Archiv für die Kategorie ‘HANNOVER, Stadt an der Leine’

​Die Stadt Hannover plant zum 500. Schützenfest seine Anerkennung als UNESCO-Weltkulturerbe zu beantragen

Das Schützenfest in Hannover ist das größte Schützenfest der Welt. Dieser Titel ist begründet. Die Veranstaltungsfläche, die Zahl der Großfahrgeschäfte und die Zahl der Festzelte sind bisher von keinem Schützenfest weltweit überboten worden. Mit jeweils rund 1 Mio Besuchern ist es das besucherstärkste Schützenfest weltweit. Der Schützenausmarsch ist mit rund 10.000 Teilnehmern aus dem In- und Ausland, mit über 40 Festwagen und Kutschen und einer Länge von rund 10 Kilometern der umfangreichste Schützenausmarsch der Welt. Hannover hat mit 70 Schützenvereinen und -gesellschaften eine große fachliche Vereinsdichte und trägt seit den 1950er Jahren den offiziellen Ehrentitel „Schützenstadt“.

Die erste urkundliche Erwähnung des hannoverschen Schützenwesens geht auf einen Brief von Herzog Wilhelm dem Siegreichen an den Rat der Stadt 1468 zurück. Darin beschwerte er sich über die wehrsportlichen Übungen der Hannoveraner. Ihm war bekannt geworden, dass die Hannoveraner auf dem Gelände der geschleiften Burg Lauenrode in der Calenberger Neustadt mit Armbrüsten auf einen an einer Stange befestigten bunten Holzpapageien schossen, wenn sie mit ihrem Landesherren in Fehde lagen. Armbrust und Gewehr waren damals Verteidigungswaffen zum Schutz der Stadt. Aus den sportlichen Übungswettkämpfen in Friedenszeiten ergab es sich, dass die besten Schützen mit Preisen und Auszeichnungen geehrt wurden.

Der Grundstein zum Fest wurde 1529 gelegt, als Herzog Erich I. von Calenberg-Göttingen Hannover mit dem Privileg ausstattete, jährlich ein Schützenfest zu feiern.

Mit dem Schützenfest Hannover feiern die Schützen das Ende der mehrtägigen Schießwettbewerbe, die in der großen städtischen Schießsportanlage im Stadtteil Wülfel abgehalten wurden. Am Sonnabend vor der Eröffnung wird auf dem Kröpcke das Volkskönigschießen veranstaltet, bei dem jedes Jahr zahlreiche „Zivilisten“ teilnehmen. Umrahmt wird das Volkskönigschießen mit dem „Tag der Musikzüge“, bei dem mehrere Spielmannszüge durch die Innenstadt marschieren. Die eigentliche Schützenfesteröffnung findet am Eröffnungsfreitag, nach einem ökumenischen Gottesdienst mit musikalischer Begleitung in der Marktkirche, in der Kuppelhalle des Neuen Rathauses statt. Dort werden vom Oberbürgermeister die Bruchmeister verpflichtet, sowie die Besten vor den Scheiben und die niedersächsischen Landeskönige geehrt. Anschließend marschieren alle Teilnehmer mit mehreren Musikkapellen zum Schützenplatz.

2015 wurde auf Wunsch von Schützenpräsident Paul-Eric Stolle der weitere Festmarsch zum Schützenplatz erstmals unterbrochen, die Musik gestoppt und die Fahnen gesenkt, um beim Ehrenfriedhof am Maschsee-Nordufer „[…] der 526 Kriegsgefangenen und Gefangenen von Konzentrationslagern zu gedenken, die dort begraben liegen.“

In der Festhalle Marris, dem Hauptfestzelt, eröffnet der Oberbürgermeister im Beisein zahlreicher prominenter Gäste mit dem Fassanstich das Schützenfest. Danach werden drei Böllerschüsse abgegeben. Im Anschluss wird ein Höhenfeuerwerk abgebrannt. Vor dem eigentlichen Marsch werden die Ehrengäste im Neuen Rathaus empfangen. Nach der Ansprache des Oberbürgermeisters vor dem Rathaus spielen die Musikzüge gemeinsam den Auftaktmarsch. Im Anschluss setzt sich der zehn Kilometer lange Festumzug in Bewegung in Richtung Schützenplatz.

Bruchmeister = Junggesellen, die keine Vorstrafen haben dürfen, Lüttje Lage richtig trinken können und die Historie der Stadt und vom Schützenfest kennen müssen. Jedes Jahr werden diese „vereidigt“. Sie sollen (eher nur noch symbolisch) für Ordnung sorgen. Bruchmeister gibt es seit ca. 307 Jahren.

Das Alanya ist seit ungefähr zweieinhalb Jahren nahezu bei mir vor der Haustür. Warum es mich erst jetzt hierher verschlagen hat, ich kann es mir nicht genau erklären. Vielleicht ist der Grund, dass es mir nicht wie ein richtiges Restaurant vorkommt, zumindest was ich klassisch darunter verstehe. Gut duften tut es bereits beim Vorbeigehen.

Vorne am Eingang kann man an einem Tresen die frischen Zutaten bewundern und bestellen…to go! Dönertaschen und andere Spezialitäten werden hier mitgenmommen…ein Schnellrestaurant, ein gemütlicher Imbiß? Wir setzen uns an den spartanisch, rustikalen Holztisch, einen von ungefähr 14. Keine Tischdecke, Besteck kommt in Papiertüten. Die stets netten Servicemitarbeiter sind schnell und locker drauf, das vergrößert die Vorfreude auf das Essen. Wir können teilweise durch eine Glasscheibe das Zubereiten der Speisen mitverfolgen, was interessant und kurzweilig ist. Das Ambiente wirkt gemütlich und freundlich, kein Schnickschnack an den Wänden. Lediglich der Flachbild-TV an der Wand passt nicht so ganz hinein. Aber ich schätze mal, hier steppt der Bär, wenn zum Beispiel die türkische Fussball-Nationalmannschaft ihre Spiele bestreitet. Hier essen auch viele Türken, was mir sagt, dass es einfach schmecken muss. Und es wirkt hier eher wie ein Ort der Zusammenkunft, des Miteinanders zu jeder Zeit. So lassen es auch die Öffnungszeiten (siehe unten) vermuten. Mir gefällt es.

Wir bestellen, neben den Getränken, Dönerteller, eine Dönertasche, eine Pizza (gibt es hier auch, und zwar lecker) und einen Hähnchenhackspieß (Tavuk Adana) mit Beilage. Letzterer ist für mich.

Leute…es war seeeehr lecker! Das Essen übersteigt meine Erwartungen, als es diese schlichte Einfachheit des Restaurants von außen (das ist es dann wohl auch) vermuten ließ. Raffiniert gewürzt, reichhaltig…es lässt keinen Wunsch offen. Ich bin angenehm gesättigt, das Essen liegt leicht im Magen. Nach dem Essen wird auf Wunsch ein kostenloser, türkischer Schwarztee gereicht.

Auch meine Begleiter waren begeistert. Das Dönerfleich ist zart und weist eine gute Qualität auf. Vielleicht etwas zu fein geschnitten…wenn man das „berühmte Haar in der Suppe“ suchen möchte.

Die Preise sind adäquat.

Für mich ist das Alanya ein Ausgehtip. Ein einfaches Restaurant, das trotzdem ein gewisses Flair aufweist.

In Sachen Dönertaschen Ist das Alanya nicht allein. In ca. 100m Luftlinie, quasi schräg gegenüber, ist der Imbiss Sultan Kebap…und der macht auch verdammt gute Dönertaschen.

Alanya Speisekarte

Das Alanya bietet jeden Tag eine Aktion an, z.B. Pizza-Tag, Döner-Tag,…

 

Anschrift: Podbielskistr. 313, 30659 Hannover

 

 

KINDAI
Marienstr. 52-54
30171 Hannover, Südstadt

Reservierung unter : 0511-80604022
Web: http://www.kindai-sushi.de

Neu seit dem 8 März 2014 in der Marienstr. im stilvollen Ambiente
Küche : Japanisch, Sushi,mehr

Öffnungszeiten :
Mo. – Fr. 11.30 – 15.00 und 17.30 – 23.30 Uhr
Sa. + So. 12.00 – 23.30 Uhr

Sushi Happy Hour , Mo. – Fr. von 12-15 Uhr ,alles vom kalten Laufband zum halben Preis!

Es gibt Sushi u. Sashimi-Sets in verschiedenen Größen
Sushi von der 20m langen Kaiten-Bar ( Rollband ) zu Preisen von: 1,50€ ,2,00€ , 2,50€ , 3,50€ , 4,00€ , 4,50 €
Salate, Vorspeisen, Suppen&Udon Nudelsuppen, Kleine Snacks, Tempura, Bento Boxen und Spezialitäten
Traumhafte Tee und Eisteekreationen

Eindruck und Meinung
Wir betreten das Kindai-Restaurant und werden herzlich begrüst und Empfangen.
Die morderne Räumlichkeit bietet viel Übersicht mit vielen 2er und 4er Tischen und der 20 m langen
Kaiten-Bar, an der wir bei unserer Platzreservierung ,dann auf morderen Barhockern Platz nahmen.

Wir saßen dem japanischen Sushi-Meister genau gegenüber und waren von seiner Kunst sehr begeistert.
Die Bedienung sehr zuvorkommend, erklärte uns das Prinzip vom Laufband, an der wir uns dann
jeh nach Tellerfarbe und Preis die Sushi-Kreationen aussuchen dürfen.
Zur Empfehlung bestellten wir uns vorweg einen Wakame Salat (grüne Algen mit Sesam + Chilli-Dressing),
eine Miso-Suppe (Bohnenpastesuppe verfeinert mit Tofu,Wakame-Algen & Lauchzwiebeln),
und um die Kleinen Snacks abzurunden einmal den Sate Chickenspieße mit Erdnuss-Dipp.

Bei meinem wohlschmeckendem japanischem Kirin Bier, schaute ich gespannt dem Sushi-Meister
bei seiner kunstvollen Zubereitung der köstlichen Sushi-Spezialitäten zu.
Und konnten es dann kaum abwarten, die frischen leckeren Maki & Inside Out Maki & Nigiri Sushi
vom Rollband zu nehmen und sie dann mit den Stäbchen leicht in die Sojasoße zu tauchen
und sie dann genussvoll zu verspeisen… einfach LECKER.

Fazit :
Ein gelungener Abend in einer tollen Atmosphäre ,bei der wir ,bei den Köstlichkeiten
sehr gerne wieder kommen.
Mit dem Reibach 50% pro Person für Tellergerichte vom Laufband ein gelungener preislicher Auftakt.

 

Dieser Bericht wurde von meinem Freund Andreas verfasst, vielen Dank dafür.

 

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Buch_3d_2015_neuDas City-Gutschein-Buch „der kleine reibach“ 2015 für Hannover ist da!

Mit dem City-Gutschein-Buch „der kleine reibach“ 2015 durch Hannover und Umgebung heißt, ganz viel erleben und ganz viel sparen!

Wer einmal das City-Gutschein-Buch „der kleine reibach“ für Hannover und Umgebung entdeckt hat, möchte es im Folgejahr nicht missen. Es ist der ideale Gastronomie- und Freizeitführer für Paare und Singles jeden Alters, aber auch für Familien mit kleinen und großen Kindern.

Rund 775 Gutscheine versprechen schöne Momente in Cafés, Restaurants, in Theatern und Museen, bei Sport, Sauna und Spa, beim Shopping oder Familienausflug – immer wieder zum „2 für 1“-Preis oder mit 50 % Ersparnis.

Kostenpunkt: 49,95€

 

 

Donuts kannten wir jahrzehntelang nur als Polizeinahrung aus den amerikanischen TV-Serien. Mittlerweile sind diese Gebäckspezialitäten bei uns in Deutschland angekommen. Nun folgt die Riesenkette aus den USA, welche sich auf Donuts spezialisiert hat.

Als Dunkin´Donuts seine weltberühmten Naschpforten auch in Hannover aufschloss, da strömten die Leute haufenweise Richtung D´D. Auch nach einigen Monaten hat sich nichts geändert, lange Schlangen zu den Hauptzeiten. Klar war ich neugierig, doch am Ende hatte ich die Erkenntnis…viel Luft um wenig.

Der Geschmack wirkt meistens künstlich und überzuckert. Und wenn 1-2 Sorten prima schmecken, zumindest von denen, die ich bisher probiert habe, dann ist das für mich noch immer zu wenig. Aber auch der Teig konnte mich von der Konsistenz her nicht wirklich überzeugen. So patriotisch ich auch veranlagt bin, gerade die „Hannoveraner“ schmecken total sch…lecht und haben meinen Magen in die Knie gezwungen, womit ich nicht alleine da stand! Apfel-Zimt und Boston Creme kenne ich nur positiv vom hören-sagen, was mir trotzdem noch ein Fünktchen Hoffnung auf was leckeres zum Kaffee gibt. Wobei…deutsche Kuchen sind allemal leckerer.

Der Laden ist für mich somit lediglich eine Modeerscheinung, die jedoch ihren Feldzug um die Welt weiter antritt.

Aber wie es bei Geschmack ist…probiert selbst.

 

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Die Feiern zum Tag der Deutschen Einheit werden jedes Jahr von dem Bundesland ausgerichtet, das gerade den Vorsitz im Bundesrat innehat. Da der niedersächsische Ministerpräsident Weil im November den Vorsitz in der Länderkammer übernommen hat, ist in diesem Jahr das Land Niedersachsen Gastgeber für den Staatsakt und das Fest  zum Tag der Deutschen Einheit. Die zentralen Feierlichkeiten richtet das Land am 2. und 3. Oktober in seiner Landeshauptstadt Hannover aus.

Neben einem ökumenischen Gottesdienst in der hannoverschen Marktkirche sowie dem offiziellen Festakt im Kuppelsaal des Hannover Congress Centrums am 3. Oktober, zu dem auch Bundespräsident Joachim Gauck und Bundeskanzlerin Angela Merkel erwartet werden, wird ein großes Bürgerfest am Maschsee ausgerichtet.

Das Fest wird am 2. und 3. Oktober rund ums Neue Rathaus und den Maschsee gefeiert. Herzstück sind die Präsentationen der 16 Länder, des Bundestages, der Bundesregierung und des Bundesrates. Daneben wird ein buntes Unterhaltungs-, Sport-, Informations- und Kinderprogramm vorbereitet, das fast wie ein zweites Maschseefest anmutet.

Geschichte

Die Königin ist tot, es lebe der König: Am 12. August des Jahres 1714 verstirbt die britische Monarchin Anne, ohne leibliche Nachkommen zu hinterlassen. Dieser Tag markiert einen Wendepunkt in der Geschichte der britischen Monarchie und den Beginn der 123 Jahre andauernden Herrschaft der „Royals aus Hannover“. Erstmals wird mit Georg I. ein Hannoverscher Kurfürst zum König von Großbritannien und Irland ausgerufen und herrscht damit in Personalunion über zwei unabhängige Staaten: Hannover und Großbritannien.

Doch wie kam es dazu? Nach grundlegenden Auseinandersetzungen hatte sich die englische Kirche im 16. Jahrhundert von der römisch-katholischen Kirche losgesagt. Fortan war nicht mehr der Papst, sondern der König Oberhaupt der Church of England. Ein König von katholischem Glauben hätte eine potentielle Rückkehr zum Katholizismus und damit zur päpstlich geführten Kirche bedeutet. Um die protestantische Erbfolge zu sichern und alle katholischen Thronaspiranten aus dem Hause Stuart von der britischen Thronfolge auszuschließen, wurde 1701 der sogenannte Act of Settlement verabschiedet.

Nachdem der letzte Sohn von Königin Anne im Jahr 1700 verstorben war, wurde der Act of Settlement 1701 feierlich an die nächste protestantische Verwandte, Kurfürstin Sophie von Hannover, überreicht, die damit von Platz 55 der englischen Thronfolge unversehens auf Platz 2 aufrückte. Eine Erhebung zur Königin hat Sophie jedoch nicht mehr erlebt. Sie starb mit 84 Jahren am 8. Juni 1714 bei einem Spaziergang in den Herrenhäuser Gärten. Anwärter auf den britischen Thron wurde nun ihr Sohn, Kurfürst Georg Ludwig von Hannover. Wenige Wochen später, am 12. August 1714, verstarb die britische Monarchin Anne, worauf der Regentschaftsrat in London Georg Ludwig als Georg I. zum König von Großbritannien und Irland erhob.

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Hannovers Herrscher auf Englands Thron  1714 – 1837    (Ausstellung noch bis zum 5. Oktober)

Wie kam es, dass ein deutscher Fürst auf einmal Herrscher eines Weltreiches wurde? Wie wurden die „Könige mit Migrationshintergrund“ in Großbritannien aufgenommen? Und was haben Gullivers Reisen mit Politik zu tun? Antworten auf diese und zahlreiche andere Fragen gibt die zentrale Ausstellung, die mehr als nur das Wirken der fünf Könige der Personalunion beleuchtet. Zwischen London und Hannover gab es einen fruchtbaren Austausch in Wissenschaft und Kunst; dieser wird mit wertvollen Objekten aus aller Welt illustriert und in Mitmachstationen anschaulich gemacht. Die Prachtentfaltung am Hof in London ist dabei ebenso Thema wie die Gründung der Universität Göttingen, das Wirken Georg Friedrich Händels am Londoner Hof und der Einfluss englischer Mode in Hannover.

 
Alle Ausstellungsorte: Niedersächsisches Landesmuseum Hannover, Historisches Museum Hannover, Museum Schloss Herrenhausen, Residenzmuseum im Celler Schloss, Wilhelm Busch Museum, Schloss Marienburg
 
Als Glanzstück der Niedersächsischen Landesausstellung „Hannovers Herrscher auf Englands Thron 1714-1837“ wird im Landesmuseum Hannover die Krone Georgs I. gezeigt. Die goldene Staatskrone aus dem Besitz der Royal Collection, die Ihre Majestät Königin Elisabeth II. als Leihgabe zur Verfügung stellt, ist bisher noch nie außerhalb Großbritanniens präsentiert worden. Auf Schloss Marienburg, der nur rund 20 Kilometer südlich von Hannover gelegenen Sommerresidenz der Welfen, wird erstmals seit dem Ende des Königreichs Hannover (1866) die Hannoversche Königskrone nebst Zepter und Brautkrone ausgestellt. Die Insignien zählen zu den Highlights der Ausstellung „Der Weg zur Krone – Das Königreich Hannover und seine Herrscher“, mit der Schloss Marienburg thematisch Bezug auf das 300. Jubiläum der Personalunion nimmt.