Mit ‘Braunschweig’ getaggte Beiträge

BSssss

Es ist endlich soweit! Das erste Erstligaderby zwischen Hannover und Braunschweig seit 37 Jahren…da war ich gerade einmal 10 Monate jung.

Auf ein packendes, unvergessliches sowie friedliches Niedersachsenderby. Und durch meine 96-Brille gesehen: mit dem besseren Ende für uns 🙂

 

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Selbst in der Rhein Main Presse schreibt man über das endlich wiederkehrende Fußballderby zwischen Hannover und Braunschweig. Und das dieses Derby in der ersten Liga stattfindet, ist das große Sahnehäubchen für alle.

NIEDERSACHSEN: Die Rivalität zwischen Hannover 96 und Eintracht Braunschweig sucht ihresgleichen

1963 wurde die Bundesliga gegründet. Eintracht Braunschweig war dabei, Hannover 96 nicht. Die Entscheidung fiel letztlich am grünen Tisch und begründete eine tief greifende Rivalität. Die Situation erinnert an die konfliktträchtige Geschichte zwischen den Offenbacher Kickers und Eintracht Frankfurt und treibt seither besondere Blüten. Studenten, die mit gelbblauem Trikot an der Uni Hannover in Vorlesungen gehen, werden von ihren Dozenten gemaßregelt, und dann und wann hat die „schönste Hauptsache der Welt“ sogar geografische Auswirkungen.

In Braunschweig gründete sich eines Tages ein Fanklub der ortsansässigen Eintracht und nannte sich „Wohlenberglöwen“. Der namensgebende Berg liegt rund eine halbe Stunde mit dem Auto nördlich von Braunschweig. Die mythenumwobene Geschichte dieses Berges brachte den Fanklub dazu, ihn als Namensgeber zu wählen. Was die Anhänger jedoch erst im Nachhinein erfuhren, war, dass der Berg offiziell genau 96 Meter hoch ist – oder besser war. „Wir hätten uns diesen Namen nie gegeben“, ließ sich Gründungsmitglied Ingo Matthey zitieren – und rückte mit seinen Kameraden, einem Trecker, Schaufeln und Schubkarren an, um an der höchsten Stelle des Berges zur Tat zu schreiten. Der Berg wurde verkleinert. Geplant war ein Meter, im Eifer des Gefechts wurden zwei daraus. Die ortsansässige „Aller Zeitung“, die zur Gruppe der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung zählt, berichtete mit großem Foto über den Fall.

So lustig geht es nicht immer zu. Für Bestürzung sorgte ein Angriff 20 bis 30 Vermummter vor drei Jahren am Bahnhof Weddel, die mit Latten, Schlagwerkzeugen und Steinen bewaffnet einen mit 96-Fans besetzten Regionalzug attackierten. Die als Braunschweig-Anhänger identifizierten Angreifer warfen unter anderem Rauchbomben in den auch von Kindern besetzten Zug. Ausschreitungen bei Amateur- und Jugendspielen der 1895 und 1896 gegründeten Klubs sind keine Seltenheit.

Bei direkten Duellen um den Aufstieg in die Zweite Bundesliga 1997 und 1998 erhielt die, man muss schon sagen, Feindschaft weiteren Auftrieb. Auch das bislang letzte Pflichtspiel der beiden Teams, die 2003 in Braunschweig im DFB-Pokal aufeinander trafen (2:0 für Braunschweig), wurde von Krawallen und einer Spielunterbrechung begleitet. Und gerade zwei Monate nach dem Freitod des 96-Torhüters Robert Enke rollten Hannover-Fans ein Plakat aus, auf dem, an die Eintracht gerichtet, „Tod und Hass dem BTSV“ stand.

Die Rivalität wird indes eher vonseiten der Braunschweiger Anhänger „gepflegt“, denen man insgesamt einen stärkeren Fanatismus nachsagt. Vielleicht ist das typisch für den „kleineren“ Nachbarn – die ehemals bedeutsamere Stadt ist nur noch halb so groß, der sportliche Erfolg lag in den letzten Jahren bei den 96ern. Historisch reicht die Rivalität bis ins 17. Jahrhundert zurück. Von da an büßte Braunschweig politisch an Status ein und stieg schließlich vom eigenen Land zum Zonenrandgebiet ab, während Hannover zum Sitz des Kurfürsten und später zur Provinz- und Landeshauptstadt wurde. „Im Fußball wird diese Rivalität ausgelebt. Fußball ist etwas, das stolz machen und Identität geben kann“, sagte der ehemalige niedersächsische Ministerpräsident und Eintracht-Chef Gerhard Glogowski.

Quelle: allgemeine-zeitung.de -> hier

Die Braunschweiger sind ab der nächsten Saison im Fußball wieder erstklassig und somit Gegner der verhassten 96er aus Hannover. Doch die Rivalität ist länger tiefer verwurzelt als die jüngere Geschichte auf dem Rasen.

Apokalypse an der Leine: Das Rathaus ist zerstört, der Maschsee verseucht, das Ihme-Zentrum gesprengt. Ein Braunschweiger Bösewicht hat die Stadt in Schutt und Asche gelegt. Der Schurke aus dem Osten droht mit der totalen Zerstörung, falls Hannover 96 nicht seinen Bundesliga-Platz für die Eintracht räumt. Nur der Held „Hanoman“ kann Hannover noch retten!

Die Rivalität zwischen Hannover und Braunschweig offenbart sich selten so amüsant wie in dem Comic des Hannoveraner Zeichners Michael Fredrich. Vor allem beim Fußball kann der Lokalpatriotismus schnell in Feindseligkeiten umschlagen. Vor dem Aufstieg der Eintracht in die 1. Bundesliga warnen Experten vor einem erneuten Aufflammen der Gewalt zwischen „Löwen“ und „Roten“. „Im Vorfeld müssen sich Vereine und Fans zusammensetzen, damit man die Gewalt runterfährt“, mahnt Fan-Forscher Gunter Pilz von der Uni Hannover.

Dabei beschränkt sich der gegenseitige Groll nicht auf den Sport, sondern geht Jahrhunderte zurück. Im Mittelalter war Braunschweig als Teil der Hanse noch wesentlich bedeutsamer als Hannover. Im 17. Jahrhundert verlor die Löwenstadt aber an politischer Macht, während die Herrscher an der Leine zu Kurfürsten erhoben wurden. 1866 wird Hannover preußische Provinzhauptstadt, auch wirtschaftlich überholt die Stadt aufgrund ihrer günstigeren Lage beim Eisenbahnbau und der Industrialisierung den Nachbarn im Osten. „Damit wird Hannover zum zentralen Drehkreuz und Braunschweig rückt in die zweite Reihe“, sagt Karl Heinz Schneider, Professor für Regionalgeschichte an der Uni Hannover. Nach dem Zweiten Weltkrieg muss sich das Zonenrandgebiet Braunschweig der neuen Landeshauptstadt fügen.

„Die lokale Rivalität zwischen Landeshauptstadt und zweitgrößter Stadt gibt es häufig“, sagt Gerd Biegel, Professor für Regionalgeschichte an der TU Braunschweig. Die Beziehung zwischen Hannover und Braunschweig sei aber besonders schwierig, weil das Zugehörigkeitsgefühl zum Bundesland nur schwach ausgeprägt sei. „Niedersachsen ist ein künstliches Land aus konkurrierenden Regionen“, meint Biegel. So sei in Braunschweig historisch ein sehr starkes lokales Selbstbewusstsein erwachsen. Zudem werde die Löwenstadt von der Landeshauptstadt benachteiligt, ist der Braunschweiger Geschichtsexperte überzeugt. „Man muss den Primat der Landeshauptstadt akzeptieren“, sagt Biegel.

„Heute sind wir alle Metropolregion, profitieren vom Automobilbau und sind keine direkten Konkurrenten mehr“, hält der Hannoveraner Historiker Schneider entgegen. „Und Hannover hat im Land nie eine so dominante Stellung aufgebaut wie zum Beispiel München in Bayern.“ Die politische Zusammenarbeit lobt der Braunschweiger Landtagsabgeordnete Klaus-Peter Bachmann (SPD): „Dabei ist es völlig normal, dass es Sticheleien gibt und die zweitgrößte Stadt natürlich immer ein bisschen neidisch ist“, sagt er. Und auch der Braunschweiger Geschichtsexperte Biegel gibt augenzwinkernd zu: „Nur wegen des Aufstiegs werden keine blau-gelben Panzer nach Hannover rollen.“ Versöhnlich endet auch Fredrichs Action-Comic: „Hanoman“ rettet mit letzten Kräften die Stadt – und versöhnt sich anschließend mit dem Braunschweiger Bösewicht.

Die Verbundenheit beider Städte schlägt sich sogar im Wappen von Hannover nieder!!! Der Löwe auf der Burg hat mit den Welfen zu tun…und da kommt die Nachbarschaft ins Spiel 🙂 !!!

https://i0.wp.com/www.will-reiten.de/wp-content/uploads/2011/08/Wappen-Hannover.png

Ein Engel steht an der „Kinderentstehungsmaschine“.
Er dreht an einer Kurbel, und bei jeder Umdrehung kommt hinten ein
Kind heraus. Damit er eine gerechte Aufteilung hat, sagt er immer vor
sich her: „Mädle, Bub, Depp, Mädle, Bub, Depp, Mädle, Bub, Depp usw.“
Plötzlich wird er zu einer wichtigen Besprechung gerufen. Er sagt zu
seinem Engels-Lehrling: „Du machst weiter, genau wie ich immer nur
drehen: Mädle, Bub, Depp, Mädle, Bub, Depp, Mädle, Bub, Depp“.
Als der Engel nach zwei Stunden von der Besprechung zurückkehrt, hört > er schon von weitem: „Depp, Depp, Depp, Depp, Depp, Depp, Depp, Depp, Depp, Depp, Depp, Depp, Depp, Depp, Depp, Depp, Depp, Depp“.
Er rennt zu seinem Lehrling: „Bist Du wahnsinnig – Du machst mir ja  alles kaputt!!!!!!!!“.
Darauf der Lehrling: „Nein, Nein – alles OK. Wir haben einen
Großauftrag für Braunschweig bekommen“. 

Auf der A2 bei Hannover ist ein Autofahrer auf der Autobahn in einem Stau stecken geblieben.
Plötzlich klopft jemand an das Seitenfenster. Er lässt die Scheibe runter und fragt: „Was ist los?“
Darauf der Passant mit ernster und erregter Stimme: „Terroristen haben den Mannschaftsbus
von Eintracht Braunschweig entführt. Sie verlangen 10 Mio. Euro
Lösegeld, ansonsten wollen sie sie mit Benzin übergießen und verbrennen.“
„Aha“, erwidert der Autofahrer. „Verstehen Sie“, wiederholt der Passant, “ wir gehen nun von Auto zu Auto um zu sammeln.“
Da fragt der Fahrer: „Und wieviel geben die Leute so im Durchschnitt?“
Etwa 5 Liter….“ 

Kurze Pause für die Löwenstadt:

Als Klinsmann in den Himmel kommt, sagt Gott zu ihm: „Hallo, Herr Klinsmann, schön Sie zu sehen! In Anbetracht Ihrer großen Verdienste um die Nationalmannschaft und den FC Bayern kriegen Sie hier Ihr eigenes Häuschen und glauben Sie mir, das kriegt hier nicht jeder!“
Gott nimmt Klinsmann an die Hand und führt ihn vor einen kleinen Flachdachbungalow auf einer kleinen Wolke. Die Fußmatte an der Tür ist mit dem Bayern-Logo versehen und eine kleine DFB-Fahne weht im Vorgärtchen.
Klinsmann denkt sich: „Ja, ganz nett“, dreht sich um… und traut seinen Augen nicht: Auf der nächsten Wolke, hoch über ihm steht ein riesiger Palazzo, komplett mit Balustrade und sechs dorischen Säulen. Der Palazzo ist rot gestrichen und über und über mit 96-Symbolen, -Graffiti, -Fahnen und Transparenten übersät, große Hannover-Wappen aus Marmor zieren den Garten. Aus riesigen Lautsprechern dröhnt die 96-Hymne Alte Liebe zu ihm herab. Das gesamte Hauspersonal ist in roter Vereinsfarben gewandet und erfüllt absolut alle denkbaren Wünsche.
Klinsmann wendet sich an Gott und sagt, stinksauer: „Was ist das denn? Wieso kriegt der Slomka so einen Palast da hingestellt? Der hat doch noch gar nix geleistet, der Mann! Warum zum Teufel lebt der hier in so nem Haus?“
Gott dreht sich um und schaut Klinsmann tief in die Augen: „Mein Sohn, das ist nicht Slomkas Haus, das ist meins!!!“

 Und weiter geht´s…

Der Trainer von Eintracht Braunschweig entdeckt in Bagdad einen 17-jährigen
irakischen Fußballgott und kann den jungen Mann überreden, mit nach
Deutschland zu kommen. Der neue Spieler übertrifft alle Erwartungen und
erzielt in seinem ersten Testspiel das 1:0 Siegtor.
Überglücklich ruft er seine Mutter an:
„Was für ein herrlicher Tag, ich habe ein Tor geschossen!“
„Wunderbar dass es Dir so gut geht“, antwortet die Mutter sarkastisch, „lass Dir erzählen, wie unser Tag aussah:
„Dein Vater wurde auf offener Straße ausgeraubt,
Deine Schwester und ich wurden vergewaltigt,
und Dein kleiner Bruder ist jetzt Mitglied einer Straßengang.“
„Wie entsetzlich, wie furchtbar“ jammert der Fußballer, „wie furchtbar, das tut mir so leid…“
„Es tut Dir leid?!?“, fährt die Mutter aufgebracht dazwischen.
“ Es ist doch Deine Schuld, dass wir nach Braunschweig gezogen sind!“

Vorwech: Gut…der Verein zwischen Nichts und Hämelerwald wird aus Mitleid mit aufgeführt…die wollen doch auch mal bei irgendetwas dabei sein! (Allerdings ist das Andere auch kein richtiger Verein, wobei dann nur „96“ übrig bleiben würde)

Dann fangen wir mit denen da drüben gleich mal an:

Eintracht Braunschweig, auch kurz BTSV für Braunschweiger Tunten- und Sauf-Verein, ist ein Braunschweiger Abrissunternehmen. Andere geläufige Bezeichnungen sind: Zwietracht Braunscheiß, Eintracht Prügel, Tasmania Schilda und Peine-Ost.

Geschichte

Das Unternehmen war einst ein Werksverein von Jägermeister. Diese Tatsache führte dazu dass immer Jägermeister in den Trinkpullen der Spieler war. Durch einfache Illusion wurde den unsportlichen Braunschweigern im Jahre 1967 suggeriert, sie hätten die Meisterschaft gewonnen, was heute immer noch gerne von den naiven Nachfahren erzählt wird, die damals noch gar nicht auf der Welt waren, seit 2 Jahren mit Papi ins Stadion gehen und mit dem Verein nichts erlebt und erreicht haben.

Fan und Verantwortlichenkultur

Fans dieses Demolierungsunternehmens kleiden sich, den Firmenfarben getreu, mit blauen und gelben Müllsäcken, dadurch wird bei Aussenstehenden optisch ein beabsichtigter Kotzreiz verursacht. Passend zur Kleidung wird statt Deutsch ständig Fäkal gesprochen. Ein einziges mal war das Unternehmen erfolgreich, aber mit der Zeit rückte man immer näher an die Insolvenz und auch das heimische Firmengelände samt „Stadion“ an der Hamburger Straße verfiel immer mehr zu einer Ruine. Seit mehr als 30 Jahren muss man nun schon betteln gehen um den Betrieb aufrecht erhalten zu können, da sich keine Sponsoren finden. Betriebsangehörige sind meist sehr dumm und gewaltbereit. Diese Gewalt leben sie auch gerne privat, zu Hause wie auch bei Auswärts- oder Heimspielen gegen ihre Rivalen aus. So wurde z.B. der Platz beim Amateurderby zwischen der zweiten Mannschaft der Braunschweiger und der zweiten Mannschaft von 96 der Platz von Braunschweiger Fans gestürmt und mehrere gegnerische Spieler und Fans schwer verletzt, die Initiative hierfür ergriff ein gewisser Alex K. aus Geseke. Darauf sind viele Braunschweiger auch noch stolz, alle Anderen, im Gegensatz dazu, schon auf ihren aufrechten Gang, den sie den Ost-Peinern voraus haben. Zum guten Ton gehört laut Satzung auch das oftmalige Bedrohen der Vereinsführung mit folgenden zeitlichen Schliessungen des werkseigenen Forums und als Pflicht das ständige demolieren des eigenen Stadions samt Gelände um den Ruineneindruck zu erhalten. Anderseits ist dies auch nicht weiter verwunderlich , bei einer „Stadt“, deren Eingeborene wiederholt einen Bürgermeister Namens Gerd Hoffmann wählen, der während seines Studiums zwischen 1967 – 1969 eine einschlägige Vergangenheit in einer Partei sein eigen nennt , die mit dem gleichen Buchstaben beginnt wie ein Norddeutscher Radiosender.

Braunschweiger leiden unter ihrem fehlenden Realitätssinn, so meinen sie, die Nummer 1 in Niedersachsen zu sein -auf ewig- versteht sich. Problem: der VfL Wolfsburg und Hannover 96 haben den Braunschweigern sportlich, fanmäßig und wirtschaftlich schon lange den Rang abgelaufen, weshalb die Eintracht und vor allem seine Fans, selbst von unbeteiligten Passanten nur noch mitleidige Blicke ernten.

Dies ist aber nicht weiter verwunderlich, da sich der gemeine Braunschweiger Rumpelfußballfan im allgemeinen von einer Plörre Namens Wolters ernährt , bei dessen bloßen Anblick sich in zivilisierteren Landesteilen, z.B. in dem Landeshauptprovinzkaff Hannover bei den Einwohnern schon vor Ekel die Fußnägel hochklappen würden. Andererseits soll diese Jauche unbestätigten Gerüchten zufolge vor Schweinegrippe schützen, denn auch Viren haben Ihren Stolz.

Die Rivalen

Neidisch-gierige Blicke richten die Braunscheißer auf die Rivalen Hannover 96 und den VfL Wolfsburg, wobei diese beiden Vereine zehn Spielklassen höher zu finden sind und sich höchstens mal die Jugendmannschaften dieser Vereine nach Braunschweig verirren und selbst diese dort ständig haushoch gewinnen. Des weiteren wird neidisch auf die AWD Arena in Hannover und die Volkswagen Arena in Wolfsburg geschaut, da diese im Vergleich zu der alten Baracke namens „Bruchbude“ im Norden Braunschweigs wahre Paläste sind. Auch die Egalität der Braunschweiger gegenüber dem VfL Wolfsburg wird immer wieder betont und dennoch gibt es genug Intelligenzallergiker, die immer wieder versuchen, mit Sprüchen wie: „Immerhin waren wir schon deutscher Meister“ auf sich aufmerksam zu machen. Damit erlangen sie auch nicht mehr als schallendes Gelächter. Abweisende Blicke und Verachtung sind die Folgen.

Heimliche, wahre Liebe

Mittlerweile weist etwa der Verein für Leibesübungen Wolfsburg einen größeren Zuschauerschnitt auf als Eintracht Braunschweig. Verkleidet und doch wegen ihrer Hässlichkeit sofort erkennbar, schleicht sich heimlich ein Sammelsurium an Braunschweiger Fans in die VfL Arena, um sich einmal die ganz großen Mannschaften der Bundesliga anschauen zu dürfen, ihr eigener Verein konnte ihnen so etwas noch nie bieten! Erstaunt und vollkommen paralysiert lieben Sie dafür die Wolfsburger Fußballmannschaft. Des Nachts werden dann verstohlen im dunklen mit der Taschenlampe die Bilder und Heftchen über den VfL Wolfsburg aus dem klebrigen Nachttisch geklaubt, betrachtet und sich daran erfreut.

Sportliche Erfolge

Gerne rühmt sich noch heute die Generation der Alt-67er mit der unter zweifelhaften Umständen errungenen Meisterschaft vor knapp 50 Jahren, also zu jener Zeit, als man noch schwarz-weiß fernsehen und dem Kassettenrekorder seine große Zeit noch bevor stand. Mit nur 47 Toren in 34 Spielen kamen 11 „Sportfreunde“ zu zweifelhaften wie ebenso unverdienten Meisterehren. Hartnäckig hält sich das unbestätigte Gerücht, dass einige Schiedsrichter unter Führung von Robert H., dem Älteren, ihren Teil dazu beigetragen haben. Insider sprechen noch heute von der „schwarzen Meisterschaft“ und beziehen dies nicht auf die damit verbundene schwärzeste Stunde der Fußball-Bundesliga, sondern auf das Trikot der erfolgreichsten Kameraden der Braunschweiger Holzhacker: die Schiedsrichter. Und das war es dann auch schon mit den Erfolgen, die diese Kirmesmannschaft auf dem Platz erzielt hat. Abseits des Platzes allerdings rühmen sich immer noch einige Besucher des Ackers an der Hamburger Straße (benannt nach einem Topseller eines ansässigen Fast-Food-Restaurants) mit ihren „achso glohrreichen“ Attacken auf alles Denkende ( das „anders“ muss in diesem Kontext leider entfallen.)

Stadionneubau

Dass in der Senke zwischen Hannover und Magdeburg, die die Einheimischen dort Braunschweig nennen, demnächst ein neues Stadion gebaut werden wird, ist zu einer Art urbanen Legende geworden. Unlängst wurde diese von der Stadt gefickt eingeschädelt, um das, was man in anderen Städten als Fußballtempel bezeichnet, in Braunschweig aber nur als architektonisches Trauerspiel kennt, ohne Widerstand abreißen zu können. Nach Abriss plant man zur Aufwertung der gesamten Gegend an der Stelle des jetzigen Sportplatzes ein 67 m tiefes Loch zu graben und dieses mit einem schmucken Jägerzaun zu umfassen.

(Als ich diesen Bericht eingetickert hatte und die Tags „Fussball“ und „Braunschweig“ eingab, da haben bereits die Finger gejuckt und die Augen getränt!)