Mit ‘Steuern’ getaggte Beiträge

Mal ausgesprochen: Politiker des Volkes

Veröffentlicht: 15. August 2013 in DIES, DAS & JENES
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Nur ein Bruchteil der Steuern fließt in unsere Infrastruktur wie zum Beispiel in das Straßennetz. Zu wenig Geld für Kindertagesstätten, kein Geld für die Belange der Bürger…kein Geld, kein Geld…!

Liebe Politiker, in der freien Wirtschaft wärt ihr schon längst alle gefeuert. Ihr profiliert Euch leider nur mit Großprojekten von denen ihr keine Ahnung habt und deren Kosten ins unermessliche steigen. Ihr bleibt von Euren Arbeitsplätzen fern und fehlt bei Abstimmungen, kasssiert aber Diäten die selbstherrlich erhöht werden. Die Vetternwirtschaft nimmt immer mehr überhand. Gleichzeitig macht Ihr euch zu Sklaven der Lobbyisten und vertretet deren Interessen und nicht die des Volkes. Schafft endlich den Soli ab! Verschenkt das Geld nicht unnötig in andere Länder, nur damit dort der Luxus bestehen bleibt bereits mit 59 oder 60 Jahren in Rente zu gehen! Den Luxus können wir uns gar nicht leisten! Und wenn schon einmal dabei sind…schafft auch endlich mal die Steuer für Schaumwein ab! Die wurde damals vom Kaiser erhoben, damit die Kriegsmarine finanziert werden konnte. Wir haben seit Ewigkeiten keinen Kaiser mehr, kein Kaiserreich…nur die Steuer ist geblieben! Auch die „,9“ beim Benzin ist ein Relikt aus alten Zeiten und sollte nur für eine begrenzte Dauer gelten. Wird man denn nur beschissen? Reduziert die Diäten auf ein angemessenes Maß, vertretet endlich die Bürger Eures Landes, lasst die Investoren für deren Risikoinvestionen selbst haften, sorgt für eine angemessene Infrastruktur, hebt die Immunität grundsätzlich auf und haftet persönlich für euren Mist. Und fangt endlich mal damit an selbst in die Rentenkasse einzuzahlen statt euch auf Kosten anderer aushalten zu lassen und eure Pension ständig zu erhöhen! Das ist ein Tritt in´s Gesicht der Rentner!

So…habe fertig.

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Die Steuerlast der Bürger in Deutschland steigt klammheimlich Jahr für Jahr an – selbst wenn sie real gar nicht mehr in der Tasche haben. Bislang kann sich die Politik nicht durchringen, etwas dagegen zu unternehmen. Es geht um Milliarden. Aufgrund steigender Steuersätze zwackt der Staat bei jeder Einkommenssteigerung etwas mehr ab. Jeder dazu verdiente Euro wird höher besteuert als der vorherige. Problematisch ist das vor allem dann, wenn die Lohnzuwächse lediglich dazu dienen sollen, die Preissteigerung auszugleichen; wenn also beispielsweise einem Gehaltsplus von zwei Prozent auch eine Inflationsrate von zwei Prozent gegenübersteht. Dann kassiert der Fiskus auf den höheren Bruttolohn mehr Steuern, obwohl der Steuerzahler real – also unter Berücksichtigung der Inflation – gar nicht mehr Geld in der Tasche hat als zuvor.„Die kalte Progression führt faktisch zu Steuererhöhungen, die der Gesetzgeber so nicht beschlossen hat“, gibt Schäuble selbst zu.

 
 
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Quelle: Auszüge von focus.de

 Der französische Filmstar Gérard Depardieu will im Streit über seine Steuermoral seine Staatsbürgerschaft aufgeben. „Ich überreiche Ihnen meinen Pass und meine Sozialversicherungskarte“, schrieb der 63-Jährige in einem offenen Brief an Regierungschef Jean-Marc Ayrault. Ayrault hatte Depardieus Steuerflucht nach Belgien als „erbärmlich“ bezeichnet. Der Brief im Wortlaut:

 Erbärmlich? Haben Sie „erbärmlich“ gesagt? Das finde ich erbärmlich. Ich wurde 1948 geboren, angefangen zu arbeiten habe ich mit 14 Jahren, als Drucker, als Verpacker, dann als Schauspieler. Ich habe immer meine Steuern und Abgaben bezahlt, egal zu welchem Satz, unter allen bisherigen Regierungen.

Zu keinem Moment bin ich meinen Verpflichtungen nicht nachgekommen. Die Historienfilme, an denen ich mitgewirkt habe, belegen meine Liebe für Frankreich und seine Geschichte.

Es gibt bekanntere Persönlichkeiten als mich, die ihre Staatsbürgerschaft abgelegt oder unser Land verlassen haben. Für mich gibt es hier leider nichts mehr zu tun, aber ich werde weiter die Franzosen lieben und dieses Publikum, mit dem ich so viele Emotionen geteilt habe! Ich verschwinde, weil Sie glauben, dass Erfolg, Kreativität, Talent, im Grunde jede Abweichung sanktioniert werden sollte.

Ich verlange gar nicht, dass ich Zustimmung bekomme, aber ich könnte doch wenigstens respektiert werden. Niemand von denen, die Frankreich verlassen haben, ist so beleidigt worden wie ich. Ich muss mich nicht rechtfertigen für die Gründe meiner Entscheidung, sie sind zahlreich und privater Natur.

Ich verschwinde, nachdem ich für das zu Ende gehende Jahr 85 Prozent Steuern auf mein Einkommen gezahlt habe. Aber ich bewahre mir den Geist jenes Frankreich, das schön war und, wie ich hoffe, bleiben wird. Ich gebe Ihnen meinen Pass zurück und meine Sozialversicherungskarte, die ich nie in Anspruch genommen habe. Wir haben nicht mehr dasselbe Vaterland, ich bin ein wahrer Europäer, ein Weltbürger, so wie es mir mein Vater immer beigebracht hat.

Was ich erbärmlich finde, ist die Versessenheit der Justiz im Falle meines Sohnes Guillaume, den die Richter, obwohl noch ein junger Bengel, zu drei Jahren Gefängnis verurteilt haben wegen zwei Gramm Heroin, während so viele andere einer Haft entgingen, obwohl sie schlimmere Sachen gemacht haben.

Ich werfe keinen Stein auf all jene, die zu viel Cholesterin haben oder Bluthochdruck, die unter Diabetes leiden oder zu viel Alkohol trinken oder auf ihrem Moped einschlafen: Ich bin einer von ihnen, wie Ihre geliebten Medien so gerne wiederholen.

Ich habe niemanden umgebracht und mir meines Wissens nichts zuschulden kommen lassen, ich habe in 45 Jahren 145 Millionen Euro an Steuern gezahlt, ich beschäftige 80 Mitarbeiter in Firmen, die ich für sie gegründet habe und die von ihnen geführt werden.

Ich bin weder zu bemitleiden noch zu rühmen, aber das Wort „erbärmlich“ lehne ich ab. Wer sind Sie, dass Sie so über mich urteilen, das frage ich Sie, Herr Ayrault, Premierminister von Herrn Hollande, ich frage Sie: Wer sind Sie? Trotz meiner Exzesse, meinem Appetit und meiner Liebe für das Leben bin ich ein freier Mensch, mein Herr, und ich werde höflich bleiben.

Quelle: www.welt.de

Reiche Franzosen flüchten aus Angst vor Präsident Hollande nach London!

Aus Angst um ihr Geld fliehen immer mehr reiche Franzosen in die britische Hauptstadt. Ihnen macht vor allem Hollandes Plan Angst, Einkommen über eine Million Euro mit einem Steuersatz von 75 Prozent zu belegen. Sie fürchten das feindliche Klima in Frankreich – und die Briten rollen ihnen den roten Teppich aus und heißen Sie willkommen.
Europas Superreiche flüchten in die britische Hauptstadt. Seit Ausbruch der Eurokrise profitierte London wie keine zweite Stadt von der Angst der Wohlhabenden um ihr Kapital.
Wo sonst vor allem Russen, Araber und Chinesen auf dem Immobilienmarkt zuschlagen, mischten sich im vergangenen Jahr vermehrt reiche Griechen (!!!), Italiener (!!) und Spanier (!) unter die Interessenten. Und nun auch Franzosen. Preise für (Luxus-)Immobilien stiegen um bis zu 18%. London wird von ihnen als sicherer Hafen für Kapital gesehen. Hier soll der Steuersatz mittelfristig auf 40% sinken!

Kurzinformationen

Veröffentlicht: 8. Juni 2012 in AKTUELLES / NEUES
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Es gibt auch mal Gutes zu berichten.

 Spaniens Banken brauchen weniger Geld als befürchtet

Spanien steht wegen seiner Bankenkrise besonders im Fokus der Finanzmärkte. Ein bislang unveröffentlichter Bericht des IWF zeigt, dass die Banken weniger Geld brauchen als bisher angenommen. Man geht von weniger als 50 Mrd. € aus.

Jagd auf die Steuermilliarden der Elite-Griechen

Athens oberster Steuerfahnder Nikos Lekkas holt eine Milliarde nach der anderen aus den Steuerverstecken Griechenlands hervor. Es scheint klar: Wenn die Griechen ihre Steuern zahlten, wäre alles gut! „Die Steuerflucht in Griechenland erreicht 12 bis 15 Prozent des Bruttosozialprodukts. Das sind 40 bis 45 Milliarden Euro im Jahr. Wenn man davon auch nur die Hälfte eintreiben könnten, wäre Griechenlands Problem gelöst!

Ein schönes Wochenende

Die aktuelle Lage

Veröffentlicht: 1. Juni 2012 in AKTUELLES / NEUES, NERVig!
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  • In Spanien gerät die Bankenkrise außer Kontrolle
  • Griechenland erhält nach wie vor Geld
  • Der Deutsche Staat hat Mehreinnahmen in Milliardenhöhe und trotzdem gibt´s keine Steuersenkungen
  • Die Krankenkassen haben Überschüsse im Milliardenhöhe und zahlen diese nicht an die Beitragszahler aus (wetten, dass die Beiträge trotzdem steigen?)
  • Mehrkosten bei Medikamenten
  • Benzinpreise stiegen mal wieder an, obwohl Benzin günstiger gehandelt wurde.
  • Die Banken verjubeln Milliarden
  • Die Autobahnmaut (oder Vignette) steht im Raum! (Das Geld soll  in die Straßen investiert werden! Das Gleiche sagte man auch bei der überhöhten Mineralölsteuer!)
  • Die Strompreise steigen permanent!

Leute, ihr seht worauf es hinausläuft? Das sind lediglich einige Punkte von vielen. Steuerzahler olé!

Auch wenn es in Deutschland zur Zeit (noch) gut läuft, die derzeitige Konjunktur geht trotzdem an den meisten Bürgern vorbei!

Es gibt nur wenige Menschen auf der Welt, die sich öffentlich dazu bekennen, mehr Steuern zahlen zu wollen. Es sind zumeist Bestverdiener, bei denen es auf ein, zwei Prozentpunkte nicht anzukommen scheint. Den meisten – Arbeitnehmern, Selbstständigen, Unternehmern – aber gilt: Eine Regierung muss gut begründen, warum sie den beträchtlichen Teil ihres Einkommens für den Staat, für die Umverteilung, für ihre gesellschaftlichen Zielvorstellungen beansprucht.

Bis Mitte Juli, also über ein halbes Jahr lang, arbeiten die Deutschen nur für den Fiskus und die Sozialsysteme. Der Bundesregierung gelingt es, wie den meisten Staaten in Europa, aber nicht in ausreichendem Maß, deutlich zu machen, warum und wozu das sein muss, wieso für Entlastung angeblich kaum Spielraum ist.

Ausbleibende Steuersenkungen

Sicher, die Haushaltskonsolidierung, da dürfen die Berliner nicht nur strenge Predigten in Brüssel halten, da müssen sie auch selbst entsprechend handeln. Aber der Verweis darauf ist keine Erklärung für ausbleibende Steuersenkungen: Der deutsche Fiskus nimmt steigende Einnahmen gerne an und gibt sie wieder aus, anstatt den Menschen die Freiheit zu geben, die finanzieller Spielraum verschafft, die Freiheit, ihr Leben nach eigenen Vorstellungen und Wünschen zu gestalten.

Lieber subventioniert die Bundesregierung das Lebensmodell der einen und zahlt den anderen eine Entschädigung dafür, dass sie sich für ein anderes entscheiden.

Deutschland könnte es sich leisten, Europa vorzuleben, wie Länder blühen könnten, wenn der Staat sie wachsen ließe. Italien, Spanien, das durch und durch marode Griechenland ohnehin: Sie alle wünschen sich mehr Hilfe, sie alle fordern mehr Geld, geifern nach mehr Investitionen, und das zum Gutteil auf Kosten des deutschen Steuerzahlers.

Luft raus aus den Apparaten

In der Krise der vergangenen Jahre haben all diese Länder die Steuer- und Abgabenlast für ihre Bürger und für Unternehmen erhöht, bevor sie sich an die Ausgabenseite in ihren Haushaltsbüchern machten. Nun lähmt das in fast lehrbuchmäßiger Manier die Wirtschaft in diesen Ländern – und die Regierungen rufen ein Ende des Sparens aus, bevor sie damit im eigentlichen Sinne begonnen haben. Das dürfen ihnen die Geberländer nicht durchgehen lassen.

Zunächst müssen die Wackelkandidaten (so lange sie noch wackeln, von Griechenland einmal keine Rede) Luft aus ihren aufgeblasenen Apparaten lassen, zunächst müssen sie alles versuchen, um Investitionen in Arbeitsplätze in ihren Ländern attraktiv zu machen.

Die Arbeitskosten für Unternehmen müssen runter. Diese Strukturreformen sind so und so nötig, und mitnichten verschärfen sie die Lage. Nicht einen Wachstumspakt für neue Straßen ins Nirgendwo braucht Europa. Die Schuldenbremse ist der eine Pfeiler der Krisenpolitik. Eine Steuerbremse wäre der beste zweite.

(Quelle: 22.05.2012, www.welt.de)