Texte und humorvolles Entertainment – damit lässt sich das Multitalent in keine vorgefertigte Schublade stecken. Kuersche erfindet sich immer wieder neu: Angefangen bei Fotoausstellungen (acht Fotografen porträtieren das “Super-Model” Kuersche) oder eigenen Edgar-Postkarten-Entwürfen (Kuersches legendäre Muttertags-Karte) geht das bis hin zu neu interpretierten Jazz-Standards und außergewöhnlichen Auftrittsorten
(an Deck eines Dreimaster-Segelschiffs, in der Pause eines Eishockey-Spiels,
auf der Theke eines Reeperbahn Clubs oder in der Umbaupause großer Festivals und Konzerte …)

History

“One-Man-Band”! Seit er 1995 im Vorprogramm von Fury In The Slaughterhouse nur mit Gesang und Gitarre Zehntausende begeisterte, hat Kuersche diesen Namen weg (dokumentiert wird diese denkwürdige Tour auf der Live-CD “25 % More Live”). 1996 ging er auf eine Österreichtour mit den Schröders. Doch war dies immer nur eine Facette seines künstlerischen Weltbilds: In erster Linie sieht sich der Hannoveraner als Songwriter. Und als solcher hat er bereits einige Erfolge vorzuweisen: Mit “More & More” gelang ihm ein Mini-Hit, erschienen auf dem Label des Fanta-4-Managers Bär Läsker. Dort veröffentlichte Kuersche auch die CD “I’m Here” und spielte support für die Fanta-4. Im Anschluss tourte Kuersche mit Nena durch Deutschland. Mit einigen Fury-Musikern als Backing-Band ging Kuersche hiernach auf Tournee. 2002 veröffentlichte Kuersche seine CD “Chinese Firecrackers”. Bundesweit ist er ständig auf Tour, unter anderem als Tour-Support für Paul Carrack (Mike and the Mechanics-Sänger) und Runrig. 2004 veröffentlichte Kuersche die “Chinese Firecrackers Piano-Edition” eingespielt mit dem Roger Cicero Pianist Lutz Krajenski. Kuersche spielte support für Ronan Keating und Bob Geldof. “If you go”, das Video zum Album, lief auf Viva “Fast Forward” und Onyx Rotation. Zum 10-jährigen Kuersche-Jubiläum wurde der Live-Mitschnitt “Kuersche feat. Members of Fury in the Slaughterhouse LIVE” veröffentlicht.

…gewann Hannover 96 als Zweitligist überraschend den DFB-Pokal!

Für die Pokalsensation haben sich die Hannoveraner ein aus Vereinssicht perfektes Datum „ausgesucht“. Das Endspiel in Berlin fand am 23. Mai 1992 statt – an einem 23. Mai hatten die Niedersachsen 38 Jahre zuvor ihren letzten großen Titel geholt – ebenfalls als Außenseiter. Mit einem fulminanten 5:1 über den hohen Favoriten 1. FC Kaiserslautern, aus dessen Reihen wenige Wochen später fünf Spieler durch das „Wunder von Bern“ Weltmeister wurden, gewann Hannover 96 sensationell die deutsche Meisterschaft.

Auf dem Weg zum überraschenden Pokalgewinn 1992 räumt der Underdog aus der niedersächsischen Landeshauptstadt fünf Bundesligisten aus dem Weg. Das erste prominente Opfer ist nach dem leichten Aufgalopp bei Marathon Berlin in Runde zwei der VfL Bochum. Bei den Westfalen setzt sich das Team von Trainer Michael Lorkowski mit 3:2 durch. Ein erstes Ausrufezeichen, getoppt nur noch durch den Lokalrivalen TSV Havelse, der als Drittligist in der gleichen Runde den Bundesligisten 1. FC Nürnberg nach Elfmeterschießen aus dem Rennen wirft.

Sensation im Westfalenstadion

Doch während Havelse in der dritten Runde sang- und klanglos in Bamberg ausscheidet, startet Hannover 96 richtig durch. Auch Borussia Dortmund scheitert im eigenen Stadion mit 2:3 an dem Pokalschreck aus der Zweiten Liga. Der Bundesliga-Tabellenführer liegt zur Halbzeit mit 2:0 vorne, doch Patrick Grün, André Breitenreiter und Jörg-Uwe Klütz drehen die Partie. 96 ist in der Saison die einzige Mannschaft, die im Westfalenstadion gewinnen kann. Im Achtelfinale hat Hannover erstmals Heimrecht, Liga-Konkurrent Bayer Uerdingen wird durch ein Grün-Tor mit 1:0 bezwungen. Mit dem gleichen Ergebnis schicken die „Roten“ einen Monat später den Erstligisten Karlsruher SC nach Hause. Mathias Kuhlmey erzielt das Tor des Abends.

Das große Los zieht Hannover im Halbfinale. Zu Gast im Niedersachsen-Stadion ist der Titelverteidiger (und spätere Europapokalgewinner) Werder Bremen. 0:0 steht es vor 57.000 Zuschauern nach 90 Minuten. Fünf Minuten sind in der Verlängerung gespielt, als die 96-Fans erstmals jubeln dürfen: Michael Koch schießt Hannover in Front. Doch die Freude währt nur kurz, Rune Bratseth gleicht zwei Minuten später für den Favoriten aus. Es geht ins Elfmeterschießen. Zum Held des Abends wird 96-Keeper Jörg Sievers. Erst verwandelt er zum 5:4, dann hält er gegen Bremens Marco Bode – Hannover steht im Finale von Berlin. „Im Grunde war es nach meinem verwandelten Elfer ganz einfach für mich“, erinnert sich Sievers später: „Ich musste ja nur noch halten – Marco hat dann auch nicht sehr platziert geschossen.“

Sievers pariert, Schjönberg vollendet

Michael Schjönberg (r.) verwandelt den entscheidenden Elfmeter im Pokalfinale 1992. © imago sportfotodienst

Im Endspiel gegen Borussia Mönchengladbach muss wieder ein Elfmeterschießen die Entscheidung bringen: 0:0 steht es nach 120 Minuten, 2:2 nach den ersten beiden Schützen. Dann tritt Karlheinz Pflipsen an – Sievers hält. Der vermeintliche Vorteil ist aber wieder vergeben, als auch Hannovers Oliver Freund am Gladbacher Keeper Uwe Kamps scheitert. Doch Teufelskerl Sievers hält auch den nächsten Elfmeter – Holger Fach ist der Unglücksrabe auf Seiten des Bundesligisten. 3:3 steht es schließlich, als Michael Schjönberg als letzter der ersten fünf Schützen antritt. Der Däne bleibt cool und versenkt den Ball in der linken Ecke – 20.37 Uhr zeigt die Stadionuhr im Berliner Olympiastadion, mit Hannover 96 gewinnt erstmals ein Zweitligist den DFB-Pokal.

Die Spieler von Hannover 96 feiern den Sieg im DFB-Pokal. © imago sportfotodienst

50.000 Fans bereiten einen begeisternden Empfang

Die Rückfahrt gerät zum Triumphzug: „Auf der Fahrt von Berlin nach Hannover war eine Wahnsinnsstimmung in der Mannschaft. Ich habe denen ja immer unterstellt, dass sie nicht feiern können – aber das stimmte absolut nicht“, erklärt Lorkowski. Auch Elfmeterheld Sievers erinnert sich gerne an die bewegenden Tage zurück: „Geträumt hat davon jeder, ob man daran geglaubt hat, ist etwas anderes. Aber man war doch wirklich mehr als froh, dass man das miterleben durfte.“ 50.000 Fans empfangen am Tag nach dem Finale in Hannover die Mannschaft und feiern ihre Pokalhelden. Die sportliche Belohnung für Hannover im Europapokal der Pokalsieger fällt enttäuschend aus: In Runde eins wartet mit Werder Bremen kein internationaler Gegner, sondern ein nur 120 Kilometer entfernter Bundesligist.

Fans von Hannover 96 feiern den Gewinn des DFB-Pokals 1992. © imago sportfotodienst

Quelle: www.ndr.de

copyright der Bilder: imago sportfotodienst

Der Countdown beim Raketenstart ist eine Erfindung des deutschen Regisseurs Fritz Lang. In seinem Science-Fiction-Film „Frau im Mond“ von 1929 kam ein Raketenstart vor, und um den besonders spannend zu machen, ließ er die letzten zehn Sekunden bis zum Start rückwärts zählen.Im Mai 2001 war Rekordjagdsaison am Mount Everest. Innerhalb weniger Tage erreichten damals den höchsten Punkt der Erde: der älteste (64) und der jüngste (16) Everest-Besteiger, der erste Blinde (Erik Weihenmayer, USA) und der erste Ostdeutsche (Jörg Stingl, Chemnitz). Die Rasenplätze des Wimbledon Cricket Club waren ursprünglich für das Crocket-Spiel angelegt worden. Das wurde Ende des 18. Jahrhunderts unpopulär, und danach lagen die Plätze jahrzehntelang brach – bis Major Walter Wingfield 1873 das Tennisspiel erfand. Bevor die russische Zarin Katharina II. die Große einen Mann in ihr Bett ließ, musste er erst einen halbjährigen Sex-Test bei einem Komitee von sechs Hofdamen, den sogenannten Prüferinnen, bestehen. Nicht um seine Qualitäten als Liebhaber zu beweisen, sondern um sicher zu gehen, dass er keine Syphilis hatte. Die meisten mittelalterlichen Schlachten in Mitteleuropa wurden an dem auf einen Vollmond folgenden Dienstag geschlagen. Vollmond, um in der Nacht die Truppen in Stellung bringen zu können, und Dienstag, weil dieser Tag dem germanischen Kriegsgott geweiht war. An den durfte man zwar nicht glauben; aber aberglauben. Die älteste bekannte Verwendung von Eisen als Baumaterial liegt fast 2500 Jahre zurück. Um 470 v. Chr. wurde in einem Tempel der griechischen Kolonialstadt Agrigentium auf Sizilien ein fünf Meter langer Eisenträger eingebaut.
Auf dem ersten Mikroprozessor, dem 1971 vorgestellten i4004 von Intel, waren 2300 Transistoren auf einem Stück Silizium untergebracht. Beim derzeit aktuellen Pentium 4 sind es 55 Millionen. Die noch immer weltberühmte Komödie „Die Vögel“ von Aristophanes landete 414 v. Chr. beim Wettbewerb des Dionysienfestes in Athen nur auf dem zweiten Platz. Sieger wurde „Die Nachtschwärmer“ von Ameipsias, die von einem damals gerade aktuellen Skandal handelten – der genau wie das Theaterstück längst vergessen ist.
Das 1938 entdeckte Teflon wurde fünf Jahre später erstmals eingesetzt – als Korrosionsschutz beim Bau der ersten Atombomben. Nach dem Krieg beschichtete der Franzose Marc Gregoire seine Angelschnur mit Teflon, um sie leichter entwirren zu können. Seine Frau hatte dann die Idee mit der Pfanne.
Der Leithammel einer Schafherde ist niemals ein Hammel, also ein kastriertes Männchen. Aber auch die nicht-kastrierten Widder stehen niemals an der Spitze der Herde. Diese Position ist jeweils einem erfahrenen Weibchen vorbehalten – dem Leitschaf also.
Würde man alles im Meerwasser befindliche Gold aus diesem herausholen können, bekäme man etwa neun Millionen Tonnen zusammen. Das wäre etwa 200mal so viel, wie in der gesamten Menschheitsgeschichte an Gold gefördert wurde.
Schon vor Erfindung des Autos forderte der Stadtverkehr viele Menschenleben. Denn der getrocknete Mist der Kutschpferde wehte als Dreck und Staub durch die Straßen, führte zu Atemwegserkrankungen und Seuchengefahr. In New York wurde Ende des 19. Jahrhunderts prognostiziert, dass vor lauter Pferdemist schon bald gar keine Wagen mehr fahren könnten.
Auf einem Bild von Jacques David überquert Napoléon Bonaparte hoch zu Ross den Großen St. Bernhard. Tatsächlich jedoch bewältigte dieser den Anstieg weit prosaischer auf einem Maultier. Zu Tal rutschte Napoléon dann mit einem Schlitten.
Die erste First Lady der Republik Korea nach der Befreiung von Japan wurde 1948 die Tochter eines Wiener Sprudelfabrikanten. Franziska Donner hatte 1934 den koreanischen Exilpolitiker Syngman Rhee geheiratet, der am 19. Juli 1948 zum Präsidenten gewählt wurde.
Ende des 19. Jahrhunderts erzählte Papst Leo XIII. (1810 – 1903) engen Mitarbeitern, er habe eine Unterhaltung zwischen Gott und Satan anhören dürfen. Darin habe Gott dem Satan erlaubt, den größten Teil des 20. Jahrhunderts über die Kirche zu prüfen und zu versuchen. Danach würde seine Macht wieder begrenzt werden.
Pro Tag produziert der Mensch etwa eineinviertel Liter Speichel. Für eine durchschnittliche Lebensdauer von 80 Jahren ergibt das 38000 Liter oder etwa 200 gut gefüllte Badewannen.
Von den Römern zur Kreuzigung verurteilte Gefangene mussten nicht ihr gesamtes Kreuz zur Hinrichtungsstätte tragen – sondern nur den Querbalken. Die senkrechten Pfähle waren jeweils fest am Ort der Hinrichtung installiert.
Auch in Zellen, die sich nicht erneuern (z. B. Gehirnzellen) findet ein beständiger Austausch der Bestandteile statt, aus denen die Zelle gebildet wird. Vermutlich ist deshalb kein einziges der Atome, aus denen ein Neugeborenes besteht, noch in dessen Körper vorhanden, wenn es erwachsen geworden ist.
Die Hefe, die bei der Gärung aus Zucker Alkohol produziert, verträgt selbst nur in Maßen Alkohol. Steigt der Alkoholgehalt der Flüssigkeit auf 15 Prozent, geht sie an Vergiftung zugrunde.
Kurz vor seinem Tod 1955 verfasste Albert Einstein noch ein aufmunterndes Vorwort zu einem Buch des Geologen Charles Hapgood, das in harschen Worten die Theorie der Plattentektonik und der Kontinentalverschiebung als völligen Blödsinn verdammte.
Während des Einschlafens erwärmen sich die Augen und deren nähere Umgebung um etwa ein Grad Celsius. Im Verlauf des Schlafes kühlen sie sich dann wieder auf Normaltemperatur ab.
Die älteste erhaltene Abbildung, die mit Hilfe eines Mikroskops hergestellt wurde, zeichnete Francesco Stelluti 1625 für seine wissenschaftliche Abhandlung über die Bienen. Die Zeichnung zeigt drei Bienen – genau wie das Familienwappen von Papst Urban VIII., dem Stelluti sein Buch widmete.
Die Nationalhymne Estlands wird auf die gleiche Melodie gesungen wie die Nationalhymne Finnlands. Die Melodie wurde 1848 von dem Deutschen Fredrik Pacius komponiert. Als Estland 1917 unabhängig wurde, übernahm man sie von den Finnen, und holte sie bei der neuerlichen Unabhängigkeit 1990 natürlich zurück.
Der Himmel der Vulkanier in „Star Trek“ heißt Sha Ka Ree. Pate für diesen Namen stand Sean Connery, der ursprünglich für die Rolle von Spocks Halbbruder Sybok vorgesehen war.
Die Fraktion der Bayernpartei hatte beschlossen, bei der Wahl des ersten deutschen Bundeskanzlers gegen Konrad Adenauer zu stimmen. Ihr Abgeordneter Johann Wartner aus dem niederbayrischen Scheibelsgrub hielt sich jedoch nicht daran und votierte am 15. September 1949 für Adenauer – genau die eine Stimme, die jener brauchte, um die Mehrheit zu bekommen.
Der erste Werbespruch der deutschen Sparkassen war das seit 1850 verwendete „Spare in der Zeit, so hast du in der Not.“ 1924 wurde er aus dem Verkehr gezogen – die Hyper-Inflation von 1923 mit der Entwertung aller Sparguthaben hatte leider bewiesen, dass der Spruch nicht stimmte.
Der erste, der den Gedanken äußerte, dass Energie nicht verloren geht, sondern nur die Form wechselt, war 1841 der deutsche Schiffsarzt Julius Mayer. Er kam auf die Idee, als er beobachtete, dass das Blut, das er seinen Matrosen in den Tropen abnahm, heller war als bei Blutentnahmen in höheren Breiten.
Den Begriff „Evolution“ benutzte Charles Darwin erst in der sechsten Auflage seines Buches über die Entstehung der Arten. Davor hatte er statt dessen von „descent with modification“ geschrieben, also Abstammung mit Abwandlung.
Anfang des 16. Jahrhunderts galt ein Sud aus dem Holz des mittelamerikanischen Guaiak-Baums als bestes Mittel gegen Syphilis. Als Paracelsus 1530 in einem Buch eine Quecksilberkur gegen die Seuche empfahl, wurde das Buch kurz darauf verboten – wahrscheinlich auf Intervention der Fugger, die das Monopol auf den Guaiak-Import hatten.
Der Reutlinger Schuhmachermeister Johann Philipp Laubenberger war durch seine Tätigkeit als Hexen-Commissar so populär geworden, dass er 1665 zum Bürgermeister – und damit auch zum obersten Richter – ernannt wurde. Noch im Jahr seines Amtsantritts ließ er 14 Frauen und Männer wegen Hexerei hinrichten.
Die erste Operation am offenen Herzen führte am 9. September 1896 der Frankfurter Chirurg Ludwig Rehn durch. Patient war der Gärtner Wilhelm Justus, dessen rechte Herzkammer durch einen Messerstich verletzt worden war. Rehn vernähte die Wunde, und Justus überlebte.
Als der Landarzt Edward Jenner der englischen „Royal Society“ 1796 eine Kuhmagd präsentierte, die er durch Impfung gegen Pocken immun gemacht hatte, holte er sich eine glatte Abfuhr: „Wenn Sie nicht überall ausgelacht werden wollen, so raten wir Ihnen, jede weitere Impfung zu unterlassen.“
Selbst wenn man Archimedes einen festen Punkt gegeben hätte, hätte er die Welt nicht aus den Angeln hebeln können. An einem Flaschenzug hätte er selbst mit der Geschwindigkeit eines galoppierenden Pferdes 45 Billionen Jahre lang ziehen müssen, um die Erde auch nur um einen Daumenbreit zu verschieben.
Von seinem Buch „Der Alchimist“ verkaufte Paulo Coelho im ersten Jahr ganze 900 Exemplare. Der Verlag beschloss deshalb 1989, das Buch vom Markt zu nehmen. Coelho suchte sich daraufhin einen anderen Verlag. 1990 verkaufte sich „Der Alchimist“ in Brasilien besser als jemals ein Buch zuvor.
Eine Cola hat mit 42 Kalorien je 100 Milliliter etwa genauso viel Brennwert wie ein Bier (41) oder ein Latte Macchiato (43). Eine Liga darunter liegen das alkoholfreie Bier (29 Kalorien je 100 ml), die Apfelschorle (25) und der Cappuccino (26) in etwa gleichauf.
Auf dem Mond kann man weniger weit blicken als auf der Erde. Bei klarer Sicht und ebener Fläche ist der Horizont auf dem Mond etwa 2,2 Kilometer entfernt, auf der Erde etwa doppelt so weit. Der Grund: Weil der Mond kleiner ist, ist seine Oberfläche stärker gekrümmt.
Bereits 1844, also 15 Jahre vor Darwin, erschien in England ein anonym veröffentlichtes Buch, dessen Autor behauptete, der Mensch könne statt von Gott geschaffen zu sein auch vom Affen abstammen. 40 Jahre später wurde das Geheimnis der Urheberschaft gelüftet: Autor war Robert Chambers, im Hauptberuf erfolgreicher Verleger von Bibeln.
Das chemische Element Helium wurde 1868 erstmals entdeckt – aber nicht auf der Erde, sondern auf der Sonne. Dort konnte es durch Einsatz eines Spektroskops nachgewiesen werden. Auf der Erde machte man Helium erstmals 1895 ausfindig.
Urban VIII., Papst von 1623 bis 1644, hob den traditionellen römischen Beschluss auf, dass einem Papst zu dessen Lebzeiten keine Denkmäler errichtet werden durften. Seine Begründung: „Gilt nicht für einen Papst wie mich.“
In Homers „Odysee“ steht zwar, dass Orestes seine Mutter Klytämnestra und ihren Gelieben Aigisthos getötet hat. Aber nur die Ermordung des Aigisthos stammt tatsächlich von Homer. Die zwei Zeilen, in denen Klytämnestra stirbt, sind erst einige Jahrhunderte später eingefügt worden.
Der „Streit um des Kaisers Bart“ hat weder mit dem Kaiser noch mit Bart etwas zu tun, sondern mit einem 2000 Jahre alten Gedicht von Horaz, in dem darum gestritten wird, ob Ziegenhaare „Wolle“ heißen dürfen. Im Laufe der Jahrhunderte wurde aus Ziegenhaar erst Geißhaar und dann der Kaiser – und aus der Wolle der Bart.
Beethovens später so berühmt gewordene 5. Symphonie erhielt bei ihrer Uraufführung (22. Dezember 1808 in Wien) vernichtende Kritiken. Erst Jahre später setzte sich das Werk in der Musikwelt durch – den ersten größeren Beifall bekam die Fünfte 1812, ebenfalls in Wien.
Kinder, die während der kalten Jahreszeit gezeugt werden, schneiden bei Intelligenztests im Durchschnitt etwas besser ab als Kinder, die gezeugt werden, wenn es nicht nur im Bett, sondern auch draußen warm ist.
Die Wurzel des englischen Wortes „Clown“ ist das lateinische „colona“, Kleinbauer. Ursprünglich handelte es sich nämlich um eine Figur, die auf Jahr- und Wochenmärkten dem vorwiegend bäuerlichen Publikum einen Bauerntölpel vorspielte.
Im Sommer 1892 wütete in Hamburg eine schwere Cholera-Epidemie, an der 8000 Menschen starben. Die Zeitung „Lübecker Blätter“ machte als Ursache für die Epidemie eine damals ganz neue Errungenschaft aus: Toiletten mit Wasserspülung. Sie forderte: „Grundsätzlich weg mit den Wasserclosets, je eher, desto besser!“
Als 1894 in Hamburg Cosima Wagners erster Mann Hans von Bülow starb, wollte Gustav Mahler für die offizielle Trauerfeier Richard Strauss engagieren. Der weigerte sich: Auf dem Programm hätte eine Brahms-Symphonie gestanden – für einen leidenschaftlichen Wagnerianer wie Strauss eine unerträgliche Zumutung.
Bei den südamerikanischen Anakondas sind es nur die Weibchen, die Längen von acht bis neun Meter erreichen. Die Männchen dieser Riesenschlangen sind von eher zierlichem Körperbau und werden maximal drei Meter lang.
Nicht nur das Meer hat Gezeiten, sondern auch das Festland. Durch die Anziehungskraft des Mondes hebt sich das Land um einige Zentimeter, wenn der Mond darüber hinwegzieht, und senkt sich danach wieder ab.
Der Ausdruck „Schlitzohr“ kommt aus dem mittelalterlichen Zunftwesen. Gesellen bestimmter Zünfte trugen als Zeichen ihrer Zunftangehörigkeit Ohrringe. Verstießen sie gegen die Regeln ihrer Zünfte, wurde ihnen dieser Ohrring aus dem Ohr gerissen – und zurück blieb eben ein Schlitzohr.
Wenn männliche Honigbienen beim Paarungsakt den Höhepunkt erreicht haben, explodieren sie. Die Genitalien werden dabei vom restlichen Körper abgetrennt und bleiben in der Bienenkönigin stecken. Damit soll anderen Männchen die Paarung möglichst schwer gemacht werden.
Von allen natürlich vorkommenden Metallen lässt sich Gold am besten ziehen: 10 Gramm des Edelmetalls lassen sich in einen Draht von 25 Kilometer Länge verwandeln.
Noch im 11. Jahrhundert glaubten die Römer, der Schatten des tausend Jahre zuvor gestorbenen Kaisers Nero gehe auf dem Monte Pincio um. Um diesen Geist zu bannen, wurde an jener Stelle die Kirche Santa Maria del Popolo erbaut.
Von den sieben Häftlingen, die am 14. Juli 1789 beim Sturm auf die Bastille befreit wurden, wurden zwei bereits einen Tag später erneut hinter Schloss und Riegel gebracht – im Irrenhaus von Charenton. Bei den beiden handelte es sich nämlich um Geisteskranke.
Das erste Patent für ein Faxgerät wurde am 27. Mai 1843 an den Schotten Alexander Bain vergeben. Das Gerät funktionierte hervorragend, war aber kommerziell ein Flop, weil damals nicht die Übertragung von Bildern gefragt war, sondern die von Wörtern. Das konnte der Morse-Telegraph besser – und Bain machte bankrott.
Kurze Haare wachsen schneller als längere. Auf einer David-Beckham-Stoppelglatze wachsen sie mit einer Geschwindigkeit von etwa 2 cm pro Monat, bei einer Claudia-Schiffer-Mähne nur halb so schnell.
Als Straftatbestand tauchte die „Hexerei“ erstmals Anfang des 13. Jahrhunderts im „Sachsenspiegel“ auf. Der erste urkundlich erwähnte Hexenprozess fand jedoch erst 1419 in Luzern statt. Das letzte Todesurteil wegen Hexerei wurde in Europa im Jahr 1782 in Glarus vollstreckt.
1788 startete der österreichische Kaiser Joseph II. einen Feldzug gegen die Türken. Im Feldlager bei Karansebes in der Walachei kam es in der Nacht des 19. September zwischen Husaren und Fußsoldaten zum Streit um ein Schnapsfass. Schüsse fielen. Jemand rief „Die Türken!“, und eine Panik brach aus, der 10.000 Soldaten zum Opfer fielen – ohne jegliche Feindberührung.
Eine Schwangere nimmt während der Schwangerschaft im Schnitt 9,9 Kilo zu. Bei der Geburt und in der ersten Stunde nach der Entbindung verliert sie davon 6,1 Kilo, in den folgenden sechs Wochen weitere zwei Kilo, der Rest bleibt.
Charles Darwin litt den größten Teil seines Lebens unter chronischer Müdigkeit und schweren Schwächeanfällen. Einige der Bücher, die er las, waren deshalb zu schwer, als dass er sie hätte halten können. Deshalb zerriss er sie in handlichere Einheiten.
Fruchtzucker wird heute in aller Regel nicht aus Früchten gewonnen, sondern aus Getreide oder Kartoffeln. Die in ihnen enthaltene Stärke wird durch den Einsatz von Enzyme in Traubenzucker aufgespalten und anschließend durch ein weiteres Enzym in Fruchtzucker umgewandelt.
Bevor Alfred C. Kinsey mit seinem Kinsey-Report als Sexualwissenschaftler berühmt wurde, betätigte er sich als Insektenforscher. Allein auf einer zwei Jahre dauernden Expedition fing er insgesamt 300.000 Wespen ein.
Am Montag, den 12. März 1888, wurde die New Yorker Börse erstmals seit ihrer Gründung nicht eröffnet. Ein gewaltiger Schneesturm hatte die Stadt ins Chaos gestürzt, von den 1100 Börsianern hatten sich nur 30 bis zur Wall Street vorkämpfen können.
Geht man nach dem Rauminhalt, steht die größte Pyramide der Welt nicht in Ägypten, sondern in Mexiko. Die Pyramide in der Nähe des Ortes Cholula, ist zwar nur 54 Meter, hoch, hat aber eine wesentlich größere Grundfläche als die Cheops-Pyramide, da sie sehr flach ist. Ihr Volumen ist dadurch etwa 30 Prozent größer.
Arthur Conan Doyle, der Schöpfer des super-scharfsinnigen Detektivs Sherlock Holmes, war ein bedingungsloser Anhänger des Spiritismus. Die Existenz übernatürlicher Phänomene war für ihn ebenso sicher „wie die Existenz von Löwen in Afrika, obwohl ich selbst da auch noch nie einen gesehen habe.“
Im alten Rom begann das religiöse Jahr am 1. Januar. Das bürgerliche Jahr hingegen begann zwei Monate später, am 1. März. Erst im Jahr 154 v. Chr. wurde der Jahresanfang vereinheitlicht – danach war sowohl für Bürger als auch für Priester am 1. Januar Neujahr.
Auf Anraten französischer Ärzte wurde 1883 beim Bau des Panamakanals angeordnet, zum Schutz vor Malaria die Pfosten der Betten der Arbeiter in Wassereimer zu stellen. Die Eimer wurden zu Brutstätten der Malaria-Mücken, die Krankheit breitete sich rasend aus, das Bauprojekt musste abgebrochen werden.
Der Zahnarzt William Morton aus Boston hatte im Jahr 1846 ein wenig Äther verschüttet. Beim Aufwischen spürte er eine betäubende Wirkung, und hatte die Idee, damit seinen Patienten den Schmerz zu nehmen. Am 30. September 1846 zog Morton einem gewissen Eben Frost einen Zahn unter Betäubung – die erste Anästhesie der Welt.
Wenn die Geburtenziffern in Deutschland noch 400 Jahre weiter so bleiben wie in den vergangenen 35 Jahren, gibt es keine Deutschen mehr. Und wenn das Gebäralter in Deutschland noch 400 Jahre so ansteigt wie in den vergangenen 35 Jahren, bringt eine Frau ihr erstes Kind im Schnitt mit 85 Jahren zur Welt.
1793 wollte Goethe seinem vierjährigen Sohn August zu Weihnachten eine Spielzeug-Guillotine schenken. Doch Goethes Mutter, die in Frankfurt die Miniatur-Köpfmaschine besorgen sollte, lehnte entrüstet ab: „Die Jugendt mit so etwas abscheuliches spielen zu laßen – nein da wird nichts draus.“
1885 führte Louis Pasteur an dem neunjährigen Joseph Meister die erste Tollwutimpfung durch und rettete ihm damit das Leben. Später arbeitete Meister als Pförtner des Institut Pasteur in Paris. 1940 befahlen ihm deutsche Soldaten, die Grabstätte Pasteurs zu öffnen. Statt dem Befehl zu folgen, brachte Meister sich um.
Das Gerücht, dass eine Hummel rein physikalisch gesehen gar nicht fliegen können dürfte, beruht auf der Anwendung einer Formel, die nur für Flugobjekte mit starren Flügeln gilt. Da die Hummel aber bewegliche Flügel hat, kann sie sowohl theoretisch als auch praktisch fliegen.
In der christlichen Kirche Äthiopiens wird Pontius Pilatus als Heiliger verehrt (Gedenktag: 25. Juni). Grund hierfür ist ein Bericht des römischen Historikers Tertullian, wonach Pilatus später Christ geworden sei und Kaiser Tiberius über die Auferstehung berichtet habe.
Im Spanischen wird in der Aussprache kein Unterschied mehr zwischen den Buchstaben B und V gemacht – beide klingen gesprochen wie ein sehr weiches V. In der Schriftsprache wird weiterhin zwischen beiden unterschieden, weil es sich früher einmal um zwei verschiedene Laute handelte.
Der erste internationale Autobahnkongress wurde 1931 in Genf abgehalten. Sponsor der Veranstaltung war das Internationale Arbeitsamt des Völkerbundes. Sein Ziel: Durch massiven Autobahnbau sollte die Arbeitslosigkeit in den von der Weltwirtschaftskrise betroffenen Staaten verringert werden.
Die Telefonnummern wurden 1879 in Lowell im US-Bundesstaat Massachusetts erfunden. Eine schwere Epidemie machte dort auch die Telefonistinnen arbeitsunfähig. Der örtliche Arzt schlug deshalb vor, jedem Telefonanschluss eine Nummer zuzuordnen, damit auch ungeübte Arbeitskräfte in der Telefonvermittlung arbeiten konnten.
Die wohl originellste Erklärung für die Entstehung von Erdbeben hatten sich die nordamerikanischen Algonquin-Indianer ausgedacht. Sie glaubten, dass die Welt von einer gigantischen Schildkröte getragen werde. Und jedes Mal, wenn diese Schildkröte einen Schritt mache, erzittere die Erde.
Die Front- und Heckflügel eines Formel-1-Rennwagens erzeugen einen aerodynamischen Abtrieb, um das Fahrzeug auf der Straße zu halten. Bei steigender Geschwindigkeit wird dieser Anpressdruck so hoch, dass etwa ab Tempo 150 der Wagen auch kopfüber an der Decke fahren könnte, ohne herunterzufallen.
Der allererste Kunde des Komponisten Franz Schubert war der Wiener Professor Wattrot von Dräxler. Am 17. Juni 1816 komponierte der damals 19jährige Schubert ihm eine Kantate zum Namenstag. Das Honorar, 100 Gulden, entsprach etwa dem Lohn, den Schubert zuvor als Hilfslehrer in einem Jahr verdient hatte.
Die erste Parlamentswahl der Welt, bei der auch Frauen gewählt werden konnten, fand 1906 in Finnland statt. Eine der 19 Frauen, die damals ins finnische Parlament einzogen, war die Sozialdemokratin Maria Paaso. Ein Jahr später wurde sie jedoch aus ihrer Fraktion ausgeschlossen: Durch ihre elegante Kleidung sehe sie „zu bürgerlich“ aus.
Ein Wirbelsturm war der Auslöser für die Gründung des Staates Bangladesh. Am 13. November verwüstete er das damalige Ostpakistan, etwa 300.000 Menschen kamen ums Leben. Die pakistanische Zentralregierung leistete nur zögernd Hilfe – und dann auch nur spärlich. Die Betroffenen empörten sich, es kam zum Bürgerkrieg und 1971 zur Loslösung von Pakistan und der Gründung von Bangladesh.
Zu ihrer Hinrichtung am 18. Oktober 1917 trug die Tänzerin und Spionin Mata Hari einen langen schwarzen Samtmantel mit Pelzkragen über einem schweren Seidenkimono, dazu einen schwarzen Filzhut, schwarze Glacéhandschuhe und schwarze Seidenstrümpfe. Die Augenbinde zur Erschießung lehnte sie ab. Sie war weiß.
Obwohl Johannes Kepler schon 1609 nachgewiesen hatte, dass die Umlaufbahnen der Planeten um die Sonne Ellipsen sind, behaupte Galileo Galilei noch 1632, dass sich die Planeten auf Kreisbahnen bewegen.
1699 vertrieb der Rat der Stadt Lübeck alle jüdischen Familien in den außerhalb der Stadtgrenze liegenden Ort Moisling. Anschließend wurde verfügt, dass täglich ein einziger Jude Lübeck betreten durfte, um dort Lebensmittel für sich und die anderen Moislinger Juden einzukaufen.
Den Begriff „New Deal“ für seine Wirtschaftspolitik entlehnte der US-Präsident Franklin D. Roosevelt aus dem Roman „Ein Yankee aus Connecticut an König Arthus‘ Hof“, den Mark Twain 1889 veröffentlichte.
Die Form von Eiskristallen hängt von der Temperatur ab, bei der sie sich bilden. Liegt diese beispielsweise unter minus 23 Grad, sehen sie aus wie sechseckige Säulen, zwischen minus 12 und minus 16 Grad sind sie sternförmig.
Morgens haben Bäume einen dickeren Stamm als abends. Vermutlich kommt das daher, dass die Wurzeln über Nacht mehr Wasser aufnehmen, als in den Blättern verdunstet. Dadurch schwellen nachts die Rinde und die darunter liegende Zellschicht an. Durch die Verdunstung des Tages zieht sich die Rinde wieder zusammen.
Füttert man Spinnen mit Amphetaminen (Speed), bauen sie ihr Netz in rasender Geschwindigkeit – aber mit so großen Löchern, dass es unbrauchbar ist. Gibt man ihnen hingegen Marihuana, fangen sie ganz normal an zu arbeiten, lassen aber nach kurzer Zeit die Arbeit Arbeit sein und machen gar nichts mehr.
1852 fuhr der britische Forscher Alfred Russell Wallace mit einer ganzen Schiffsladung voll Pflanzen- und Insektenproben vom Amazonas Richtung Liverpool. Wallace Sammlung, die Frucht eines vierjährigen Aufenthalts im Amazonasbecken, wäre eine wissenschaftliche Sensation geworden – wenn das Schiff nicht mitten im Atlantik untergegangen wäre.
Karl Marx nennt die Religion nicht „Opium fürs Volk“, sondern „Opium des Volkes“. Er sieht also keine skrupellosen Ausbeuter am Werk, die das Volk mit Religion ruhig stellen – das Volk stellt sich selber ruhig: „Die Religion ist der Seufzer der gequälten Kreatur.“
Auch das Godesberger Programm der SPD von 1959 enthält Ludwig Erhards berühmte Formel „Wohlstand für alle“ – als Ergebnis der friedlichen Nutzung der Kernenergie. Es gebe nämlich Hoffnung, dass „der Mensch im atomaren Zeitalter sein Leben erleichtern, von Sorgen befreien und Wohlstand für alle schaffen kann.“
Grundlage der traditionellen britischen Gewichtseinheiten war das Gerstenkorn. 7000 Gerstenkörner waren ein pound (453,59 Gramm), das wiederum aus 16 Unzen bestand. Da leider 7000 nicht durch 16 teilbar ist, entspricht eine Unze also 437 und einem halben Gerstenkorn.
Der erste wissenschaftliche Aufsatz über Supernovae und Neutronensterne erschien am 15. Januar 1934 in der Fachzeitschrift „Physical Review“. Er hatte zwei Autoren, Fritz Zwicky und Walter Baade, aber nur einen einzigen Absatz – die Gesamtlänge des Textes betrug gerade einmal 24 Zeilen.
Der rumänische Feuerwerker Conrad Haas war der erste, der für einen Flug zum Mond den Bau von mehrstufigen Raketen vorschlug, an deren Spitze eine Kapsel für die Besatzung befestigt war. Seine Konstruktionszeichnungen stießen allerdings auf völliges Unverständnis seiner Zeitgenossen – denn Haas veröffentlichte sie bereits 1529.
Das „Kölsch“ genannte und auch nur in Köln bzw. von Kölnern getrunkene obergärige Bier ist noch keine hundert Jahre alt. 1906 wurde es erstmals von der Kölner Sünner-Brauerei hergestellt, mit dem Namen „Kölsch“ wird sogar erst seit 1918 geworben.
Ratten bekämpfen einander mit Ultraschall. Das Kriegsgeschrei besteht dabei aus extrem lauten und nur einige Tausendstelsekunden langen Töne mit einer Frequenz von etwa 50 Kilohertz aus. Die Friedenspfeife wird mit 25 Kilohertz und mehreren Sekunden Dauer offeriert.
Die Wahrscheinlichkeit, einen Sohn zu gebären, ist etwas größer als die für eine Tochter (etwa 106 : 100). Je mehr Kinder aber eine Frau bereits geboren hat, desto wahrscheinlicher wird es, dass sie als nächstes Kind eine Tochter bekommt.
Möwen sind zwar eigentlich Meeresvögel, aber einige Möwenkolonien haben im 20. Jahrhundert jegliche Bindung ans Meer verloren – indem sie sich als Lebensraum Müllkippen im Landesinnern erschlossen.
Die sechs häufigsten Buchstaben im Deutschen sind (in dieser Reihenfolge) E, N, I, R, S, A. Sie machen zusammen ca. 56% aller Buchstaben in deutschen Texten aus. Im Englischen heißen die Spitzenreiter E, T, A, O, I, N, und sie okkupieren zusammen nur knapp 52% des Gesamt-Platzes.
Pillendreherkäfer wiegen bis zu fünf Gramm und formen und bewegen Mistpillen bis maximal 244 Gramm. Wollten wir die gleiche Leistung vollbringen, müssten wir Kugeln mit einem Gewicht von vier Tonnen durch die Gegend rollen.
Der Stamm der Hunza im Nordwesten Kaschmirs kennt keine Krebs-Erkrankungen. Der Grund hierfür ist nicht bekannt. Verschiedene Händler beteuern, es liege am Gletscherwasser, am Himalayasalz oder an den dort gerne gegessenen Aprikosenkernen – je nachdem, welches dieser Produkte sie verkaufen.
Der ursprüngliche Name der Kiwi hieß „Chinesische Stachelbeere“. Dass sie so heißt wie der neuseeländische Nationalvogel verdankt sie Marketing-Strategen, die die Frucht zu einem Exportschlager Neuseelands machen wollten – was ja auch gelang.
Bei Bewohnern der nördlichen Erdhalbkugel ist der Haarausfall im November am stärksten, also zu Beginn der kältesten Zeit des Jahres. Auf der Südhalbkugel tritt dieser Effekt im Mai auf.
Viele glauben, man könne beim Roulette mit der Dreifach-Strategie die Bank schlagen: 10 Euro auf Schwarz, bei Verlust Einsatz verdreifachen – und das so lange, bis Schwarz kommt. Aber wenn siebenmal nacheinander Rot kommt, ist man so schon 10.930 Euro los, beim zwölften Spiel wäre die Millionen-, beim achtzehnten die Milliardengrenze überschritten.
Das in der Erdkruste am häufigsten vorkommende Metall ist Aluminium (ca. 8 % des Gesamtgewichts der Erdkruste). Es tritt allerdings nirgends in reiner Form auf, sondern immer nur in chemischen Verbindungen. Erstmals als reines Metall dargestellt wurde es 1825 von dem dänischen Chemiker Hans Christian Örsted.
Der geographische Nordpol ist immer an der gleichen Stelle. Der magnetische Nordpol hingegen liegt erstens um einiges weiter südlich und ist zweitens in Bewegung. In den vergangenen hundert Jahren hat er sich um etwa 500 Kilometer nach Westen verlagert.
Der so ruppig klingende Wunsch „Hals- und Beinbruch“ hat einen ganz harmlosen Ursprung. Er ist nämlich die lautmalerische Eindeutschung des hebräischen Wunsches „hazlóche un bróche“, was übersetzt „Glück und Segen“ heißt.
Die meisten Erwachsenen öffnen beim Sprechen die rechte Mundhälfte einen Hauch früher als die linke Hälfte. Bei Kleinkindern werden beide Mundhälften gleichzeitig geöffnet.
Als letzte Worte des britischen Staatsmanns William Pitt der Jüngere wurde überliefert: „O mein Vaterland! Wie verlasse ich mein Vaterland!“ Tatsächlich aber berichtete der Diener, der Pitt am 23. Januar 1806 als letzter lebend sah, dessen letzte Worte seien gewesen: „Ich denke, ich könnte doch eine von Bellamys Pasteten essen.“
In einer Gruppe von 20 Personen hat mit etwa 5,5prozentiger Wahrscheinlichkeit einer am gleichen Tag wie Sie Geburtstag. Dafür, dass irgendwelche zwei Personen aus dieser Gruppe am gleichen Tag Geburtstag haben, liegt die Wahrscheinlichkeit bei 41,1 Prozent.
Eigentlich hätte der Neandertaler „Gibraltarer“ heißen müssen. Denn schon 1848, acht Jahre vor dem Fund im Neandertal, wurden Skelett-Teile eines dieser Urmenschen in einem Steinbruch in Gibraltar entdeckt. Danach lagerten sie allerdings 60 Jahre in einem Museum, ohne dass jemand ihre Bedeutung erkannt hätte.
Die erste Feuerversicherung der Welt wurde 1667 in London gegründet. Ein Jahr zuvor, Anfang September 1666, war die Stadt zu fünf Sechsteln von einem Großfeuer zerstört worden.
Blätter von Laubbäumen haben sehr unterschiedliche Verrottungszeiten. Während die im Herbst abgefallenen Blätter von Eschen und Linden bereits im folgenden Frühjahr weitgehend zersetzt sind, dauert dieser Prozess bei Eichen- und Buchenblättern bis zu drei Jahren.
Der Ausbruch des Vulkans Toba auf Sumatra vor etwa 74.000 Jahren hätte fast zur Ausrottung des Menschen geführt. Die ausgeworfene Asche verdunkelte die Sonne und hatte eine dramatische globale Abkühlung zur Folge. Den sechs Jahre dauernden „Vulkanwinter“ überlebten weltweit nur etwa 1000 Menschen.
Nach Neuseeland (1893) war Australien 1902 das zweite Land der Welt, das das Frauenwahlrecht einführte. Allerdings mit zwei Einschränkungen: Frauen durften zwar wählen, aber nicht gewählt werden, und das Wahlrecht galt nur für weiße Frauen.
Nach Ansicht des griechischen Philosophen und Mathematikers Pythagoras war das Essen von Bohnen mit Mord gleichzusetzen: In Bohnen, so seine Überzeugung, würden nämlich die menschlichen Seelen wiedergeboren.
Die Edelgase (Helium, Neon, Argon, Krypton, Xenon, Radon) heißen Edelgase, weil sie sich zu fein sind, um mit anderen Elementen Verbindungen einzugehen. Erst 1962 gelang dem kanadischen Chemiker Neil Bartlett die erste echte Edelgasverbindung namens Xenonplatinhexafluorid.
Das Sturmgewehr des russischen Erfinders Michail Kalaschnikow wurde seit 1949 nicht nur 70 Millionen Mal produziert, sondern ist auch das einzige Gewehr, das in eine Nationalflagge aufgenommen wurde – nämlich in die von Mosambik.

Vier Angler sitzen zusammen in der Kneipe und besprechen, wann und wo
sie sich das nächste Mal zum Angeln verabreden können. Einer der
Kumpel druckst den ganzen Abend rum und weiß nicht wie er es den
Kumpeln beibringen soll, dass er voraussichtlich nicht schon wieder
Ausgang bekommt von seiner Frau.
Als er endlich rauskommt mit der Sache wird er natürlich den Rest des
Abends damit aufgezogen.
Völlig frustriert schiebt er ab und wünscht den Kumpeln noch ein
schönes Angelwochenende.

Die 3 Kumpel machen sich auch am nächsten Samstag in der Früh um 5.00
Uhr auf, um einen guten Platz zu besetzen. Als sie sich durch das
Unterholz bis zum See vorgearbeitet haben, sehen sie ihren 4.
Kollegen, der sitzt dort im Klappstuhl, die Angeln ausgeworfen, ein
kleines Lagerfeuer im Rücken und eine Dose Bier in der Hand.
„Wo kommst du denn jetzt her? Du hattest doch keinen Ausgang?“
„Ich bin auch schon seit Freitag hier!“

„Und, wie kommt das so plötzlich?“

„Ach so, ja als ich Donnerstag nach Hause kam und mich gerade noch für
ein Bier vor die Glotze setzen wollte, stand meine Frau hinter mir
und hielt mir die Augen zu “

„Als ich ihre Hände von meinen Augen gefaltet hatte, stand sie hinter
mir in einem durchsichtigen
Nachthemd und sagte:“ ÜBERRASCHUNG! Bring mich ins Bett, fessele mich
und mach was du willst!“

Am 21. Juni ist es wieder soweit!

 

 

 

 

Zeitgleich feiert Hannover am 21. Juni mit mehreren hundert Städten weltweit ein musikalisches Groß-Ereignis der Extraklasse: die Fête de la Musique.

Mit einer großen Live-Bühne am Hohen Ufer, nahe dem Flohmarkt-Gelände, wird mit einer erstklassigen Auswahl von Bands aus Hannover und der Region ordentlich Live-Musik durch verschiedenste Genres gespielt.

Es spielen Transmitter, Dude & Phaeb, Phildog, Portless, Blakvise, Splandit, Die Magneten, Terror Bird,  u.a.

Musikart:Pop, Jazz, Folk, Rock, Blues, Indie, HipHop, Singer/Songwriter, Worldmusic

Tickets: Das Festival ist kostenlos!

Es wird mit 50.000 Besuchern dieses Jahr gerechnet…lasst uns gemeinsam abfeiern!

Als ich Pink Floyd 1994 live sah, da hatte ich den Wunsch gehegt diese geniale Band noch ein weiteres Mal live erleben zu dürfen. Leider schwand dieser lange in mir ruhende Wunsch mit dem Tod von Richard Wright am 15. September 2008. Damit sind die Hoffnungen auf eine Wiedervereinigung in der Besetzung der Jahre nach 1968 endgültig erloschen.

2005 – Wish you where here (Live 8, 2005)

Aber die Musik, die Pink Floyd in 4 Jahrzehnten schrieb, legendäre Konzerte (Venedig, Pompeji, Earls Court, Live 8…), die die Band gab, das alles bleibt unvergessene Musik-Geschichte.

1970, San Francisco – Grantchester Meadow

1989, Venedig – Shine on you crazy Diamond


Blue Lagoon

Veröffentlicht: 22. Mai 2012 in - REZEPTE (einzelne Rezensionen)

…für heiße Sommertage und hitzige Nächte

Blue Lagoon

4cl Wodka

2cl Blue Curacao

1cl Zitronensaft

Zitronenlimonade

 

Es gibt nur wenige Menschen auf der Welt, die sich öffentlich dazu bekennen, mehr Steuern zahlen zu wollen. Es sind zumeist Bestverdiener, bei denen es auf ein, zwei Prozentpunkte nicht anzukommen scheint. Den meisten – Arbeitnehmern, Selbstständigen, Unternehmern – aber gilt: Eine Regierung muss gut begründen, warum sie den beträchtlichen Teil ihres Einkommens für den Staat, für die Umverteilung, für ihre gesellschaftlichen Zielvorstellungen beansprucht.

Bis Mitte Juli, also über ein halbes Jahr lang, arbeiten die Deutschen nur für den Fiskus und die Sozialsysteme. Der Bundesregierung gelingt es, wie den meisten Staaten in Europa, aber nicht in ausreichendem Maß, deutlich zu machen, warum und wozu das sein muss, wieso für Entlastung angeblich kaum Spielraum ist.

Ausbleibende Steuersenkungen

Sicher, die Haushaltskonsolidierung, da dürfen die Berliner nicht nur strenge Predigten in Brüssel halten, da müssen sie auch selbst entsprechend handeln. Aber der Verweis darauf ist keine Erklärung für ausbleibende Steuersenkungen: Der deutsche Fiskus nimmt steigende Einnahmen gerne an und gibt sie wieder aus, anstatt den Menschen die Freiheit zu geben, die finanzieller Spielraum verschafft, die Freiheit, ihr Leben nach eigenen Vorstellungen und Wünschen zu gestalten.

Lieber subventioniert die Bundesregierung das Lebensmodell der einen und zahlt den anderen eine Entschädigung dafür, dass sie sich für ein anderes entscheiden.

Deutschland könnte es sich leisten, Europa vorzuleben, wie Länder blühen könnten, wenn der Staat sie wachsen ließe. Italien, Spanien, das durch und durch marode Griechenland ohnehin: Sie alle wünschen sich mehr Hilfe, sie alle fordern mehr Geld, geifern nach mehr Investitionen, und das zum Gutteil auf Kosten des deutschen Steuerzahlers.

Luft raus aus den Apparaten

In der Krise der vergangenen Jahre haben all diese Länder die Steuer- und Abgabenlast für ihre Bürger und für Unternehmen erhöht, bevor sie sich an die Ausgabenseite in ihren Haushaltsbüchern machten. Nun lähmt das in fast lehrbuchmäßiger Manier die Wirtschaft in diesen Ländern – und die Regierungen rufen ein Ende des Sparens aus, bevor sie damit im eigentlichen Sinne begonnen haben. Das dürfen ihnen die Geberländer nicht durchgehen lassen.

Zunächst müssen die Wackelkandidaten (so lange sie noch wackeln, von Griechenland einmal keine Rede) Luft aus ihren aufgeblasenen Apparaten lassen, zunächst müssen sie alles versuchen, um Investitionen in Arbeitsplätze in ihren Ländern attraktiv zu machen.

Die Arbeitskosten für Unternehmen müssen runter. Diese Strukturreformen sind so und so nötig, und mitnichten verschärfen sie die Lage. Nicht einen Wachstumspakt für neue Straßen ins Nirgendwo braucht Europa. Die Schuldenbremse ist der eine Pfeiler der Krisenpolitik. Eine Steuerbremse wäre der beste zweite.

(Quelle: 22.05.2012, www.welt.de)

Gestern…

Veröffentlicht: 22. Mai 2012 in AKTUELLES / NEUES
Schlagwörter:

27 Grad, Dusche, Balkon, Cuba Libre, gute Musik, entspannen und in den Himmel schauen, Seele baumeln lassen.

Ein fast perfekter Abend.

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Robin Gibb von den „Bee Gees“ hat seinen Kampf gegen den Krebs verloren und ist im Alter von 62 Jahre gestorben.

Als hätte es Cordoba nie gegeben

Veröffentlicht: 21. Mai 2012 in SPORTwelt
Schlagwörter:,

Wenige Kilometer südwestlich von Oberstdorf, deutschen Sportfans durch die Vierschanzentournee bekannt, ragt ein kleines Fleckerl Österreich wie eine Landzunge nach Deutschland hinein. Dort, in rund 1200 Metern Höhe, kicken die Amateure des SV Kleinwalsertal. Von ihrer Heimat isoliert durch die Allgäuer Alpen, führt keine Straßenverbindung nach Süden. Also schlossen sich die Österreicher einst dem Bayrischen Fußballverband an. Eine Geschichte deutsch-österreichischer Nachbarschaft.

„Eine einfache Fahrt nach Vorarlberg, ins nächstgelegene Österreich, dauert 1,5 Stunden“, erklärt Flori Felder, Abteilungsleiter des 1400 Mitglieder starken Vereins. 1899 wurde ein Zollanschlussvertrag mit Deutschland geschlossen, die Ortschaften Mittelberg, Riezlern und Hirschegg haben sowohl eine deutsche, als auch eine österreichische Postleitzahl. Deshalb habe man damals beim BFV „mal angefragt“. Mit Erfolg: Der Kleinwalser Fußballklub besteht nun schon seit über 50 Jahren, aktuell steht die erste Mannschaft auf Platz zwei der B-Klasse Allgäu 6. Das Thema Aufstieg ist noch nicht abgehakt.

„Heuer isses scho a bisserl extrem“

Allzu oft sind die Kleinwalser Spieler auf ihrem Platz aber nicht anzutreffen. Besonders in diesem Winter verhinderte der Schnee jegliches Ballspiel. „Heuer isses scho‘ a bisserl extrem,“ erklärt der Abteilungsleiter. „Im Herbst geht es meist bis Ende November, und ab Anfang Mai können wir normalerweise wieder zuhause spielen.“ Geht das nicht, fahren die Kicker zum Spielen und Trainieren ins Ausland.

Deutsch-österreichische Nachbarschaftshilfe

Mit dem 28 Kilometer entfernten FC Sonthofen haben sie eine Kooperation abgeschlossen. „Der große Macher beim FC Sonthofen ist ein Kleinwalsertaler“, sagt Felder und schmunzelt: „Das sorgt natürlich für sehr gute Beziehungen.“ Der FC besitzt einen feinen Kunstrasenplatz, den der kleine österreichische Nachbar nutzen darf. Und reicht es bei einem Sonthofener Nachwuchsspieler mal nicht für die Herrenmannschaft, dürfen sie ihr Glück nochmal beim SV versuchen. „Auf der anderen Seite ist es immer noch möglich, dass die Spieler dort aushelfen, wenn sie gebraucht werden“, ergänzt Felder. Nachbarschaftshilfe, sozusagen.

Zu den Spielen in Sonthofen kämen natürlich weniger Fans mit, klagt er. Bei Punktspielen zuhause sei das anders, dann seien es immerhin 50 bis 60 Zuschauer. Wobei, ein Mal waren es sogar mehr als 200. „Das war, als Markus Eberle, unser Skifahrer, verabschiedet wurde“, erzählt Felder nicht ohne Stolz. Der Slalom-Weltmeister ist in Riezlern, einer der drei Ortschaften des Kleinwalsertals, geboren. „Da hat er mit einem österreichischen Ski-Team gegen eine Ehemaligen-Auswahl des VfB Stuttgart gespielt.“

Größere Rivalität unter den bayrischen Orten

Das Verhältnis zu den deutschen Nachbarn ist vorbildlich. Klar wird da schon mal gefrotzelt, „aber das ist alles scherzhaft“, versichert Felder. „Wir haben ja sehr viel Bezug zu Deutschland. Man sieht uns nicht direkt als Österreicher an. Die Rivalität unter den bayrischen Nachbarorten ist bestimmt größer als die gegen uns.“ Als hätte es Cordoba nie gegeben.

„Wir sind Österreicher, keine Frage!“

Doch die Kleinwalsertaler sind immer noch Kinder ihres Heimatlandes. „Wir sind Österreicher, keine Frage. Das ist schon klar“, stellt Felder fest. Doch so ganz uneingeschränkt auch wieder nicht. „Mich interessiert die deutsche Bundesliga mehr als die österreichische und wir lesen zuhause eine deutsche Tageszeitung. Wir sind schon ein etwas zwielichtiges Tal“, lacht er.

 (Quelle: www.fussball.de)

Mitte der 1930er-Jahre war Andrew Jackson Higgins nur ein kleiner Werftbesitzer aus den Südstaaten. Zehn Jahre später sorgte er dafür, dass sein Land den Zweiten Weltkrieg gewann. Mit einem Boot, das alles veränderte.

Alle fünf Jahre steht ein US-Präsident an einem Strand in Nordfrankreich und hält eine Rede. Er steht in Colleville-sur-Mer, einem Ort über einer Küste, die die Welt nur als Omaha Beach kennt. Der Präsident spricht dann von den Verdiensten einzelner Männer. Mal ist es ein Frank Elliot, den er erwähnt, mal ein Jimmy Hall oder, als Barack Obama hinter dem Pult stand, ein Carlton Barret. Einfache Soldaten, die in der Normandie landeten und sich ebendiesen Strand hinaufkämpften, litten, starben, mit Glück lebendig heimkehrten. Der Präsident spricht auch von Dwight D. Eisenhower, der die Operation leitete, und von den vielen anderen, die aus dem „D-Day“ einen Wendepunkt des Zweiten Weltkriegs machten. Ein Name aber fällt nie an diesen Jahrestagen der Invasion – der von Andrew Jackson Higgins. Dabei war er es, der den Sieg in der Normandie erst möglich machte. Und ungezählte anderswo.
 
Für eine kurze Zeit war Higgins der wahrscheinlich wichtigste Unternehmer der Vereinigten Staaten. Der irischstämmige Heißsporn mit Vorliebe für Bourbon und Kraftausdrücke verwandelte eine kleine Werft in einen Megakonzern, der die US-Flotte quasi im Alleingang baute. Hitler nannte ihn den „neuen Noah“, Eisenhower würdigte Higgins als „den Mann, der für uns den Krieg gewonnen hat“. Weil er ein Boot entwarf, das bei jeder Landeoperation der Amerikaner, im Pazifik und in Europa, die entscheidende Rolle spielen sollte. Ohne Higgins‘ Boot hätte der Krieg länger gedauert. Womöglich wäre er auch anders ausgegangen.
Der neue Noah kommt 1886 in Columbus, Nebraska, zur Welt. Mit neun zieht er sein erstes Unternehmen auf: Er schneidet den Nachbarn den Rasen. Zuerst allein mit einer Sichel, schließlich mit 17 Mähern, die er von Jungs schieben lässt, die älter sind als er selbst. 1898 verkauft er das Geschäft für 1700 Dollar. Zu diesem Zeitpunkt besitzt er bereits ein Boot, die „Patience“, sie ist der Beginn einer Leidenschaft, die ihn bis ans Lebensende prägen wird.
 

Andrew Jackson Higgins
 

1915 kauft er sich eine Holzwirtschaft am Mississippi. Das Waldgebiet ist spottbillig, weil die Wasserstraßen zu flach sind für normale Boote. Schiffen mit wenig Tiefgang aber mangelt es an Zugkraft, um die Stämme abzutransportieren. Also baut Higgins sein eigenes Boot und experimentiert mit verschiedenen Rümpfen und Antrieben herum. Die Erfahrungen, die er dabei macht, sind von unschätzbarem Wert: Auf ihnen wird später der Erfolg seiner Landungsboote beruhen. Seine Entwürfe bewähren sich so gut, dass er ins Werftgeschäft einsteigt. Ein Jahr später hat das Unternehmen einen Wert von 400.000 Dollar, 1926 macht Higgins mehr Geld mit Booten als mit Holz.
Als Mitte der 30er-Jahre die US-Marine ein neues Boot für amphibische Landungen sucht, wittert er seine große Chance. „Wir wissen, dass wir das perfekte Boot für diesen Zweck haben“, schreibt er der Navy in seiner Bewerbung. Da ahnt er noch nicht, dass die Ausschreibung eine Farce ist. Denn das Bureau of Ships, eine Marinebehörde, legt selbst Schiffe auf Kiel und wacht eifersüchtig darüber, dass die Flotte vor allem aus den eigenen Bauten besteht.
Offiziere „Kandidaten für die Irrenanstalt“
Immer wieder wird Higgins pro forma zu Vorführungen eingeladen, und immer wieder schlagen seine Prototypen die des Bureau, aber die Behörde setzt auf die eigenen Konstruktionen. Einen lächerlichen Bruchteil der Flotte darf er bauen, Verträge über ein paar Hundert Boote sind drin, mehr nicht. Der Krieg bricht aus, die Navy bleibt stur. Im Herbst 1941 reicht es Higgins: In einer 21-seitigen Tirade an die Regierung bezeichnet er die Offiziere des Bureau als „komplett untauglich“ und nennt sie „Kandidaten für die Irrenanstalt“. Erfolg hat er damit nicht.
 
Der Kleinkrieg mit den Flottenbürokraten endet erst nach einer Tragödie: Im März 1943 ertrinken bei einer Übung mit Bureau-Booten 14 Soldaten, und endlich gibt die Behörde ihren Widerstand auf. Zwei Monate später hat Higgins einen Auftrag über 2000 Boote in der Tasche. Für das, was nun passiert, hat sein Biograf Jerry Strahan nur ein Wort – „unglaublich“. Higgins baut und baut, kauft Fabriken, heuert Arbeiter an und steigert die Produktion in einem Tempo, das schwindlig macht. „Seinem Land dienen“ nennt er das, und so weit geht dieser Dienst, dass er seine Entwürfe kostenlos auslizenziert, wenn die eigenen Werften ausgelastet sind.
Im September 1943, die Amerikaner sind gerade in Salerno und auf Neuguinea gelandet, besteht die US-Flotte aus 14.072 Schiffen. 12.964 stammen aus Higgins‘ Hallen – 92 Prozent. Ein Jahr später arbeiten mehr als 20.000 Menschen für ihn, in seinen Fabriken werden Tag um Tag 2427 Tonnen Material angeliefert. Das Magazin „People’s World“ nennt Higgins „den Ford von Dixieland“.
U-Boot-Jäger und Torpedoboote baut er, Truppentransporter und Panzerfrachter, vor allem aber jenes Boot, das die Strategie der Alliierten beeinflusst wie kein anderes. Die Navy nennt es LCVP, „Landing Craft, Vehicle, Personnel“, doch bei den Truppen heißt es Higgins-Boot – das einzige Produkt der US-Kriegsmaschinerie, das den Namen seines Schöpfers trägt. Die Weiterentwicklung seines Sumpfgefährts ist das ideale Landungsboot: Es hat wenig Tiefgang, ist schnell und besitzt genügend Motorkraft, um aufgefahren im Rückwärtsgang wieder freizukommen. Aber vor allem: Es hat eine Rampe.
 
Taxis to Hell - and Back heißt dieses Foto von der Landung in der ... 

Jeder Strand ein Hafen. – „Taxi to hell“
 
 
Andrew Jackson Higgins entwarf und baute diese Taxis – dank Rampe machten sie Kämpfe um Häfen unnötig

Das Higgins-Boot verändert alles. Vor seiner Erfindung richtete sich jeder Landungsversuch von See stets gegen Häfen: Nur in ihnen ließen sich ganze Armeen an Land bringen. Das Higgins-Boot macht jeden Strand zum Hafen. Es trägt nicht nur Truppen, sondern auch Panzer, Artillerie, Autos, Benzin – alles. Higgins‘ überlegene Konstruktion bringt die Fracht sicher ans Ufer, die Rampe garantiert schnelles Entladen. Die Landungen in der Normandie, in Südfrankreich und Italien, das Inselspringen im Pazifik – ohne Higgins-Boote nicht denkbar.
Jahrelang hat das US Marine Corps ein solches Boot gefordert, dem Bureau legt es das Foto eines japanischen Holzboots mit Bugrampe vor. „Das Produkt irgendeines Verrückten in China“, kommentieren die Marineplaner in einer Aktennotiz. 1941 zeigen Offiziere das Foto Higgins. Er baute auf eigene Kosten den Prototyp – der Rest ist Geschichte.
„Es ist unmöglich, die taktischen Vorteile zu überschätzen, die dieses Boot amerikanischen Befehlshabern im Zweiten Weltkrieg gab“, urteilte später Joseph Alexander, Colonel im US Marine Corps und Militärhistoriker. Für ihn war das nur elf Meter lange Higgins-Boot nichts weniger als eine „welterschütternde Neuerung“.
So innovativ Higgins‘ Boot, so ungewöhnlich für damalige Zeiten auch sein Verhalten als Arbeitgeber. Die Arbeitersiedlungen verschönert er aus eigener Tasche mit Gärten, für die Kinder organisiert er Schulbusse. Jeden Abend sitzt er ab 17 Uhr in seinem Büro, wer will, kann mit Vorschlägen zu ihm kommen. Männern, Frauen, Schwarzen und Behinderten zahlt er den gleichen Lohn, die Gewerkschaften singen Loblieder auf ihn.
Läuft allerdings etwas nicht nach Wunsch, zieht er wild fluchend durch die Fabriken. Im November 1943 etwa regt er sich darüber auf, dass der Firmenname im Unternehmensmagazin nicht als Schriftzug gedruckt ist. Im Memo an die Verantwortlichen schreibt er: „Warum zur Hölle wird diese Dämlichkeit an den Tag gelegt? (…) Gott helfe dem, der Druckanweisungen gibt, ohne den Namen richtig hinzukriegen.“ Der britische Schriftsteller Hilary Saunders reist in den 40ern durch die USA, um eine Geschichte amerikanischer Großunternehmer zu schreiben. Seine Bilanz: „Sie alle hatten Tatendrang, die meisten Visionen, und einige wenige Genie. Mr Higgins besitzt alles zusammen.“
Neuanfang nach dem Krieg
Im September 1945 ist der Krieg vorbei. Higgins hat große Pläne: Er will Vergnügungsboote bauen, Jachten für die Konsumgesellschaft, die er heraufdämmern sieht. Aber es kommt anders. Denn Higgins schätzt zwar die Gewerkschaften, will aber nicht einsehen, warum dort jeder Veteran, den er einstellt, eintreten soll. Für ihn ist das eine Prinzipienfrage, und als Streiks die Produktion lahmlegen, entscheidet er sich zu einem Schritt, mit dem er es auf die Titelseite der „New York Times“ schafft: Er schließt seine Firma. Eine Konzernsparte verschenkt er an führende Angestellte, den Rest liquidiert er. Der Öffentlichkeit erklärt er sich in Zeitungsanzeigen voller Pathos, gegenüber seinen Mitarbeitern wählt er drastischere Worte: „Man muss schon ein schmutziger Vogel sein, um in sein eigenes Nest zu scheißen.“
Anfang Januar 1946 gründet er ein neues Unternehmen, Higgins Inc., aber diesmal verlässt ihn das Glück. Die Firma, wieder eine Werft, hat Finanzierungsschwierigkeiten. Dann bricht der Schiffsmarkt zusammen: Die Navy verkauft ihre nicht mehr benötigen Flotten – es sind die eigenen Boote, die Higgins das Geschäft verderben. Im Koreakrieg geht es wieder etwas aufwärts, aber das reicht nicht mehr. 1959 kauft ein Konkurrent das Unternehmen auf, die Marke Higgins verschwindet.
Ihr Gründer muss das nicht mehr miterleben: Er stirbt 1952 im Alter von 65 Jahren an einem Magenleiden. Robert Ruark, ein populärer Kolumnist dieser Zeit, schreibt in seinem Nachruf: „Ich hoffe, es gibt Bourbon, da, wo er jetzt ist, und Boote oder irgendetwas anderes für sein ruheloses Hirn und seine kräftigen Hände.“ In New Orleans ist eine Straße nach ihm benannt, in seiner Heimatstadt steht der Nachbau eines Landungsboots. Nicht viel, aber vielleicht braucht es auch nicht mehr, wenn es doch so viele bessere Orte der Erinnerung an Andrew Jackson Higgins gibt: die Strände, die seine Boote von der Tyrannei zu befreien halfen.
 
(Quelle: www.ftd.de )
 
 
 
 

Die Bayern haben gegen Chelsea verkackt, was jedoch kaum einen Hannoveraner gestört hat. Zur Zeit ist die Sonne über unserer Stadt, was geht uns im Norden da München an? Grillen, Freunde im Biergarten treffen, Radtouren,…herrliche Tage. Langsam, und das noch ziemlich ruhig,  nähern wir uns der Europameisterschaft. Und schwupp…sind wir erneut in München und hoffen, dass Schweinsteiger, Lahm und „Koan Neuer“ den Kopf für unser aller Turnier rechtzeitig frei bekommen. „Oanen Titel“ haben die Bayern ja doch gewonnen, und das ist irgendwie komplett untergegangen! Die FC Bayern München Damen-Bundesligamannschaft wurde erstmalig DFB-Pokalsieger! Ist das etwa nix? Und wenn wir schon wieder in Süddeutschland sind…dann schauen wir mal kurz rüber nach Leipzig.
In Leipzig, genauer gesagt in Großlehna, ist die Alt-Herrenmannschaft von Blau-Weiß Großlehna in 4 Jahren 3x aufgestiegen und spielt kommende Saison in der höchsten Liga. Aber dieses ist den allermeisten Fussballfans wohl verborgen geblieben…nur gut, dass es für soetwas diesen Blog gibt. Wo ihr euch für die kommende Saison der BWG die Dauerkarten vorab sichern könnt, dass ist auch mir bis dato noch verborgen geblieben.

Habt eine schöne Zeit.

Die Gier des Menschen nach natürlichen Ressourcen ist unersättlich. Dabei dient die verschwenderische Lebensweise der Industrienationen zunehmend als Vorbild für aufstrebende Schwellenländer. Doch schon jetzt kann der Planet nicht mehr mithalten.

Die Ausbeutung der natürlichen Ressourcen der Erde durch den Menschen hat in den letzten Jahren nicht abgenommen, sie setzt sich unvermindert fort. Weltweit werden schon jetzt 50 Prozent mehr Ressourcen beansprucht, als der Planet zur Verfügung stellt. Dies ist das Ergebnis des „WWF Living Planet Report 2012“, der von der internationalen Naturschutzorganisation World Wide Fund (WWF) im Vorfeld des Nachhaltigkeitsgipfels Rio+20 in Berlin und weltweit vorgestellt wird.

„Macht die Menschheit so weiter, benötigen wir bis zum Jahr 2030 zwei Planeten, um unseren Bedarf an Nahrung, Wasser und Energie zu decken. Bis zum Jahr 2050 wären es knapp drei“, mahnt Eberhard Brandes, Vorstand des WWF Deutschland. „Umweltkatastrophen, Lebensraumzerstörungen, Artenschwund und Wasserknappheit sind die dramatischsten Folgen dieser Entwicklung“, erklärt er.

Gleichzeitig zeigte die weltweite Überwachung von 9000 Populationen von knapp 2700 Säugetieren, Vögeln, Reptilien, Amphibien und Fischen eine drastische Reduzierung der Tierbestände. Die Bestände schrumpften seit 1970 um beinahe 30 Prozent, in tropischen Regionen durchschnittlich sogar um über 60 Prozent. Verheerend ist auch das Ergebnis für die tropischen Flüsse und Seen – der Index hat sich hier um 70 Prozent verschlechtert. Beispielsweise gibt es von frei lebenden Tigern nach WWF-Schätzung weltweit nur noch 3500 Exemplare.

Tierschutz zeigt Erfolge

Verantwortlich für den Artenverlust macht Brandes die Zerstörung der Lebensräume von Tieren und Pflanzen, die Umweltverschmutzung, den Klimawandel und, durch den weltweiten Handel in fremde Regionen eingeführte, invasive Arten. Der Unterschied zwischen gemäßigter und tropischer Zone lässt sich damit erklären, dass die großräumige Naturzerstörung in den Tropen erst nach 1970 einsetzte. Im Gegensatz dazu hatte die jahrhundertelange Übernutzung der Natur in temperierenden Zonen zu diesem Zeitpunkt bereits einen Höhepunkt erreicht. Auch waren, laut Brandes, Naturschutzmaßnahmen in gemäßigten Zonen durchaus erfolgreich, wie das Beispiel des beinahe ausgestorbenen Fischotters zeigt.

Die Menge der vom Menschen verbrauchten Ressourcen wird als ökologischer Fußabdruck bezeichnet. Er steht der Biokapazität, also der Menge der zur Verfügung stehenden erneuerbaren Ressourcen gegenüber. Beide Einheiten werden in globalen Hektar (Gha) berechnet. Die Kapazität des Planeten entspräche einer pro Kopf Nutzung von 1,8 Gha – in Wirklichkeit verbraucht jeder Mensch jedoch durchschnittlich anderthalb mal so viel, nämlich 2,7 Gha. Tendenz steigend.

Allerdings nehmen die Menschen aus verschiedenen Ländern die Ökosysteme der Erde äußerst unterschiedlich in Anspruch. „Während es nicht überraschen dürfte, dass Länder wie Katar, Kuwait und die Arabischen Emirate eine extrem hohe Beanspruchung der Ökosysteme durch den Menschen aufweisen, ist es auffällig, dass auch europäische Länder wie Belgien und Holland einen besonders hohen Fußabdruck hinterlassen“, meint der WWF-Vorstand Deutschlands. In den reichen Ländern hinterlässt vor allem der Kohlenstoff-Fußabdruck einen immensen Schaden. Nach Kohle und Öl gilt Waldverlust, entstandenen durch Abholzung und Zustandsverschlechterung der Wälder, als drittgrößter Verursacher des Klimawandels.

Industrienationen sind schlechte Vorbilder

Illegale Abholzung in Sumatra, Indonesien. Illegale Abholzung in Sumatra, Indonesien. Generell gelten die einkommensärmsten Länder, beispielsweise Ruanda, Malawi und Nepal, als die ressourcenschonendsten. Industrienationen verbrauchen im Vergleich fünf Mal so viele Ressourcen. Hingegen ist der Rückgang der Biodiversität in den ärmsten Ländern, durch den Wachstum und den Konsum der Industrienationen, auch am größten. Das sei natürlich sozialer Sprengstoff, sagt Brandes. „Das Wachstum wohlhabender Staaten findet auf Kosten der ärmsten Länder statt, die am meisten natürliche Ressourcen beisteuern und selbst am wenigsten Verbrauchen“, erklärt er.

Bevölkerungsanstieg und Urbanisierung gelten als besonders starke Treiber des Fußabdrucks. Vor allem in Schwellenländern orientiert sich die wachsende Mittelschicht am westlichen Vorbild. Ihr Energiebedarf steigt und ihre Ernährung setzt sich ebenfalls zunehmend aus Fleisch und Milchprodukten zusammen. „Da müssen wir uns fragen, ob wir das richtige Model vorleben“, gibt Brandes zu bedenken.

Wichtig sei, dass der westliche Verbraucher umdenke und seinen Konsum ändere. „Das möchte niemand hören, dabei ist es einfacher als es sich viele vorstellen“, meint der WWF-Vorstand in Berlin. Besonders der Fleischkonsum müsse um ein Drittel reduziert werden. Aufgrund des enormen Wasserverbrauchs sei die Fleischproduktion besonders ineffizient.

Einfache Maßnahmen haben große Effekte

Der Einzelne kann aber noch weitere Maßnahmen ergreifen, um seinen Fußabdruck zu verringern. Energie kann beispielsweise durch eine gute Gebäudedämmung gespart werden. Außerdem können Bürger auf Ökostrom umstellen, ihren Müll richtig recyceln und regionale und saisonale Produkte kaufen.

Um die Ressourcenverschwendung einzudämmen, fordert der WWF, den Preis der Natur in eine ökonomische Vollkostenrechnung mit einzubeziehen. Neben den wirtschaftlichen und ökologischen Leistungen würden ökologische Kosten dann den dritten Aspekt darstellen. Dazu müsste allerdings erst eine Einigung erfolgen, wie die ökologischen Kosten berechnet werden. „Natur muss endlich einen Preis haben und die natürlichen Ressourcen im internationalen Finanzsystem berücksichtigt werden“, sagt Brandes.

Der „WWF Living Planet Report 2012“ wurde vor dem großen UN-Umweltgipfel Rio+20, der in wenigen Wochen in Brasilien stattfinden wird, präsentiert. Er wurde gemeinsam mit der Zoologischen Gesellschaft von London (ZSL), dem Global Footprint Network (GFN) und der European Space Agency (ESA) erstellt. Der Bericht erscheint alle zwei Jahre und beschreibt den Gesundheitszustand der Erde.

 

„Eines Tages werden wir auf den ersten Börsentag zurückschauen und erkennen, dass das der Höhepunkt der Facebook-Geschichte war“, orakeln Skeptiker. Ist der Hype tatsächlich bald vorbei? Oder ist Facebook wie Apple – und wird sich immer wieder selbst übertreffen?

Apple 437,10

„Was hat uns Facebook eigentlich gebracht?“, fragen sich viele dieser Tage. Sicher, man kann problemlos auch mit flüchtigen Bekannten Kontakt halten oder die alte Jugendliebe wiederfinden. Schüchterne Teenager können via Social Network leichter Freundschaften knüpfen, und kaum ein Unternehmen oder eine Person des öffentlichen Lebens kommt noch ohne die Plattform aus. Aber was ist mit Cyber-Mobbing, Datenschutz oder schlicht und einfach der Zeit, die das Spielzeug Facebook kostet?

Wenige Tage vor dem milliardenschweren Börsengang des Unternehmens arbeitet sich die Öffentlichkeit an dem Phänomen Soziale Netzwerke im Allgemeinen und Facebook im Besonderen ab. „Was fasziniert 901 Millionen Menschen an dieser Plattform?“, fragt sich nicht nur der „Spiegel“. Warum macht es Millionen von Teenager-Mädchen glücklich, sich gegenseitig „Süüüüßßßeee“ zu nennen? Warum fotografieren sich unzählige Jungen Tag für Tag in möglichst coolen Posen? Und was haben Erwachsene dort eigentlich zu suchen?

Das bessere Ich

„Auf Facebook kann jeder ein bisschen witziger, cooler und schöner sein, als im wahren Leben“, erklärte jüngst, nein, kein Teenager, sondern ein gestandener Familienvater einer misstrauischen Freundin. „Das ist wie wenn man ins Büro kommt und eine lustige Geschichte darüber erzählt, was gerade beim Einparken passiert ist – es muss gar nicht so witzig gewesen sein, wichtig ist die Story.“

Facebook als virtueller Schulhof, Büroküche oder ganz allgemeiner Klatsch- und Tratschort. Keine schlechte Definition, betrachtet man die Einträge einiger Facebook-„Freunde“, an deren Leben man teilnimmt, auch wenn man sie nur flüchtig kennt. Bilder von Urlauben, der Hochzeit, dem Baby, Kommentare zur Politik, Musik, Film und Fernsehen und wenn es gut läuft, jede Menge „Gefällt mir“s darunter. Da lässt sich doch der Streit über den Abwasch besser ertragen, wenn 20 Leute einem kurz vorher bestätigt haben, was für ein schönes Paar man sei oder was für ein unfassbar interessantes Leben man habe.

Manche Trends sterben nie

Einen Hype zu erklären ist meistens so gut wie unmöglich. Zu fragen, warum Facebook StudiVz oder MySpace gnadenlos überholt hat, ist wie die Frage, warum das Videoformat VHS damals Video 2000 aus dem Rennen geworfen hat. Sicherlich gab und gibt es technische oder wirtschaftliche Gründe, aber am Ende zählt immer: Die Masse hat Recht. Und die Masse will offenbar nicht „gruscheln“ (StudiVz) sondern „anstupsen“ (Facebook).

Auf der anderen Seite weiß jeder Trendsetter, dass ein Trend tot ist, wenn er erst einmal zum Massenphänomen wird. So haben sich auch bei Facebook viele Nutzer der ersten Stunde wieder abgemeldet, als es ihnen zu voll wurde. Und für viele Jugendliche sei spätestens mit der Freundschaftsanfrage der Eltern Schluss mit dem Netzwerkspaß gewesen, erzählen sich die Experten wissend. Nur: Viele kamen offensichtlich wieder zurück. Entweder unter neuem Namen oder gereift genug, um die Freundschaftsanfrage von Mama anzunehmen oder ignorieren zu können.

Auch so manches Unternehmen wurde nach einem Mega-Hype abgeschrieben und kehrte dennoch wie Phoenix aus der Asche wieder an den Markt zurück. Wie die US-Firma Crocs, deren bunte Kunststoffschuhe Anfang der Nullerjahre die Straßen beherrschten. 2007 schienen dann alle genug zu haben von den „hässlichen Plastiklatschen“, egal, wie bequem sie waren. Der Umsatz brach ein, der Aktienkurs auch. Mehrere hundert Mitarbeiter verloren ihre Jobs. Doch Crocs gab nicht auf, erweiterte die Produktpalette um Schuhe für jede denkbare Gelegenheit und setzte im abgelaufenen Geschäftsjahr erstmals mehr als eine Milliarde Dollar um. 

„One more thing“

Selbst die heißeste Marke aller Zeiten, Apple, hat schwere Zeiten hinter sich. 1995 sah es schlecht aus für das Unternehmen. Mit dem Start von Windows 95 stellte Konkurrent Microsoft den Markt auf den Kopf. Der technologische Fortschritt, den sich Apple mit seinem Macintosh-System erarbeitet hatte, schien dahin. Zehn Jahre später war Apple wieder ganz vorne mit dabei und liefert seither ein Must-Have-Spielzeug nach dem anderen: iPod, iPhone, iPad – die Kundengemeinde hielt regelmäßig den Atem an, wenn Steve Jobs auf die Bühne trat und mit seinem unnachahmlichen „One more thing“ etwas unglaublich Begehrenswertes aus der Hosentasche zog. Bei seinem Tod im Oktober 2011 wurde kein visionärer Unternehmer betrauert, sondern eine Ikone.

Sicher ist ein mit Umsatzeinbrüchen kämpfendes Unternehmen, wie Apple im Jahr 1995, nicht mit einem Unternehmen zu vergleichen, das vor einem 100-Milliarden-Dollar Börsengang steht. Die Frage, die sich hier stellt, ist jedoch, ob es Gründer Mark Zuckerberg gelingen wird, sein Konzern auf Steve-Jobs-Art immer wieder neu zu erfinden. Noch vor wenigen Jahren hätte niemand sich vorstellen können, dass ein solches Netzwerk überhaupt ein größeres Publikum ansprechen könnte. Heute nehmen sich die Leute schon bewusst Auszeiten von Facebook – Fasten im Zeiten des Internets.

Ob Facebook alle Versprechen an der Börse einhalten kann, sei dahingestellt. Doch zumindest stehen die Chancen nicht schlecht, dass der 27-jährige Facebook-Gründer und Jung-Milliardär Zuckerberg die Welt vielleicht noch das eine oder andere Mal überraschen wird. Dass einige Analysten ihn für ein Kind halten, das „nicht weiß, wie ein 100-Milliarden-Dollar-Unternehmen zu führen ist“, kann er getrost an sich abperlen lassen. Immerhin hat er dieses Unternehmen geschaffen. Und damit 901 Millionen Freunde gewonnen. Wer kann das schon von sich behaupten?

(Quelle: www.n-tv.de)

Weltreise der „Sours“

Veröffentlicht: 14. Mai 2012 in AKTUELLES / NEUES
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Heute abend kommt ein besonderer Gast zu mir, mit dem ich in unregelmäßigen Abständen Cocktailevents starte. Korrekt müsste es heissen, das wir Themenabende rund um Cocktailarten und Eigenschaften celebrieren. Die passende Musik, der richtige Drink und dazu die jeweilige Story, perfekt!

Wichtig ist mir hierbei die Qualität der Drinks. Diese erreicht man nur mit beste Zutaten und dem dementsprechenden Hintergrundwissen über die Drinks. Wir trinken nicht einfach nur Cocktails…Anekdoten werden erzählt, schliesslich haben gerade die von mir geliebten Klassiker interessante Geschichten und Legenden zu erzählen, über die Orte der Entstehung und vieles mehr.

Heute lautet das Thema „Sours“, auch wenn es jetzt nicht ganz korrekt sein mag. Schliesslich wird eine Caipirinha oder ein Daiquiri nicht als Sour geführt, obwohl Sie die gleichen Eigenschaften besitzen.

Auf der Agenda stehen:

„Whiskey Sour“, USA

„Margarita“, Mexiko

„Tommy´s Margarita“, USA

„Daiquiri“, Kuba

„Mojito“, Kuba

„Caipirinha“ klassisch zubereitet, Brasilien

„Pisco Sour“, Nationalgetränk in Peru & Chile

„Campari Sour“, Italien

 

Mehr dürfte auch nicht auf der Liste sein, ihr versteht´s?  😉

 

 

Viele kennen das Lied „Welcome Home“ von Radical Face auszugsweise aus der Nikon-Werbung…

Radical Face macht einfache und klasse Musik wie man sie heute eher selten findet. Ben Cooper ist kein Justin Biber…er ist ein Musiker!

-> Welcome Home

-> Ghost Towns

Hört rein und geniesst handgemachte, melodische Musik.

24m hohe Welle geritten!

Veröffentlicht: 13. Mai 2012 in SPORTwelt
Schlagwörter:,

Der Ritt auf der größten Welle der Welt des Jahres 2011 ist prämiert worden. Das Video zeigt, wie Garett McNamara eine 24 Meter Welle in Portugal reitet und damit den Guinness Rekord bricht.

-> Zum Video

Ab nächsten Monat schaut man fussballerisch gespannt nach Polen und in die Ukraine. Dieses jedoch weniger wegen deren spannenden Fußball-Ligen, nein…beide haben sich kampflos für die EM qualifiziert. Im Gegenzug müssen diese Länder eine Europameisterschaft ausrichten. Klingt doch fair.

Die Fragen sind im Vorfeld stets die Gleichen: Welcher Favorit gewinnt oder welcher Außenseiter hat Chancen.

Der Ländercheck:

England: England wird nicht Europameister, da bin ich mir ganz sicher! Wenn man selbst solche Bälle (siehe unten) nicht gegen Top-Teams hinter die Linie kriegt, dann kommt man nie in´s Finale! Zudem sind Sie Pfeiffen im Elfmeterschiessen und treten zudem gerne ohne echten Torwart an, was immer für einen Lacher gut sein kann (auch unten zu bestaunen, Robert Green in grün, WM 2010). Mal schauen welcher Komiker dieses Jahr sein Können zeigen darf.

Frankreich: Auch wenn die „Blauen“ uns im Testspiel bezwangen, wer vor zwei Jahren bei der WM hinter Neuseeland Gruppenletzter wurde, der wird beim nächsten Turnier nichts großes reißen! Die Mannschaft wird beim Turnier nicht gefestigt genug sein.

Österreich: Mit einer …ach…wieder nicht qualifiziert!

Niederlande: Unser westlicher Nachbar wird auch nichts reißen, landet in der Gruppenphase hinter Deutschland, trotz Sylvie van der Vaart. Aber träumen darf man ja…egal bei welchem Turnier.

Die Gastgeber, Polen & Ukraine: Das wird nichts, sorry. Polen hat in den letzten Jahren mit guten Mannschaften mehr als versagt. Die Klasse der 70er-80er Jahre wird nicht mehr so schnell erreichbar sein.

Italien: Mit bis zu 38 Jahren noch bei Mama wohnen, manipulieren und verschieben, gegen Lettland mit 11 Mann verteidigen…das wird nix. Da müßte man schon anders auftreten, zum Beispiel so:

Griechenland: Nicht noch einmal, schon gar nicht ohne Rehakles! Also…lieber zuhause bleiben, die Fahrten trotzdem als Spesen absetzen…und versuchen die Wirtschaft ohne beschiß sondern mit Fleiss anzukurbeln.

Portugal: schwer einzuschätzen, die scheitern in wichtigen Momenten an Eitelkeit und Schönspielerei…2002, 2006, 2008,…

Fazit: Wer Europameister werden will, der muss die Spanier oder/und die Deutschen nach Hause schicken, ansonsten wird einer dieser beiden Favoriten Europameister 2012.

Nur mal so kurz zum Thema Geld:

Die US-Großbank JP-Morgan hat sich kräftig verspekuliert. Das Wall-Street-Institut hat umgerechnet rund zwei Milliarden Dollar bei riskanten Finanzwetten verloren.

Es könnte auch ein bißchen mehr sein! Woanders war zu lesen von mindestens

Vorwort: Sind die noch zu retten? Als ich heute morgen auf der Fahrt zur Arbeit im Radio hörte, dass in Spielzeug zukünftig mehr Arsen, Quecksilber und Blei enthalten sein dürfen….da ist mir fast das Bier aus der Hand gefallen!

Was ist das denn für ein Irrsinn? Dazu Auszüge von n.tv.de:

Blei, Arsen, Quecksilber – die EU-Kommission will mit einer neuen Richtlinie Grenzwerte für schädliche Chemikalien in Kinderspielzeugen festlegen. Doch die Werte liegen über der Marke, die derzeit in Deutschland erlaubt ist.

Die EU-Kommission plant, die Grenzwerte gefährlicher Stoffe in Spielzeug wie Puppen oder Teddys herabzusetzen. Dagegen will sich die Bundesregierung nach Informationen der „Rheinischen Post“ gerichtlich wehren. Die Klageschrift solle Anfang nächster Woche überstellt werden, schreibt die Zeitung unter Berufung auf Regierungskreise. Deutschland will somit höhere Gesundheitsrisiken bei Spielzeug verhindern.

Nach den Plänen aus Brüssel dürften ab Juli 2013 höhere Belastungen von Blei, Arsen und Quecksilber im Spielzeug auftreten, als derzeit in Deutschland erlaubt sind. „Es wäre absurd, wenn die neue Richtlinie dazu führen würde, dass Kinder mehr Schadstoffen ausgesetzt sind als bisher“, sagte Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner von der CSU. Deutschland werde nicht akzeptieren, dass die EU-Kommission die Beibehaltung der höheren nationalen Standards abgelehnt habe, begründete Aigner die Klage gegen die EU-Kommission.

Die Bundesregierung und Verbraucherpolitiker der schwarz-gelben Koalition haben bereits in den vergangenen Jahren deutlich gemacht, dass sie auf schärfere Chemikalien-Grenzwerte pochen. Zuletzt sank die Zahl von schädlichen Spielzeugen, die in Europa auf den Markt kamen. Dank des EU-Schnellwarnsystems Rapex nahmen Kontrolleure mehr als 1800 Artikel aus dem Verkauf.

(1800 Artikel aus dem Verkauf gezogen…wem wollten die Hersteller denn alles vergiften???)

Ähnliche Probleme gibt es bei Luftmatratzen:

Die Plastikhilfen zum Planschen seien mit so vielen Schadstoffen belastet, dass sie auf keinen Fall mit dem Mund aufgeblasen werden sollten. Auch direkter Kontakt mit der Haut sei bedenklich. Unter anderem ergab die Laboranalyse der Matratzen laut „Öko-Test“ Hinweise auf Chemikalien, die im Verdacht stehen, Nervenstörungen oder Krebs zu verursachen.

Einige Matratzen bestehen dem Testergebnis zufolge aus 20 bis 30 Prozent Diisononylphthalat (DINP). Dabei handelt es sich um einen sogenannten Weichmacher, der Produkte elastischer, geschmeidiger und belastbarer machen soll. DINP gilt als gesundheitsschädlich und darf in Spielzeug, das Kinder in den Mund nehmen können, nicht mehr als 0,1 Prozent ausmachen.

Die Werte in den Luftmatratzen liegen somit um ein Vielfaches höher – allerdings, so kritisiert „Öko-Test“, ist nicht klar geregelt, welche Luftmatratzen als Spielzeug gelten (13 Matratzen im Test, 12x ungenügend, 1x ausreichend). Die Chemieexpertin des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND), Sarah Häuser, sagte laut Mitteilung: „Es ist inakzeptabel, dass ausgerechnet Produkte, mit denen vor allem Kinder in Berührung kommen, gefährliche Chemikalien in zum Teil extrem hohen Konzentrationen enthalten.“

Und wenn wir bereits beim Thema Gift sind: Kassenbons gefährden Kinder

In Babyflaschen darf er nicht mehr enthalten sein, in Kassenbons ist er es noch: der gefährliche Stoff Bisphenol A. Den Kassenzettel zu berühren, setzt nur geringe Mengen der Chemikalie frei. Kleinkinder sollten die Quittung jedoch nicht in die Finger bekommen.

Ähnlich verhält es sich bei Fahrkarten….