Mit ‘Deutschland’ getaggte Beiträge

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Bei Bayern München scheint Manuel Neuer im Vorruhestand zu sein. Kaum noch Schüsse auf sein Tor, keine Paraden, null Prozent spektakuläres. Da sieht es beim wiedergenesenen René Adler ganz anders aus! Wieder fit, flink auf der Linie, stark in der Luft und mit neuem Tatendrang beim HSV. Was hat sich Leverkusen nur dabei gedacht, als Sie der einstigen Nr.1 in Deutschland den Vertrag nicht verlängerten? Adler gehört noch längst nicht zum alten Eisen. Aber man wollte lieber Bernd Leno, der nach einer starken Saison nun etwas absackt, während Adler zum Überflieger mutierte. Glück? Nein! Adler ist nämlich die wahre Nr.1!! Und auch wenn Manuel Neuer nun etwas rumzickt, man sollte nicht vergessen…

vor René Adler´s Verletzung war Manuel Neuer lediglich die Nr.2 im deutschen Kasten! Unumstritten war zuvor Adler! Ich freue mich für den sympathischen Torwart für die tolle Leistung gegen Frankreich.

Hans-Jürgen Massaquoi, Sohn einer weißen Mutter und eines schwarzen Vaters, hat die NS-Zeit in Hamburg überlebt. Seine Kindheit und Jugend verarbeitete er in dem Bestseller „Neger, Neger, Schornsteinfeger“. Vorgestern ist der Schriftsteller in Florida gestorben, an seinem Geburtstag. Er wurde 87 Jahre alt.

Massaquoi war in Deutschland geboren, konnte Plattdeutsch sprechen und unterschied sich mit seiner Hautfarbe von seinen Klassenkameraden. Hans-Jürgen Massaquoi wuchs als Schwarzer in der Zeit des Nationalsozialismus auf.

In seiner Autobiografie „Neger, Neger, Schornsteinfeger“ erzählte Massaquoi differenziert vom Überleben im NS-Staat. Das Buch wurde vor mehr als 13 Jahren zum Bestseller und 2006 verfilmt.

Hans-Jürgen Massaquoi hat überlebt, weil er nicht ins Schema der Nazis passte. Die Gruppe der Schwarzen in Deutschland war nicht groß, so dass die Nazis sie in ihrem Vernichtungsplan nach hinten stellten. „Ich habe eben auch ungeheures Glück gehabt“, sagte Massaquoi 1999 in einem Interview.

Bis 1948 lebte Massaquoi in Deutschland. Als kleiner Junge klatsche er noch für Hitler, jubelte ihm zu, als er nach Hamburg kam. Später musste er sich anhören, wie er „Neger, Neger, Schornsteinfeger“ gerufen wurde, musste Hohn und Spott ertragen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg ging Massaquoi in die USA, studierte Publizistik und Kommunikationswissenschaften. Er schloss er sich der schwarzen Bürgerrechtsbewegung an und machte Karriere als Chefredakteur.

Hans-Jürgen Massaquoi wird 1926 in Hamburg als Sohn der deutschen Krankenschwester Bertha Baetz und des aus Liberia stammenden und in Dublin studierenden Al Haj Massaquoi geboren. Seinen Vater lernt Hans Jürgen nie kennen. Sein Großvater väterlicherseits ist Momolu Massaquoi, Generalkonsul von Liberia in Hamburg und der erste Diplomat aus einem afrikanischen Land in Deutschland.

Nach einem kurzen, sorgenfreien Leben in der Villa des Großvaters zieht Hans-Jürgen noch im Kindesalter mit seiner Mutter in ein Arbeiterviertel nach Hamburg-Barmbek-Süd, weil der Großvater in Liberia als Postminister gebraucht wird. In dem Viertel lernt er Klaus Mahnke und Fiete Petersen kennen, zwei Freunde fürs Leben. Er übernachtet, während seine Mutter nachts als Krankenschwester arbeitet, bei Elisabeth Möller, die später fast zur Familie gehört; wie auch Franz Wahl, den Bertha bei der Arbeit kennengelernt hat und in den sie sich später verliebt. Er wird aber aufgrund seiner Stelle als Personalleiter dazu genötigt, in die NSDAP einzutreten.

Wegen seiner dunklen Hautfarbe entstehen dem Jungen im aufkommenden Dritten Reich zahlreiche Probleme. So wird er zum Beispiel trotz guter Leistungen in der Schule benachteiligt oder im Schulsport an den Pranger gestellt, außerdem wird ihm der Beitritt zum Jungvolk, zur Wehrmacht oder der Zutritt zu Luftschutzbunkern bei Angriffen verwehrt. Er und seine Mutter müssen gegen Vorurteile ankämpfen und versuchen, in immer unmenschlicher werdenden Zeiten zu überleben, wobei Franz als Parteimitglied nur bedingt der Familie beisteht, weshalb sich Bertha schließlich von ihm trennt. Trotzdem verbindet Hans-Jürgen die Liebe zu Deutschland und der Wunsch, einer der Ihren zu sein, mit den „arischen“ Deutschen.

Hans-Jürgen verliebt sich in die blonde und hellhäutige Evchen John. Als sie erwischt werden, wird er von der Gestapo festgenommen und kommt nur durch die Hilfe seines guten Freundes, des Polizisten, frei. Mit dessen Hilfe und der vieler anderer gutherziger Menschen gelingt es Hans-Jürgen und seiner Mutter, den Krieg in Hamburg zu überleben.

Das Titelblatt des Buches stellt ihn selbst dar und kommt aus seinem Privatarchiv, wie viele andere Bilder auch, die im hinteren Teil des Buches zu sehen sind (Schroedel Verlag), darunter Darstellungen seines Vaters, seiner Mutter und seines Großvaters. Hinzu kommen Bilder mit Jimmy Carter, Muhammad Ali und Martin Luther King.

Deutschland hat die 2 Billionen Schuldengrenze überschritten und es wird sekündlich mehr. Durch den Rettungsschirm, der anderen EU-Ländern hilft, kommen noch weitere rund 190 Milliarden € Kosten auf Deutschland dazu…Deutschland…die Kuh Europa´s wird weiterhin gemolken. Aber irgendwann versiekt auch diese Quelle, irgenwann fliesst keine Milch…Geld…von uns aus. Kann Deutschland unter den Rettungsschirm kriechen? Nein! Fakt ist: Wenn Deutschland Hilfe benötigt, dann kann uns kein Land, kein Schirm helfen! Ausbaden dürfen wir das ganze Fiasko dann alleine. Dieses Szenario wäre weltweit verheerend. Des weiteren wird jedes Land zu seiner Währung zurückkehren müssen, ein € ohne Deutschland ist unmöglich (warum nicht gleich die Bremse ziehen?).

Die Schulden des Staates steigen pro Sekunde mehr als um das, was viele Deutsche im Monat netto verdienen. Trotz guter Konjunktur und Steuereinnahmen in Rekordhöhen…die Steueruhr läuft stets in die eine Richtung weiter. Wie lange wird unser System noch funktionieren?

Man stelle sich vor, bei der Fußball-EM ginge es so absurd zu wie in dem Drama um die Rettung des Euro. Am Ende würden die Tore der Deutschen und Holländer in einen Pool zur Griechenrettung fließen.
Freitag, 8. Juni: Eröffnungsspiel. In der Gruppe A trifft Polen auf Griechenland. Die Griechen dachten: Schaffen wir mit links, das geht auch ohne Training. Sie verlieren 0:3. Der griechische Nationaltrainer insistiert: „Ich habe nur ein Tor gesehen.“

Samstag, 9. Juni: In der Gruppe B besiegen die Niederlande Dänemark mit 4:0. Deutschland gelingt ein 5:0 gegen Portugal. Aus der Fifa dringt der Vorschlag an die Öffentlichkeit, man könne doch einen Teil der Tore, die die starken Mannschaften geschossen haben, in der Turnierstatistik einfach Griechenland zuschlagen. Die Uefa verbittet sich die Einmischung des Weltverbands in innereuropäische Angelegenheiten.

Sonntag, 10. Juni: Griechenlands Sponsoren werden nervös. Der griechische Nationaltrainer sagt: „Ich will kein einziges Tor von den Deutschen.“

Griechenland gerät in Schieflage

Montag, 11. Juni: Gegen die Tschechen verlieren die Griechen ebenfalls mit 0:3. Eine große Debatte entbrennt. Die Griechen hatten sich eigentlich eh nicht für die Euro 2012 qualifiziert, sich aber mit dem Argument ins Turnier gezwängt, ihr Land sei doch die Wiege des Fußballs. Jetzt wird klar: Wenn die Griechen nicht bald besser werden, wird ein solcher Schmu den Sponsoren beim nächsten Mal nicht mehr zu verkaufen sein.

Dienstag, 12. Juni: Die Uefa beschließt: Griechenland darf bis auf weiteres mit zwölf Spielern antreten. Außerdem bekommen die Griechen qua Uefa-Beschluss drei Tore gutgeschrieben, eines von Deutschland – schließlich haben die Deutschen bisher am meisten geschossen -, zwei von den übrigen Teilnehmern zusammengenommen. Wird nicht wieder vorkommen, sagt Jogi Löw, das ist eine einmalige Angelegenheit. Außerdem sei das Tor ja nur geliehen, das bekomme man zurück. Und obendrauf noch ein paar Eckbälle. Bestimmt.
Mittwoch, 13. Juni: Überraschend verliert Portugal auch sein zweites Gruppenspiel – 1:2 gegen Dänemark. Nun ist das vorzeitige Ausscheiden kaum noch zu verhindern. Ronaldo droht, sich umoperieren zu lassen. Panik bei den Sponsoren. Die Uefa bildet einen Pool von Rettungstoren: Vorübergehend sollen sich notleidende Nationaltrainer daraus bedienen, wenn sie im Gegenzug versprechen, doller trainieren zu lassen. Deutschland und Holland spielen daraufhin am Abend aus Protest 0:0.

Rettungstore werden dauerhaft errichtet

Donnerstag, 14. Juni: Griechische Zeitungen zeigen den wohlgefönten Strenesse-Liebhaber Jogi Löw mit Vokuhila und in Ballonseide. Die Uefa beschließt, die Rettungstore zur dauerhaften Einrichtung zu machen. Nur so sei das Vertrauen der Sponsoren zurückzugewinnen. Jogi Löw sagt, das sei alternativlos. Das Deutsche Sportgericht erklärt: Man wende das Reglement ja schon bei Fortuna Düsseldorf nicht an, da könne man ja wohl nicht jetzt, mitten in der EM-Krise, anfangen, pingelig zu sein.

Freitag, 15. Juni: Ein früherer zweiter Hilfstorwarttrainer veröffentlicht ein neues Buch, Startauflage fünf Millionen Exemplare, Titel: „Europa braucht den Fußball nicht.“ Jogi Löw knurrt: „Nicht hilfreich“. Jürgen Trittin kreischt „Abseits!“ und fordert alle guten Fußballfans auf, das Buch auch nicht zu lesen.

Samstag, 16. Juni: Der Druck auf Deutschland und Holland wird immer größer. Künftig sollen sämtliche Tore von vornherein in einen Europool fließen, aus dem sie dann nach Bedürftigkeit verteilt werden. Mario Gomez und Klaas-Jan Huntelaar gründen die Protestbewegung „Occupy Strafraum“, die irgendwie dagegen ist. Abends verliert Griechenland gegen Russland auch sein letztes Gruppenspiel. Wie immer mit 0:3.

Ein Trainigsplan für alle Mannschaften

Sonntag, 17. Juni: Jogi Löw und sein niederländischer Kollege wollen eine Gegenleistung für den Europool. Sie setzen durch, dass es künftig eine Trainingsunion geben wird: Alle Nationalmannschaften bekommen von Löw ihren Trainingsplan diktiert, der strikte Freudlosigkeit vorschreibt und mit „Löw IV“ überschrieben ist. England droht damit, die Uefa zu verlassen: Der High-frequency-Handel mit Doppelpässen müsse ein Monopol von Wayne Rooney bleiben.

Montag, 18. Juni: Der griechische Coach stellt ein Ultimatum: Wenn wir nicht sofort einen Platz im Viertelfinale bekommen, lassen wir die Mannschaft darüber abstimmen, ob wir die geliehenen Tore zurückgeben oder nicht.

Dienstag, 19. Juni: Spaniens Nationalspieler haben sich vor Wochen mit Mumps infiziert und sind nur mit Ach und Krach durch die Vorrunde gekommen. Nun verlangen sie, für das Viertelfinale gegen Frankreich am 24. Juni schon einmal eine vorbeugende Torlinie in Höhe von zwei Treffen gutgeschrieben zu bekommen: „Sonst stecken wir alle an. Alle!“

Mittwoch, 20. Juni: Sponsoren kündigen vor dem Viertelfinale gegen Schweden ihre Verträge mit Italien auf. Sie fürchten, dass Deutsche und Holländer gar nicht so viel Tore schießen können, wie Italien bekommen müsste, nachdem die halbe Mannschaft wegen Korruptionsverdachts inhaftiert wurde.

Krisengipfel zur Rettung des Fußballs

Donnerstag, 21. Juni: Im ersten Viertelfinale besiegt Deutschland Co-Gastgeber Polen mit 1:0. Auf einem eilig einberufenen Krisengipfel beschließt die Uefa im Namen von Gerechtigkeit und paneuropäischer Solidarität, dass bis auf Weiteres jedes Team mit so vielen Spielern und Bällen antreten darf, wie es möchte.

Freitag, 22. Juni: Viertelfinale zwischen Holland und Griechenland, das per Dekret zum Zweiten der Gruppe A ernannt worden ist. Im Stadion stehen so viele Menschen auf dem Platz wie sonst nur in der Esprit-Arena zu Düsseldorf. Griechenland obsiegt mit 81:57.

Samstag, 23. Juni: Italiens Kicker erklären vor dem Viertelfinale gegen England, dass man zwar Rettungstore entgegennehmen werde, aber Trainingsauflagen nicht akzeptieren könne. Nach 90 Minuten steht es 3:0 für England. Italien bekommt vier Rettungstore zugeteilt und zieht ins Halbfinale ein.

Sonntag, 24. Juni: Im Viertelfinale zwischen Frankreich und Spanien stimmen die Teams vor dem Spiel darüber ab, wer im Turnier bleiben darf. Die ersten drei Abstimmungen gehen unentschieden aus. Franzosen und Spanier beschließen daraufhin, dass sie ihre Hausaufgaben gemacht haben und im Halbfinale gemeinsam antreten werden.

Europäische Fußballregierung ohne England

Montag, 25. Juni: Die Uefa verwirft den deutsch-holländischen Vorschlag, eine Trainingsunion zu gründen. Stattdessen wird eine europäische Fußballregierung ins Leben gerufen. England ist dafür, will aber selbst nicht mitmachen, sondern sich fortan ganz dem Rugby widmen.

Dienstag, 26. Juni: Die neue europäische Fußballregierung beschließt, dass Deutschland sich durch Askese und gute Jugendarbeit einen Wettbewerbsvorteil erschlichen habe. Den deutschen Kickern wird auferlegt, nun erst einmal einen kräftigen Schluck aus der Pulle zu nehmen.

Mittwoch, 27. Juni: Im ersten Halbfinale trifft Deutschland auf Italien. In der 92. Minute gibt es einen Elfmeter für Italien, nachdem Bastian Schweinsteiger dem Schiedsrichter vor die Füße gekotzt hat. Manuel Neuer sieht den heranfliegenden Ball doppelt und greift nach dem falschen. Italien steht im Finale.

EM-Abstimmung aller Zuschauer

Donnerstag, 28. Juni: Im Halbfinale zwischen Griechenland und Frankreich/Spanien setzen sich die Spieler im Schneidersitz in den Mittelkreis. Nach 90 Minuten wird entschieden: Griechenland hat gewonnen, wird dafür aber Frankreich/Spanien bei der nächsten WM den Vortritt lassen.

Freitag, 29. Juni: Die Uefa fasst den Beschluss, die Fernsehzuschauer über die Europameisterschaft abstimmen zu lassen.

Sonntag, 1. Juli: Finale zwischen Griechenland und Deutschland. Deutschland bekommt „pas de goal“. Europameister wird eine Boygroup aus Schweden.

(Quelle: www.welt.de, Verf. Olaf Gersemann)