Mit ‘Messe’ getaggte Beiträge

Kirche – verbindet man diese Institution heutzutage noch mit Spaß? Sieht man die Kirche nicht eher als staubig und langweilig an?

Ich sage euch…dem muss nicht sein. Wenn ich die Zeit habe in die Kirche zu gehen, dann fahre ich in Hannover in den Stadtteil List. Hier ist die St. Joseph Gemeinde. Genauer gesagt in der Isernhagener Str. 64. Und ich sage euch…diese Gottesdienste machen Spaß.

In der schönen, katholischen Kirche wirkt das Ganze Erscheinungsbild einladend und die Predigten von Pfarrer Plochg sind stimmungsvoll. Nicht nur, weil er immer wieder Inhalte der Bibel mit unserem Alltag verbindet, oder auch mal einen Spruch mit seinem (unseren) Lieblingsverein Hannover 96 spontan einbaut, es ist das Gesamte, das den Gottesdienst zu etwas besonderen macht. Es wird geklatscht, es wird auch mal gelacht…man fühlt sich einfach wohl und doch mit der gewissen Ehrfucht vor Gott. Nicht wenige fahren quer durch Hannover um an den Gottesdiensten teilzunehmen.  Kleine Kinder können währenddessen in der Kapelle toben und spielen. Hier kann man Kraft für seinen Alttag finden, Kraft in seinem Glauben. Hier kann man suchen, wenn man sucht. Hier kann man finden.

Das haben nicht nur einige 96-Spieler für sich entdeckt.

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Pavillion Afrika


Pavillion Bhutan


Pavillion Dänemark


Pavillion Finnland

Pavillion Deutschland


Pavillion Holland


Pavillion Island


Pavillion Jemen


Pavillion Kroatien


Pavillion Nepal


Pavillion Norwegen


Pavillion Polen


Pavillion Schweden


Pavillion zum Thema Umwelt


Pavillion Venezuela


Expo Plaza

          

          

 



Die Expo 2000 war die erste Weltausstellung in Deutschland und fand vom 1. Juni 2000 bis zum 31. Oktober 2000 auf einer Fläche von 160 ha auf dem Messegelände am Kronsberg in Hannover statt. Sie stand unter dem Motto „Mensch, Natur und Technik – Eine neue Welt entsteht“.

Das Bureau International des Expositions (B.I.E.) in Paris erteilte Hannover am 14. Juni 1990 mit nur einer Stimme Mehrheit vor dem Mitbewerber Toronto den Zuschlag für die Weltausstellung 2000.

In der Bewerbung Hannovers wurde als Ziel herausgestellt, eine Weltausstellung neuen Typs zu schaffen. Es sollten Visionen für die Zukunft vorgestellt und Modelle für das Gleichgewicht zwischen Mensch, Natur und Technik gegeben werden. Zudem sollten Lösungsmöglichkeiten für das Zusammenleben von mehr als 6 Mrd. Menschen veranschaulicht werden.

Das inhaltliche Konzept der Weltausstellung wurde durch das sich ständig verändernde Logo der EXPO 2000 visualisiert. Das 1994 aus einem Corporate Design-Wettbewerb hervorgegangene Erscheinungsbild wurde von dem Büro QWER aus Köln (Prof. Iris Utikal/Prof. Michael Gais) konzipiert und sechs Jahre lang betreut und weiterentwickelt. Das Logo der EXPO 2000, auch „Impuls“ genannt, stieß weltweit, besonders in Fachkreisen auf großes Interesse und Aufmerksamkeit, da es sich in seiner Form und Farbe ständig wandelte und somit einen dynamischen Prozess (den der Weltausstellung) beschreibt.

Für die Expo 2000 wurde – erstmalig neu auf Weltausstellungen – ein Themenpark errichtet, in dem in Erlebnislandschaften (Arbeit, Basic Needs, Das 21. Jahrhundert, Energie, Ernährung, Gesundheit, Kommunikation, Mensch, Mobilität, Planet of Visions, Umwelt, Wissen) Eindrücke von der Zukunft vermittelt wurden. Die einzelnen Länder stellten sich an Nationentagen und in ihren individuell eingerichteten Pavillons vor.

An der Expo nahmen 155 Nationen und 27 internationale Organisationen teil.

Ebenfalls neu war die Idee, die Weltausstellung mit den weltweiten Projekten nicht nur in Hannover, sondern in der Tat in aller Welt stattfinden zu lassen. In insgesamt 123 Ländern wurden 487 zukunftsweisende, übertragbare und nachhaltig wirkende Projektideen zu allen Themenbereichen als offizielle Expo-2000-Projekte registriert und allein in Deutschland konnten 280 Projekte von unabhängigen Expertengremien als Modelle und Lösungen für die brennenden Zukunftsfragen des neubeginnenden 21. Jahrhunderts anerkannt werden. Auch nach der Weltausstellung gibt es mit dem Network WorldWide Projects eine Weiterarbeit an diesen Zukunftsthemen.

Die Deutsche Messe AG (DMAG) veranstaltete im Jahr 1947 in Konkurrenz zur Leipziger Messe und auf Initiative des damaligen Oberbürgermeisters von Hannover Gustav Bratke die „Exportmesse 1947 in Hannover“. Auf diese Weise legte man den Grundstein für die internationale Etablierung des Messeplatzes Hannover und den Erfolg der seitdem stattfindenden Hannover Messe.

Das Messegelände Hannover befindet sich im Süden der Landeshauptstadt Hannover (Stadtteil Mittelfeld) und ist mit einer überdachten Fläche von 496.000 m² und mit 27 Messehallen das größte Messegelände der Welt. Zu dem Gelände gehört außerdem ein Tagungszentrum.

          

Im Jahr 2000 wurde auf dem Messegelände die Expo 2000 ausgerichtet. Darüber hinaus werden dort jährlich bedeutende Messen wie die CeBIT oder die Hannover Messe ausgerichtet. Das Motiv der Hannover Messe, ein stark stilisierter Hermeskopf, blieb seit Anfang fast unverändert.

In Deutschland, weltweit bedeutendstes Messeland mit 141 Messen, machen inländische Überkapazitäten und wachsende ausländische Konkurrenz erhebliche Sorgen. Als Vorreitermodell kooperiert die Hannover-Messe mit denen in Stuttgart (für gemeinsame Messen in Deutschland) und in Mailand (wegen aufstrebenden Messemärkten in Brasilien, Russland, Indien und China).