Mit ‘Gedicht’ getaggte Beiträge

Denkt euch, ich habe das Christkind geseh’n,
ich hab’s überfahren, es war ein Verseh’n.
Ich hatte gerade die Äuglein zu,
und träumte beim Fahren in himmlischer Ruh‘.
Das Christkind hat in dieser heiligen Nacht,
Bekanntschaft mit meinem Kühler gemacht.

Später traf ich auch den Weihnachtsmann,
er feuerte gerad‘ seine RENNtiere an.
Ich überholte den langsamen Wicht,
doch sah ich den Gegenverkehr dabei nicht.
Ich wich noch aus, doch leider nicht Santa,
ein kurzes Rummsen und er klebte am Manta.

Am Ende sah ich noch Nikolaus,
er stürmte gerad‘ aus dem Freudenhaus.
Kam ganz hektisch über die Kreuzung gelaufen,
wollte am Automaten neue Präser kaufen.
Mein Auto und mich hat er wohl nicht geseh’n,
jedenfalls blieben nur noch die Stiefel steh’n.

Und die Moral von dem Gedicht:
Fahr zu schnell Dein Auto nicht!
Als ich zu Haus‘ war, mußte ich heulen;
mein schöner Wagen, der hatte drei Beulen –
vom Christkind, vom Weihnachtsmann und Nikolaus.
Tja, dieses Weihnachten fällt dann wohl aus.

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Weihnachtsgedicht

Veröffentlicht: 12. Dezember 2012 in Alles was länger ist...
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Draußen vom Walde komm ich her,
ich muss Euch sagen – ich bin zu schwer.
Hätt nicht im Traum daran gedacht,
dass mir das mal Probleme macht.

Dank meiner üppigen Gestalt
war mir im Winter niemals kalt,
und mein roter Mantel mit weißem Fell
von Ulla Popken – in XXL
war eigentlich immer mein Markenzeichen,
doch jetzt sollen meine Kilos weichen,
denn Rentier Rudolph, diese Mimose
klagt schon über Gelenkarthrose
und sagt: „Ich zieh Deinen Schlitten nicht!
Reduzier Du erst mal Dein Übergewicht!“

Und damit ich mit meinem rundlichen Leibe
nicht irgendwann im Kamin stecken bleibe,
wurde ich zu Weight Watchers geschickt.
Ganz ehrlich – ich war nicht beglückt.

Doch der Trend zum schlanken Weihnachtsmann
ließ mir keine Wahl – und so fing ich an.

Seit meiner ersten Treffenstunde
kämpfe ich nun und es purzeln die Pfunde.
Nachts träum ich von ProPoints und Kalorien.
Meinen Schlitten muss ich jetzt selber ziehen.

Doch bin ich ganz froh, dass ich das jetzt kann,
dafür schreib ich mir Aktivpunkte an,
die setz ich dann im Bedarfsfall ein
für ein Plätzchen und einen Dominostein.

Überhaupt ist Bewegung das A und O.
Ich kann jetzt 3 x täglich auf s Klo.
Da sitz ich dann in aller Stille
und freu mich – ich pass wieder auf die Brille.

Ich trinke täglich 2 1/2 Liter,
mal Bier – mal Wein – mal Magenbitter.
Ich hätte nie daran gedacht.
dass Weight Watchers so lustig macht.

Ich bin motiviert – es hat mich erwischt,
ich kämpfe bis zum Zielgewicht,
und bevor noch das letzte Adventskerzchen brennt,
erreiche ich meine 10 %.

Nächstes Jahr Weihnachten bin ich schlank.
Rentier Rudolpf meint: „Gott sei Dank!
Jetzt kann ich mit Dir auf dem Schlitten fliegen,
ohne einen Bandscheibenvorfall zu kriegen.“

Ich kann zufrieden mit mir sein.
Das Ziel ist erreicht und Glück stellt sich ein,
und ich sing fröhlich vor mich hin:
„Ich will so bleiben wie ich bin.“

Selbstbewusst – mit neuer Figur
betret ich die Weihnachstmann-Job-Agentur
und rufe laut: Advent Advent!
Ich bin jetzt schlank – und lieg im Trend!“
worauf man mir unverhohlen sagt:
„Der dicke Weihnachtsmann ist wieder gefragt.“

Ja gibt s das denn auch – ich glaube es nicht.
Jetzt habe ich mein Idealgewicht
und bin trotzdem – wie im letzten Jahr
als Weihnachtsmann nicht einsetzbar.
Das ist doch wirklich nicht zu fassen!
Ich werd mich jetzt operieren lassen:
Ein paar längere Ohren, eine breitere Nase,
dann bewerb ich mich als Osterhase!

Weihnachts-Vorfreude / Gedicht 2

Veröffentlicht: 25. November 2011 in DIES, DAS & JENES
Schlagwörter:,

When the snow falls wunderbar

and the children happy are,

when the Glatteis on the street

and we all a Glühwein need,

then you know, es ist soweit:

She is here, the Weihnachtszeit.

 

Every Parkhaus ist besetzt,

weil die people fahren jetzt,

all to Kaufhof, Mediamarkt,

kriegen nearly Herzinfarkt,

shopping hirnverbrannte things

and the Christmasglocke rings.

 

Merry Christmas, merry Christmas,

hear the music, see the lights,

frohe Weihnacht, frohe Weihnacht,

Merry Christmas allerseits…

 

Mother in the kitchen bakes

Schoko-, Nuss- and Mandelkeks,

Daddy in the Nebenraum

schmücks a Riesen-Weihnachtsbaum.

He is hanging auf the balls,

then he from the Leiter falls…

 

Finaly the Kinderlein,

to the Zimmer kommen rein

and es sings the family

schauerlich: „Oh, Christmastree!“

And the jeder in the house

is packing die Geschenke aus.

 

Merry Christmas, merry Christmas,

hear the music, see the lights,

frohe Weihnacht, frohe Weihnacht,

Merry Christmas allerseits…

 

Mama finds unter the Tanne

eine brandnew Teflon-Pfanne,

Papa gets a Schlips and Socken,

everybody does frohlocken.

President speaks in TV,

all around is Harmonie,

Bis mother in the kitchen runs,

im Ofen burns the Weihnachtsgans.

 

And so comes die Feuerwehr

with Tatü, tata daher

and they bring a long, long Schlauch,

and a long, long Leiter auch

and they schrei – „Wasser marsch!“

Christmas is – now im -… Eimer.

 

Merry Christmas, merry Christmas,

hear the music, see the lights,

frohe Weihnacht, frohe Weihnacht,

Merry Christmas allerseits…

Weihnachts-Vorfreude / Gedicht 1

Veröffentlicht: 25. November 2011 in DIES, DAS & JENES
Schlagwörter:,

Jedes Jahr zur Weihnachtszeit
ist es wieder mal so weit.
Dann verspürn wir ’nen verstärkten
Drang hin zu den Weihnachtsmärkten.

Dicke Stiefel, warme Mützen
solln uns vor der Kälte schützen
denn wir wolln uns beim Flanieren
schließlich nicht den Arsch abfrieren.

Wie wir durch die Stände laufen
letzte Notgeschenke kaufen
liegt der süße Glühweinduft
recht verlockend in der Luft.

Heißer Glühwein wärmt so gut
mischt sich auch sofort ins Blut.
Darum gibt’s bekanntermaßen
hier die meisten roten Nasen.

Nach der ersten, zweiten Tasse
schmeckt das Zeug noch richtig klasse
und man hört uns Lieder singen
die nicht grad‘ nach Weihnacht klingen.

Nach dem dritten, vierten Becher
mehren sich dann die Versprecher.
Und der Widerspenst’gen Zähmung
scheitert an der Zungenlähmung.

Nach dem fünften, sechsten Schoppen
kann uns schließlich nichts mehr stoppen
als wir zu der Bude schwanken
um noch „Super“ nachzutanken.

Wie wir durch die Stände tingeln
hör ich schon die Glöckchen klingeln
und mein Hirn dreht sich so schnell
wie ein Ketten-Karussell.

Mir erscheint der Nikolaus
der bei tosendem Applaus
mitten auf dem Weihnachtsmarkt
seinen Rentierschlitten parkt.

Tja, ihr Kinder, seht mal an
wie ein ausgewachsner Mann
seines klar’n Verstands beraubt
noch an Weihnachtsmänner glaubt.