Archiv für die Kategorie ‘COCKTAILS, LONGDRINKS, Zutaten & mehr’

​Midnight Moon Moonshine gibt es ausschließlich im klassischen Einweckglas, das an die alte Tradition des heimlichen Whisky-Brennens während der amerikanischen Prohibition in den 20er bis 30er Jahren erinnert. Diese Kultur wurde auch weit nach der Aufhebung des Alkoholverbots fortgeführt, sodass es bis heute brodelnde Moonshine-Whisky-Brennereien wie eben jene von Midnight Moon gibt. Diese Destillerien werden heutzutage zum Teil illegal geführt, da man schließlich eine offizielle Lizenz braucht.

Die Besonderheit von Midnight Moon Moonshine ist seine Herstellungsweise. Er wird nicht wie herkömmlicher Whiskey oder andere Spirituosen aus Getreide gewonnen, sondern aus Mais. Dieser wird direkt von den sonnengetränkten Feldern des amerikanischen Südens geerntet und in einer Destillerie mit besonders klarem, fünffach filtriertem Wasser versetzt. Durch diese Prozedur bekommt Midnight Moon Moonshine ein samtweiches Aroma, welches durch die dezent süßlichen Noten der Maiskörner den Charakter des „White Whiskey“ vollendet.

Wer in den Genuss von Midnight Moon Moonshine kommt, erlebt mit jedem Schluck auch stets ein Stück amerikanische Zeitgeschichte. Der Name kommt nicht von ungefähr, denn für eine lange Zeit konnte die Köstlichkeit von Junior Johnson aufgrund des Alkoholverbots in den Vereinigten Staaten nur im Schutze der Dunkelheit North Carolinas gebrannt werden. Junior hatte stets das Gesetz und die Polizei im Nacken, verstand es aber, sein exquisites Produkt trotzdem zu einem der beliebtesten Drinks des 20. Jahrhunderts zu machen und seine Popularität auch in das neue Jahrtausend zu tragen. Eine einzigartige Geschichte, durch die sich das Traditionsgetränk von anderen Spirituosen abhebt.

Das hat seinen Grund, denn der Qualitätsanspruch von Midnight Moon Moonshine ist traditionell sehr hoch. Die verwendeten Früchte werden von Hand gepflückt und erntefrisch in kleinen Mengen mit den weiteren Zutaten zu einem Produkt höchster Qualität verarbeitet. In jedem Glas Midnight Moon Moonshine steckt daher viel Liebe und Herzlichkeit, für die die US-Südstaaten berühmt sind.

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Vor dem Alabama Slammer begann das Jahr bunt. Auf ein tolles Jahr 2017

​Es ist mal wieder soweit,  die Lust auf Barkultur rief und frohlockt.

Überraschenderweise stellte ich fest, dass es Leute gibt, die nicht den Film ‚Cocktail‘ von 1988 kennen. Alleine der Poem von Tom Cruise ist der Hammer. Und in diesem wird der Alabama Slammer erwähnt. Dieser Cocktail schaffte es nie wirklich um die Welt. Zudem scheiden sich die Geister bei den Zutaten. Bei mir nicht…obwohl…wie Southern    Comfort sich ab den 70er Jahren hip bei Studenten und Partyleuten etablierte, für mich ein Rätsel. 

Der Cocktail trifft gerade wegen Sloe Gin und Amaretto meinen Geschmack, der Orangensaft rundet das Ganze recht gut ab.

Mildes Sommerfeeling am Abend. Kubanische Musik und ein Drink zum Einklang des Ganzen. Auf diesen Mix bin ich ganz spontan gekommen.

Mojito meats Pink Paloma

6cl – Havana Club blanco
(m.e. im Mojito die bessere
Wahl gegenüber dem HC3)

– 1 Limette

– Minze

– Pink Paloma
(Pink Grapefruit Limo mit Agaven-
dicksaft, Limette und Meersalz)

 

 

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Der Painkiller, der Name lässt es nicht vermuten, ist der offizielle Cocktail der Britischen Jungferninseln. Dieser wurde in den 70er Jahren in der Soggy Dollar Bar durch Jost Van Dyke auf der Insel erfunden.
Der Cocktail wird mit sogenannten Navy Rum gemixt. Dafür kommt eigentlich nur Pusser’s in Frage.
Diesbezüglich bevorzuge ich „Gunpowder Proof“ Original Admiralty Strength mit 54,5%.

Painkiller Originalrezept

4 Teile   Ananassaft
1 Teil     Orangensaft
1 Teil     Coconut Cream

und je nach gewünschter Menge folgenden Anteil Rum hinzugeben:

für Painkiller #2: 2 Teile Pusser’s Rum
für Painkiller #3: 3 Teile Pusser’s Rum
für Painkiller #4: 4 Teile Pusser’s Rum

Darüber kommt etwas frisch geriebene Muskatnuss.

Vor 100 Jahren, 1916, erschien der AVIATON erstmals in Hugo Ensslins Rezeptesammlung ‚Recipes of Mixed Drinks‘.

Ich habe ihn nach dem IBA Rezept zubereitet

Gin – Plymouth
Maraschino – Luxardo
Limettensaft – frisch

Definitiv lecker!

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Wer Liköre mit Honig mag, der greift meistens nach JB oder GD Honey. Wenn man es nicht besser weiß…gerne wieder.
Schaut man sich jedoch mal genauer um, dann findet man erheblich bessere Spirituosen.
Wer mag kann sich gerne an meinen Test orientieren.

JIM BEAM Honey:

Wenig Geschmack,  keine herausragenden Eigenschaften.

JACK DANIELS Honey:

Die vielleicht schönste Flasche in der Runde mit dem geschmacklich schlechtesten Inhalt. Ich mag ihn nicht als geniessbar zu beurteilen.

WILD TURKEY Honey:

Ein grandioser Whiskey Geschmack,  bei dem man die Reife im Eichenfass schmeckt. Zudem kommt ein guter Honiggeschmack dazu.

BUSHMILLS Honey:

Ein guter irischer Whisky mit einen tollen Geschmack und einer guten Honigabstimmung.

IRISH MIST:

Ein tolles, etwas komplexes Geschmackserlebnis. Einfach einzigartig mit einem langen und interessanten Abgang. Eine sehr gute Likör-Komposition.

DRAMBUIE:

Scotch, Kräuter und Honig…ein Jahrhunderte altes Rezept, das einen zeitlosen und sehr tollen Likör hervorgebracht hat.

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