Archiv für 25. März 2013

Das Steak- und Kartoffelhaus Kampe habe ich hier im Blog bereits kurz vorgestellt. Heute will ich euch vom „Rippchen-satt-Montag“ berichten, den wir ziemlich spontan reserviert haben. Die Reservierungen werden ausschließlich telefonisch angenommen und sind empfehlenswert.

Kommen wir gleich zum Essen.

Zuerst bekommt man geschnittenes Baguette mit 3 verschiedenen Dips. Auch wenn die Dips geschmeckt haben, hiermit konnte ich weniger anfangen. Es dauert auch nicht lange bis die großen Teller serviert werden. Auf der ersten Fuhre sind gleich mal 6 (!!) Reihen Spare Ribs auf dem Teller. Dazu gibt es Kartoffelspalten mit Sour Cream sowie ein halbes, warmes Baguette mit Knoblauch zubereitet. Die Spare Ribs sind zu jeder Zeit wählbar. Es gibt Rippchen mit Kräutern oder klassisch mit Barbeque & Honig. Die Beilagen schmecken prima und die Rippchen einfach nur göttlich!  Dazu 1-2 leckere Biere (es gibt sogar Staropramen aus Tschechien 🙂 ) ….herrlich! Auch die preisgünstigen Tapas sind eine Empfehlung. Zum Beispiel eine Ofenkartoffel mit Quark/Sour Cream.

Im übrigen kann jeder seinen Rippchen-Nachschub individuell bestellen. Zum einen kann die Sorte stets neu gewählt werden, zum anderen die Menge. Natürlich kann man auch eine Runde aussetzen, falls der Magen eine Pause benötigt. So bleiben die Rippchen stets warm, frisch und saftig. Zudem ist dieses System appetitlicher und ökonomisch.

Das Personal ist sehr freundlich und fragt in passenden Abständen nach den nächsten Runden, prima.

Ich muss sagen, das wir bei Kampe einen tollen Abend hatten. Also…Montags ist für 10,-€ Rippchentag 🙂

Hinweis: Steaks gibt es, wenn ich das richtig verstanden hatte, an diesem Tag nicht. Die Spare Ribs kann man natürlich auch an den anderen Tagen genießen, jedoch nicht zu diesem Preis.

Das Ganze ist wohl nur noch zu toppen, wenn man bei Kampe wieder draußen unter freien Himmel speisen kann.

Fazit: Günstig, lecker, empfehlenswert!

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Auch diese Shortstory stammt aus der Mini-Bar. Es war eigentlich ein ganz angenehmer Abend, bis ein besonders cooler Checker samt Anhang eintraf. Ganz klar…das muss ein König sein! Sein Freund bestellte 4 LIIT (Long Island Ice Tea), während sich der besondere Gast um die zwei hübschen Mädels kümmerte. Gut. Kurz nachdem die Getränke serviert wurden, kam sein Kumpel erneut zu uns und meinte, das sein Freund sagt, dieses wären keine LIIT, der ja schließlich mit Sprite zubereitet wird! Ich sagte ihm nett, das ich gleich mal vorbeischauen werde. Und da saß er, lässig auf einem Hocker, die zwei Bienen herum, und meinte großspurig das, was mir der Laufbursche bereits mitteilte…nur selbstgefällig und etwas lauter.

In einer freundlich-bestimmten Tonlage erklärte ich ihm den feinen Unterschied zwischen einem Long Island Ice Tea und einen Long Beach Ice Tea, wie als wenn man es einem kleinen Kind verständlich macht. Dabei blickte ich immer mal auf die Damen, die anscheinend ganz amüsiert von der aktuellen Situation waren. Danach sagte ich ihnen, das ich nun vier neue LIIT ohne Zusatzkosten zubereiten werde und ging zurück zur Bar.

Ich habe auch eine gewisse Zeit in einem Club gemixt. Eigentlich der Traum jüngerer Barkeeper, die nicht Wert auf Qualität legen und mehr auf Show und Mädels aus sind. Komisch… ein Bartender scheint eine Art Frauenmagnet zu sein. Es muss etwas magisches haben, oder aber weil der Mann für die Frau arbeitet und ihr Wünsche erfüllt…keine Ahnung. Es gibt Küsse auf die Wange, ein kurzes Streicheln über die Hände,…und wenn es lauter war und man verstand unter der Musikbox die Bestellung nicht, dann beugten sich beide Seiten nach vorne, was das so schon nett ausgeschnittene Dekolette noch knapper erscheinen lies…Leute, Leute…so ne breite Theke und dann noch Musik darüber! 😉

Auf jeden Fall mixte ich lediglich Donnerstags in der Ladies Night! 🙂

Natürlich waren 80-90% der Gäste Frauen und der restliche Prozentsatz bestand aus Jäger. Jeden Donnerstag das gleiche Spiel. Qualitativ nicht gerade meine Welt. Trotzdem waren die Mädels begeistert. Eine fand meine Cocktails so gut, das nur ich ihre Drinks mixen sollte…hatte die einen Durst! Sie fragte mich noch, ob ich nicht Lust hätte in dem Laden ihres Vater´s zu mixen, was ich jedoch dankend ablehnte. In der Woche nachts nebenberuflich nach Celle und zurück…nee.

Bald darauf tauschte ich im Club-Nachtleben wieder vollends die Tresenseite.