Im Alter in Armut aus dem gesellschaftlichen Leben scheiden

Veröffentlicht: 7. September 2012 in DIES, DAS & JENES, NERVig!
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Das Thema Rente ist wie schon lange nicht mehr in den Fokus gerückt. So langsam teilen die Politiker uns mit, das die Altersvorsorge in Form der staatlichen Rente nicht mehr reichen wird um über der Armutsgrenze leben zu können.

Ich befinde mich zwar noch in der ersten Halbzeit der Einzahlung…mitte dreissig, aber auch für mich soll´s bereits nicht mehr reichen. Komisch nur, wenn man sieht, dass ich so viel eingezahlt habe und sogar vor kurzem den Rentenbescheid bekam auf dem eine nette Summe vermerkt ist, mit der ich im Alter gut leben könnte. Hätte ich das Geld jetzt, müßte ich nur noch die Zinsen und Zinses-Zinsen arbeiten lassen…es würde wohl gut ausgehen. Aber nein…ich werde nochmal so viel und sogar noch mehr einzahlen…und dann soll´s für mich nicht einmal reichen? Dann darf ich mit wenig Geld als Dankeschön in den Ruhestand wechseln? Da freut man sich doch auf die nächsten Bescheide, die bereits jetzt unwahr sind!

Rürup-/Riesterrente…was war das denn?  So ziemlich jede Langzeitinvestition bringt im Schnitt mehr Geld…wenn man denn etwas übrig hat . Und da gibt es viele Mitbürger, die gerade einmal den Monat finanziell überstehen, wie da noch sparen? Und die arbeiten auch ihre 45 Jahre oder gar länger. Als Politiker reicht es manchmal, je nach Amt, 4 Jahre ein Dasein zu fristen um eine Pension zu bekommen, die erheblich höher ausfällt als die Rente der meisten Bundesbürger.

Statt für Zusatzrenten zu appellieren, sollten die Politiker sich um eine Rente kümmern, die dann auch für die jeweilige Person reicht.

Warum kürzt man nicht bereits jetzt mal bei ehemaligen Politikern, bei ehemaligen Ministern, Präsidenten…gerne auch bei aktuellen Amtsträgern…das würde bereits Millionen in die Kassen spülen! Neee, es wird bei der arbeitenden Gesellschaft gekürzt, bei der zweifachen Mutter, die halbtags schuften geht. Bei denen, die unter 1200,-€ im Monat verdienen…und das sind Millionen in unserem Land. Vielen Dank dafür.

Damit in Griechenland die Leute weiterhin mit 60-62 Jahren in Rente gehen können, können wir mehr Geld drucken…aha!

Fakt ist…wer in Rente geht, wer lange in die Rentenkasse eingezahlt hat…der hat auch eine vernünftige Rente verdient. Das Millionen Mitmenschen ab Rentenbeginn in Deutschland von der „normalen“ Gesellschaft in die Altersarmut abgeschoben werden, wird zur bitteren Wahrheit.

Dann heisst es vielleicht noch 10-20 Jahre vegetieren…wenn man keine Vorsorge treffen konnte.

Fazit: Selbst ist der Bürger…bereits jetzt!

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