Pegida – wirklich Rechts? Oder einfach nur Volksangst?

Veröffentlicht: 8. Januar 2015 in AKTUELLES / NEUES
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Pegida – seit Wochen steht die Bürgerbewegung in den Schlagzeilen und driftet in den Medien immer mehr in die Rechte Ecke. Aber warum?? Weil eine große Gruppe Deutscher befürchtet, dass die Islamisierung im eigenen Land Überhand nimmt? Ich meine…jeder hat das Recht seine Religion frei zu wählen, keine Frage. Ist es etwas schlimmes, wenn man für eine Befürchtung seine Stimme aufzeigt? Bei Pegida-Demonstrationen fallen keine rassistischen Ausrufe, wie auch eine Reporterin der Welt berichten konnte. Es gibt leider einige Islamisten, die ihre Religion in den Dreck ziehen und Angst schüren. Und diese Angst rief das Volk auf den Plan. Davor gab es überhaupt keinen Anlaß zu Demonstrationen.

Beziehungsweise…die ersten Demonstrationen waren gegen die IS Terroristen, nur…komischerweise gab es da erste Gegendemonstrationen gegen Rechtsradikalismus. Heisst das etwa, man stand zur IS und dem Terror? Wäre ja dann auch nicht richtig. Ich glaube eher, es wird zu schnell gegen etwas Stimmung gemacht!

Das die Pegida von Rechtsradikalen unterwandert wird bzw. die Rechte Szene versucht die Beachtung der Pegida für seine Zwecke auszunutzen ist leider ein Nebeneffekt.

Einige ausländische Zeitungen drücken es richtig aus, wie ich finde. Und ich sage euch: Rechtsradikale gehören verboten. Deutsche, die sich lediglich Sorgen machen, gehören angehört. Und hier sehe ich eindeutig ein Versagen in der Politik!

Die britische Times etwa schreibt über die Proteste: „Zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg macht eine populistische Bewegung ihr Recht geltend, sich öffentlich über eine ethnische Minderheit zu beklagen – und das Establishment hat Angst.“

Der niederländische Volkskrant mutmaßt über die Beweggründe für die Dresdner Kundgebungen: „Der ‚Wutbürger‘ fürchtet, sein Land zu verlieren.“

Die konservative Zeitung Lidove noviny aus Tschechien äußert auch Verständnis für die Pegida-Demonstranten und meint, Ziel seien nicht Muslime als solche, „sondern das gesamte Regierungs- und Medienestablishment der Bundesrepublik“. Weiter heißt es: „Es ist das Problem einer Gesellschaft, in der die Schere zwischen den Meinungen der Eliten und den Meinungen eines immer größer werdenden Teils der Gesellschaft auseinander geht.“ Die Demonstranten übertrieben zwar demagogisch die Zahlen und die Gefahren. „Aber seit wann entscheidet die Bundeskanzlerin – und nicht die Gerichte – darüber, wo die Grenze zwischen Freiheit der Kritik und Hetzerei verläuft?“, fragt Lidove noviny.

Die liberale dänische Tageszeitung Politiken aus Kopenhagen versucht, die Motive der Demonstranten zu ergründen. „Viele Europäer fühlen sich entfremdet von den Entwicklungen in der Welt (…). Sie erleben nicht, dass die politischen Prozesse zu ihrer Wirklichkeit passen und haben vielleicht das Gefühl, dass die Systeme die direkte Ursache für den Verlust ihres Arbeitsplatzes oder schlechtere Arbeitsbedingungen sind. Sie fühlen sich nicht repräsentiert.“

Und ich erwähne immer wieder gerne…meine meisten Freunde haben einen Migrationshintergrund oder sind Ausländer! In Hannover leben Menschen aus 170 (!) Nationen friedlich und feiernd miteinander…unsere Stadt ist nicht nur durch seine Messen weltoffen.

Wie ist das in islamistischen Ländern?

Demonstriert mal für das Christentum in den Ländern, die sich darüber pikieren. Ich wette, man hat kurze Zeit später einen Ausblick durch Gitterstäbe. Meinungsfreiheit zum Thema Religion ist gerade in den islamistischen Ländern begrenzt. Der Islam gehört zu den friedlichen Religionen, auch wenn es nicht jeder so versteht.

 

DWO-AP-Christenverfolgung-db-Aufm

 

 

 

 

 

 

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