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Der goldene Bahlsen-Keks ist wieder da!

Veröffentlicht: 7. Februar 2013 in AKTUELLES / NEUES
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Er hang in luftiger Höhe um den Hals vom Niedersachsenross, welches vor der…natürlich…Leibniz-Universität steht. Also…wer schafft es bitteschön 2x unbemerkt in luftiger Höher einen 20kg-Keks zu entfernen und woanders anzubringen? Ein PR-Gag von Studenten? Bahlsen?

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Der Kekshersteller Bahlsen bang weiter um sein goldenes Wahrzeichen. Vor wenigen Tagen war es von Unbekannten entwendet worden, kurze Zeit später ging ein Erpresserbrief bei einer Zeitung ein – gezeichnet vom „Krümelmonster“. Darin forderte es die Firma auf, an einem Tag im Februar allen Kindern in einem Krankenhaus Kekse zu schenken und 1000 Euro an ein Tierheim zu spenden . Andernfalls komme der goldene Keks „zu Oskar in die Mülltonne“.

Zunächst hatte Bahlsen-Chef Werner M. Bahlsen höchstpersönlich erklärt, man lasse sich nicht erpressen. Zwar sei die Firma bereit, eine soziale Aktion zu starten, zuerst wolle man aber den Keks zurück. Auch die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen, es besteht der Verdacht auf versuchte Erpressung. Das Schreiben samt beigefügtem Foto wird derzeit auf Echtheit untersucht. Jetzt kommt Bahlsen dem „Krümelmonster“ allerdings einen großen Schritt entgegen.

Auf seiner Facebook-Seite veröffentlichte das Unternehmen folgenden Eintrag: „Liebes „Krümelmonster“, wie dir sicherlich bekannt ist, engagiert sich das Unternehmen Bahlsen bereits seit Jahrzehnten in vielfältiger Weise im sozialen Bereich. Wir versprechen unseren Fans: Bahlsen spendet 52 000 Packungen Leibniz Kekse an 52 soziale Einrichtungen, wenn du uns unseren goldenen Keks wieder zurückbringst.“

Ein durchaus großzügiges Angebot – bleibt abzuwarten, ob das „Krümelmonster“ sein Schweigen brechen und auf das Friedensangebot eingehen wird. Dann könnte der riesige goldende Keks bald wieder die Bahlsen-Zentrale in Hannover schmücken – und tausende große und kleine Keksfans dürften sich über die süße Spende freuen.

Auf einer der längsten und meistbefahrensten Straßen geschah ein ungewöhnlicher Diebstahl!

Diebe haben in Hannover das Wahrzeichen des Bahlsen-Konzerns gestohlen. Sie montierten am Firmensitz den vergoldeten Leibniz-Keks ab. Das aus vergoldetem Messing hergestellte Kunstwerk war Teil des Firmenwahrzeichens und hing in etwa fünf Metern Höhe zwischen den sogenannten Brezelmännern an der Außenfassade des Gebäudes.

Wann der Keks genau abmontiert wurde, ist unklar. Ein Mitarbeiter hatte das etwa 20 Kilogramm schwere Firmensymbol zuletzt am 4. Januar gesehen. Am 21. Januar wurde das Verschwinden bemerkt.

Der Keks hing  um die 100 Jahre am Gebäude.

Vorher, nachher: Der goldene Keks von Bahlsen ist weg

Bahlsen gehört zu Hannover!

Es ist eines der noch übrig gebliebenen Traditionsunternehmen aus Hannover. Das wissen auch die Hannoveraner zu schätzen und haben deshalb eine unglaubliche Reaktion gezeigt, als Bahlsen im Sommer verkündete sich 2013 aus dem Weihnachtgeschäft zurückziehen zu wollen.

Lange bevor die ersten Adventssüßigkeiten in den Supermarktregalen auftauchen, teilt der hannoversche Kekshersteller Bahlsen mit: er werde in diesem Jahr zum letzten Mal Weihnachtsgebäck ausliefern. Lebkuchen, Spekulatius, Dominosteine – sie alle rentierten sich nicht mehr. Der Absatz sei rückläufig, die Konkurrenz durch Billiganbieter zu groß.

Diese vermeintliche Nachricht provoziert regelrechte Nachrufe auf das Unternehmen. Bei den Zeitungen kramt man in den Archiven, erinnert sich: Im Bäcker-Land Deutschland produziert die Firma Bahlsen seit 1889 Weihnachtsgebäck, sogar der Begriff „Keks“ soll vom Firmengründer geprägt worden sein.

Eine Woche vor Ende des Weihnachtsgeschäfts kommt die überraschende Wende: Man wolle doch weitermachen, erklärt Bahlsen. Eine „Flut an Verbraucherreaktionen“ habe den Chef umgestimmt. An der wirtschaftlichen Situation hat sich nichts verändert. Bahlsen macht seinen Kunden – offenbar gerührt vom Geist der Weihnacht – ein Geschenk.

Bald ist es bereits wieder soweit…die Produktionszeit für 2013. Vielleicht weiß man dieses Jahr die weihnachtliche Gebäckvielfalt aus Hannover noch mehr zu schätzen.