Archiv für 11. Mai 2012

Nur mal so kurz zum Thema Geld:

Die US-Großbank JP-Morgan hat sich kräftig verspekuliert. Das Wall-Street-Institut hat umgerechnet rund zwei Milliarden Dollar bei riskanten Finanzwetten verloren.

Es könnte auch ein bißchen mehr sein! Woanders war zu lesen von mindestens

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Vorwort: Sind die noch zu retten? Als ich heute morgen auf der Fahrt zur Arbeit im Radio hörte, dass in Spielzeug zukünftig mehr Arsen, Quecksilber und Blei enthalten sein dürfen….da ist mir fast das Bier aus der Hand gefallen!

Was ist das denn für ein Irrsinn? Dazu Auszüge von n.tv.de:

Blei, Arsen, Quecksilber – die EU-Kommission will mit einer neuen Richtlinie Grenzwerte für schädliche Chemikalien in Kinderspielzeugen festlegen. Doch die Werte liegen über der Marke, die derzeit in Deutschland erlaubt ist.

Die EU-Kommission plant, die Grenzwerte gefährlicher Stoffe in Spielzeug wie Puppen oder Teddys herabzusetzen. Dagegen will sich die Bundesregierung nach Informationen der „Rheinischen Post“ gerichtlich wehren. Die Klageschrift solle Anfang nächster Woche überstellt werden, schreibt die Zeitung unter Berufung auf Regierungskreise. Deutschland will somit höhere Gesundheitsrisiken bei Spielzeug verhindern.

Nach den Plänen aus Brüssel dürften ab Juli 2013 höhere Belastungen von Blei, Arsen und Quecksilber im Spielzeug auftreten, als derzeit in Deutschland erlaubt sind. „Es wäre absurd, wenn die neue Richtlinie dazu führen würde, dass Kinder mehr Schadstoffen ausgesetzt sind als bisher“, sagte Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner von der CSU. Deutschland werde nicht akzeptieren, dass die EU-Kommission die Beibehaltung der höheren nationalen Standards abgelehnt habe, begründete Aigner die Klage gegen die EU-Kommission.

Die Bundesregierung und Verbraucherpolitiker der schwarz-gelben Koalition haben bereits in den vergangenen Jahren deutlich gemacht, dass sie auf schärfere Chemikalien-Grenzwerte pochen. Zuletzt sank die Zahl von schädlichen Spielzeugen, die in Europa auf den Markt kamen. Dank des EU-Schnellwarnsystems Rapex nahmen Kontrolleure mehr als 1800 Artikel aus dem Verkauf.

(1800 Artikel aus dem Verkauf gezogen…wem wollten die Hersteller denn alles vergiften???)

Ähnliche Probleme gibt es bei Luftmatratzen:

Die Plastikhilfen zum Planschen seien mit so vielen Schadstoffen belastet, dass sie auf keinen Fall mit dem Mund aufgeblasen werden sollten. Auch direkter Kontakt mit der Haut sei bedenklich. Unter anderem ergab die Laboranalyse der Matratzen laut „Öko-Test“ Hinweise auf Chemikalien, die im Verdacht stehen, Nervenstörungen oder Krebs zu verursachen.

Einige Matratzen bestehen dem Testergebnis zufolge aus 20 bis 30 Prozent Diisononylphthalat (DINP). Dabei handelt es sich um einen sogenannten Weichmacher, der Produkte elastischer, geschmeidiger und belastbarer machen soll. DINP gilt als gesundheitsschädlich und darf in Spielzeug, das Kinder in den Mund nehmen können, nicht mehr als 0,1 Prozent ausmachen.

Die Werte in den Luftmatratzen liegen somit um ein Vielfaches höher – allerdings, so kritisiert „Öko-Test“, ist nicht klar geregelt, welche Luftmatratzen als Spielzeug gelten (13 Matratzen im Test, 12x ungenügend, 1x ausreichend). Die Chemieexpertin des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND), Sarah Häuser, sagte laut Mitteilung: „Es ist inakzeptabel, dass ausgerechnet Produkte, mit denen vor allem Kinder in Berührung kommen, gefährliche Chemikalien in zum Teil extrem hohen Konzentrationen enthalten.“

Und wenn wir bereits beim Thema Gift sind: Kassenbons gefährden Kinder

In Babyflaschen darf er nicht mehr enthalten sein, in Kassenbons ist er es noch: der gefährliche Stoff Bisphenol A. Den Kassenzettel zu berühren, setzt nur geringe Mengen der Chemikalie frei. Kleinkinder sollten die Quittung jedoch nicht in die Finger bekommen.

Ähnlich verhält es sich bei Fahrkarten….