Mit ‘HANNOVER’ getaggte Beiträge

Kirche – verbindet man diese Institution heutzutage noch mit Spaß? Sieht man die Kirche nicht eher als staubig und langweilig an?

Ich sage euch…dem muss nicht sein. Wenn ich die Zeit habe in die Kirche zu gehen, dann fahre ich in Hannover in den Stadtteil List. Hier ist die St. Joseph Gemeinde. Genauer gesagt in der Isernhagener Str. 64. Und ich sage euch…diese Gottesdienste machen Spaß.

In der schönen, katholischen Kirche wirkt das Ganze Erscheinungsbild einladend und die Predigten von Pfarrer Plochg sind stimmungsvoll. Nicht nur, weil er immer wieder Inhalte der Bibel mit unserem Alltag verbindet, oder auch mal einen Spruch mit seinem (unseren) Lieblingsverein Hannover 96 spontan einbaut, es ist das Gesamte, das den Gottesdienst zu etwas besonderen macht. Es wird geklatscht, es wird auch mal gelacht…man fühlt sich einfach wohl und doch mit der gewissen Ehrfucht vor Gott. Nicht wenige fahren quer durch Hannover um an den Gottesdiensten teilzunehmen.  Kleine Kinder können währenddessen in der Kapelle toben und spielen. Hier kann man Kraft für seinen Alttag finden, Kraft in seinem Glauben. Hier kann man suchen, wenn man sucht. Hier kann man finden.

Das haben nicht nur einige 96-Spieler für sich entdeckt.

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heute bei EDEKA gesehen…

Veröffentlicht: 17. Januar 2014 in DIES, DAS & JENES
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kaffee

beachtlich…

Eishockey: Oberliga-Derby Hannover Scorpions – Hannover Indians, 7000 Zuschauer!

Handball: Bundesliga, TSV Hannover-Burgdorf – Frisch Auf Göppingen, 9500 Zuschauer!

Fußball: Bundesliga, Hannover 96, erstes Rückrundentraining mit neuem Trainer, um die 7000 Zuschauer! Auch der seit Jahren konstante Zuschauerdurchschnitt von über 40000 bei Heimspielen kann sich sehen lassen.

Und wenn man dann noch die ganzen Sportler am Maschsee und in der Eilenriede etc. sieht…im positiven Sinne verrückt 🙂

Die „Under The Same Sun“ Release-Party wird am 21.2. mit Unterstützung der Indie Rocker GROVE und der 80’s Cover Rock Band TURBOLOVERS nachgeholt. Krankheitsbedingt musste der Tourauftakt im Oktober letzten Jahres abgesagt werden. Umso lauter werden Cosmic Tribe jetzt ihr aktuelles Album feiern. Das erste Video „Until The Sun Explodes“ steht in den Top 100 Rock von myvideo.de nach 4 Wochen und über 6500 Views immer noch auf Platz 2! Die Musikpresse ist voll des Lobes über das aktuelle Album „Under The Same Sun“. Das muss gefeiert werden!!!

21. Februar 2014

Bei Chéz Héinz, Liepmannstr. 7b, Hannover

AK 8,00 € // VVK 6,00 €

Ein Angebot der besonderen Art gibt es in der wohl besten Bar unserer Stadt:

Besuchen Sie die Harry´s New-York Bar, erwerben Sie eine Ente für 39,96 EUR und werden Sie Mitglied in unserem exklusiven Harry´s Duck Club.

Die Spielregeln erklären wie Sie Harry´s Duck einsetzen:

•Wer die Ente besitzt, bekommt von nun an ein ganzes Jahr lang, jeden Abend, für den ersten bezahlten Cocktail einen zweiten, gleichwertigen kostenfrei dazu.
•Die Ente muss sich den ganzen Abend auf dem Tisch befinden.
•Jede Ente ist einzigartig und ist auf ihren Besitzer fixiert. Sie ist nicht verleih-, verschenk-, übertragbar oder verkäuflich.
•Als Harry´s Duck Owner erhalten Sie regelmäßig die aktuellsten News aus der Harry´s New-York Bar oder von Harry´s Duck.

Morgens im Radio hörte ich folgendes:

In Brüssel prüfe man, ob es nicht ein Wettbewerbsnachteil für andere EU-Länder ist, weil Deutschland so stark exportiert!

Mal ehrlich, die haben doch ne Macke! Wir dürfen für alles zahlen und dann prüft man auch noch, ob wir nicht zu gut sind. Unglaublich!

Tchibo Prozente…eine Art Fabrikverkauf für Ware aus ausgelaufenen Aktionen oder Restwaren. Also testen und hinein, Schnäppchen jagen. Ungefähr 96% der Kunden sind Frauen, welch eine Überraschung. Trotzdem erwarb ich ein Buch über Grillen, eine Rolling Stones CD sowie einige andere doch nützliche Sachen. Fazit: Für Männer auch mal interessant, für Frauen auf jeden Fall. Den Laden findet ihr in Altwarmbüchen, ganz in der Nähe vom neueröffneten A2-Center.

Radio 21…in der Gründungszeit hörte ich den Sender täglich. Plötzlich wurde nur noch Mist gespielt…ich ignorierte den Sender daraufhin jahrelang. Nun habe ich aus reiner Neugierde mal wieder den Rocksender eingestellt…wow…so muss es klingen! AC/DC, Metallica, Volbeat und erfrischende Rockmusik…gepaart mit Klassikern…Def Leppard, Led Zeppelin…geil! Der zwischenzeitliche Langweiler ist wieder da, ich bin begeistert.

Die Welt ist klein…auf jeden Fall Hannover! Mein neuer Nachbar ist musikalisch auf der gleichen Schiene und siehe da…er wäre auch auf das Cosmic Tribe Konzert gegangen, da er den Sänger Olli kennt. Aha, sieh mal an! Kurz darauf bekam ich Besuch von meinem Kumpel, mit dem ich auch auf die Band Cosmic Tribe kam…und siehe da…er kennt Gernot aus der Schule! Nun freuen wir uns alle auf das gemeinsame Konzert im nächsten Jahr.

Es ist endlich soweit! Das erste Erstligaderby zwischen Hannover und Braunschweig seit 37 Jahren…da war ich gerade einmal 10 Monate jung.

Auf ein packendes, unvergessliches sowie friedliches Niedersachsenderby. Und durch meine 96-Brille gesehen: mit dem besseren Ende für uns 🙂

 

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Mannomann, sind wir Menschen eine komische Spezies!

Ich war gestern beim Tierarzt…da gibt es Hunde…pfui! Langgezüchtete Rücken, Knickohren…das ist doch alles unnatürlich gezüchtet und garantiert nicht gesund für die Viecher. Das ist ja wie Frankenstein light!

Seit Mittwoch gibt es in Hannover nicht nur Tatüütataa…nein…man kann sich seit vorgestern auch wie „In den Straßen von San Francisco“ vorkommen. In Hannover wurden die ersten Sirenen der Polizeiautos umgestellt! Ein Stück nah Amerika-like. Das ganze wird dann nach und nach in Niedersachsen ausgeweitet. Ein Grund soll gewesen sein, dass man wohl die Polizei nicht immer als solche wahrgenommen hat und man wissen soll, mit dem man es zu tun hat.

Limburger Käse…der Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst, der kurz mal paar Millionen in den Luxus  investierte, darf voraussichtlich nach 2-3 Monaten in sein Amt zurückkehren! Er bekommt erst einmal eine Auszeit…etwa Urlaub? Wenn er wieder im Amt ist, kann er seine 15.000€ Badewanne in vollen Zügen genießen. Mir egal…bin kein Katholik.

Zigeunersauce darf nicht mehr Zigeunersauce heißen (wie bereits berichtet)…klingt nach über 100 Jahren Beliebtheit plötzlich diskriminierend! In einer Kantine eines Amtes in Hannover wurde durch den Cateringservice das beliebte Zigeunerschnitzel in „Schnitzel mit verbotenen Namen“ aufgeführt. So…das klingt zu negativ, worauf es wiederum Beschwerden gab. Ein Name für das Zigeunerschnitzel ist nun noch offen. Negerküsse, Ostfriesenwitze, Jägersauce, … da kommt noch einiges auf uns zu. Und das Ganze macht auch nicht vor der Literatur halt. Ist das nicht ein Luxus unserer Gesellschaft, dass wir uns um solche Dinge einen Kopf machen?

Wenn man von deutschen Rugby spricht, dann kommt man automatisch auf Heidelberg und Hannover zu sprechen. Beide Städte sind die dominanten Rugby-Hochburgen in Deutschland. In Hannover gibt es die meisten Rugby-Vereine, zudem gingen die Deutschen Meistertitel reihenweise nach Hannover. Seit 8 Jahren wandern die Titel jedoch ausschließlich nach Süddeutschland, wo man unter professionellen Bedingungen arbeiten kann. In Hannover hingegen baut man notgedrungen auf die starke Jugendarbeit. Der TSV Viktoria Linden ist mit 20 Meistertiteln (8 davon in der Bundesliga) der Rekordhalter im deutschen Rugby. Es gibt folgende Rugby-Vereine in Hannover: TSV Viktoria Linden, SC Germania List, DRC Hannover, DSV Hannover 78, SV 1908 Ricklingen, VfR 06 Döhren, FV 1897 Linden, SV Odin Hannover FC Schwalbe Hannover sowie weitere Vereine, die Rugby als Sparte betreiben. Aktuell sind die Zebras von Viktoria, Germania, 08 sowie 78 in der 1. Bundesliga vertreten. Im übrigen wurde Hannover 96 als Rugby-Verein gegründet!

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Das Hannover Rugby lebt, merkt man besonders an den lokalen Rivalitäten. Gerade die Duelle zwischen Germania List und Viktoria Linden sind in den letzten Jahren hitzig geführt worden.

Zum Beispiel bei den U12-Jugendspielen kam es beim ersten Aufeinandertreffen zu vielen harten Aktionen, was auch die Zuschauer aufwühlte. Daher kam es am letzten Spieltag dieser beiden Kontrahenten zu folgenden Maßnahmen: Spielleitung durch einen Bundesligaschiedsrichter, 2 Linienrichter sowie 10m Abstand der Zuschauer vom Spielfeld! Und dabei handelte es sich lediglich um ein Jugendspiel!

Es bleibt die Frage, wann wieder eine hannoversche Mannschaft im Endspiel um die Deutsche Meisterschaft mitspielen kann.

Statistik, Stand 2013:

Verein Meisterschaften Finalteilnahmen
TSV Victoria Linden 8 15
Heidelberger RK 7 11
DRC Hannover 7 9
DSV 78 Hannover 6 10
RG Heidelberg 4 10
SC Neuenheim 3 7
SC Germania List 3 3
SC 1880 Frankfurt 2 5
FV 1897 Linden 1 2
SV 08 Ricklingen 1 3
Heidelberger TV 0 3
TSV Handschuhsheim 0 2
TV Pforzheim 0 1
Berliner RC 0 1
Saison Meister Vize-Meister Ergebnis
1971-72 TSV Victoria Linden SC Neuenheim 17-16
1972-73 Heidelberger RK SV 08 Ricklingen 3-0
1973-74 SV 08 Ricklingen Heidelberger TV 15-9
1974-75 TSV Victoria Linden Heidelberger RK 12-4
1975-76 Heidelberger RK TSV Victoria Linden 35-0
1976-77 SC Germania List Heidelberger RK 16-9
1977-78 FV 1897 Linden TSV Handschuhsheim 24-16
1978-79 SC Germania List Heidelberger TV 9-0
1979-80 RG Heidelberg FV 1897 Linden 16-10
1980-81 SC Germania List Heidelberger RK 28-19
1981-82 DSV 78 Hannover RG Heidelberg 15-6
1982-83 DSV 78 Hannover RG Heidelberg 16-12
1983-84 DSV 78 Hannover TSV Victoria Linden 27-6
1984-85 DSV 78 Hannover RG Heidelberg 24-9
1985-86 Heidelberger RK DSV 1878 Hannover 15-9
1986-87 TSV Victoria Linden DSV 1878 Hannover 24-0
1987-88 DRC Hannover DSV 1878 Hannover 12-9
1988-89 TSV Victoria Linden Berliner RC 20-6
1989-90 DSV 78 Hannover SC Neuenheim 31-4
1990-91 DSV 78 Hannover TSV Victoria Linden 6-3
1991-92 TSV Victoria Linden SV 08 Ricklingen 59-3
1992-93 TSV Victoria Linden DSV 1878 Hannover 18-14
1993-94 TSV Victoria Linden Heidelberger TV 15-3
1994-95 SC Neuenheim TSV Victoria Linden 14-13
1995-96 TSV Victoria Linden RG Heidelberg 9-8
1996-97 RG Heidelberg TSV Victoria Linden 15-13
1997-98 DRC Hannover TSV Victoria Linden 25-20
1998-99 DRC Hannover RG Heidelberg 24-10 / 11-22
1999-2000 DRC Hannover TSV Victoria Linden 45-12 / 34-3
2000-01 DRC Hannover SC Neuenheim 28-16 / 8-13
2001-02 DRC Hannover RG Heidelberg not held
2002-03 SC Neuenheim DRC Hannover 18-9
2003-04 SC Neuenheim DRC Hannover 23-18
2004-05 DRC Hannover TSV Handschuhsheim 21-9
2005-06 RG Heidelberg SC Neuenheim 13-9
2006-07 RG Heidelberg SC 1880 Frankfurt 23-15
2007-08 SC 1880 Frankfurt RG Heidelberg 28-13
2008-09 SC 1880 Frankfurt Heidelberger RK 11-8
2009–10 Heidelberger RK SC 1880 Frankfurt 39-22
2010–11 Heidelberger RK SC 1880 Frankfurt 12-9
2011-12 Heidelberger RK TV Pforzheim 20-16
2012-13 Heidelberger RK SC Neuenheim 41-10

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Die Heimat der Pandabären wurde bereits größtenteils abgeholzt und zu Äckern umgewandelt. Es sind die chinesischen Bergwälder. Ganze 1600 Pandabären leben noch in freier Natur, in einem stark bedrohten Lebensraum. 1600 Pandabären haben am Donnerstag den Steintorplatz besetzt. Damit tummelten sich dort genauso viele Skulpturen wie lebende Exemplare derzeit noch in freier Wildbahn unterwegs sind. Mit der Aktion will die Umweltstiftung WWF auf die Gefahr der Ausrottung rechtzeitig hinweisen.

Foto von der WWF-Aktion in Bremen

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Die Indians und Scorpions spielen in der nächsten Saison mit acht weiteren Teams in der Oberliga Nord unter dem Dach des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB).

Bei den Fans scheint der erneute Neuanfang der Indians kein Problem zu sein, sie bleiben dem Team treu. Hannover ist halt Indianerland. Und die Derby´s gegen die eher mäßig geliebten Scorpions werden mit großer Vorfreude erwartet.

Nach den Rückkehrern Armin Finkel (27) und Jeffrey Keller (24) unterschrieben Herfords Top-Kanadier Brendan Sanders (24, 124 Punkte in 40 Spielen) und Darcy Vaillancourt (25, 107 Punkte in 38 Spielen) für die nächste Spielzeit. Hannover genießt trotz der Pleite bei Spielern unheimliches Ansehen.

Und die Fans sind weiterhin Feuer und Flamme bei den legendären Heimspielen am Pferdeturm…auch in der Oberliga.

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Foto: www.neue-presse.de

 

Das erste 96-Heimspiel 1984 im DFB-Pokal gegen den damals starken 1.FC Köln, Der DFB-Pokalsieg im Halbfinale gegen Otto Rehagel´s UEFA-Cupsieger Werder Bremen, Auf- und Abstiege der 96er, das Pink Floyd Konzert´94…hier gab es viele, unvergessene Momente für mich.

Das Stadion, in dem die Hannoveraner sportliche Triumphe und Tragödien, große Konzerte und Massenveranstaltungen wie beim Kirchentag erleben sollten, war ihnen am Anfang gar nicht willkommen. Als die Pläne zum Bau 1950 bekannt wurden, hagelte es Proteste. In der kriegszerstörten Stadt gebe es Dringenderes zu tun, als eine Arena zu bauen, fanden viele. Der damalige Stadtbaurat Rudolf Hillebrecht hatte eine Idee, die dem Vorhaben den Anstrich des Luxuriösen nahm. Das Stadion sollte auf Trümmerschutt gebaut werden, wodurch Transportkosten zu sparen waren. „Deshalb gab es im städtischen Haushalt damals auch keinen Posten für Stadionbau, sondern nur einen für Trümmerentsorgung“, hat der Architekt Heinz Goesmann einmal erzählt. Preis: 4 Mio. Mark.

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Fotoquelle: www.haz.de

Aus dem Bierverlag Linden kommt eine erfischende, einfach einzigarte Limonade auf Guaraná-Basis...Bumarana. Sie schmeckt lecker limonadig nach Ingwer/Zitrone, belebt frei von Taurin, Gluten und Laktose. Bumarana ist natürlich und alkoholfrei.

 

Tip: Eiskalt genießen 🙂

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Under The Same Sun! Hannovers Neo-Hippie-Rocker Cosmic Tribe bringen neues Album und gehen auf Tour

Cosmic Tribe sind wieder da! 3 Jahre nach ihrem letzten Album kommen die fünf Neo Hippie Space Rocker aus Hannover mit ihrem neuen Longplayer „Under The Same Sun“ direkt aus dem Kosmos zurückgeballert!

Von einem Longplayer kann man in diesem Fall wirklich reden, denn „Unter The Same Sun“ beinhaltet ganze 17 Songs mit insgesamt über einer Stunde Spielzeit!

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„Wir haben selbst über ein halbes Jahr in unserem bandeigenen X-RAY Studio aufgenommen und hatten noch viel mehr Material, uns aber einfach für die besten Songs entschieden. Wir haben es geschafft, unsere komplette stilistische Breite abzudecken. Es gibt rifflastige Brecher wie den Opener „Lucifer´s Calling“ und „Until The Sun Explodes“, Ohrwürmer wie „Under The Same Sun“, „My Devilish Heart“, „Timezone Warrior“ und „Mexico“ aber auch akustischere Töne in „Shades Of Love“ und „I Am Your Sun“. Die Uptempo Nummer „Boomtown Hysteria“ komplettiert und unterstreicht die Vielfalt dieses Albums.

Im Prinzip kamen alle Ideen aus dem Bauch und so sollte es auch sein, wir sind ja schließlich eine reine Rock ‘n Roll-Band, mittlerweile auch sehr autark, denn wir handeln von Produktion, Artwork und fast allem an Booking aus eigener Hand! Uns war wichtig, die Platte schön roh zu produzieren und die Musik zwar songlastig aber dennoch lebhaft zu gestalten!
Die Lyrics haben etwas von einer wilden Predigt im Zeichen der Liebe. Das spacige Design vom Booklet rundet das Album dementsprechend ab. Wir haben eine Menge guter Vibes eingefangen und meinen, dass auf „Under The Same Sun“ eigentlich für jeden Fan zeitgemäßer wie auch zeitloser Rockmusik etwas dabei ist. Uns als Band gibt es schon so viele Jahre und wir wollen uns mit „Under The Same Sun“ so präsentieren wie wir sind, nämlich als einen Stamm von erfahrenen Musikern, der nichts lieber tut als dem Hörer akustisch so richtig in den Hintern zu treten! It’s Grooveshit, Baby!!!“

„Under The Same Sun“ wird am 27. September 2013 über Artist Station Records veröffentlicht und über Soulfood vertrieben. Die Promotion des Albums und der Tour liegt ganz in den Händen der hannoverschen Agentur SubSounds. Das erste Konzert findet am 11. Oktober im Béi Chéz Heinz statt. Supported werden COSMIC TRIBE von “H.O.R.E.” und den „Straighters Of The Universe”!

Für den Herbst/Winter sind viele Shows im ganzen Bundesgebiet geplant.

YouTube: Bromme spricht über „Under The Same Sun“   

Bis zum Release am 27. September 2013 stellen wir bei YouTube regelmäßig kleine Filmchen rein, in denen wir euch Details zu den Songs und der Produktion näherbringen werden!

In der ersten Episode sitzt Bromme in Olli´s Garten und feiert das voll ab! Ihr könnt auch bereits Snippets zu einigen seiner Favoriten auf „Under The Same Sun“ hören!

Hier gehts zum Clip: http://youtu.be/vrZCuCXvFTw

Tickets für Hamburg

Für das Konzert am 28. November in Hamburg (Kaiserkeller) könnt ihr Tickets im Vorverkauf in unserem Online-Shop erwerben, die Karte kostet günstige 5 Euro. Es spielen außer uns noch die superheissen Glamrocker von The Pleasures, Sky Turned Dark und The Heads!

https://www.facebook.com/thepleasures
http://grossefreiheit36.de/?page_id=40

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New Album “UNDER THE SAME SUN” out on September 27th

See the Tribe live:

11.10.13 | Hannover@ Bei Chez Heinz
25.10.13 | Berlin@Skandal
26.10.13 | Friedland@Endstation
06.11.13 | Bremen@Meisenfrei
08.11.13 | Herne@Sonne
09.11.13 | Bad Oeynhausen@AK Bel Etage
15.11.13 | Lüneburg@Cafe Klatsch
28.11.13 | Hamburg@Kaiserkeller
29.11.13 | Lübeck@
Sounds
07.12.13 | Großefehn@Schlappohr Rockkneipe
10.01.14 | Buchholz(Nordheide)@Empire
17.01.14 | Kiel@Die Pumpe
18.01.14 | Leipzig@ Lola Bar

To be continued…

COSMIC TRIBE
info@cosmictribe.de

www.cosmictribe.de
www.myspace.com/cosmictribe
www.regioactive.de/cosmictribe
http://www.facebook.com/cosmictribe.neohippiespacerock
http://www.youtube.com/user/CtribeDude
https://twitter.com/Cosmic_Tribe

Leute, gestern wurden die neuen 96-Trikots präsentiert. Wer diese Trikots entworfen hat ist entweder ein 96-Hasser, ein absoluter Blindfisch oder eine Designer-Niete!! Da muss man als Fan wohl durch…diese Trikots kaufe ich mir definitiv nicht! Und zu dem roten Trikot noch die Müllabfuhrfarbe der Hosen und Stutzen…einfach grauenvoll!!

Da können nur Derbysiege gegen Braunschweig helfen!!

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Morgen ist Trainingsauftakt, Donnerstag schaue ich mir das erste Testspiel in berenbostel an.

Aber viel wichtiger:

Das-Derby-steigt-am-12_-Spieltag_pdaArticleWideDas erste Niedersachsen-Bundesligaderby gegen Eintracht Braunschweig seit 1976 wird in Hannover ausgetragen. Am 8., 9. oder 10. November kommen die Blau-Gelben in die Landeshauptstadt, das Rückspiel an der Hamburger Straße in Braunschweig findet am 4., 5. oder 6. April statt. Vor 37 Jahren gewannen beide Teams ihre Heimspiele: Braunschweig mit 3:2 am 25. Oktober 1975, Hannover mit 2:0 am 17. April 1976. Die Tore für die damalige Elf der „Roten“ schossen Rainer Stiller und Jürgen Milewski. Eintracht Braunschweig, der deutsche Meister von 1967, hatte in der abgelaufenen Saison nach 28 Jahren die Rückkehr in die Bundesliga geschafft.

Bei Hannover 96 hatte man gespannt auf den Spielplan gewartet. Vor allem die Frage, wann die Derbys gegen Braunschweig stattfinden, bewegte Fans und Klubführung. Letztere hatte schon im Vorfeld zusammen mit der Eintracht besprochen, dass das Derby nicht am 1. Spieltag stattfinden soll. Diesen Wunsch, so 96-Klubchef Martin Kind, habe man der DFL dann auch mitgeteilt. Nun ist es der 12. Spieltag geworden – mit Heimrecht bei den „Roten“. Anders, als von den Braunschweigern offenbar erhofft. Denn laut Kind hatten sich die Braunschweiger bemüht, wegen Bauarbeiten am Stadion zuerst zu Hause spielen zu können.

Mit 3 Heimspielen an den ersten 4 Spieltagen geht´s los

Der Spielplan von Hannover 96  / Derby

1. Spieltag: 10./11.08.2013: Hannover 96 – VfL Wolfsburg
2. Spieltag: 17./18.08.2013: Borussia Mönchengladbach – Hannover 96
3. Spieltag 23.-25.08.2013: Hannover 96 – FC Schalke 04
4. Spieltag: 31.08./01.09.2013: Hannover 96 – 1. FSV Mainz 05
5. Spieltag: 13.-15.09.2013: FC Bayern München – Hannover 96
6. Spieltag: 20.-22.09.2013: Hannover 96 – FC Augsburg
7. Spieltag: 27.-29.09.2013: Bayer 04 Leverkusen – Hannover 96
8. Spieltag: 04.-06.10.2013: Hannover 96 – Hertha BSC Berlin
9. Spieltag: 18.-20.10.2013: Borussia Dortmund – Hannover 96
10. Spieltag: 25.-27.10.2013: Hannover 96 – 1899 Hoffenheim
11. Spieltag: 01.-03.11.2013: Werder Bremen – Hannover 96
12. Spieltag: 08.-10.11.2013: Hannover 96 – Eintracht Braunschweig
13. Spieltag: 22.-24.11.2013: Hamburger SV – Hannover 96
14. Spieltag: 29.11.-01.12.2013: Hannover 96 – Eintracht Frankfurt
15. Spieltag: 06.12.-08.12.2013: VfB Stuttgart – Hannover 96
16. Spieltag: 13.-15.12.2013: Hannover 96 – 1. FC Nürnberg
17. Spieltag: 20.-22.12.2013: SC Freiburg – Hannover 96
18. Spieltag: 24.-26.01.2014: VfL Wolfsburg – Hannover 96
19. Spieltag: 31.01.-02.02.2014: Hannover 96 – Borussia Mönchengladbach
20. Spieltag: 07.-09.02.2014: FC Schalke 04 – Hannover 96
21. Spieltag: 14.-16.02.2014: 1. FSV Mainz 05 – Hannover 96
22. Spieltag: 21.-23.02.2014: Hannover 96 – FC Bayern München
23. Spieltag: 28.02-02.03.2014: FC Augsburg – Hannover 96
24. Spieltag: 08./09.03.2014: Hannover 96 – Bayer 04 Leverkusen
25. Spieltag:, 14.-16.03.2014: Hertha BSC Berlin – Hannover 96
26. Spieltag: 21.-23.03.2014: Hannover 96 – Borussia Dortmund
27. Spieltag: 25./26.03.2014: 1899 Hoffenheim – Hannover 96
28. Spieltag: 28.-30.03.2014: Hannover 96 – SV Werder Bremen
29. Spieltag: 04.-06.04.2014: Eintracht Braunschweig – Hannover 96
30. Spieltag: 11.-13.04.2014: Hannover 96 – Hamburger SV
31. Spieltag: 17.-20.04.2014: Eintracht Frankfurt – Hannover 96
32. Spieltag: 25.-27.04.2014: Hannover 96 – VfB Stuttgart
33. Spieltag: 03.05.2014: 1. FC Nürnberg – Hannover 96
34. Spieltag: 10.05.2014: Hannover 96 – SC Freiburg

Und wieder naht das alljährlich beliebte Maschseefest. Vom 31. Juli bis zum 18. August werden erneut über 2 Millionen Besucher erwartet.

Das Nordufer

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Es ist der ganze Stolz der Hannoveraner.

Unser schönes Neues Rathaus! Die mächtige Kuppel, Türme, Steinreliefs: Majestätisch thront es im Herzen unserer Stadt, für viele ist es Hannovers wahres Schloss. Heute wird das Rathaus 100 Jahre alt.

Ende des 19. Jahrhunderts. Hannover wächst, Vororte werden eingemeindet. Das Alte Rathaus in der Karmarschstraße ist längst zu klein, ebenso das Wangenheim-Palais am Friedrichswall, wo die Ratsversammlung jetzt tagt. Bürgervereine fordern einen Neubau an der Goseriede. Stadtdirektor Heinrich Tramm hat ganz andere Pläne: Gutes Bauland wolle er nicht „verschwenden“ – das Neue Rathaus kommt in die sumpfige Aegidienmasch, außerhalb des Stadtkerns. Eine Herausforderung für die Baumeister: Wegen des morastigen Untergrunds müssen zunächst 6026 Buchenpfähle in den Boden gerammt werden, auf denen das Rathaus errichtet wird.

Der Prunkbau überragt sogar den Reichstag und wird zur Provokation: Die Welfenstadt Hannover wischt dem preußischen Kaiser Wilhelm II. klammheimlich eins aus…mit 97 Metern überragt die hannoversche Kuppel nicht nur den Reichstag in Berlin (75 Meter) – sondern auch das Stadtschloss des Kaisers (67 Meter).

Als Wilhelm II. bei der Eröffnung in der Kuppelhalle steht, hält er vergeblich nach seiner Büste Ausschau – stattdessen haben die Hannoveraner Reichskanzler Otto von Bismarck in der Eingangshalle verewigt…

Rache? Stadtdirektor Tramm wollte Zuschüsse aus dem Welfenfonds – das durch die Preußen 1867 beschlagnahmte Vermögen des hannoverschen Königshauses. Die Preußen lehnten ab, das Rathaus-Schloss wurde trotzdem gebaut. Bei der Einweihung stichelt Tramm: „Zehn Millionen Goldmark, Majestät – und alles bar bezahlt!“

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Nächste Woche wird das Schoß Herrenhausen nach dem Wiederaufbau feierlich eröffnet. 1943 wurde es im 2. Weltkrieg vollkommen zerstört.

Weit über ein halbes Jahrhundert stritt man sich darum, ob das einstige Domizil der Welfen wieder aufgebaut werden soll. Bei so viel Geschichte ist der Wiederaufbau meines erachtens eine kulturelle Bereicherung für die Stadt.

Aber es war nicht immer alles schön und prunkvoll.

Richtig zufrieden waren die Welfen eigentlich nie mit ihrem Sommerschloss in Herrenhausen. Kurfürstin Sophie (1630-1714) pflegte zu sagen, dass der wahre Schatz in Herrenhausen der Garten sei, womit sie unbestritten recht hatte. Gut hundert Jahre später dachten ihre Nachfahren sogar öffentlich über Abriss und Neubau nach. Der schlechte Bauzustand des Gebäudes lässt sogar die französischen Besatzer die Nasen rümpfen. Es sei ein „vaste Batiment en mauvais état“ (ausgedehntes Gebäude in schlechtem Zustand), notieren Napoleons Offiziere 1803 und ordnen Erhaltungsarbeiten an.

Allerdings…in diesem Schloss war Europas Hochadel zu Gast!

Hier wurde mit rauschenden Luxusfesten der Grundstein für Hannovers Aufstieg zum Kurfürstentum gelegt, hier wurden Entscheidungen für ein Königreich gefällt, das am Ende eine größere Ausdehnung hatte als das heutige Land Niedersachsen.

Den Stein ins Rollen gebracht hat der Welfe Georg von Calenberg. So richtig begeistert sind Hannovers Bürger nicht, als dieser allererste hannoversche Welfen-Georg 1635 die gut befestigte Stadt zu seiner Residenz erklärt. Residenz eines Fürsten zu sein, das bedeutet zwar wirtschaftlichen Aufschwung, weil der Hof Handwerkeraufträge vergibt. Aber es bedeutet auch einen Verlust der enormen Selbstständigkeit, die Hannover damals hat.

Ab 1666 wird an Gartenarchitektur gefeilt, Gärtner wie Michael Grosse, später Henry Perronet und Martin Charbonnier erweitern die Grünanlagen auf bis zu 200 Hektar – so viel wie Hannovers Altstadt. Fontänen und Wasserspiele, kunstvolle Beete werden angelegt, das Gartentheater bespielt, die riesige Gracht gegraben. Soldaten spielen dazu Marschmusik im Takt.

Der große Garten zählt schnell zu den schönsten Barockgärten Europa´s. Auch wenn die französischen Gärten oftmals größer angelegt sind, die Herrenhäuser Gärten sind mindestens gleichwertig in der Schönheit und erfreuen sich seither einer großen Beliebtheit.

Das Schloss lebt von ständigen Erweiterungen. Weil die Welfen zu knauserig für einen Neubau sind, lassen sie aus dem Dorf Koldingen ein altes Fachwerkhaus bringen. Der italienische Architekt Hieronymo Sartorio baut das Gebäude ab 1676 kunstvoll aus und um. Für einige Jahre hat Herrenhausen ein prächtiges Barockschloss. Leider fällt der kunstvolle Putz immer von der Fachwerkkonstruktion ab, der Architekt Johann Georg Taentzel wird die Fassade später von Zierrat befreien.

Doch zunächst einmal wird Herrenhausen zum Repräsentieren genutzt. Unter Ernst August und seiner Frau Sophie zieht der Hofstaat jedes Jahr mit Köchen, Zofen, Leibwächtern und Kutschern von Mai bis Oktober nach Herrenhausen. Gigantische Feste werden gefeiert. Nach venezianischem Vorbild lassen sich hochrangige Staatsbesucher auf Gondeln über die Gracht schaukeln, die Gartenwege knirschen unter den Rädern güldener Kutschen, es wird zwischen Buketts und Hecken flaniert und parliert und allerlei anderes getrieben, wovon schon die hohe Zahl unehelicher Kinder zu dieser Zeit zeugt.

Es geht in Herrenhausen aber mitnichten nur um Spaß, sondern auch um hohe Politik. Ernst August (1629-1698) und seine hochgebildete Frau Sophie (1630-1714) schaffen es mit Taktik und Geschick, ihr damals noch relativ kleines und zersplittertes Welfenreich zum Kurfürstentum erheben zu lassen. Damit gehören sie zum exklusiven Kreis von nur sechs Fürsten, die den Kaiser bestimmen dürfen. Von da an geht in Europa kaum noch etwas an den Welfen vorbei. Herrenhausen ist endgültig eins der Zentren der Macht.

Und wer nicht alles kommt. Zar Peter der Große tanzt hier 1713 die Polonaise im Galeriegebäude. Prinz Eugen von Savoyen und John Churchill, der 1. Duke of Marlborough, werden im Sommerschloss empfangen. Preußenkönig Friedrich Wilhelm I. lässt sich beim Staatsbesuch 1710 die Fontänentechnik der Wasserkunst zeigen. Da ist sie im Gegensatz zu heute aber noch eher mickrig. Georg Friedrich Händel und Agostino Steffani komponieren Barockmusik. Der Venezianer Tomaso Giusti schafft den mit 18 Szenen bedeutendsten Freskenzyklus Norddeutschlands, der heute noch in der Galerie zu sehen ist (wenn die Stadt sie denn endlich für reguläre Besucher öffnen würde). Der barocke Baumeister Rémy de la Fosse baut für Kurfürstin Sophie die beiden Grachtenpavillons. Und das Schloss wird am Ende von Hofbaumeister Georg Ludwig Friedrich Laves klassizistisch umgebaut – in die Form, in der es zumindest äußerlich jetzt wieder aufgebaut worden ist.

Das alles ist nicht denkbar ohne Gottfried Wilhelm Leibniz, das anerkannt letzte Universalgenie Europas. Den Welfen ist es gelungen, den Gelehrten für ihre Diplomatie einzusetzen, er führt Verhandlungen, entwirft Verträge, entsinnt Lösungen für technische Probleme, unterhält geistreich Staatsgäste.

Mit dem Tod von Sophie und kurz darauf Leibniz und der Personalunion zwischen England und Hannover endet diese erste Glanzepoche Herrenhausens. Der Fokus der Welfen verlagert sich zunehmend nach London, von dort machen sie Weltpolitik. Zwischendurch gibt es sogar eine 66-jährige Spanne, in der kein Herrscher Hannover auch nur besucht. Das Schloss verwaist. Erst zum Staatsbesuch von Georg IV. (1762-1830) im Jahr 1821 baut Laves aufwendig um. Im Inneren werden Räume zusammengelegt, mit dem prunkvollen Vestibül erhält das Gebäude einen angemessenen Zugang. Neue Öfen, Wassertoiletten, frische Tapeten und Farben, das Schloss wird noch einmal richtig auf Vordermann gebracht.

Hannover ist da längst zum Königreich erklärt, nach dem Sieg über Napoleon ist Europa neu geordnet. Ab 1837, dem Ende der Personalunion, leben die Welfenkönige auch wieder in der Stadt, Herrenhausen wird wieder häufiger genutzt. Doch diese zweite Glanzzeit dauert nur kurz. 1866 annektieren die Preußen Hannover, Georg V. geht ins Exil, seine Frau Marie zieht sich zunächst auf die Marienburg zurück.

Aus Sicht der Welfen wird in den Folgejahrzehnten viel in den Erhalt Herrenhausens investiert. Aus Sicht der Bürgerschaft reicht das nicht, 1926 gibt es eine regelrechte Demonstration für den Erhalt der Gärten. Immerhin: Bis 1936 kauft Hannover den Welfen das Gartengelände ab, die Wiederherstellung des Geschichtsdokuments wird von den Nazis propagandistisch ausgenutzt. Doch die Pracht hält nicht lange. Mehr als 1000 Bomben durchpflügen in den schrecklichen Nächten des Jahres 1943 die Herrenhäuser Gärten. Das Schloss brennt vollständig aus. Wie sehr es dem Großen Garten als optischer Bezugspunkt seiner Achsen fehlt, wird erst in den Folgejahren klar, als die Trümmer abgeräumt sind und das Schlossgrundstück eine Rasenfläche ist. Bereits 1945 beginnt die Diskussion über den Wiederaufbau, die Hannover bis 2009 beschäftigen wird.

(Quelle: Auszüge aus der Hannoversche Allgemeine Zeitung, www.haz.de )

Unter dem Suchbegriff „Herrenhäuser Gärten“ könnt ihr noch mehr in meinem Blog finden, u.a. Bilder.

Großer Garten in Herrenhausen

Übersichtskarte der Herrenhäuser Gärten

Der schneebedeckte Große Garten in Herrenhausen

Fotoquelle: www.hannover.de

Sprechen Hannoveraner das „beste Deutsch“?

Dieses ist ein entstandener Sprachmythos

Es gibt kein bestes Deutsch, so wie es kein Gutes und kein Schlechtes gibt. Es gibt einfach Richtiges und Falsches. Und wenn der Hannoveraner „nach Omma hin“ fährt und wenn er mal wieder „beigehen“ muss, oder wenn er in „ihn saanen Gachten“ sitzt, dann ist das für ihn genauso richtig wie der „Aschebesche“ für den rauchenden Hessen oder der ‚Oàchkatzlschwoàf für den Schwanz des bayrischen Eichhörnchens.

Es gibt einen hannoverschen Dialekt, mit festen Regeln, was Aussprache und Grammatik betrifft . Seine Ursprünge liegen im Calenberger Platt, also einer Färbung der ostfälischen Mundart als einer Bauernsprache, die sich in der Großstadt dann zu einem typischen Hannover-Slang geformt hat. Eine Sprache, die sich also einst direkt in der Stadt entwickelte. Sie entstand vor 200 bis 300 Jahren, als die Hannoveraner sich – auf der Basis des Niederdeutschen – dem Hochdeutschen zuwandten. Bei diesem verhochdeutschten Platt blieben viele niederdeutsche Einflüsse erhalten.

Theodor Lessing beschrieb um 1920 die lautlichen Eigenheiten des „raansten Deutsch“. Demnach spricht der Hannoveraner nur das kurze „a“ rein aus – etwa, wenn er „Gu’n Tach“ sagt. Das lange „a“ wird hingegen meist zum „äö“. Das „ei“ wird mit besonders weiter Mundöffnung artikuliert und verwandelt sich so in ein „aa“. Aus einem Satz wie „Bei der Leine liegt der Leinekanal“ wird dann „Ba’er Laane liecht ’er Laanekanäöl“. Man sagt den Hannoveranern auch nach, sie stolperten übern spitzen Stein. Doch das gilt nur, wenn das „s“ vor „p“ oder „t“ steht, wie bei „Frühstück“. Und es galt einst für ganz Nordwestdeutschland. Bis zum Ersten Weltkrieg war das Hannöversche in der Stadt sehr geläufig, bereits danach wurde es weniger.

Ein typischer Ausdruck:

„Krökelig“ bedeutet beispielsweise „schwächlich“, aber auch „spielerisch“. Daher ist „Krökeln“ in Hannover bis heute ein Ausdruck fürs Spielen beim Tischfußball.

Inspiriert und Auzüge aus: www.wir-sind-hannoveraner.de

Auch wenn die Currywurst viele Kalorien mit sich bringt, die Deutschen verzichten nicht auf ihre heißgeliebte Currywurst!

Hier gibt es meines erachtens die besten Currywürste Stadt, nahezu konform mit dem Test der Bildzeitung vor einem Jahr.

  1. Bratwurst-Glöckle, Georgstr. 6A / hier kann man in der Stadt nicht vorbeigehen!
  2. Plümecke, Voßstr. 39 / Hier essen sogar Prominente wie Gerhard Schröder ihre Wurst
  3. Ständige Vertretung, Friedrichswall 10 / Hier muss man eh mal gewesen sein! (Kanzlerplatte bestellen!)
  4. Curry & Frites, Ferinand-Wallbrecht-Str. 17 / Der zweite Spezialist in der List für die Wurst
  5. Brauhaus Ernst August, Schmiedestr. 13 / Die leckere Wurst an der Altstadt grenzend

Dann…lasst´s euch schmecken 🙂

Vor 20 Jahren habe ich in der A-Jugend beim TSV Fortuna Sachsenross Hannover gespielt. Das Ziel in die damalige Bezirksoberliga aufzusteigen haben viele, gute Mannschaften verfehlt. 1992 ist uns der Aufstieg in die damals dritthöchste Jugendliga tatsächlich gelungen…obwohl es noch vor dem Saisonstart Probleme gab und der Trainer gegangen ist.

Das letzte Spiel zum Aufstieg gegen Stern Misburg: Endergebnis 8:2

https://i0.wp.com/file1.npage.de/007711/12/bilder/fortunasachsenross.jpg

Im darauffolgenden Jahr haben wir die Klasse sogar halten können, nachdem es in der Hinrunde kaum danach aussah. In der Rückrunde wurde eine erstaunliche Serie hingelegt und Mannschaften wie Hannover 96 (Meister, 4:2), TV Stuhr (Vizemeister, 8:1) und der ewige Derbyrivale HSC (6:0) eindrucksvoll besiegt. Gegen TV Stuhr gelang mir mein einziger Treffer in der Bezirksoberliga.

 

Feste und Traditionen

In Hannover kann man richtig was erleben, und zwar das ganze Jahr über. Hier wird den ältesten Traditionen neues Leben eingehaucht, aber auch ganz neue Kulturhighlights prägen den Kulturkalender der Stadt.

Ein kleiner Ausschnitt:

Volksfeste

Karneval

Jedes Jahr im Februar sorgt ein fleißiger Karnevalsverein für närrisches Treiben in Hannover. Bereits im November des Vorjahres wird die Narrenzeit mit der Erstürmung des Rathauses eröffnet, bevor es mit Fasnacht und Rosenmontagsumzug im Februar zu den Höhepunkten kommt. Mit der Entthronung des Prinzenpaares wird die Karnevalszeit in Hannover beendet.
http://www.karneval-in-hannover.de

Enercity Swinging Hannover

In Hannover klingt Himmelfahrt anders. Keine feuchtfröhlichen Männerchöre lärmen am schönsten Tag im Frühling durcheinander, nein, der Jazzclub Hannover hat sich dieses Tages angenommen und bringt musikalischen Schwung vom Feinsten in die Stadt. Jazz-Größen aus aller Welt geben sich vor der malerischen Kulisse des Neuen Rathauses die Ehre. Enercity Swinging Hannover

MASALA Welt-Beat-Festival

Nur wenige Wochen nach dem Jazzfestival verwandelt MASALA die Altstadt von Hannover in eine riesige Freilichtbühne und präsentiert internationale Musikkultur. Musiker und Performance-Künstler aus aller Welt verzaubern ihr Publikum mit exotischen Klängen und verführen es zum Tanzen.

Schützenfest

Noch mehr Bedeutung als der Karneval hat in Hannover das Schützenfest. Jedes Jahr im Juli beginnt die fünfte Jahreszeit. Bereits seit 1529 ist den Bürgern von Hannover einmal im Jahr für zehn Tage das Schießen auf öffentlichen Plätzen nach bestimmten Regeln erlaubt. Heute ist das Schützenfest ein großes Volksfest mit vielen Fahrgeschäften und Buden. Es beansprucht den Platz eins auf der Weltrangliste der Schützenfeste. Veranstaltungsort ist naturgemäß der Schützenplatz.

Fährmannfest

Auch die alternative Szene von Hannover hat ihr eigenes Festival. Linden und Limmer, die traditionellen Stadtteile für Studenten und Migranten, leben von ihre Nähe zur Leine und dem Binnenhafen. So kommt es auch zum maritimen Touch des Alternativfestivals. Das junge Fähmannfest lebt vor allem von den Konzerten zahlreicher Newcomerbands und vielen Kinderaktionen.

Maschseefest

Rund um den Maschsee finden in den Sommermonaten Veranstaltungen, Konzerte und Partys statt. Jeweils Mittwochs, Freitags und am Wochenende steigt die „Riesenfete“ um den Stadtsee. Das besondere Etwas: Zwischen den verschiedenen Bühnen kann man wandern oder radeln, aber auch mit dem Boot fahren.

Feuerwerkswettbewerb

In den Herrenhäuser Gärten wurde eine einzigartige Tradition begründet, die weltweit ihres Gleichen sucht. Ein Fest für die Augen findet hier gleich fünf Mal im Jahr statt: Der Wettbewerb der internationalen Pyrotechnik. Zu jedem dieser „Highlights“ im wörtlichen Sinne werden Feuerwerkskünstler aus einem bestimmten Land eingeladen. Bevor das Feuerwerk von ca. 25 Minuten Dauer abgebrannt wird, belebt ein vielfältiges Unterhaltungsprogramm die Gärten. Die Aufführungen sind selbstverständlich von der Kultur des eingeladenen Landes geprägt.

Oktoberfest

Bei so viel Feierlaune ist es kein Wunder, dass sich die Stadt Hannover auch das deutsche Bierfest nicht entgehen lässt. Alljährlich, wenn in München die Bierzelte aufgestellt werden, kann man auch in Hannover seine Maß trinken oder sich in den Fahrgeschäften auf dem Schützenplatz vergnügen.

Weihnachtsmarkt

In den Tagen vor Weihnachten sind der Altstadtmarkt, die Lister Meile und der Bahnhofsvorplatz von festlichem Glanz erfüllt. Überall duftet es nach Glühwein und frischen Lebkuchen. Weihnachtsschmuck aus verschiedenen Regionen Deutschlands ist zu bewundern. Eine Spezialität des Hannoveraner Weihnachtsmarktes ist das finnische Weihnachtsdorf mit einem originalen Lappenzelt auf dem Ballhofplatz.

Weitere Traditionen der Stadt Hannover

Flohmarkt bei den Nanas von Niki de Saint Phalles

In Hannover fand einer der ersten Flohmärkte Deutschlands statt. Bis heute kann man hier jeden Samstag alte Stücke kaufen und verkaufen und zwar in schönster Umgebung. Der kleine erhaltene Altstadtkern und die prallen knallbunten Nanas von Niki de Saint Phalles geben den Ständen mit Ramsch und Tand eine illustre Kulisse. Flohmarkt bei den Nanas

Marathonlauf

Hobbyläufer haben in Hannover tolle Möglichkeiten, sich dem Wettbewerb zu stellen. Jedes Jahr Anfang Mai und am 31. Dezember fällt der Startschuss zum Marathonlauf. Im September sieht’s für Runner in Hannover duster aus – dann geht’s zum Nachtlauf durch die City.

Nacht von Hannover

Die Nacht als beste Rennzeit haben auch die Radsportvereine von Hannover entdeckt. Zur Nacht von Hannover treffen sich berühmte Radsportler zur Wettfahrt durch die Stadt.

Hannöversche Kulte

Jede Stadt hat ihre eigenen Kulte, hier zwei Dinge, die typisch Hannöversch sind.

Treffen unterm Schwanz

Vorm Bahnhof steht das Denkmal des einstigen Herzogs von Hannover Ernst August – ein beliebter Treffpunkt. Doch ist die Aussprache von „Ernst-August-Denkmal“ wohl zu langwierig für das schnelle Großstadtleben. So sagt der Hannoveraner schlicht: „Ich treff dich unterm Schwanz.“

Lüttje Lage

Bier und Schnaps trinkt man auch anderswo gern zusammen. In Hannover wird daraus ein trinkakrobatisches Kunststück. Bier- und Schnapsglas in der selben Hand zu halten und gleichzeitig zu trinken, will geübt sein. Die Lüttje Lage sorgt vor allem beim Schützenfest für Spaß.

 

Das Opernhaus gehört zu den bedeutenden Sehenswürdigkeiten der Stadt Hannover und genießt weltweit einen hervorragenden Ruf. Es wurde im Jahr 1852 im spätklassizistischen Stil an der Georgstraße errichtet, Architekt war Georg Ludwig Friedrich Laves. Die erste Opernaufführung (Mozarts Hochzeit des Figaro) fand am 5. September 1852 statt.

Das Opernhaus löste das Schlosstheater ab, in dem seit 1689 Opernaufführungen stattfanden. Es wurde bis 1918 als königliches Hoftheater geführt, dann für kurze Zeit als Preußisches Staatstheater; aber seit 1921 war es eine städtische Bühne.

Am 26. Juni 1943 wurde das Opernhaus bei einem Bombenangriff fast völlig zerstört. Nach dem Wiederaufbau im historischen Stil (nach den Plänen des Hamburger Architekten Werner Kallmorgen) wurde es am 30. November 1950 mit der Aufführung von Richard Strauss Der Rosenkavalier wieder in Betrieb genommen. 1950 – 1964 folgten weitere Aus- und Zubauten, unter anderem wurden die Foyerräume im Stil der Nachkriegsmoderne gestaltet. 1985 erfolgte eine Modernisierung durch den Architekten Dieter Oesterlen. 2006 übernahm Michael Klügl die Intendanz.

Orchester des Hauses ist das Staatsorchester Hannover.

In einem Londoner Cityguide wurde es als eines der weltweit 20 besten Opernhäuser gelistet

 

Was hat Hannover mit Waterloo zu tun?

Die Waterloosäule:

Das Denkmal erinnert an den Sieg in der Schlacht bei Waterloo, den Preußen, England und Hannover am 18. Juni 1815 gemeinsam gegen Napoléons I. errangen.

Die Waterloosäule ist eine 46,31 Meter hohe, in den Jahren von 1825 bis 1832 nach einem Entwurf von Georg Ludwig Friedrich Laves errichtete Siegessäule im Stadtbezirk Mitte in Hannover. Sie ist mit einer Statue der Victoria gekrönt. Ihr Stil ist der klassischen Antike nachempfunden und inspiriert sich an der toskanischen Säulenordnung.

Die Säule wurde erst nach knapp zehnjährigen, 1816 begonnenen Diskussionen und Planungen verwirklicht. Sie erhebt sich über einem sechsstufigen Sockel samt würfelförmigem Unterbau mit der Widmungsinschrift: „DEN HELDEN VON WATERLOO DAS DANKBARE VATERLAND“. Namenstafeln der Gefallenen sowie erbeutete Kanonen ergänzen das Ensemble.

Durch den hohlen kannelierten Schaft mit einem Durchmesser von 3,75 Metern führt eine Wendeltreppe bis zu der quadratischen Aussichtsplattform mit der auf einem Tambour und einer Kugel stehenden Figur der Victoria. Diese Statue wurde im Auftrage des Herzogs von Cambridge für den Preis von 200 Louisdor unter Verwendung von 10 Zentnern Kupfer nach einem Entwurf des Bildhauers August Hengst (1796-1868) von dem hannoverschen Hofspengler Konrad Beckmann (1780-1850) und seinem Sohn Franz (1811- ? ) gefertigt.

Erst seit einigen Jahren kann die Plattform am Kopf der Säule wieder bestiegen werden.

 

Karl Jatho – Der erste Mensch…

Karl Jatho (* 3. Februar 1873, Hannover; † 8. Dezember 1933, ebenda), war ein deutscher Flugpionier und der erste Mensch, der nachweislich einen motorisierten Flug erfolgreich durchführte.

Als Inspektor im technischen Revisionsbüro der Stadtverwaltung in Hannover baute Jatho 1896 seinen ersten Gleitflieger in einem Schuppen am Stadtrand. Unbefriedigt von seinem Erstflug und beunruhigt durch den tödlichen Absturz Otto Lilienthals im selben Jahr, nahm er ständige Verbesserungen an seinem Fluggerät vor.

Am 18. August 1903, vier Monate vor dem ersten – gesteuerten – Motorflug der Gebrüder Wright (!), führte er einen ungesteuerten Motorflug in der Vahrenwalder Heide bei Hannover durch, der „von vier Augenzeugen notariell bestätigt“ wurde. Sein Flugzeug, ein 10-PS-Doppeldecker mit 36 m² Flügelfläche, flog etwa 20 Meter weit knapp 30 cm über dem Boden. Jatho verbesserte diese Leistung drei Monate später mit einem 80 Meter langen Flug in einer Höhe von 2,70 m.

In den von ihm gegründeten Hannoverschen Flugzeugwerken entstanden weitere, verbesserte Flugzeugmodelle, wie z. B. der Doppeldecker-Gleiter Jatho 2 aus dem Jahr 1907 sowie die „Stahltaube“ von 1911, mit der Jatho im selben Jahr als erster um Hannover flog. Seiner Firma sowie der von ihm gegründeten Fliegerschule war jedoch kein Erfolg beschieden: Aufgrund des fehlenden Interesses durch das Militär wurden beide 1914 geschlossen.

Karl Jatho selbst hielt den Motor, den er beim Erstflug seines Doppeldeckers verwendete, für zu schwach für einen fortgesetzten Motorflug. Die erreichte Flughöhe sei zu gering und möglicherweise nur durch das Absenken des überflogenen Geländes bedingt gewesen. Dennoch sind wichtige Elemente des modernen Fliegens untrennbar mit dem Namen Karl Jatho verbunden: Pilotenkanzel für den sitzenden Flugzeugführer, Flugzeugfahrwerk und nicht zuletzt der Flugplatz.

Die Marienburg ist eine spätmittelalterliche Burg im nach ihr benannten Ort Marienburg.

Die Marienburg wurde 1346 bis 1349 vom Hildesheimer Bischof Heinrich III. von Braunschweig-Lüneburg (1331-1365) als Trutzburg gegen die aufbegehrenden Bürger seiner Bischofsstadt erbaut. Die Patronin des Bistums Hildesheim war Namensgeber für die Burg, auf lateinisch Castrum Mariae. Nachdem sie 1806 Staatdomäne geworden war, wird sie bis heute auch Domäne Marienburg genannt. Bis 1946 war die Marienburg Namensgeberin des gleichnamigen Landkreises, der dann mit dem Landkreis Hildesheim zum Landkreis Hildesheim-Marienburg fusioniert wurde. Seit 1993 wird die Marienburg von der Universität Hildesheim genutzt. Am 16. September 2005 kaufte die Stadt Hildesheim die Domäne Marienburg für 12,1 Millionen €.


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Expo Plaza

          

          

 



Die Expo 2000 war die erste Weltausstellung in Deutschland und fand vom 1. Juni 2000 bis zum 31. Oktober 2000 auf einer Fläche von 160 ha auf dem Messegelände am Kronsberg in Hannover statt. Sie stand unter dem Motto „Mensch, Natur und Technik – Eine neue Welt entsteht“.

Das Bureau International des Expositions (B.I.E.) in Paris erteilte Hannover am 14. Juni 1990 mit nur einer Stimme Mehrheit vor dem Mitbewerber Toronto den Zuschlag für die Weltausstellung 2000.

In der Bewerbung Hannovers wurde als Ziel herausgestellt, eine Weltausstellung neuen Typs zu schaffen. Es sollten Visionen für die Zukunft vorgestellt und Modelle für das Gleichgewicht zwischen Mensch, Natur und Technik gegeben werden. Zudem sollten Lösungsmöglichkeiten für das Zusammenleben von mehr als 6 Mrd. Menschen veranschaulicht werden.

Das inhaltliche Konzept der Weltausstellung wurde durch das sich ständig verändernde Logo der EXPO 2000 visualisiert. Das 1994 aus einem Corporate Design-Wettbewerb hervorgegangene Erscheinungsbild wurde von dem Büro QWER aus Köln (Prof. Iris Utikal/Prof. Michael Gais) konzipiert und sechs Jahre lang betreut und weiterentwickelt. Das Logo der EXPO 2000, auch „Impuls“ genannt, stieß weltweit, besonders in Fachkreisen auf großes Interesse und Aufmerksamkeit, da es sich in seiner Form und Farbe ständig wandelte und somit einen dynamischen Prozess (den der Weltausstellung) beschreibt.

Für die Expo 2000 wurde – erstmalig neu auf Weltausstellungen – ein Themenpark errichtet, in dem in Erlebnislandschaften (Arbeit, Basic Needs, Das 21. Jahrhundert, Energie, Ernährung, Gesundheit, Kommunikation, Mensch, Mobilität, Planet of Visions, Umwelt, Wissen) Eindrücke von der Zukunft vermittelt wurden. Die einzelnen Länder stellten sich an Nationentagen und in ihren individuell eingerichteten Pavillons vor.

An der Expo nahmen 155 Nationen und 27 internationale Organisationen teil.

Ebenfalls neu war die Idee, die Weltausstellung mit den weltweiten Projekten nicht nur in Hannover, sondern in der Tat in aller Welt stattfinden zu lassen. In insgesamt 123 Ländern wurden 487 zukunftsweisende, übertragbare und nachhaltig wirkende Projektideen zu allen Themenbereichen als offizielle Expo-2000-Projekte registriert und allein in Deutschland konnten 280 Projekte von unabhängigen Expertengremien als Modelle und Lösungen für die brennenden Zukunftsfragen des neubeginnenden 21. Jahrhunderts anerkannt werden. Auch nach der Weltausstellung gibt es mit dem Network WorldWide Projects eine Weiterarbeit an diesen Zukunftsthemen.