Mit ‘Bundesliga’ getaggte Beiträge

Didier Ya Konan…wer kennt ihn in Hannover nicht? Bis letzte Saison noch Stürmer unserer 96er, Symathieträger, Nationalspieler der Elfenbeinküste. Einsatzwille, Kampf- und Laufbereitschaft sowie tolle Tore zeichnen ihn aus und dabei schoss er in 125 Bundesligaspielen 39 Tore. Diesen Sommer wechselte er ablösefrei nach Saudi Arabien zum Spitzenclub Al-Ittihad. Um so glücklicher war ich, als ich eine Interviewzusage von Didier bekam.

1.
Dear Mr. Konan, how do you feel in Saudi Arabia?

I feel really Good by the Grace of GOD

2.
How is the football there?

The football here in Saudi is getting better and better even if it s not a Top League like Germany or England.

3.
Who is the best striker you played with in your career?

Naturally Drogba

4.
A lot of fans in Hannover miss you. We believe you had a good time here. Do you miss Hannover and the german league sometimes?

Yes of course i miss sometimes Hannover with the great fans and the Bundesliga also i have to say that i had the greatest moments in Germany in my career !! So i hope that one day i ll go back there !!

5.
How is your new club?

My new club Al-Ittihad is the best club here in Saudi Arabia with the greatest Fans in Saudi with a nice new Stadium around 60.000 places. It s amazing here in Jeddah.

6.
What will you do after your career…something with soccer?

by the Grace of GOD i ll always stay in the football. At the Moment i have a football Center Formation and a 3rd Division club in my Country.

Many thanks Mr. Konan, it was a pleasure for me.

Thank u and i wish all the best for hannover96 in this Season !!

 

Übrigens…Didier schoss heute das 1:0 beim 2:1 Sieg seines Clubs

 

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Gegen Bayern München (1:2) traf er aus wenigen Zentimetern das leere Tor nicht, im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt (2:2) in der Nachspielzeit das Gleiche!

Wie es dem 20 Jahre alten Belgier erneut gelungen war, im richtigen Augenblick die falsche Schusstechnik anzuwenden, bleibt sein Geheimnis. Er schwieg nach seinem einsamen Abgang aus dem Stadion. Niemand tröstete ihn. Die Teamkollegen ließen ihn mit seinem Kummer allein.

Das sagt etwas über das ungenügende Miteinander der Wolfsburger Elf. Und es verrät, wie groß der Frust eines Teams sein muss, das so gern zur nationalen und europäischen Elite gehören möchte. Malandas Fehlschüsse verderben dem Verein nicht nur den Saisonstart, sondern bescheren ihm zudem viel Hohn und Spott.

Nach der zweiten schier unglaublichen Slapstick-Einlage von Junior Malanda innerhalb von nur acht Tagen darf man auf das weitere Auftreten des Spielers gespannt sein…irgendwie tut er mir leid, auch wenn er für VW spielt.

 

mLANDA

Der ehemalige Schiedsrichter Wolf-Dieter Ahlenfelder ist gestorben. Bekannt wurde der gelernte Mineralölkaufmann durch die Bundesliga-Partie vom 8. November 1975 zwischen Werder Bremen und Hannover 96 (0:0), als er die erste Halbzeit zunächst nach 32 Spielmunten abgepfiffen hatte und sich erst mit Nachdruck davon überzeugen ließ, das Spiel noch weiter fortzusetzen. Eigenen Angaben zufolge hatte er vor der Partie zum Mittagessen ein Bier und einen Malteser zu sich genommen – dieses „Gedeck“ gibt es auch heute noch in der Bremer Vereinsgaststätte für den, der einen „Ahlenfelder“ bestellt.

Der lebenslustige Referee war nicht mehr ganz nüchtern bei jenem Spiel. „Wenn ich sage, dass ich vor Bundesliga-Spielen Wasser und Fanta getrunken habe, dann wäre das eine Lüge.“ Also habe er eben „zu früh in den Flötenkasten reingeblasen“
Auch ein Wortwechsel von „Ahli“ Ahlenfelder ist in das kollektive Fußball-Gedächtnis eingangen. Auf Paul Breitners Satz „Ahli, Du pfeifst wie ein Arsch“, soll Ahlenfelder „Paul, Du spielst wie ein Arsch“ entgegnet haben.

Zudem waren seine Sprüche ein Markenzeichen: „Steh auf, die Rasenheizung ist eh nicht an“.

Mit der heutigen Generation der Schiedsrichter wollte er nie tauschen. Heute wird alles genau beobachtet von zahlreichen Kameras, es geht um viel mehr Geld und Prestige. „Dabei gibt’s inzwischen sogar zwei extra Torrichter, die in der Nase bohren, und so einen Sesselfurzer, der als vierter Mann Täfelchen hochhält“, sagte er der dpa. „Wir haben das früher mit drei Mann hingekriegt.“ (dpa)
Ahlenfelder, der 1983/84 vom DFB als bester deutscher Schiedsrichter mit der „Goldenen Pfeife“ ausgezeichnet wurde, verstarb am 02. August mit nur 70 Jahren an einer schweren Zuckerkrankheit.

Foto: IMAGO

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Das Projekt Redbull Leipzig (als RasenBallsport geführt) hat bisher über 120 Mio. € gekostet und fing in der 5. Liga an. Man behielt das Ganze seit Anfang an im Auge, nun rückt es langsam in den Fokus. RBL ist bereits in Liga 2 angekommen. Man verschiebt bereits Spieler untereinander und leistet sich in Liga 2 kurz mal einen Spieler für 9.000.000,-€ !!! Dieser wird jedoch erst einmal für Redbull Salzburg spielen.

Ziel des Ganzen: Redbull will mindestens die Deutsche Meisterschaft.

Nur…braucht die Bundesliga noch einen Retortenclub? Vereine wie Hoffendorf und Golfsburg sind unbeliebt und spielen selten in ausverkauften Stadien. Als ich zu einem Saisonauftakt Hannover 96 gegen die TSG von SAP ging, da waren gerade einmal 70 Zuschauer im Gästeblock, passend mit der Zaunfahne angereist: Das ganze Dorf ist da!

Auch das Publikum aus der Autostadt ist eher ein Witz als ein Support! Wenn ein Stadionsprecher die Laola-Welle anfängt (klappte natürlich nicht) und der Stadionsprecher soagr die Fans selbst einheizen muss…dann Fankultur noch weit entfernt. Ich war paar mal im VW-Stadion…es ist einfach unglaublich.

Ich persönlich finde es für den deutschen Fußball und den östlichen Gefilden der Republik gut, dass dort wieder Bundesliga gespielt wird ( gut, noch ist es nicht soweit) aber für mich sind solche Spielkonzerne in der Bundesliga auf Dauer eine Last für die Fußballkultur.

Neid muss man sich in der Regel erarbeiten…hier ist es nicht der Fall!

 

Dazu gibt es folgendes im Netz zu lesen (www.faszination-fankurve.de):

Unter dem Namen „Nein zu RB – Für euch nur Marketing – Für uns Lebenssinn!“ wurde zur Zweitligapremiere von RB Leipzig eine bundesweite Kampagne gegen den Verein und Red Bull gestartet. Die Kampagne richtet sich auch gegen die Kommerzialisierung des Fußballs.

Zum Auftakt der zweiten Bundesliga gab es bereits einen Aktionsspieltag der Kampagne. Faszination Fankurve zeigt oben in der Galerie die Bilder. In einem Informationsflyer listet die Kampagne die Unterschiede, die es nach Meinung der Initiatoren, zu Vereinen wie Wolfsburg und Hoffenheim gibt auf, da Red Bull keinerlei bezug zu Leipzig habe und rein profitorientiert handeln würde.

Die Initiatoren beklagen zudem Wettbewerbsverzerrungen, durch Transfers zwischen den verschiedenen Red Bull Vereinen. Außerdem werden die Hürden bei RB Leipzig kritisiert, um Mitglied zu werden. Somit sehen die Initiatoren bei RB Leipzig eine Grenze überschritten, die im deutschen Fußball bisher nicht überschritten wurde. (Faszination Fankurve, 04.08.2014)

Faszination Fankurve dokumentiert die Gründungsmitteilung der Kampagne:

Bundesweite Kampagne “Nein zu Red Bull!”

Hallo Fußballfans,

wie ihr sicher mitbekommen habt, gab es bisher im Rahmen des 1. Spieltags der 2. Bundesliga verschiedene Aktionen und Spruchbänder, die sich gegen Redbull richteten.

Für uns war das der Start unserer Kampagne ” Nein zu RedBull! Für euch nur Marketing – Für uns Lebenssinn! ”

Wir wollen mit dieser Kampagne auf das Problem mit RedBull im Fußball aufmerksam machen. Kreative Aktionen rund um die Spieltage sollen dabei Ausgangspunkt sein. Genauso wollen wir aber das Thema der immer weiter fortschreitenden Kommerzialisierung unseres Fußballs in den Fokus rücken. RedBull ist da nur ein Rädchen im System – zurzeit das am stärksten polarisierende.

Für uns geht es nicht nur um Tradition oder Werte. Nein es geht vielmehr auch darum, dass mit RB Leipzig eine Grenze überschritten wurde, die eigentlich längst überschritten war… Klar, Fußball ist Massenspektakel, Fußball ist Vermarktungsträger, Fußball muss wirtschaften. Aber für welchen Preis? (Traditions-) Vereine haben auf Dauer keine Mittel, um mit hochgerüsteten Aktiengesellschaften konkurrieren zu können – wirtschaftlich und in letzter Konsequenz dann auch sportlich.

Die Profiligen unterliegen einer wirtschaftlichen Logik, die mit reinem Sport schon lange nichts mehr am Hut hat. Mit RB Leipzig kommt aber ein neuer Akteur dazu, der so auf den ersten Blick ganz andere Interessen verfolgt. Red Bull geht es ums Marketing. Also darum, das Produkt RedBull am besten den potenziellen Kunden zu präsentieren – und dazu dient die Bühne des Fußballs. Ein Teil dieses Marketings ist das Sponsorn verschiedener Events, Vereine und Einzelsportler/innen mit dem Ziel das Produkt bzw. die Marke “RedBull” öffentlichkeitswirksam in Szene zu setzen. Aber von einem normalen Sponsoring kann bei RB Leipzig schon lange keine Rede mehr sein. RedBull gehört der Verein. Eine Mitgliederstruktur gibt es nicht – die ca. 9 Mitglieder sind allesamt RedBull Mitarbeiter/innen. Mittlerweile hat RB Leipzig im Zuge des Lizenzierungsverfahrens für die Teilnahme an der 2. Bundesliga eine sogenannte “Fördermitgliedschaft” ermöglicht, die aber rein auf dem Papier besteht – Stimmberechtigung erhält man damit nicht.

Nicht nur das RedBull das Vereinsrecht mit Füßen tritt und regelrecht ausnutzt, vielmehr schafft sich das Unternehmen einen eigenen Nachwuchs- und Transferkosmos, in dem kleine Vereine in unteren Ligen aufgekauft werden, um zu sogenannten “Farmteams”- also Vereine, die für RedBull Spieler ausbilden – umgestaltet zu werden, die dann wiederum die ausgebildeten Spieler an RB Leipzig oder Redbull Salzburg abgeben. Aber auch transferrechtlich – und das hat sich schon gezeigt – besitzt RedBull die Möglichkeit Regelungen gezielt zu umgehen.

Für uns sind solche krassen Wettbewerbsvorteile nicht hinnehmbar. DFL und DFB schauen tatenlos zu. Der Amateurfußball liegt brach und die Profiligen sind ungleicher denn je…

RedBull ist nur ein Teil des Problems – aber der Größte.

siehe auch: www.nein-zu-rb.de

Gestern ist der Hamburger SV in der Relegationsrunde noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen.

Es reichte bei der SpVgg Greuther Fürt ein mageres und erneut schmeichelhaftes Unentschieden. Allerdings hieß das Endergebnis diesmal 1:1.

Wenn man über 75 Tore in einer Saison kassiert, kein einziges Auswärtsspiel gewinnt, nur magere 27 Punkte holt und gegen einen Zweitligisten in zwei Relegationspielen keinen Sieg einfährt und der Zweitligist in beiden Spielen die bessere Mannschaft war, dann sollte man sich fragen, was mit dieser Mannschaft nicht stimmt.

In beiden Spielen war man konditionell und spielerisch unterlegen. Wie will man da in die neue Saison gehen? Ein Rafael van der Vaart, der nicht einmal zum Kopfball hochsteigt, zwar läuft aber nicht grätscht, nicht aggressiv ins Spiel geht und das als Kapitän…das darf nicht sein.

Lieber HSV…eure Uhr im Stadion tickt weiter, der Dino lebt…Schwein gehabt! Der Abstieg hätte euch für einen Neuaufbau in allen Belangen sicherlich gut getan. Lediglich die knapp 100 Mio. € Schulden hätten dieses kaum zugelassen.

Das sind in der kommenden sichere 6 Punkte für meine 96er,  so sehr ich euch auch mag.

 

Gestern war das erste Relegationsspiel in Hamburg zwischen dem Erstligisten Hamburger SV und der Spielvereinigung Greuther Fürth (2. Liga). Nach den 90 Minuten , in denen Fürth die bessere Mannschaft war, kam bei einigen Zuschauern bestimmt die Frage auf:

Was machen die HSV-Spieler eigentlich beruflich?