Mit ‘spirituosen’ getaggte Beiträge

Das Whisky-Buch 2012/13 als pdf-Datei

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102 Seiten, überr 900 Fotos

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Liebe Leser,

bei Mixology (Magazin für Barkultur) habe ich 2 Berichte gefunden, deren Inhalte mir seit Monaten auf den Nägeln brennen. Perfekt! Also…viel Spaß beim lesen 🙂

Der Wodka-Krieg

Spirituosentaifun

Empfehlung 2 / Barbados-Rum bei Edeka

Veröffentlicht: 15. Februar 2012 in einige Kauf-Empfehlungen
Schlagwörter:,

Hallo Freunde, ich habe bei Edeka einen guten Mixrum aus Barbados für 14,99€ gefunden.

Cockspur

Art.Nr. COCKSPURFIVESTAR<br />Abbildung der Flasche

Hallo Freunde guter Schlücke,

durch ein überaus gutes Angebot bin ich auf den

The Singleton of Dufftown 12 Jahre (0,7 ltr.)

Single Malt Scotch Whiskey gestossen. Um mir ein genaueres Bild von diesem Whiskey zu machen, wollte ich mich über die Geschmackseigenschaften informieren. Grundbeschreibungen sind ja bekannt: rauchig, leichtere Nuancen wie… Vanille, Zimt, nussig, holzig, rauchig…auf diesem Gebiet bin ich allerdings auch noch Laie.

Kann eine Spirituose wirklich so komplex sein? Lest selbst.

Charakteristik: Farbe: Helles Gold, gefärbt. Aroma: Ungeschnörkelte Nussigkeit, nach Nußschalen, leicht bitter. Öffnet sich mit Eibenholz, Eichensägespäne, draff, dann Marshmallow und ein Touch Apfel-Feigen relish. Malzextrakt, Schoko-Mints, Geißblatt, braunes Brot mit Unmengen von Butter. Im Hintergrund grasig. Geschmack: Nußöle, ziemlich bisquittig und reich. Nach Blättern. Citrus, Orangensaft und Limone. Gedünstete Früchte und getoastete Eiche. Im Nachklang knackig kurz. Malzig und citrussig. Perfekt balanciert, angenehm, aber auch ohne Drama und ohne viel Finesse.

Noch Fragen???? Getoastete Eiche, Eichensägespäne, schon einmal an einem Geißblatt geleckt????

Ich hatte sogar mal Leder als Geschmackseigenschaft gelesen!

Falls mir jemand auf diesem Gebiet helfen kann, Laie ist dankbar.

Empfehlung 1 / Brugal bei Real

Veröffentlicht: 30. November 2011 in einige Kauf-Empfehlungen
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Hallo Freunde der Barkultur,

bei Real in Altwarmbüchen gibt es 3x Rum aus dem Hause Brugal, Dominikanische Republik.

Diese sind zum Mixen sehr gut geeignet, der langgereifte Brugal ist auch pur zu geniessen. Also….alle 3 Brugals sind empfehlenswert.

Danke Real  🙂

nicht geizen!

Veröffentlicht: 9. November 2011 in Marktführer = Qualität? Nicht die Spur!
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In unserem Lande gibt es haufenweise gute Spirituosen. Sie sind von Marketingstrategen mit einem guten Design ausgestattet und werden mit einer 1A-Werbung an das Volk gebracht.

Ups…Moment…es gibt haufenweise gute Spirituosen. Aber die, die von Marketingstrategen mit 1A-Werbung an das Volk gebracht werden sind meistens nicht der Qualität würdig und sind trotzdem die Marktriesen!

Hier mangelt es an alternativer Werbung und somit bleibt Unwissen beim Verbraucher bzw. Konsumenten!

Wenn jemand auf eine Party eingeladen wird, so bringt er doch meistens ein kleines Mitbringsel mit. Meistens Alkohol, bei dem man sich sicher ist…“ah, Qualität!“. Aber wieso verziehen den die Leute das Gesicht, wenn Sie z.B. Sierra Tequila trinken? Da sage ich euch nur: Ihr habt noch nie richtigen Tequila getrunken! Klar, ein guter Reposado oder Anejo kostet deutlich mehr….schmeckt aber auch dementsprechend besser. Eine gute und günstige Alternative wäre hier der Sauza Hornitos. Selbst der blanco von Jose Cuervo ist um Längen besser, allerdings nicht teurer! Bei Wodka sind die Preise gegenüber der Qualität kaum spürbar.

TEQUILA
Marktführer: Sierra Tequila
Design: mexikanisch, schöne Flasche mit dem Hut auf´m Hals
Qualität: schlecht! Ist ein sogenannter „Mixto“, der aus mind. 51% echten „Agavensaft“ besteht und mit Fusel angereichert wird. Daher kommt das „Gesicht verziehen“.
Alternativen: Jose Cuervo, Sauza, Sauza Hornitos
Die beiden ersten Tequilas sind auch „Mixto´s“, aber von besserer Qualität. Sind auch nur geringfügig teurer als Sierra. Der Sauza Hornitos ist ein 100%iger Tequila, ohne jegliche Anreicherung. Er ist der günstigste „Reine“
Kaufen: Eventuell bei Real, E-Center, online bei u.a. Barshop (siehe externe Links)

WODKA
Marktführer: Gorbatschow
Design: kalt, frisch, ohne Schnörkel
Qualität: Naja, geht so. Der Wodka ist nicht so rein, wie ihn die Werbung präsentiert
Alternativen: Puschkin (als günstige Alternative), Smirnoff, Absolut, Finlandia, Skyy
Skyy ist einer der „reinsten“ Wodkasorten weltweit. Alle Flaschen, bis auf Puschkin, kosten um die 10-11 Euro.
Kaufen: Eventuell bei Real, E-Center, online bei u.a. Barshop (siehe externe Links)

RUM
Marktführer: Bacardi
Design: keine Schnörkel, cooles Logo
Qualität: nicht geniessbar!
Alternativen: Old Pascas black (als günstige Alternative), Appleton, Havana Club
Havana Club 3y. passt sehr gut in eine Cola und anderen Longdrinks. Der Appleton white (~9,85 Euro) ist ein milder Jamaikaner mit einem guten Preis. Old Pascas brown ist eine günstige Alternative mit knapp 8 Euro
Kaufen: Eventuell bei Real, E-Center, online bei u.a. Barshop (siehe externe Links)

CACHACA
Marktführer: Pitu
Design: schnörkellos exotisch
Qualität: geniessbar
Alternativen: Canario (ist etwas günstiger), Velho Barreiro und Nega Fulo. Die beiden letztgenannten sind schon sehr lecker und kosten um die 13 Euro. Tip von mir: Kauft brasilianischen Rohrzucker für Caipi´s, der löst sich auf und verstärkt den Geschmack!
Kaufen: Real, online bei u.a. Barshop (siehe externe Links)

etwas Spirituosenkunde

Veröffentlicht: 9. November 2011 in etwas Spirituosenkunde
Schlagwörter:, , , , ,


RUM
Rum (kurz engl. rumbullion – Aufruhr) ist ein alkoholisches Getränk. Er wird aus Melasse, seltener aus frischem Zuckerrohrsaft gewonnen.Rum wird in der Karibik, in Mittelamerika, Südamerika sowie den Philippinen, Australien, Madagaskar, Martinique, Mauritius, Indien, Réunion, den Kanaren und Kap Verde und in anderen Ländern produziert. Bereits vor 1650 wurde erstmals Rum hergestellt. Guter Rum zeichnet sich im Gegensatz zu den meisten anderen Zuckerrohrbränden durch eine lange Reifung in Holzfässern aus, ähnlich Whisky oder Cognac. Je länger das Destillat im Holzfass reift, desto weniger Fuselstoffe bleiben enthalten.

CACHACA
Die Cachaça (Aussprache:„Kaschassa“) ist ein brasilianischer Zuckerrohr-Schnaps. Als Rohstoff für die Herstellung von Cachaça dient, im Gegensatz zum Rum, welcher meistens aus Melasse hergestellt wird, das noch grüne Zuckerrohr. Darum sollte man Cachaça nicht mit Rum verwechseln. Herstellungsprozess, Ausgangsprodukt und damit auch der Geschmack sind deutlich verschieden.

MEZCAL/TEQUILA
Als Tequila [te’kila] wird eine Form des Mezcal, eines Agaven-Brands aus Mexiko, bezeichnet. Tequila ist der bekannteste Mezcal und wird in der Umgebung der Stadt Tequila im mexikanischen Bundesstaat Jalisco, und in 4 weiteren Staaten aus dem Herzen der blauen Agave (Agave tequilana Weber, azul, Agavaceae) gewonnen.Der Rohstoff für Tequila darf ausschließlich aus der blauen Weber Agave hergestellt werden. Durchschnittlich dauert es 8-9 Jahre, bis eine Agave geerntet werden kann. Das Innere der Agave, das Herz oder auch Pina genannt, wird in Öfen zwischen 60 und 85 Grad zwischen 24 und 36 Stunden unter Dampf gegart. Moderne Öfen, autoclaves ( Dampfkessel ), benötigen hierfür nur 6 – 12 Stunden.

GIN
Gin ist eine meist farblose Spirituose mit Wacholder und Hauptbestandteil vieler Cocktails.Der Agraralkohol für die Herstellung von Gin wird aus beliebigen stärkehaltigen Ausgangsstoffen gebrannt, meist Getreide oder Melasse. Gin erhält seinen charakteristischen Geschmack aus der Aromatisierung mit Gewürzen, darunter vor allem Koriander und Wacholderbeeren. Dies wiederum wird auf englisch zu juniper berries, was manche als Namensursprung sehen, während selbst englische Traditionsproduzenten auf den holländischen Ursprung verweisen: genever (Wacholder). Weitere Bestandteile wechseln von Hersteller zu Hersteller, beispielsweise Ingwer, Muskat, Orangenschalen (Flavedo), Paradiesapfelkerne. Insgesamt gibt es ungefähr 120 verschiedene Drogen, deren Aromen zur Gin-Herstellung benutzt werden.

WODKA
Wodka oder Vodka (vom slaw. vodka, welches aus dem Wort „voda“ (Wasser) entstand) ist eine meist farblose Spirituose mit einem Alkoholgehalt von 37,5 bis 80 %Vol. Er zeichnet sich besonders durch seinen fast neutralen Geschmack und das Fehlen von Fuselölen, Aromen oder anderen fermentierten Stoffen (außer dem Alkohol selbst) aus. Wodka kann aus sehr unterschiedlichen, kohlenhydrathaltigen Ausgangsstoffen hergestellt werden. Meist wird Getreide verwendet, aber auch Kartoffeln und Melasse sind üblich.Der erste Schritt zur Wodka-Gewinnung ist das Einmaischen, die Herstellung der so genannten Maische, einer bierähnlichen Flüssigkeit mit niedrigem Alkoholgehalt. Dazu wird der Rohstoff zerkleinert, mit Wasser versetzt und leicht erhitzt. Dabei wird Stärke in Zucker umgewandelt. Der jetzt süßen Maische (der Würze) wird Gärhefe hinzugefügt, um die Gärung in Gang zu setzen. Beim Gären wird der Zucker in der Maische in Alkohol umgewandelt, bis zu einem Gehalt von 6 bis 7 % Vol Alkohol. Beim Brennen gewinnt man daraus den so genannten Rohalkohol. Der Brennvorgang wird stufenweise wiederholt um die Produktqualität zu verbessern. Der Brennprozess findet dabei kontinuierlich statt, das Maischen hingegen geschieht in Chargen.Um den Wodka möglichst geschmacksneutral herzustellen, wird das Destillat anschließend gefiltert. Dabei werden Begleitaromen entfernt.

BRANDY
Brandy (Mz.: Brandys) ist eine international gebräuchliche Bezeichnung für Weinbrandgetränke. Je nach Herstellungsverfahren und Herkunft besitzen diese Spirituosen daneben auch eigene Bezeichnungen. Man kann den Ausdruck „Brandy“ wohl am ehesten mit „Branntwein aus Wein“, also Weinbrand, übersetzen. Frucht-Brandys (nicht identisch mit Obstbränden) müssen die Bezeichnung der verwendeten Frucht tragen und zählen zu den Likören, z. B. Cherry Brandy.Nach den Begriffsbestimmungen für Spirituosen ist Brandy eine Spirituose, deren Alkohol zu mindestens 50 % aus Branntwein stammt und zum anderen aus einem Weindestillat, das zu weniger als 94,8 % vol. destilliert wurde, einen Gehalt an flüchtigen Bestandteilen von mindestens 125 g/hl A und einen Methanolgehalt von höchstens 200 g/hl A aufweist. Das Erzeugnis muss in Eichenholzfässern gereift sein, und zwar mindestens sechs Monate, wenn das Fassungsvermögen der Fässer unter 1000 Litern liegt, mindestens zwölf Monate bei Verwendung größerer Fässer. Der Mindestalkoholgehalt beträgt im allgemeinen 36 % vol, für deutschen Weinbrand 38 % vol.