Mit ‘whisky’ getaggte Beiträge

​Midnight Moon Moonshine gibt es ausschließlich im klassischen Einweckglas, das an die alte Tradition des heimlichen Whisky-Brennens während der amerikanischen Prohibition in den 20er bis 30er Jahren erinnert. Diese Kultur wurde auch weit nach der Aufhebung des Alkoholverbots fortgeführt, sodass es bis heute brodelnde Moonshine-Whisky-Brennereien wie eben jene von Midnight Moon gibt. Diese Destillerien werden heutzutage zum Teil illegal geführt, da man schließlich eine offizielle Lizenz braucht.

Die Besonderheit von Midnight Moon Moonshine ist seine Herstellungsweise. Er wird nicht wie herkömmlicher Whiskey oder andere Spirituosen aus Getreide gewonnen, sondern aus Mais. Dieser wird direkt von den sonnengetränkten Feldern des amerikanischen Südens geerntet und in einer Destillerie mit besonders klarem, fünffach filtriertem Wasser versetzt. Durch diese Prozedur bekommt Midnight Moon Moonshine ein samtweiches Aroma, welches durch die dezent süßlichen Noten der Maiskörner den Charakter des „White Whiskey“ vollendet.

Wer in den Genuss von Midnight Moon Moonshine kommt, erlebt mit jedem Schluck auch stets ein Stück amerikanische Zeitgeschichte. Der Name kommt nicht von ungefähr, denn für eine lange Zeit konnte die Köstlichkeit von Junior Johnson aufgrund des Alkoholverbots in den Vereinigten Staaten nur im Schutze der Dunkelheit North Carolinas gebrannt werden. Junior hatte stets das Gesetz und die Polizei im Nacken, verstand es aber, sein exquisites Produkt trotzdem zu einem der beliebtesten Drinks des 20. Jahrhunderts zu machen und seine Popularität auch in das neue Jahrtausend zu tragen. Eine einzigartige Geschichte, durch die sich das Traditionsgetränk von anderen Spirituosen abhebt.

Das hat seinen Grund, denn der Qualitätsanspruch von Midnight Moon Moonshine ist traditionell sehr hoch. Die verwendeten Früchte werden von Hand gepflückt und erntefrisch in kleinen Mengen mit den weiteren Zutaten zu einem Produkt höchster Qualität verarbeitet. In jedem Glas Midnight Moon Moonshine steckt daher viel Liebe und Herzlichkeit, für die die US-Südstaaten berühmt sind.

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Wie versprochen will ich euch noch den Auchentoshan und den Bowmore Small Batch Whisky vortsellen.

Der Auchentoshan American Oak ist ein Lowland Whisky weist mit seinem Namen darauf hin, dass er ausschließlich in Fässern aus amerikanischer Eiche lagerte. Genau genommen ist es sogar mein erster Lowland.

Was das Aroma und den Geschmack angeht, zeigt sich der Auchentoshan American Oak Lowland Whisky von der nicht zu anspruchsvollen, aber harmonischen Seite. Der dreifach destillierte Scotch steht für unverwechselbaren Genuss, der gefallen will und auf Sherrynoten verzichtet. Würzige Noten prägen das anregende, doch elegante Aroma, das u. a. eine leichte Vanillesüße aufweist. Am Gaumen brilliert der Single Malt mit einem samtigen Gefühl im Mundraum.

Herkunft des Auchentoshan American Oak Lowland Whisky: Lowlands/Schottland
Alkoholgehalt: 40% Vol
Inhalt: 0,7 Liter

Nummer zwei im Bunde war der Bowmore Small Batch Bourbon Cask Whisky

Getreu dem Motto „good things come in small batches“ veröffentlicht die berühmte Brennerei Bowmore aus Schottland neben den Whiskys aus der regulären Produktion auch Whisky, der nur in begrenzter Menge produziert wird. Der begehrte Bowmore Small Batch Bourbon Cask Whisky ist etwas ganz Besonderes und wurde mit Liebe zum Detail hergestellt. Ich war überrascht, dass der torfig Islay-übliche Geschmack etwas auf sich warten ließ, doch er kam mit einer grandiosen Finesse daher. Nach meinem Geschmack ein absolute Empfehlung. Der prämierte Bowmore Small Batch Bourbon Cask Whisky verabschiedet sich mit einem sanft rauchigen, gehaltvollen Finish, das Zitrusfrucht mit Vanillesüße kombiniert. Er gewann bei der „International Wine & Spirit Competition“ 2014 Silber.

Herkunft des Bowmore Small Batch Bourbon Cask Whisky: Schottland
Alkoholgehalt: 40% Vol
Inhalt: 0,7 Liter

Den Laphroaigh 10y hatte ich ja bereits vorgestellt.Er gehört zu meinen absoluten Favoriten aus Schottland.

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Schottisches Gold zu den Feiertagen

Veröffentlicht: 22. Dezember 2015 in AKTUELLES / NEUES
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Heiligabend wird von schottischen Destillaten bestimmt…auch ein Lowland ist dabei.
Mehr dazu in den nächsten Tagen.

 

 

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Es gibt nicht viele in meinem Umkreis die sich mit Whisky auskennen. Dabei werden Scotch, Bourbon & Co. immer beliebter. Allerdings nicht um sich zu besaufen, nein…, das Genusstrinken steht hier im Vordergrund.

Aber wie findet man sich am besten zurecht?

„The Whisky Store“, whisky.de, bietet hierfür tolle Möglichkeiten.

Sämtliche Downloads sind kostenlos und wirklich zu empfehlen.

-> Hörbücher…komplett und einzelne Kapitel/Themen, 15 Stunden, 92 Kapitel

-> Whisky-Buch als pdf-Datei, 287 Seiten

-> Whisky-Katalog…informativ, nicht nur zum bestellen

Viel Spaß 🙂

 

Eeeendlich bei mir zuhause vereint. Wobei ich sagen muß, daß mir der „normale, 10-jährige“ erheblich besser schmeckt. Trotzdem sehe ich den Quarter Cask nicht als Fehlkauf sondern als Alternative. Der Quarter Cask kommt übrigens mit 48% statt 40% daher. Er wird in Fässern mit einem Maximalvolumen von nur 125 Liter gereift, dafür jedoch kürzer als 10 Jahre.

 

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Das Drambuie-Rezept ist einige Jahrhunderte alt und entstand wahrscheinlich aus alten Hausrezepten. Der heutige Drambuie wird aus bis zu 17 Jahren alten Malt Whisky, Grain Whisky, Heidehonig der schottischenHighlands und aromatischen Kräutern hergestellt. Sein Name stammt aus dem Gälischen und ist abgeleitet von „an dram bruidheach“ (ein Trank, der zufrieden macht). Er ist pur aber auch in Mixgetränken ein besonderer Genuss. Wenn man an diesen Likör denkt, fällt schnell der Name Rusty Nail oder Prince Charles. Doch ich will euch 3 weitere Rezepte näherbringen.

Honey Dew

  • 3cl Drambuie
  • 3cl Calvados
  • 3cl Zitronensaft

Dieser Cocktail vereint die Geschmäcker süß, sauer, Apfel, Zitrone sowie eine Honignote. Ein wahres Geschmackserlebnis. Ich bevorzuge ihn jedoch im Mixverhältnis 4/3/3cl. Diese Cocktails unter 12cl werden in einem Stielglas serviert

Honeybee of Skye

  • 4cl Drambuie
  • 2cl Mandelsirup
  • 1cl Zitronensaft
  • 12cl Orangensaft

Old Nick

  • 3cl Drambuie
  • 3cl Scotch Whisky
  • 2cl Orangensaft
  • 2cl Zitronensaft
  • 2 Spritzer Angostura

Die berühmteren Klassiker:

Rusty Nail (mehr dazu siehe unter den einzelnen Rezensionen im Blog)

  • 2cl Drambuie
  • 4cl Scotch Whisky

oder im Mixverhältnis 3/3cl.

Prince Charles

  • 3cl Drambuie
  • 3cl Cognac
  • 3cl Zitronensaft

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Es war 2008 als ich mit 2 Mitgliedern aus unserem Cocktailforum Hannover´s wohl beste Bar einen Besuch abstattete. Dazu nehme ich gerne vorweg, das Beide große Kenner der Cocktail-, Bar- sowie Spirituosenszene sind. Für mich hatte der Abend daher einen besonders großen Lern- und Spaßeffekt. Wir setzten uns an den 16m (!) langen Tresen…

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und bestellten von hier aus jeder 3 Cocktails über den Abend. Bewundernd stellte ich fest, das Beide Ihre Bestellungen nach ihren eigenen Wunschspirituosen angaben, auf soetwas war ich bis dato noch nicht gekommen. Erwähnen will ich kurz, dass ich hier meinen ersten Martini bestellt habe…man liebt oder hasst ihn…ich hasse diese Drink, pfui! Aber das lag nicht an der Bar, es ist einfach nicht mein Cocktail. Bei der zweiten Bestellrunde kamen wir auf das Thema Rye-Whiskey, der damals eine Renessaince erlebte und in der „besseren“ Cocktailwelt mittlerweile seinen festen Platz eingenommen hat. Jetzt ging der Abend richtig los…Rye-Whiskey und Scotch…da wurden die Kenner warm und die Bartender nahmen auch an dem Gespräch teil. Philip lief zu großer Form auf und brachte einen 1a-supergeilen Vortrag über Whsiky´s. Die Bartender schnappten sich Stift und Blog und machten sich Notizen (!!), da die Bar in diesem Punkt noch aufrüsten/umrüsten wolle und der Headbartender an diesem Abend nicht zugegen war. Sie wussten, das auf der anderen Tresenseite ein absoluter Kenner sprach. Zeitweise 3 Bartender und 3 Gäste rund um das Thema Whisky, ein unglaublicher Spaß! An dem Abend war ich der Lehrling, der alles an Informationen aufgesaugt hatte…wie auch die Bartender! 🙂