Mit ‘Verabschieden’ getaggte Beiträge

In der Sprachentwicklung gibt es einfach keinen Halt. Neben dem Einfluß der englischen Sprache (Denglisch) suchen Jugendliche immer wieder neue Ausdrücke um entweder cool zu sein, lustig oder auch anders & hip! Es scheint so, als wollen sie die lahme und graue Gesellschaft aufmischen, man muss einfach spritziger und flockig klingen.

Also nicht wundern, wenn die Verabschiedung nicht bis bald, bis morgen, tschüss, oder auf Wiedersehen lautet.

  • Tschüssikoffski  (im übrigen ein ganz alter Klassiker, re born!)
  • Machs gut, ne!
  • Tschüssing
  • Tschauiiihh
  • Tschausen
  • Chu-Chu
  • Bleib knusprig
  • Bis Baldrian
  • Bis Dannzig
  • Bis Dannimanski!
  • Bis Denver
  • Bis die Tage!
  • Tschö mit ö
  • Tschö
  • Tschüssen oder Tschüssli
  • bis moin
  • Salü mit ü
  • Rheinhausen oder auch  rein gehauen ->Mach´s gut!
  • Auf Wiederhörnchen
  • Auf Wiedertschüss
  • Bis Bimbam
  • Bleib Alpha
  • Lass dich nicht Klaun!
  • Ciaosen
  • Ciaoi  
  • Tschauschesko
  • Auf Wiederkuscheln
  • Warschau!
  • Bleib sauber!
  • Mach´s gut…aber nicht zu oft!
  • Immer schön die Tabletten nehmen  (gerade wenn jemand vergesslich oder krank ist)
  • Locker bleiben!
  • Paris, Athen, auf Wiederseh’n
  • Tschau kakau
  • cya  (aus dem englischen von c u …ehem. See you!)

…nur um einige zu nennen.

Ähnlich verhält es sich bei Begrüßungen, Tach, Tach Alda, Was geht? Alles schön?, Alles schick?,…

Und fragt einer nach einem Aschenbecher, so antwortet der Witzige fröhlich: „Nimm doch den großen!“ und zeigt auf den Fußboden. Hihihi!

Hat man sich noch vor einiger Zeit mit Chuck Norris-Sprüchen über Wasser gehalten, so ist man heute angesagt, wenn man die coolsten Sprüche von „Deine Mudda…“ auf der Festplatte hat!

Soll man das nun in den Bezug auf die deutsche Sprache (bzw. Sprachentwicklung) als positiv oder negativ bewerten?

Meine Meinung: Ziemlich jedes Kind wurde mit dem Lernen der höflichen (sprachlichen) Umgangsform erzogen und somit sind klassische Formulierungen tief in uns verwurzelt. In der Jugend ist man halt in der Findungsphase und probiert so einiges aus. Mit der Zeit wechselt man als  junger Erwachsener wieder auf die normale Sprachschiene zurück. Dementsprechend ist alles nur halb so wild, deshalb … Like it!

In der Zwischenzeit könnte dieser Inhalt bereits wieder out und uncool sein, daher ohne Gewähr. Haltet die Ohren steiff!