Archiv für Januar, 2013

Während die Deutschen viel dafür tun, dass unsere Umwelt einen Schritt weit sauberer wird und die Industrie in unserem Land strenge Umweltkriterien einhalten muss, verpestet China die Luft ohne Ende!

So sieht es des öfteren in Peking aus:

Luft dreckig wie nie: Peking erstickt in Abgasen

Der schwere Smog in China hat sich auf einer Fläche ausgebreitet, die fast viermal so groß ist wie die Bundesrepublik. Die Luftverschmutzung erstrecke sich inzwischen über 1,3 Millionen Quadratkilometer im östlichen und mittleren China, berichtete das Umweltministerium in Peking. Das sind mehr als 13 Prozent der Landesfläche. Eine Hauptursache ist neben dem wachsenden Straßenverkehr der massive Anstieg des Kohlekonsums. China verbraucht heute fast so viel Kohle wie der Rest der Welt zusammen!

Ein Einwurf meinerseits: Das China für den damals „reichen und einst übermächtigen Westen“ günstigst produzieren sollte und die Umwelt dabei keine Rolle spielte, ist das Ausbeutungssystem der sogenannten Industrienationen. China wurde förmlich überrumpelt und die Industrie China´s wuchs viel zu schnell. Über 80% aller prodzierten Waren sind für westliche Länder! Beispiele: Über 50% aller Waschmaschinen weltweit sind made in China. Oder Spielzeug! Welches Spielzeug stammt den bitteschön nicht aus China oder aus dem asiatischen Raum? Auch Turnschuhe, Computerzubehör, Textilien…nur um einige Beispiele zu nennen. Und so haben wir hier alles schön sauber und importieren aus der Ferne, wo das billig arbeitende Volk nun die Quittung für erhält und dabei schuldlos ist. Die anhaltende Gier der Regierung China´s muss nun dem ökologischen Denken weichen…sonst bleibt´s dunkel.

Foto: Reuters

Der Kekshersteller Bahlsen bang weiter um sein goldenes Wahrzeichen. Vor wenigen Tagen war es von Unbekannten entwendet worden, kurze Zeit später ging ein Erpresserbrief bei einer Zeitung ein – gezeichnet vom „Krümelmonster“. Darin forderte es die Firma auf, an einem Tag im Februar allen Kindern in einem Krankenhaus Kekse zu schenken und 1000 Euro an ein Tierheim zu spenden . Andernfalls komme der goldene Keks „zu Oskar in die Mülltonne“.

Zunächst hatte Bahlsen-Chef Werner M. Bahlsen höchstpersönlich erklärt, man lasse sich nicht erpressen. Zwar sei die Firma bereit, eine soziale Aktion zu starten, zuerst wolle man aber den Keks zurück. Auch die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen, es besteht der Verdacht auf versuchte Erpressung. Das Schreiben samt beigefügtem Foto wird derzeit auf Echtheit untersucht. Jetzt kommt Bahlsen dem „Krümelmonster“ allerdings einen großen Schritt entgegen.

Auf seiner Facebook-Seite veröffentlichte das Unternehmen folgenden Eintrag: „Liebes „Krümelmonster“, wie dir sicherlich bekannt ist, engagiert sich das Unternehmen Bahlsen bereits seit Jahrzehnten in vielfältiger Weise im sozialen Bereich. Wir versprechen unseren Fans: Bahlsen spendet 52 000 Packungen Leibniz Kekse an 52 soziale Einrichtungen, wenn du uns unseren goldenen Keks wieder zurückbringst.“

Ein durchaus großzügiges Angebot – bleibt abzuwarten, ob das „Krümelmonster“ sein Schweigen brechen und auf das Friedensangebot eingehen wird. Dann könnte der riesige goldende Keks bald wieder die Bahlsen-Zentrale in Hannover schmücken – und tausende große und kleine Keksfans dürften sich über die süße Spende freuen.

Das Traumtor gegen Schalke 04 in der Nachspielzeit

-> Klick hier

Er ist der Spezialist für die Monsterwellen. Der hawaiianische Surfer Garrett McNamara (45) hält den Weltrekord mit einem Ritt auf einer 24 Meter hohen Welle, auf die er im November 2011 in Nazaré an der portugiesischen Küste getroffen war. Es verschaffte ihm den Eintrag ins «Guinness-Buch der Rekorde». An gleichem Ort soll er jetzt sogar noch um einiges höher gesurft sein, nämlich mindestens 27,4m! Einige sprechen sogar von der magischen 100 Fuß Grenze (30 Meter).

Genaue Messungen dauern an…aber mal ehrlich…was für eine Höhe, oder?

McNamara surfs a giant wave at Nazare beach

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: EPA

War es ein Geheimdienst, das Militär oder nur eine Panne? Bei einer turbulenten Anhörung im „9/11“-Prozess wurde plötzlich die Mikrofonverbindung gekappt. Nicht einmal der Richter kennt den Grund.

Ein Militärrichter in Wut: James L. Pohl reagierte erkennbar verstimmt, als plötzlich die Mikrofonverbindung aus dem Gerichtssaal abriss, in dem die letzte Anhörung vor der Eröffnung des Prozesses gegen Khaled Scheich Mohammed und vier weitere mutmaßliche 9/11-Verschwörer lief.

Es müsse umgehend geprüft werden, „wer hier das Licht an- oder ausmacht“, schimpfte der Militärrichter – und gab seinen Eindruck zu erkennen, dass eine unbekannte Instanz ihm soeben ins Handwerk gepfuscht hatte. Pohl vertagte am Montagnachmittag die Sitzung im US-Stützpunkt Guantánamo Bay auf den Folgetag.

Man muss dazu wissen, dass Journalisten, Menschenrechtsorganisationen und Angehörige von Opfern des Terroranschlags vom 11. September 2001 das Verfahren nur hinter schalldichtem Glas aus einem Nebenraum verfolgen dürfen. Man kann von dort in den Gerichtssaal blicken. Aber das Tonsignal kommt mit einer Verzögerung von 40 Sekunden an.

Der Richter hat das Recht und die Möglichkeit, per Knopfdruck die Mikrofonverbindung zu kappen, wenn die Angeklagten oder deren Verteidiger Informationen offenbaren, die gegen die Geheimhaltungsvorschriften des US-Militärs verstoßen oder – aus seiner Sicht – die nationale Sicherheit gefährden.

Mit der letzten Vokabel brach der Satz ab ….

-> hier weiter auf welt.de lesen

(Quelle: www.welt.de / Ansgar Graw)

Freunde der leckeren Drinks. Ich wurde gefragt was eigentlich ein Pousse Café sei. Da dachte ich mir…prima…eine Frage für meinen Blog 🙂

Ein Pousse Café ist eine Zubereitungsart von Cocktails, aber auch von Shootern wie zum Beispiel den B52 oder den Columbia. Die einzelnen Zutaten werden vorsichtig über einen Barlöffel gegossen (gefloatet), sodaß dieses sich nicht vermischen. Wenn jede Zutat eine andere Dichte besitzt, so entstehen mehrere horizontale Schichten. Diese Zubereitungsart nennt man auch „bauen“. Die unterste Schicht ist die, die beim Trinken geschmacklich am meisten zur Geltung kommt.

Poussé Cafe´s bauen ist keine Zauberei und sehen schick aus, sollten allerdings auch schmecken.

Dieser Klassiker ist einfach zuzubereiten und schmeckt prima. Er gehört zur Familie der Shortdrinks. Trotz seiner rein schottischen Zutaten ist der Cocktail eine Erfindung aus den USA, wo er in den 1950er Jahren populär wurde. Der ungewöhnliche Name des Cocktails (engl. für Rostiger Nagel) ist vermutlich auf seine rostfarbene Färbung zurückzuführen.

Die Zutaten werden meistens im Verhältnis 2/1 zubereitet

  • schottischer Whisky
  • Drambuie

Er wird mit Eiswürfel in einem Tumbler serviert und in der Zubereitung gerührt.

Da gab es einen Abend letztes Jahr, den ich nie vergessen werde! Dieser Abend wurde vom Rusty Nail geprägt 🙂

Ich bin der Meinung, dass man für einen Rusty Nail auch amerikanische oder gar kanadische Whiskey´s nehmen kann, ist in meinen Augen eine Frage des Geschmacks.

Drambuie ist ein ist ein schottischer Whisky-Likör. Er wird aus bis zu 17 Jahre altem Malt Whisky, Grain Whisky, Heidehonig aus den Highlands und verschiedenen Kräutern hergestellt. Sein Alkoholgehalt liegt bei 40%.

Die Geschichte des Drambuie ist eng mit dem schottischen Freiheitskampf gegen die Engländer verknüpft. Der Legende nach übergab Prinz Charles Edward III. Stuart, besser bekannt als „Bonnie Prince Charlie“ und Anwärter auf den schottischen Thron, das geheime Rezept des königlichen Likörs als Dank für seine Rettung nach einer verlorenen Schlacht an einen Mitstreiter namens Mackinnon.

Rückblick: Hannover 96 gegen VW-Radkappen 2:1

Veröffentlicht: 28. Januar 2013 in Hannover 96
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Es war am Samstag ein unvergessliches Spiel im Niedersachsenstadion.

2:1 siegten unsere Roten lange Zeit in Unterzahl. Pocognoli sah in der 34. Minuten die Rote Karte. 5 Minuten zuvor brach sich Eggimann den Knöchel. Zu dem Zeitpunkt dachten die Radkappen sicherlich an die 3 Punkte und einer Plazierung vor 96 in der Tabelle. Pustekuchen! Nach dem geilen Tor vom Abdellaoue in der 3. Minute und den 2 Rückschlägen mitte der ersten Halbzeit zeigten die Roten Moral und Mannschaftsgeist. Angepeitscht von den Fans traf Diouf sogar zum 2:0 (37. Minute). Erst flog sein Kopfball gegen den Außenpfosten, von dort aus an die Schulter in das Tor. Aus einem halben Meter Entfernung konnte von Handspiel keine Rede sein.

Die Konzernangestellten schafften es auch nach 60 Minuten (4 Minuten Nachspielzeit) in Überzahl, 25:4 Torschüssen und 61% Ballbesitz nicht den Ball ein zweites Mal hinter die Linie von Ron Robert Zieler zu bringen. Lediglich Madlung gelang in der 46. Minute der Anschlußtreffer.

Somit bleibt alles wie vorher…96 vor VW, Mannschaft mit Herz gewinnt gegen Söldner…und Gästefans waren für ein Niedersachsenderby auch ein bißchen wenig. Aber von der Champions-League reden und 12,5 Mio. €/Jahr für die Trikotwerbung kassieren…alles ein Witz!

Am 02.02. brennt wieder das heimische Eis der Ice Lions. Um 13:00 Uhr greifen die Ice Lions im Lenny Soccio Eventcenter an und zeigen den Gästen die Krallen.

Am Doppelwochenende siegten die Ice Lions auswärts in Heidelberg 0:18 und gegen die Dresden Cardinals 3:6, wobei Udo Segreff vier Tore zum Erfolg beisteuerte.

Damit sind die Langenhagen auf dem ersten Tabellenplatz (5 Spiele / 15 Punkte), gefolgt von den Bremern (5 Spiele / 12 Punkte).

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Cosmic Tribe – Endspurt im Studio

Veröffentlicht: 27. Januar 2013 in AKTUELLES / NEUES, MUSIKwelt
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Hier ist „Bromme´s“ Teil zu sehen. Alle weiteren findet ihr auch auf youtube.de. Man darf auf das neue Album gespannt sein.

-> Bromme im Studio

So, das Wochenende naht, Freunde kommen vorbei…da nehmen wir doch mal den Spain als Hauptcocktail des Abends.

Spain:

  • 10cl Maracujanektar
  • 3cl Licor 43
  • 2cl Wodka
  • 2cl Sahne
  • 1cl Grenadine

Die Zutaten (natürlich mit Eiswürfel) shaken, und in ein Fancyglas, gefüllt mit Eiswürfeln, abseihen.

Ich will euch zudem nicht vornthalten, dass ich auf ein Cocktailrezept gestossen bin, bei dem einen doch der Mund zuklebt! Das kann doch gar nicht schmecken! Kein Ausgleich, keine Balance. Wer´s dennoch darauf anlegen will, viel Spaß.

Coconut Fruit

  • 6cl Malibu
  • 2cl Kokossirup (süß)
  • 4cl Sahne (4cl ??!!)
  • 1cl Grenadine (süß, zweiter Sirup)
  • 14cl Maracujanektar (süß)

Wer ihn probiert kann gerne berichten.

 

Lese-Empfehlung / Blog

Veröffentlicht: 25. Januar 2013 in DIES, DAS & JENES
Schlagwörter:, , , ,

Wer über meinen kleinen worldwideweb-Horizont hinaus lesen will, dem empfehle ich diesen Blog. Frisch geschrieben, toll formuliert und zudem kurzweilig. Also eigentlich alles, womit ich bei mir im Blog nicht dienen kann, Viel Spaß 🙂

-> Sathiyas WordPress

Auf einer der längsten und meistbefahrensten Straßen geschah ein ungewöhnlicher Diebstahl!

Diebe haben in Hannover das Wahrzeichen des Bahlsen-Konzerns gestohlen. Sie montierten am Firmensitz den vergoldeten Leibniz-Keks ab. Das aus vergoldetem Messing hergestellte Kunstwerk war Teil des Firmenwahrzeichens und hing in etwa fünf Metern Höhe zwischen den sogenannten Brezelmännern an der Außenfassade des Gebäudes.

Wann der Keks genau abmontiert wurde, ist unklar. Ein Mitarbeiter hatte das etwa 20 Kilogramm schwere Firmensymbol zuletzt am 4. Januar gesehen. Am 21. Januar wurde das Verschwinden bemerkt.

Der Keks hing  um die 100 Jahre am Gebäude.

Vorher, nachher: Der goldene Keks von Bahlsen ist weg

Kurz nach Ankunft der Patriot-Raketen in der Türkei sind Bundeswehr-Soldaten in Iskenderun von rund 40 Demonstranten beschimpft und bedroht worden. Die Deutschen mussten in Sicherheit gebracht werden.

Während ihres Patriot-Einsatzes in der Türkei sind mehrere Bundeswehrsoldaten von Dutzenden Zivilisten bedrängt und bedroht worden.

Beim Verlassen eines Geschäfts in Iskenderun seien fünf deutsche Soldaten in Zivil von etwa 40 türkischen Zivilisten „angepöbelt und bedrängt“ worden, teilte das Einsatzführungskommando der Bundeswehr am Mittwoch in Potsdam mit.

Einem Soldaten sei ein Sack über den Kopf gezogen worden, in dem sich weißes Pulver oder Puder befand. Die Bundeswehrsoldaten seien in umliegende Geschäfte geflüchtet.

Türkische Sicherheitskräfte, die die deutschen Soldaten begleitet hatten, griffen den Angaben zufolge zu ihrem Schutz ein. Dadurch hätten sie eine weitere Eskalation der Lage verhindert. Sie konnten die Bundeswehrsoldaten unverletzt in ihre Quartiere zurückbringen, wie es hieß.

Bei dem Vorfall wurde laut Einsatzführungskommando kein deutscher Soldat verletzt. Die Hintergründe würden untersucht.

 

Kann man Wasser privatisieren? Ob hier Märchen gesponnen werden oder baldige Realität gezeigt wird… man sollte sich zumindest mal darüber Gedanken machen!

ARD Monitor 13.12.2012:
Geheimoperation Wasser – EU fördert Wasserprivatisierung:

-> BERICHT <-

Eine SEHR bedenkliche Entwicklung! Es geht den Mächtigen nicht nur um Geld, es geht um die Kontrolle über die Ressourcen und damit um die Kontrolle über die Menschen! Klingt wie Zukunftsmusik aus der Nähe!

Hans-Jürgen Massaquoi, Sohn einer weißen Mutter und eines schwarzen Vaters, hat die NS-Zeit in Hamburg überlebt. Seine Kindheit und Jugend verarbeitete er in dem Bestseller „Neger, Neger, Schornsteinfeger“. Vorgestern ist der Schriftsteller in Florida gestorben, an seinem Geburtstag. Er wurde 87 Jahre alt.

Massaquoi war in Deutschland geboren, konnte Plattdeutsch sprechen und unterschied sich mit seiner Hautfarbe von seinen Klassenkameraden. Hans-Jürgen Massaquoi wuchs als Schwarzer in der Zeit des Nationalsozialismus auf.

In seiner Autobiografie „Neger, Neger, Schornsteinfeger“ erzählte Massaquoi differenziert vom Überleben im NS-Staat. Das Buch wurde vor mehr als 13 Jahren zum Bestseller und 2006 verfilmt.

Hans-Jürgen Massaquoi hat überlebt, weil er nicht ins Schema der Nazis passte. Die Gruppe der Schwarzen in Deutschland war nicht groß, so dass die Nazis sie in ihrem Vernichtungsplan nach hinten stellten. „Ich habe eben auch ungeheures Glück gehabt“, sagte Massaquoi 1999 in einem Interview.

Bis 1948 lebte Massaquoi in Deutschland. Als kleiner Junge klatsche er noch für Hitler, jubelte ihm zu, als er nach Hamburg kam. Später musste er sich anhören, wie er „Neger, Neger, Schornsteinfeger“ gerufen wurde, musste Hohn und Spott ertragen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg ging Massaquoi in die USA, studierte Publizistik und Kommunikationswissenschaften. Er schloss er sich der schwarzen Bürgerrechtsbewegung an und machte Karriere als Chefredakteur.

Hans-Jürgen Massaquoi wird 1926 in Hamburg als Sohn der deutschen Krankenschwester Bertha Baetz und des aus Liberia stammenden und in Dublin studierenden Al Haj Massaquoi geboren. Seinen Vater lernt Hans Jürgen nie kennen. Sein Großvater väterlicherseits ist Momolu Massaquoi, Generalkonsul von Liberia in Hamburg und der erste Diplomat aus einem afrikanischen Land in Deutschland.

Nach einem kurzen, sorgenfreien Leben in der Villa des Großvaters zieht Hans-Jürgen noch im Kindesalter mit seiner Mutter in ein Arbeiterviertel nach Hamburg-Barmbek-Süd, weil der Großvater in Liberia als Postminister gebraucht wird. In dem Viertel lernt er Klaus Mahnke und Fiete Petersen kennen, zwei Freunde fürs Leben. Er übernachtet, während seine Mutter nachts als Krankenschwester arbeitet, bei Elisabeth Möller, die später fast zur Familie gehört; wie auch Franz Wahl, den Bertha bei der Arbeit kennengelernt hat und in den sie sich später verliebt. Er wird aber aufgrund seiner Stelle als Personalleiter dazu genötigt, in die NSDAP einzutreten.

Wegen seiner dunklen Hautfarbe entstehen dem Jungen im aufkommenden Dritten Reich zahlreiche Probleme. So wird er zum Beispiel trotz guter Leistungen in der Schule benachteiligt oder im Schulsport an den Pranger gestellt, außerdem wird ihm der Beitritt zum Jungvolk, zur Wehrmacht oder der Zutritt zu Luftschutzbunkern bei Angriffen verwehrt. Er und seine Mutter müssen gegen Vorurteile ankämpfen und versuchen, in immer unmenschlicher werdenden Zeiten zu überleben, wobei Franz als Parteimitglied nur bedingt der Familie beisteht, weshalb sich Bertha schließlich von ihm trennt. Trotzdem verbindet Hans-Jürgen die Liebe zu Deutschland und der Wunsch, einer der Ihren zu sein, mit den „arischen“ Deutschen.

Hans-Jürgen verliebt sich in die blonde und hellhäutige Evchen John. Als sie erwischt werden, wird er von der Gestapo festgenommen und kommt nur durch die Hilfe seines guten Freundes, des Polizisten, frei. Mit dessen Hilfe und der vieler anderer gutherziger Menschen gelingt es Hans-Jürgen und seiner Mutter, den Krieg in Hamburg zu überleben.

Das Titelblatt des Buches stellt ihn selbst dar und kommt aus seinem Privatarchiv, wie viele andere Bilder auch, die im hinteren Teil des Buches zu sehen sind (Schroedel Verlag), darunter Darstellungen seines Vaters, seiner Mutter und seines Großvaters. Hinzu kommen Bilder mit Jimmy Carter, Muhammad Ali und Martin Luther King.

Statistik

Veröffentlicht: 21. Januar 2013 in AKTUELLES / NEUES
Schlagwörter:, , , , ,

Stand heute, 13 Uhr

Solche erfreulichen Daten habe ich sonst zu besonderen Zahlen veröffentlicht. Um aber den 400. Beitrag sinnvoll zu gestalten, ist dieses hier konsequenterweise Beitrag 399.

Diese Zahlen sind ungeschönt, ungeschminkt und unaufhaltbar:

  • 399 Beiträge
  • höchste Besucherzahl an einem Tag: 554
  • 78 Kommentare
  • 34 Kategorien
  • 767 Tags/Schlagwörter
  • Besucher bisher: exakt 11.260
  • höchster Besucherdurchschnitt: Juni 2012 (86)
  • 486 Spam-Versuche

Besucher aus diversen Ländern seit dem 25.02.2012, weiter zurück reicht die Statistik leider nicht.

Country Views
Germany FlagGermany 7,559
Austria FlagAustria 744
Switzerland FlagSwitzerland 308
Netherlands FlagNetherlands 192
United States FlagUnited States 113
Belgium FlagBelgium 67
United Kingdom FlagUnited Kingdom 57
Italy FlagItaly 25
France FlagFrance 22
Luxembourg FlagLuxembourg 21
Spain FlagSpain 14
Canada FlagCanada 14
Denmark FlagDenmark 13
Russian Federation FlagRussian Federation 12
Ireland FlagIreland 10
Poland FlagPoland 10
Sweden FlagSweden 9
Czech Republic FlagCzech Republic 9
Ukraine FlagUkraine 9
Iceland FlagIceland 7
Indonesia FlagIndonesia 7
Hungary FlagHungary 6
Australia FlagAustralia 5
Malta FlagMalta 3
Dominican Republic FlagDominican Republic 3
Croatia FlagCroatia 3
Portugal FlagPortugal 3
Greece FlagGreece 3
Seychelles FlagSeychelles 2
Turkey FlagTurkey 2
Korea, Republic of FlagRepublic of Korea 2
India FlagIndia 2
Slovenia FlagSlovenia 2
Finland FlagFinland 2
Albania FlagAlbania 2
Liechtenstein FlagLiechtenstein 2
Argentina FlagArgentina 2
Serbia FlagSerbia 1
Costa Rica FlagCosta Rica 1
Saudi Arabia FlagSaudi Arabia 1
Thailand FlagThailand 1
Paraguay FlagParaguay 1
Bosnia and Herzegovina FlagBosnia and Herzegovina 1
United Arab Emirates FlagUnited Arab Emirates 1
Romania FlagRomania 1
Slovakia FlagSlovakia 1
Lao People's Democratic Republic FlagLao People’s Democratic Republic 1
Brazil FlagBrazil 1
Chile FlagChile 1
Malaysia FlagMalaysia 1
Moldova, Republic of FlagMoldova 1
Japan FlagJapan  1

Gibt´s da etwas aus dem kaum bewohnbaren und bewohnten Nordost-Niedersachsen zu vermelden? JA! Im Raum zwischen Calberlah und Danndorf braut sich etwas ungeheuerliches zusammen… die Wolfsburgverschwörung!

Diese Verschwörung ist keine Fortsetzung von „Twilight – bis ans Elend der Welt“…nein…ganz ohne Werwolf…auch die haben ihren Stolz!

Die Wolfsburgverschwörung ist ein geheimes Projekt des Vfl Wolfsburg zur Vernichtung Schwächung des Erzrivalen und einzigen ernsthaften Gegner um den Titel der „Nr.2 im Norden“, des SV Werder Bremen. Ziel ist es, so viel wie nur irgendwie möglich, abzukupfern oder wegzukaufen, was Werder so „erfolgreich“ macht/gemacht hat. Dabei wird wirklich mit allen Bandagen gekämpft! Drahtzieher, wie kann es anders sein, ist natürlich der Aufsichtsrat und der Hauptsponsor VW („Verrecke Werder“) des Vfl.

Alles begann mit der Gründung des Clubs Vfl Wolfsburg durch den ehemaligen Werder-Spieler und VW-Gründer Adolph Lopez Hitla, der wegen zu kleiner Eier und aufgrund mangelnder Lattentreffer von den fehlpassverwöhnten SVW-Fans aus dem Weser-Stadion gemobbt wurde. Er wollte sich an Werder rächen und beschloss dies auch zu tun. Er begann damit eine neue Stadt mit W zu gründen, um einen Verein mit W zu gründen und ein passendes Vereinslogo mit W zu entwerfen ( mehr Informationen unter www.www.vw). Dabei sollte das Logo und der Verein eine Satire auf den Fußball und die Fans von Werder Bremen sein. Deshalb entschied er sich für eine runde Grundform, welche auf die Fettleibigkeit der Werderaner (zu viel Fischbrötchen) hinweisen sollte und auch noch dazu das genaue Gegenteil der Werderraute ist. Das W in der Mitte des Logos ist bewusst wie ein @ aus dem Internet gestaltet, da Werder sowie das Internet, zumindestens nach der Meinung von Buhmann Hitla, niveaulos ist. Zudem wurde in der Vereinssatzung des Vfl Wolfsburg festgelegt, dass der SVW nach und nach ausgemerzt werden soll ( Bis heute wird dieser Punkt in der Vereinssatzung vom Aufsichtsrat geleugnet).

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links: Werderlogo; rechts: Wolfsburglogo

Ein weiteres Merkmal dieser Verschwörung ist das systematische Fälschen von den Trikots von Werder. Wolfsburg versuchte die Tarnfarbe der Werdertrikots ( Grün wie der Rasen im Weserstadion ) zu imitieren, um auch, so wie die Werder-Spieler, unentdeckbare Fouls machen zu können. Da Werder dem aber bald auf die Schliche kam, versuchte Werder Bremen entgegenzusteuern. Seitdem bringt Werder jedes Jahr ein noch schlechteres Trikotdesign raus, um dadurch Wolfsburg von einem potentiellen Klau des Designs noch mehr abzuschrecken. Mit wenig Erfolg, da Wolfsburg als Gegenreaktion einfach noch hässlichere Trikots entwickelte, welche durch ihr Neongrün den gegnerischen Zuschauer ( besonders den Werderfans ) die Augen wegätzte bzw. immer noch wegätzt. Seitdem versuchen sich beide gegenseitig zum Thema „Hässlichkeit“ zu übertreffen. Dazu wurden sogar extra abschreckende Sponsoren für die Trikotwerbung gesucht ( Bremen: KIK etc. ; Wolfsburg: VW etc. ). In der Saison 2012/2013 schoss Werder jedoch den Vogel ab und das im wahrsten Sinne des Wortes. Durch das Aufdrucken des damaligen neuen Hauptsponsors Hofwiesen (führender Quäler von lebenden Brathähnchen) wurde das Trikot nicht nur von den Wolfsburgfans und anderen Fangemeinschaften verschmäht. Nein, auch die eigenen Fans konnten das Trikot, obwohl das Design eigentlich alles andere als hässlich war, nicht mehr ansehen, weil sie immer, wenn sie es sahen und an die armen Hähnchen dachten, Fischsuppe kotzen mussten. Höchstens zum Heizen der Zweizimmerbude taugten sie noch was.

Mit dem Wechsel von Diego nach Wolfsburg wurde die zweite und letzte Phase der Wolfsburgverschwörung eingeleitet. Nun will Wolfsburg in Zukunft alle „Leistungsträger“ von Werder transferieren, um Bremen noch weiter zu schwächen. Dies soll endgültig den Weg von Werder in die Tiefen der Tabellen und Liegen ebnen. Später wurden noch Naldo und Klaus Allofs, der Transferspezialist (wahrscheinlich um noch mehr Geld aus dem Fenster zu schmeißen), geholt.
Da der Vfl Wolfsburg von VW soviel Geld erhält wie es der Vfl will (auch selbst wenn der Vfl in der Kreisklasse spielen würde), wird diese Transferpolitik noch solange weitergehen bis Thomas Schaaf und Willi Lemke ihre Spieler persönlich auf den Deichen Ostfrieslands suchen müssen. Selbst Spieler, die Werder erst in zwei Jahren kaufen oder verkaufen wird, werden von Wolfsburg einfach weggekauft . Nur Thomas Schaaf wird nie betroffen sein. Der bleibt noch bis zum St. Niemaleinstag Trainer beim SVW, auch wenn er nur noch mit seinen Artgenossen trainieren kann.

Sie waren beliebt, modern und anders. Nach vier Erfolgen bei Landtagswahlen ist die Piratenpartei nun in Niedersachsen abgestürzt.

Die Frage auf ein warum ist schnell gefunden.

Nach einem überdrehten Höhenflug folgt die Kollision mit der nüchternen Realität. Zudem benötigten die niedersächsischen Piraten ganze drei Aufstellungsversammlungen, um ihre Kandidaten zu bestimmen. Diese Qual verlief nicht pannenfrei. Nicht zu vergessen, die Partei, die noch immer eng mit dem Leben in Großstädten verbunden ist, musste mit wenig Geld in einem Flächenland für sich trommeln.

Und weil das noch nicht genug war, hatten die Niedersachsen gegen den eigenen Bundesvorstand zu kämpfen. Dem Piraten-Ideal getreu, stritten sich die Mitglieder über Monate transparent in aller Öffentlichkeit. Und das macht Wähler mißtrauisch.

Eine Woche vor der Wahl preschten dann der Bundesvorsitzende und sein Stellvertreter schließlich mit einer Problemanalyse vor, anstatt im Endspurt alle Aufmerksamkeit auf die beim Wähler durchaus beliebten Ziele der Partei zu lenken.

Die Quittung gestern…man dümpelte mit 2% unter „andere Parteien“ geführt rum, so etwas nennt man Schiffbruch.

Empfehlung 7 / Giffard Sirup

Veröffentlicht: 20. Januar 2013 in einige Kauf-Empfehlungen
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Wenn ihr euch Sirup zulegt, so empfehle ich gerne und unbedenklich Giffard! Giffard benutzt natürliche Zutaten und Essenzen, weshalb z.B. der Kokossirup nach einiger Zeit flockig wird (kein Qualitätsverlust, eher ein Zeichen für natürliche Zutaten). Der Kokossirup gehört zu den Besten überhaupt, aber auch der Rest dieser großen Sirup-Familie ist qualitativ hervorragend. Zu kaufen gibt es diese z.B. bei barfish.de oder bardealer.de. Die Händler findet ihr unter den Links.

Von den herkömmlich-bekannten Sirupherstellern bin ich teilweise angetan, die meisten Sorten sind zu süß oder geschmacksarm. Weitere Alternativen und Qualitätsmarken: Riemerschmid, Marie Brizzard, De Kuyper, D´arbo, in einigen Geschmacksrichtungen auch Monin.

zu Giffard:

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Einer der ältesten Siruphersteller in Frankreich ist die Marke Giffard, die 1885 in Avrille gegründet wurde. Begonnen hat die Geschichte mit der Erfindung der Menthe-Pastille durch den Apotheker Emile Giffard. Als dieser die verdauungsfördernde Wirkung von Minze erkannte, kam er schließlich auf die Idee, daraus einen feinen und weißen Likör herzustellen. Heute produziert das Unternehmen neben Sirup auch die verschiedensten Liköre und Bigallet-Spezialitäten. Das Sortiment an Sirup umfasst derzeit rund 65 verschiedene Aromen. Da hat jeder Barkeeper die Qual der Wahl für seine exzellenten Cocktails und Longdrinks.

SIRUP KOKOS GIFFARD HD

 

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Höchst interessant-> pps-Datei einfach anklicken

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Das hat allerdings mit dieser Statistik nichts gemeinsam!

Warum Männer nachts aufstehen müssen:

·     17 % müssen aufs WC

·     21 % gehen zum Kühlschrank

·     62 % müssen nach Hause

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gestern hiess es ganz überraschend:

Sylvie und Rafael van der Vaart wagen kurz nach ihrer Trennung einen neuen Ehe-Anlauf. „Ich liebe Rafael immer noch sehr“, sagte die 34-jährige Moderatorin dem Magazin „Gala“. „Ich bin so glücklich. Wir wollen es wieder miteinander versuchen.“

Es scheint so, als würden Beide demnächst wieder zusammen vor den Kameras lächeln…auch wenn Rafael den neuen Anlauf noch nicht kommentierte und seine Zweitwohnung vorerst behalten will. Da sind wir aber alle gespannt….!?!?

heute:

Da habe ich den Bericht heute früh eingetickert, da war er am gestrigen, späten Abend laut stern.de schon nicht mehr aktuell…och menno!!

Auszug von stern.de online: „Rafael und Sylvie haben zurzeit guten Kontakt, (…) aber es kann keine Rede davon sein, dass sie wieder zusammen sind“, heißt es in einer Erklärung des Managements des Paares, das der niederländische TV Sender RTL am Mittwoch auf seiner Website veröffentlichte. Damit wurde ein Bericht des Magazins „Gala“ dementiert. Der Sender teilte auf Anfrage mit, dass er die Erklärung schriftlich vom Amsterdamer Management empfangen habe.

Das Paar sei über Berichte in deutschen Medien „überrascht“, nach denen Sylvie erzählt haben soll, „dass sie und Rafael es wieder miteinander versuchen wollen“, hieß es in der Erklärung des Managements. Die Star-(????Häh???? Meine Anmerkung zu dieser Titulierung!!!!) Moderatorin habe aber dazu kein Interview gegeben. „Ob sie wieder zusammen kommen, wird die Zukunft zeigen, aber davon ist vorläufig sicher keine Rede.“ Rafael und Sylvie van der Vaart baten die Medien erneut um Zurückhaltung. Sie wollten die „heutige Situation auf sich einwirken lassen“, um dann die für sie und den gemeinsamen Sohn Damian die „richtigen Entscheidungen zu treffen“.

….öhm…. es heisst sogar in der Überschrift: „Von Versöhnung keine Rede“

Wer interessiert sich bei so einem hochinteressanten Hick-Hack noch um die Scheidung von unserem ehemaligen Bundespräsidenten und seine anderen Eskapaden? Oder ob David Beckham doch noch einmal beim AC Mailand anheuert? Geht ja gar nicht! Mal schauen, was noch passiert. Vielleicht twittert es ja heute noch…

Pfiffige, vegetarische Gerichte von Tim Mälzer…das klingt nach Abwechslung und Pfiff. Jeder weiß, wenn Tim Mälzer kocht, dann wird es weder langweilig noch altbacken. Er steht für eine junge, dynamische, gesunde aber auch abwechslungsreiche Küche.

Das Tim Mälzer ein Kochbuch für Vegetarier (nicht nur Vegetarier!) schreibt, das hat doch einige überrascht… aber auch neugierig gemacht.

Zudem Buch habe ich eine interessante Rezension in einem Blog gefunden, viel Spaß beim Lesen. 

-> Rezension <-  anklicken

Als im Sommer 2012 die letzte Galapagos-Schildröte starb, ging die Nachricht wie ein Lauffeuer um die Welt. Aber „Lonesome George“, wie die Schildkröte genannt wurde, war vielleicht doch nicht der Letzte seiner Art: Auf den Galapagos-Inseln haben Forscher 17 Pinta-Schildkröten identifiziert, deren Gene hoffen lassen. Ob es sich bei den entdeckten Exemplaren tatsächlich um direkte Verwandte von George handelt, müssen nun wohl weitere Gentests klären.

Nach derzeitigem Kenntnisstand ist Lonesome George leider weiterhin der letzte Vertreter der Unterart Chelonoidis nigra ssp. abingdoni.

Tatsächlich sind auch andere Galapagos-Schildkröten wieder auferstanden. Anfang des Jahres hatten Russello und Kollegen die Wiederentdeckung der Floreana-Riesenschildkröte (Chelonoidis nigra elephantopus) verkündet. Anhand von Genanalysen identifizierten die Forscher Hybride, die von einem Elternteil dieser seit 150 Jahren als ausgestorben geltenden Unterart abstammten. Einige waren nicht älter als 15 Jahre.

Ein bißchen Hoffnung gegen die Ausrottung der Tierarten durch den Menschen und „seiner“ Umwelt.

Dieser Inhalt ist passwortgeschützt. Um ihn anzuschauen, gib dein Passwort bitte unten ein:

Nächste Woche wird das Schoß Herrenhausen nach dem Wiederaufbau feierlich eröffnet. 1943 wurde es im 2. Weltkrieg vollkommen zerstört.

Weit über ein halbes Jahrhundert stritt man sich darum, ob das einstige Domizil der Welfen wieder aufgebaut werden soll. Bei so viel Geschichte ist der Wiederaufbau meines erachtens eine kulturelle Bereicherung für die Stadt.

Aber es war nicht immer alles schön und prunkvoll.

Richtig zufrieden waren die Welfen eigentlich nie mit ihrem Sommerschloss in Herrenhausen. Kurfürstin Sophie (1630-1714) pflegte zu sagen, dass der wahre Schatz in Herrenhausen der Garten sei, womit sie unbestritten recht hatte. Gut hundert Jahre später dachten ihre Nachfahren sogar öffentlich über Abriss und Neubau nach. Der schlechte Bauzustand des Gebäudes lässt sogar die französischen Besatzer die Nasen rümpfen. Es sei ein „vaste Batiment en mauvais état“ (ausgedehntes Gebäude in schlechtem Zustand), notieren Napoleons Offiziere 1803 und ordnen Erhaltungsarbeiten an.

Allerdings…in diesem Schloss war Europas Hochadel zu Gast!

Hier wurde mit rauschenden Luxusfesten der Grundstein für Hannovers Aufstieg zum Kurfürstentum gelegt, hier wurden Entscheidungen für ein Königreich gefällt, das am Ende eine größere Ausdehnung hatte als das heutige Land Niedersachsen.

Den Stein ins Rollen gebracht hat der Welfe Georg von Calenberg. So richtig begeistert sind Hannovers Bürger nicht, als dieser allererste hannoversche Welfen-Georg 1635 die gut befestigte Stadt zu seiner Residenz erklärt. Residenz eines Fürsten zu sein, das bedeutet zwar wirtschaftlichen Aufschwung, weil der Hof Handwerkeraufträge vergibt. Aber es bedeutet auch einen Verlust der enormen Selbstständigkeit, die Hannover damals hat.

Ab 1666 wird an Gartenarchitektur gefeilt, Gärtner wie Michael Grosse, später Henry Perronet und Martin Charbonnier erweitern die Grünanlagen auf bis zu 200 Hektar – so viel wie Hannovers Altstadt. Fontänen und Wasserspiele, kunstvolle Beete werden angelegt, das Gartentheater bespielt, die riesige Gracht gegraben. Soldaten spielen dazu Marschmusik im Takt.

Der große Garten zählt schnell zu den schönsten Barockgärten Europa´s. Auch wenn die französischen Gärten oftmals größer angelegt sind, die Herrenhäuser Gärten sind mindestens gleichwertig in der Schönheit und erfreuen sich seither einer großen Beliebtheit.

Das Schloss lebt von ständigen Erweiterungen. Weil die Welfen zu knauserig für einen Neubau sind, lassen sie aus dem Dorf Koldingen ein altes Fachwerkhaus bringen. Der italienische Architekt Hieronymo Sartorio baut das Gebäude ab 1676 kunstvoll aus und um. Für einige Jahre hat Herrenhausen ein prächtiges Barockschloss. Leider fällt der kunstvolle Putz immer von der Fachwerkkonstruktion ab, der Architekt Johann Georg Taentzel wird die Fassade später von Zierrat befreien.

Doch zunächst einmal wird Herrenhausen zum Repräsentieren genutzt. Unter Ernst August und seiner Frau Sophie zieht der Hofstaat jedes Jahr mit Köchen, Zofen, Leibwächtern und Kutschern von Mai bis Oktober nach Herrenhausen. Gigantische Feste werden gefeiert. Nach venezianischem Vorbild lassen sich hochrangige Staatsbesucher auf Gondeln über die Gracht schaukeln, die Gartenwege knirschen unter den Rädern güldener Kutschen, es wird zwischen Buketts und Hecken flaniert und parliert und allerlei anderes getrieben, wovon schon die hohe Zahl unehelicher Kinder zu dieser Zeit zeugt.

Es geht in Herrenhausen aber mitnichten nur um Spaß, sondern auch um hohe Politik. Ernst August (1629-1698) und seine hochgebildete Frau Sophie (1630-1714) schaffen es mit Taktik und Geschick, ihr damals noch relativ kleines und zersplittertes Welfenreich zum Kurfürstentum erheben zu lassen. Damit gehören sie zum exklusiven Kreis von nur sechs Fürsten, die den Kaiser bestimmen dürfen. Von da an geht in Europa kaum noch etwas an den Welfen vorbei. Herrenhausen ist endgültig eins der Zentren der Macht.

Und wer nicht alles kommt. Zar Peter der Große tanzt hier 1713 die Polonaise im Galeriegebäude. Prinz Eugen von Savoyen und John Churchill, der 1. Duke of Marlborough, werden im Sommerschloss empfangen. Preußenkönig Friedrich Wilhelm I. lässt sich beim Staatsbesuch 1710 die Fontänentechnik der Wasserkunst zeigen. Da ist sie im Gegensatz zu heute aber noch eher mickrig. Georg Friedrich Händel und Agostino Steffani komponieren Barockmusik. Der Venezianer Tomaso Giusti schafft den mit 18 Szenen bedeutendsten Freskenzyklus Norddeutschlands, der heute noch in der Galerie zu sehen ist (wenn die Stadt sie denn endlich für reguläre Besucher öffnen würde). Der barocke Baumeister Rémy de la Fosse baut für Kurfürstin Sophie die beiden Grachtenpavillons. Und das Schloss wird am Ende von Hofbaumeister Georg Ludwig Friedrich Laves klassizistisch umgebaut – in die Form, in der es zumindest äußerlich jetzt wieder aufgebaut worden ist.

Das alles ist nicht denkbar ohne Gottfried Wilhelm Leibniz, das anerkannt letzte Universalgenie Europas. Den Welfen ist es gelungen, den Gelehrten für ihre Diplomatie einzusetzen, er führt Verhandlungen, entwirft Verträge, entsinnt Lösungen für technische Probleme, unterhält geistreich Staatsgäste.

Mit dem Tod von Sophie und kurz darauf Leibniz und der Personalunion zwischen England und Hannover endet diese erste Glanzepoche Herrenhausens. Der Fokus der Welfen verlagert sich zunehmend nach London, von dort machen sie Weltpolitik. Zwischendurch gibt es sogar eine 66-jährige Spanne, in der kein Herrscher Hannover auch nur besucht. Das Schloss verwaist. Erst zum Staatsbesuch von Georg IV. (1762-1830) im Jahr 1821 baut Laves aufwendig um. Im Inneren werden Räume zusammengelegt, mit dem prunkvollen Vestibül erhält das Gebäude einen angemessenen Zugang. Neue Öfen, Wassertoiletten, frische Tapeten und Farben, das Schloss wird noch einmal richtig auf Vordermann gebracht.

Hannover ist da längst zum Königreich erklärt, nach dem Sieg über Napoleon ist Europa neu geordnet. Ab 1837, dem Ende der Personalunion, leben die Welfenkönige auch wieder in der Stadt, Herrenhausen wird wieder häufiger genutzt. Doch diese zweite Glanzzeit dauert nur kurz. 1866 annektieren die Preußen Hannover, Georg V. geht ins Exil, seine Frau Marie zieht sich zunächst auf die Marienburg zurück.

Aus Sicht der Welfen wird in den Folgejahrzehnten viel in den Erhalt Herrenhausens investiert. Aus Sicht der Bürgerschaft reicht das nicht, 1926 gibt es eine regelrechte Demonstration für den Erhalt der Gärten. Immerhin: Bis 1936 kauft Hannover den Welfen das Gartengelände ab, die Wiederherstellung des Geschichtsdokuments wird von den Nazis propagandistisch ausgenutzt. Doch die Pracht hält nicht lange. Mehr als 1000 Bomben durchpflügen in den schrecklichen Nächten des Jahres 1943 die Herrenhäuser Gärten. Das Schloss brennt vollständig aus. Wie sehr es dem Großen Garten als optischer Bezugspunkt seiner Achsen fehlt, wird erst in den Folgejahren klar, als die Trümmer abgeräumt sind und das Schlossgrundstück eine Rasenfläche ist. Bereits 1945 beginnt die Diskussion über den Wiederaufbau, die Hannover bis 2009 beschäftigen wird.

(Quelle: Auszüge aus der Hannoversche Allgemeine Zeitung, www.haz.de )

Unter dem Suchbegriff „Herrenhäuser Gärten“ könnt ihr noch mehr in meinem Blog finden, u.a. Bilder.

Großer Garten in Herrenhausen

Übersichtskarte der Herrenhäuser Gärten

Der schneebedeckte Große Garten in Herrenhausen

Fotoquelle: www.hannover.de