Archiv für 29. Januar 2013

War es ein Geheimdienst, das Militär oder nur eine Panne? Bei einer turbulenten Anhörung im „9/11“-Prozess wurde plötzlich die Mikrofonverbindung gekappt. Nicht einmal der Richter kennt den Grund.

Ein Militärrichter in Wut: James L. Pohl reagierte erkennbar verstimmt, als plötzlich die Mikrofonverbindung aus dem Gerichtssaal abriss, in dem die letzte Anhörung vor der Eröffnung des Prozesses gegen Khaled Scheich Mohammed und vier weitere mutmaßliche 9/11-Verschwörer lief.

Es müsse umgehend geprüft werden, „wer hier das Licht an- oder ausmacht“, schimpfte der Militärrichter – und gab seinen Eindruck zu erkennen, dass eine unbekannte Instanz ihm soeben ins Handwerk gepfuscht hatte. Pohl vertagte am Montagnachmittag die Sitzung im US-Stützpunkt Guantánamo Bay auf den Folgetag.

Man muss dazu wissen, dass Journalisten, Menschenrechtsorganisationen und Angehörige von Opfern des Terroranschlags vom 11. September 2001 das Verfahren nur hinter schalldichtem Glas aus einem Nebenraum verfolgen dürfen. Man kann von dort in den Gerichtssaal blicken. Aber das Tonsignal kommt mit einer Verzögerung von 40 Sekunden an.

Der Richter hat das Recht und die Möglichkeit, per Knopfdruck die Mikrofonverbindung zu kappen, wenn die Angeklagten oder deren Verteidiger Informationen offenbaren, die gegen die Geheimhaltungsvorschriften des US-Militärs verstoßen oder – aus seiner Sicht – die nationale Sicherheit gefährden.

Mit der letzten Vokabel brach der Satz ab ….

-> hier weiter auf welt.de lesen

(Quelle: www.welt.de / Ansgar Graw)

Freunde der leckeren Drinks. Ich wurde gefragt was eigentlich ein Pousse Café sei. Da dachte ich mir…prima…eine Frage für meinen Blog 🙂

Ein Pousse Café ist eine Zubereitungsart von Cocktails, aber auch von Shootern wie zum Beispiel den B52 oder den Columbia. Die einzelnen Zutaten werden vorsichtig über einen Barlöffel gegossen (gefloatet), sodaß dieses sich nicht vermischen. Wenn jede Zutat eine andere Dichte besitzt, so entstehen mehrere horizontale Schichten. Diese Zubereitungsart nennt man auch „bauen“. Die unterste Schicht ist die, die beim Trinken geschmacklich am meisten zur Geltung kommt.

Poussé Cafe´s bauen ist keine Zauberei und sehen schick aus, sollten allerdings auch schmecken.

Dieser Klassiker ist einfach zuzubereiten und schmeckt prima. Er gehört zur Familie der Shortdrinks. Trotz seiner rein schottischen Zutaten ist der Cocktail eine Erfindung aus den USA, wo er in den 1950er Jahren populär wurde. Der ungewöhnliche Name des Cocktails (engl. für Rostiger Nagel) ist vermutlich auf seine rostfarbene Färbung zurückzuführen.

Die Zutaten werden meistens im Verhältnis 2/1 zubereitet

  • schottischer Whisky
  • Drambuie

Er wird mit Eiswürfel in einem Tumbler serviert und in der Zubereitung gerührt.

Da gab es einen Abend letztes Jahr, den ich nie vergessen werde! Dieser Abend wurde vom Rusty Nail geprägt 🙂

Ich bin der Meinung, dass man für einen Rusty Nail auch amerikanische oder gar kanadische Whiskey´s nehmen kann, ist in meinen Augen eine Frage des Geschmacks.

Drambuie ist ein ist ein schottischer Whisky-Likör. Er wird aus bis zu 17 Jahre altem Malt Whisky, Grain Whisky, Heidehonig aus den Highlands und verschiedenen Kräutern hergestellt. Sein Alkoholgehalt liegt bei 40%.

Die Geschichte des Drambuie ist eng mit dem schottischen Freiheitskampf gegen die Engländer verknüpft. Der Legende nach übergab Prinz Charles Edward III. Stuart, besser bekannt als „Bonnie Prince Charlie“ und Anwärter auf den schottischen Thron, das geheime Rezept des königlichen Likörs als Dank für seine Rettung nach einer verlorenen Schlacht an einen Mitstreiter namens Mackinnon.