Mit ‘buch’ getaggte Beiträge

Adolf Hitler heute? Eine Polit-Satire von Timur Vermes.

Über 700.000 verkaufte Bücher, bereits in mehrere Sprachen übersetzt und in fast 30 Ländern verkauft. Eine Verfilmung soll nun folgen…kann dieses Buch schlecht sein?

Inhalt

Im Jahr 2011 erwacht Adolf Hitler, noch in der Originaluniform von 1945, in einem Quartier mitten in Berlin. Wie er dorthin gekommen ist weiss er nicht. Irritiert und noch etwas unsicher macht er sich daran, die für ihn neue, jedoch seiner Meinung nach unter dem Einfluss des Nationalsozialismus besser geworden Welt zu erkunden. Bald schon stösst er auf einen Kiosk, wo er sich über die aktuellen Geschehnisse informieren will. In diesem Kiosk wird er jedoch ohnmächtig, weil er auf den Zeitungen erkennt, dass er sich im Jahr 2011 befindet. Der Besitzer kümmert sich um ihn, findet dabei Gefallen an diesem „Hitler-Imitator“ und bietet ihm daher an, im Kiosk zu wohnen. Er hält Hitler nach wie vor für einen besonders begabten Comedian und will ihn ein paar Leuten vorstellen, die bei TV-Stationen arbeiten.
Hitler verbringt die Zeit mit Lesen der Tageszeitungen und versucht sich zudem mit Radiohören auf dem Laufenden zu halten. Seine Idee ist, sobald er weiss, was in der Welt läuft, die Macht in Deutschland wieder zu übernehmen. Mittlerweile trägt er normale Kleider, die ihm der Kioskbesitzer hat zukommen lassen. Er kann sich damit überhaupt nicht anfreunden, aber er musste sein Uniform in die Reinigung bringen (beim Türken Yilmaz, wo man ihn für Stromberg aus der TV-Serie Switch hielt). Als er von der Reinigung zurückkommt, findet er den Kioskbesitzer in einem Gespräch mit den zwei TV-Produzenten Sensebrink und Sawatzki. Der Kioskbesitzer stellt Hitler vor und dieser gibt eine Kostprobe seines „Könnens“. Er tut jedoch nichts anderes, als seine tatsächliche Meinung zum Besten zu geben, was die TV-Produzenten für eine geniale Improvisationsnummer halten und ihn begeistert unter Vertrag nehmen wollen…
 
Das alles aus der Sicht von Adolf Hitler…ein Lesevergnügen, welches definitiv zu empfehlen ist.
978-3-8479-0517-2-Vermes-Er-ist-wieder-da-org

 

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Das Whisky-Buch 2012/13 als pdf-Datei

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102 Seiten, überr 900 Fotos

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Hans-Jürgen Massaquoi, Sohn einer weißen Mutter und eines schwarzen Vaters, hat die NS-Zeit in Hamburg überlebt. Seine Kindheit und Jugend verarbeitete er in dem Bestseller „Neger, Neger, Schornsteinfeger“. Vorgestern ist der Schriftsteller in Florida gestorben, an seinem Geburtstag. Er wurde 87 Jahre alt.

Massaquoi war in Deutschland geboren, konnte Plattdeutsch sprechen und unterschied sich mit seiner Hautfarbe von seinen Klassenkameraden. Hans-Jürgen Massaquoi wuchs als Schwarzer in der Zeit des Nationalsozialismus auf.

In seiner Autobiografie „Neger, Neger, Schornsteinfeger“ erzählte Massaquoi differenziert vom Überleben im NS-Staat. Das Buch wurde vor mehr als 13 Jahren zum Bestseller und 2006 verfilmt.

Hans-Jürgen Massaquoi hat überlebt, weil er nicht ins Schema der Nazis passte. Die Gruppe der Schwarzen in Deutschland war nicht groß, so dass die Nazis sie in ihrem Vernichtungsplan nach hinten stellten. „Ich habe eben auch ungeheures Glück gehabt“, sagte Massaquoi 1999 in einem Interview.

Bis 1948 lebte Massaquoi in Deutschland. Als kleiner Junge klatsche er noch für Hitler, jubelte ihm zu, als er nach Hamburg kam. Später musste er sich anhören, wie er „Neger, Neger, Schornsteinfeger“ gerufen wurde, musste Hohn und Spott ertragen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg ging Massaquoi in die USA, studierte Publizistik und Kommunikationswissenschaften. Er schloss er sich der schwarzen Bürgerrechtsbewegung an und machte Karriere als Chefredakteur.

Hans-Jürgen Massaquoi wird 1926 in Hamburg als Sohn der deutschen Krankenschwester Bertha Baetz und des aus Liberia stammenden und in Dublin studierenden Al Haj Massaquoi geboren. Seinen Vater lernt Hans Jürgen nie kennen. Sein Großvater väterlicherseits ist Momolu Massaquoi, Generalkonsul von Liberia in Hamburg und der erste Diplomat aus einem afrikanischen Land in Deutschland.

Nach einem kurzen, sorgenfreien Leben in der Villa des Großvaters zieht Hans-Jürgen noch im Kindesalter mit seiner Mutter in ein Arbeiterviertel nach Hamburg-Barmbek-Süd, weil der Großvater in Liberia als Postminister gebraucht wird. In dem Viertel lernt er Klaus Mahnke und Fiete Petersen kennen, zwei Freunde fürs Leben. Er übernachtet, während seine Mutter nachts als Krankenschwester arbeitet, bei Elisabeth Möller, die später fast zur Familie gehört; wie auch Franz Wahl, den Bertha bei der Arbeit kennengelernt hat und in den sie sich später verliebt. Er wird aber aufgrund seiner Stelle als Personalleiter dazu genötigt, in die NSDAP einzutreten.

Wegen seiner dunklen Hautfarbe entstehen dem Jungen im aufkommenden Dritten Reich zahlreiche Probleme. So wird er zum Beispiel trotz guter Leistungen in der Schule benachteiligt oder im Schulsport an den Pranger gestellt, außerdem wird ihm der Beitritt zum Jungvolk, zur Wehrmacht oder der Zutritt zu Luftschutzbunkern bei Angriffen verwehrt. Er und seine Mutter müssen gegen Vorurteile ankämpfen und versuchen, in immer unmenschlicher werdenden Zeiten zu überleben, wobei Franz als Parteimitglied nur bedingt der Familie beisteht, weshalb sich Bertha schließlich von ihm trennt. Trotzdem verbindet Hans-Jürgen die Liebe zu Deutschland und der Wunsch, einer der Ihren zu sein, mit den „arischen“ Deutschen.

Hans-Jürgen verliebt sich in die blonde und hellhäutige Evchen John. Als sie erwischt werden, wird er von der Gestapo festgenommen und kommt nur durch die Hilfe seines guten Freundes, des Polizisten, frei. Mit dessen Hilfe und der vieler anderer gutherziger Menschen gelingt es Hans-Jürgen und seiner Mutter, den Krieg in Hamburg zu überleben.

Das Titelblatt des Buches stellt ihn selbst dar und kommt aus seinem Privatarchiv, wie viele andere Bilder auch, die im hinteren Teil des Buches zu sehen sind (Schroedel Verlag), darunter Darstellungen seines Vaters, seiner Mutter und seines Großvaters. Hinzu kommen Bilder mit Jimmy Carter, Muhammad Ali und Martin Luther King.

Pfiffige, vegetarische Gerichte von Tim Mälzer…das klingt nach Abwechslung und Pfiff. Jeder weiß, wenn Tim Mälzer kocht, dann wird es weder langweilig noch altbacken. Er steht für eine junge, dynamische, gesunde aber auch abwechslungsreiche Küche.

Das Tim Mälzer ein Kochbuch für Vegetarier (nicht nur Vegetarier!) schreibt, das hat doch einige überrascht… aber auch neugierig gemacht.

Zudem Buch habe ich eine interessante Rezension in einem Blog gefunden, viel Spaß beim Lesen. 

-> Rezension <-  anklicken

Buchtip

Veröffentlicht: 8. November 2011 in AKTUELLES / NEUES
Schlagwörter:,

Titel: Aufzeichnungen eines Außenseiters
Autor: Charles Bukowski
Taschenbuch: 188 Seiten
Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt; Auflage: 2., Aufl. (Juli 2003)
ISBN-10: 3596158443
ISBN-13: 978-3596158447

Kurzbeschreibung:
Nach eigenen Aussagen war Charles Bukowski »ein alter Schnorrer«, der ein paar Storys auf Lager hatte. Seine Aufzeichnungen eines Außenseiters sind gesammelte Geschichten, die er für die Open City, eine in Los Angeles erscheinende Underground-Gazette, schrieb, »die sich mit den Big Boys anlegte« und inzwischen eingegangen ist. Bukowski schreibt böse und zärtlich, obszön und witzig und setzt sich als Betroffener aggressiv und zugleich mit großer Empfindsamkeit mit dem »amerikanischen Albtraum« auseinander. »Seine Leidenschaft ist mörderisch, seine Storys sprengen den Kopfumfang, sind der Gefühlsspanne nützlich, wertvoll für das Innenleben – aber nichts für kleinbürgerliche Aufgeiler …« Baseler Zeitung

Über den Autor:
Charles Bukowski wurde 1920 in Andernach am Rhein als Sohn deutsch-polnischer Eltern geboren. Im Alter von zwei Jahren kam er in die USA, wuchs in den Slums ostamerikanischer Großstädte auf, war Mitglied jugendlicher Banden, saß im Gefängnis und im Irrenhaus, arbeitete u.a. als Leichenwäscher, Tankwart, Werbetexter für ein Luxusbordell, Nachtportier, Sportreporter, Hafenarbeiter, Zuhälter und Briefsortierer. Mit 35 Jahren begann er zu schreiben; zuerst Gedichte für Underground-Gazetten, später Erzählungen, für die ihn Genet, Henry Miller und Sartre als amerikanischen „poète maudit“ feierten, und Romane. Bukowski starb am 9. März 1994 in Los Angeles.