Archiv für 10. April 2013

dschungel-KopieParkhausvan-der-vaart-Kopie

Cremig, süß & fruchtig? Aber etwas anders als die anderen Cocktails? Dann seid ihr bei diesem Drink, einer Colada Variante, genau richtig.

Kreiert  hat ihn 1979 Charles Schuhmann, Barkeeper und Betreiber einer der bekanntesten Bars Deutschlands.

  • 3cl Rum
  • 3cl Wodka
  • 1cl Galliano
  • 4cl Ananassaft
  • 2cl Orangensaft
  • 1cl Sahne
  • 1cl Cream of Coconut

Wenn in Cocktailrezepten als Zutat nur „Galliano“ verlangt wird, ist zwar stets gelber Galliano gemeint. Dabei kann es sich aber, je nach Entstehungszeit des Rezeptes, um geschmacklich sehr unterschiedliche Liköre handeln. Er lässt sich sowohl mit Galliano (Smooth) Vanilla als auch mit dem Kräuterlikör Galliano L’Autentico mixen. Beide Varianten unterscheiden sich im Geschmack deutlich. Der Flying Kangaroo wird von Schuhmann mit Galliano (Smooth) Vanilla zubereitet.

000647-3F03CBDC58E9E06A13B8ACD462D760CE

In Hannover? Bei 96?

Ja! Hannover 96 ist der Einzige Bundesligaverein in Deutschland, der jährlich ein Ehemaligentreffen veranstaltet. Dieses Jahr kamen 150 geladene Spieler.

Dazu aus der Hannoversche Allgemeine Zeitung – online (www.haz.de)

Nein, so sah die Meisterschale von 1954 damals nicht aus. Die war viel kleiner. Da sind sich Rolf Gehrcke und Hans Tkotz sicher und prüfen die Nachbildung kritisch. 1954 war auch noch reichlich Platz auf der Schale für den Eintrag von Meistermannschaften wie zum Beispiel für Hannover 96. Aber stolz sind die beiden letzten Meistermannschaftsspieler der „Roten“ noch immer. „Damals hat keiner mit uns gerechnet“, sagt Gehrcke. 5:1 haben sie Kaiserslautern im Endspiel in Hamburg geschlagen. „Die haben wir richtig auseinandergenommen, wir haben denen gezeigt, wie Fußball geht“, lacht der 87-jährige Tkotz. Das wird er nie vergessen. Damals, das war noch richtiger Fußball. Zumindest darin waren sich die mehreren Hundert Besucher beim 96-Ehemaligentreffen in der Swiss-Life-Hall einig.

Der Wandel des Fußballers vom heimatverbundenen Freizeitkicker zum Star mit Werbeverträgen und wechselnden Wohnadressen war entsprechend immer wieder ein Thema. Vor allem unter den älteren Besuchern, für die ihr Verein immer mehr war als ein Arbeitgeber. „Heute ist Fußballspieler ein richtiger Beruf“, sagt Gehrcke. „Und jeder B-Jugendspieler hat einen Berater. Tkotz winkt nur ab. Ihm ging es vor allem ums Spiel und nicht um das ganz große Geld. Das sieht Jochen Heisig ähnlich, als er seine alten Mannschaftskollegen aus den achtziger Jahren trifft, Detlev Dammeier, Heinz Knüwe, Jürger Fleer und Bastian Hellberg. Heisig hat nach seiner Profizeit studiert, arbeitet im Finanzbereich. Mit Fußball hat er nichts mehr zu tun. „Aber ich möchte Bastian überreden, nächstes Jahr mal vor dem Treffen in Barsinghausen zu kicken. Wenn da ein Platz und ein Ball ist, fällt uns schon etwas ein.“ Zu Heisigs Fußballhelden gehörte immer Peter Hayduk. Der sitzt nur einen Tisch entfernt und spricht mit Horst Kinkeldey, Georg Damjanoff und Jürgen Rynio über die späten siebziger und frühen achtziger Jahre: „Als es dem Verein richtig schlecht ging, haben wir zu ihm gehalten und gekämpft“, sagt Kinkeldey. „Es war eine schöne Zeit.“ Auch das ist Vereinsgeschichte.

Nur ein paar Jahre später wurde diese Hartnäckigkeit belohnt – mit dem Gewinn des DFB-Pokals 1992. Michael Koch, Jörg-Uwe Klütz und Patrick Grün heben den schweren Pokal noch immer spielend in die Luft.

Auf den Pokal passt sonst Hannover-96-Archivar Sebastian Kurbach auf. Der hat zum Treffen auch alte Wimpel, Chroniken und Trikots mitgebracht. Immer wieder betrachten Spieler – und auch Klubchef Martin Kind sowie seine Vorgänger Werner Bock, und Horst-Fredo Henze – alte Mannschaftsfotos und schwelgen in Erinnerungen. Vahid Hashemian betrachtet gerührt ein Trikot aus dem Jahr 2008. Es ist das Torwarttrikot zur Europameisterschaft von Robert Enke. „Ich hab’ mit Robert gespielt“, sagt Hashemian voll Stolz. Heute trainiert er in der Oberliga. Und fühlt sich wohl, wenn er wieder in Hannover ist. Ein Verein ist eben manchmal doch mehr als ein Arbeitsplatz. Beim Ehemaligentreff merkt das auch mancher Profi, für den 96 vielleicht bisher nur eine Station auf ihrer Profireise war – aber eine besondere.

In den letzten Jahren hat sich „Limmern“ zu einer Art Stadtgut entwickelt. „Limmern“ ist nichts anderes als auf der Limmer Str. mit Freunden in den Sommerabenden abzuhängen, Spaß zu haben und zu trinken. Ausgeübt wird dieser Trend überwiegend von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Die Kioskläden machen dementsprechend Umsätze.

Da Trinken auch zu erhöhten Lärm, Erbrechen, Erleichtern der Blase,… führt, gingen letztes Jahr viele Anwohner auf die Barrikaden.

Die Stadt Hannover reagiert dementsprechend für 2013 mit einem erhöhten Einsatz eines Sicherheitsdienstes sowie Sozialarbeitern. Mehrkosten: 60.000€.

Sollte das Konzept der Stadt nicht greifen, so wird zu gewissen Zeiten über ein Alkoholverbot auf der Limmer Str. nachgedacht.

Also, Freunde der Nacht,…nicht so laut Limmern und vielleicht 1-2 Biere weniger trinken, damit dieses Kulturgut weiter ausgelebt werden kann 🙂

Das gleiche Problem existiert übrigens auf den neu sanierten und verschönerten Raschplatz.