Mit ‘Weihnachten’ getaggte Beiträge

Ist doch Mist!!!!

Veröffentlicht: 13. September 2015 in AKTUELLES / NEUES, DIES, DAS & JENES, NERVig!
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Kaum sind wir jenseits der 30 Grad,  da wird das Weihnachtsgebäck in die Läden geschoben und als Herbstnascherei angepriesen!
Ist doch scheisse!!!!
War es einst zur Weihnachtszeit etwas besonderes,  so ist es mittlerweile nur noch ein Begleitprodukt. Auf diese Art von Kommerz verichte ich!!!!

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Frohe Festtage

Veröffentlicht: 24. Dezember 2014 in AKTUELLES / NEUES
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Bahlsen gehört zu Hannover!

Es ist eines der noch übrig gebliebenen Traditionsunternehmen aus Hannover. Das wissen auch die Hannoveraner zu schätzen und haben deshalb eine unglaubliche Reaktion gezeigt, als Bahlsen im Sommer verkündete sich 2013 aus dem Weihnachtgeschäft zurückziehen zu wollen.

Lange bevor die ersten Adventssüßigkeiten in den Supermarktregalen auftauchen, teilt der hannoversche Kekshersteller Bahlsen mit: er werde in diesem Jahr zum letzten Mal Weihnachtsgebäck ausliefern. Lebkuchen, Spekulatius, Dominosteine – sie alle rentierten sich nicht mehr. Der Absatz sei rückläufig, die Konkurrenz durch Billiganbieter zu groß.

Diese vermeintliche Nachricht provoziert regelrechte Nachrufe auf das Unternehmen. Bei den Zeitungen kramt man in den Archiven, erinnert sich: Im Bäcker-Land Deutschland produziert die Firma Bahlsen seit 1889 Weihnachtsgebäck, sogar der Begriff „Keks“ soll vom Firmengründer geprägt worden sein.

Eine Woche vor Ende des Weihnachtsgeschäfts kommt die überraschende Wende: Man wolle doch weitermachen, erklärt Bahlsen. Eine „Flut an Verbraucherreaktionen“ habe den Chef umgestimmt. An der wirtschaftlichen Situation hat sich nichts verändert. Bahlsen macht seinen Kunden – offenbar gerührt vom Geist der Weihnacht – ein Geschenk.

Bald ist es bereits wieder soweit…die Produktionszeit für 2013. Vielleicht weiß man dieses Jahr die weihnachtliche Gebäckvielfalt aus Hannover noch mehr zu schätzen.

Denkt euch, ich habe das Christkind geseh’n,
ich hab’s überfahren, es war ein Verseh’n.
Ich hatte gerade die Äuglein zu,
und träumte beim Fahren in himmlischer Ruh‘.
Das Christkind hat in dieser heiligen Nacht,
Bekanntschaft mit meinem Kühler gemacht.

Später traf ich auch den Weihnachtsmann,
er feuerte gerad‘ seine RENNtiere an.
Ich überholte den langsamen Wicht,
doch sah ich den Gegenverkehr dabei nicht.
Ich wich noch aus, doch leider nicht Santa,
ein kurzes Rummsen und er klebte am Manta.

Am Ende sah ich noch Nikolaus,
er stürmte gerad‘ aus dem Freudenhaus.
Kam ganz hektisch über die Kreuzung gelaufen,
wollte am Automaten neue Präser kaufen.
Mein Auto und mich hat er wohl nicht geseh’n,
jedenfalls blieben nur noch die Stiefel steh’n.

Und die Moral von dem Gedicht:
Fahr zu schnell Dein Auto nicht!
Als ich zu Haus‘ war, mußte ich heulen;
mein schöner Wagen, der hatte drei Beulen –
vom Christkind, vom Weihnachtsmann und Nikolaus.
Tja, dieses Weihnachten fällt dann wohl aus.

Weihnachtsgedicht

Veröffentlicht: 12. Dezember 2012 in Alles was länger ist...
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Draußen vom Walde komm ich her,
ich muss Euch sagen – ich bin zu schwer.
Hätt nicht im Traum daran gedacht,
dass mir das mal Probleme macht.

Dank meiner üppigen Gestalt
war mir im Winter niemals kalt,
und mein roter Mantel mit weißem Fell
von Ulla Popken – in XXL
war eigentlich immer mein Markenzeichen,
doch jetzt sollen meine Kilos weichen,
denn Rentier Rudolph, diese Mimose
klagt schon über Gelenkarthrose
und sagt: „Ich zieh Deinen Schlitten nicht!
Reduzier Du erst mal Dein Übergewicht!“

Und damit ich mit meinem rundlichen Leibe
nicht irgendwann im Kamin stecken bleibe,
wurde ich zu Weight Watchers geschickt.
Ganz ehrlich – ich war nicht beglückt.

Doch der Trend zum schlanken Weihnachtsmann
ließ mir keine Wahl – und so fing ich an.

Seit meiner ersten Treffenstunde
kämpfe ich nun und es purzeln die Pfunde.
Nachts träum ich von ProPoints und Kalorien.
Meinen Schlitten muss ich jetzt selber ziehen.

Doch bin ich ganz froh, dass ich das jetzt kann,
dafür schreib ich mir Aktivpunkte an,
die setz ich dann im Bedarfsfall ein
für ein Plätzchen und einen Dominostein.

Überhaupt ist Bewegung das A und O.
Ich kann jetzt 3 x täglich auf s Klo.
Da sitz ich dann in aller Stille
und freu mich – ich pass wieder auf die Brille.

Ich trinke täglich 2 1/2 Liter,
mal Bier – mal Wein – mal Magenbitter.
Ich hätte nie daran gedacht.
dass Weight Watchers so lustig macht.

Ich bin motiviert – es hat mich erwischt,
ich kämpfe bis zum Zielgewicht,
und bevor noch das letzte Adventskerzchen brennt,
erreiche ich meine 10 %.

Nächstes Jahr Weihnachten bin ich schlank.
Rentier Rudolpf meint: „Gott sei Dank!
Jetzt kann ich mit Dir auf dem Schlitten fliegen,
ohne einen Bandscheibenvorfall zu kriegen.“

Ich kann zufrieden mit mir sein.
Das Ziel ist erreicht und Glück stellt sich ein,
und ich sing fröhlich vor mich hin:
„Ich will so bleiben wie ich bin.“

Selbstbewusst – mit neuer Figur
betret ich die Weihnachstmann-Job-Agentur
und rufe laut: Advent Advent!
Ich bin jetzt schlank – und lieg im Trend!“
worauf man mir unverhohlen sagt:
„Der dicke Weihnachtsmann ist wieder gefragt.“

Ja gibt s das denn auch – ich glaube es nicht.
Jetzt habe ich mein Idealgewicht
und bin trotzdem – wie im letzten Jahr
als Weihnachtsmann nicht einsetzbar.
Das ist doch wirklich nicht zu fassen!
Ich werd mich jetzt operieren lassen:
Ein paar längere Ohren, eine breitere Nase,
dann bewerb ich mich als Osterhase!