Mit ‘rezepte’ getaggte Beiträge

Das ich über diesen Cocktail noch nichts geschrieben habe überrascht mich gerade selbst.

Für den Planter´s Punch nehme ich gerne Appleton Rum (Jamaika), den Plantation Original Dark (Trinidad), Robinson 55 (Jamaika)…oder auch mal 2 Sorten Rum. Auch ein Bacardi 8y oder Gosling´s black seal passt nach meinem Geschmack. Die Rumsorte sollte hier gereift und nicht zu schwach sein.

Meine Planter´s Variante:

6cl gereiften Rum    (oder 9cl als kräftigere Variante)
6cl Orangensaft
6cl Ananassaft
2cl Limettensaft
0,5-1,0cl Grenadine oder auch gerne Granatapfelsirup
1cl Rohrzuckersirup

Angostura Bitter oder geriebenen Muskat füge ich auf Wunsch hinzu.

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Weiteres zum Planter´s Punch:

Der Planter´s Punch stammt aus dem karibischen Raum. Ein klassischer Punch ist uns seit dem 17. Jahrhundert bekannt (nicht als Heißgetränk!) und so scheint dieser ein Vorgänger des heutigen Cocktails zu sein. Für den Planter´s Punch gibt es keine überlieferte Rezeptur. So hat der uns bekannte und heute klassische Planter´s Punch kaum etwas mit dem damaligen „Plantagen“ Punch gemeinsam. Er gleicht mittlerweile einem klassischen Tiki-Cocktail mit irreführenden Namen. Ursprünglich war der Planter´s Punch weniger fruchtig sondern kräftig…wie eine Art gestreckter Sour oder Fizz, der gleich für mehrere Personen zubereitet wurde.

Die älteste schriftliche Quelle für einen Planter’s Punch  ist die Londoner Wochenzeitschrift Fun:

“Planter′s Punch! A West Indian Recipe.
A wine-glass with lemon juice fill,
Of sugar the same glass fill twice,
Then rub them together until
The mixture looks smooth, soft, and nice.
Of rum then three wine glassfuls add,
And four of cold water please take. A
Drink then you′ll have that′s not bad–
At least, so they say in Jamaica.”

„Planter′s Punch. Ein Rezept aus der Karibik.
Füll ein Weinglas mit Zitronensaft,
mit Zucker füll dasselbe Glas zweimal,
dann misch beides bis
die Mischung glatt, geschmeidig und gut aussieht.
Füge dann drei Weingläser Rum hinzu
sowie vier mit kaltem Wasser.
Du wirst ein Getränk erhalten, das nicht schlecht ist,–
so sagt man zumindest auf Jamaika.“

– Fun Magazine, 4. September 1878, S. 102.

Das Rezept folgt damit einer bekannten Faustregel für Punch: „One of Sour, Two of Sweet, Three of Strong, Four of Weak“;  ein Teil Saures (Zitronen- oder Limettensaft), zwei Teile Süßes (Zucker), drei Teile Starkes (Rum), vier Teile Schwaches (Wasser).

Durch die Kombination mit Säften und Sirups wurde der einst starke, aromatische Punsch fruchtiger, sanfter und gefälliger und schaffte es 1934 sogar auf die Liste der „Zehn besten Cocktails“ des Esquire-Magazins.Ein Standardrezept gab es indes schon damals nicht: In The Gentleman’s Companion, dem 1939 veröffentlichten, legendären Cocktailbuch des weitgereisten Autors Charles Henry Baker, Jr., zählt dieser neben der klassischen Punch-Formel („one-two-three-four“) ganze neun weitere Rezepte für Planter’s Punch auf, die sich zum Teil deutlich unterschieden.

Im Standartwerk „Cocktailian“ sowie im „DIffordsguide“ wendet man sich den klassischen Zutaten zu. Die International Bartenders Association (IBA), ein internationaler Berufsverband für Barkeeper, hat sich für eine noch fruchtigere Variante entschieden und führt folgendes Planter’s Punch-Rezept in ihrer Liste offizieller IBA-Cocktails: 4,5 cl brauner (gereifter) Rum, 3,5 cl frisch gepresster Orangensaft, 3,5 cl frischer Ananas saft, 2 cl frisch gepresster Zitronensaft, 1 cl Grenadine und 1 cl Zuckersirup werden mit Eis im Cocktail-Shaker geschüttelt, auf frisches Eis in ein großes Glas geseiht, 3–4 Dashes (Spritzer) Angostura.

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Midori ist ein japanischer Melonenlikör, welcher in japan und Mexiko hergestellt wird. Der Alkoholgehalt liegt bei 20%. Er wurde 1978 im legendären New Yorker Club Studio 54 präsentiert.

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Melonball

  • 5cl Midori
  • 3cl weißer Rum
  • 12cl Orangensaft

 

Green Sex Machine

  • 4cl Midori
  • 2cl Lime Juice
  • aufgefüllt mit kalten Sekt

 

Midori Margarita

  • 3cl Midori
  • 5cl Tequila
  • 3cl Zitronensaft
  • 1cl Zuckersirup

 

Midori Tropical

  • 4cl Midori
  • 2cl Triple Sec / Cointreau
  • 2cl weißer Rum
  • 4cl Orangensaft
  • 4cl Ananassaft
  • 2cl Lime Juice

 

Midori Punch

  • 4cl Midori
  • 3cl Wodka
  • 3cl Orangensaft
  • 2cl Limettensaft

 

Midori Daiquiri

  • 3cl Midori
  • 3cl weißer Rum
  • 1cl Triple Sec / Cointreau
  • 2cl Zitronensaft

 

Midori Sour

  • 5cl Midori
  • 3cl Zitronensaft
  • 2cl Lime Juice

 

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Das Drambuie-Rezept ist einige Jahrhunderte alt und entstand wahrscheinlich aus alten Hausrezepten. Der heutige Drambuie wird aus bis zu 17 Jahren alten Malt Whisky, Grain Whisky, Heidehonig der schottischenHighlands und aromatischen Kräutern hergestellt. Sein Name stammt aus dem Gälischen und ist abgeleitet von „an dram bruidheach“ (ein Trank, der zufrieden macht). Er ist pur aber auch in Mixgetränken ein besonderer Genuss. Wenn man an diesen Likör denkt, fällt schnell der Name Rusty Nail oder Prince Charles. Doch ich will euch 3 weitere Rezepte näherbringen.

Honey Dew

  • 3cl Drambuie
  • 3cl Calvados
  • 3cl Zitronensaft

Dieser Cocktail vereint die Geschmäcker süß, sauer, Apfel, Zitrone sowie eine Honignote. Ein wahres Geschmackserlebnis. Ich bevorzuge ihn jedoch im Mixverhältnis 4/3/3cl. Diese Cocktails unter 12cl werden in einem Stielglas serviert

Honeybee of Skye

  • 4cl Drambuie
  • 2cl Mandelsirup
  • 1cl Zitronensaft
  • 12cl Orangensaft

Old Nick

  • 3cl Drambuie
  • 3cl Scotch Whisky
  • 2cl Orangensaft
  • 2cl Zitronensaft
  • 2 Spritzer Angostura

Die berühmteren Klassiker:

Rusty Nail (mehr dazu siehe unter den einzelnen Rezensionen im Blog)

  • 2cl Drambuie
  • 4cl Scotch Whisky

oder im Mixverhältnis 3/3cl.

Prince Charles

  • 3cl Drambuie
  • 3cl Cognac
  • 3cl Zitronensaft

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Wenn man mal schnell ein paar leckere Longdrinks zubereiten will, dann kann ich folgende Kandidaten empfehlen. Sicher, es gibt noch haufenweise andere Longdronks dieser Art, ich setze hier jedoch nur selbst probierte Drinks rein. Und diese sind nicht alltäglich. Die Namen dieser Drinks sind mir nicht bekannt, sollte es welche geben.

exotisch, fruchtig & frisch, geringer Alkoholgehalt

  • 4cl Malibu (Kokoslikör)
  • mit Cranberrysaft auffüllen, natürlich auf Eiswürfel/crushes ice

Diesen Drink habe ich im Sommer 2008 in Polen kennen gelernt und war der Hit vor Ort, geht geschmacklich leicht in die Richtung Waldmeister

  • 4cl Bisongras Wodka (Zubrovka, Grasovka,…)
  • mit Apfelsaft (Direktsaft) auffüllen, auch hier auf Eiswürfel/crushed ice

 

 

Und es ist wieder Freitag, die Eiwürfel warten im Eisfach, der Maracujanektar von letzter Woche muss nun weg, wenn nicht genug „Spain´s“ gemixt wurden.

Meine Empfehlung lautet daher:

Malibu Passion

  • 2cl Wodka
  • 3cl Malibu
  • 14cl Maracujanektar
  • 2cl Sahne
  • 1EL gefrorene Himbeeren

In dem Rezept steht ursprünglich, dass alles im Shaker zubereitet wird…nur…wie werden die Himbeeren trinkfertig? Logo…alles  im Blender zubereiten.

 

Der Daiquiri ist ein weiterer Klassiker aus der großen Sour-Familie. Er ist nach der kubanischen Siedlung Daiquiri benannt, ganz in der Nähe von Santiago de Cuba. Für die große Bekanntheit des Daiquiri sorgte jedenfalls die Bar El Floridita in Havanna (Kuba), wo der Barkeeper Constantino Ribalaigua Vert den Drink nicht nur Ernest Hemingway, sondern auch zahllosen US-Amerikanern servierte, die während der Prohibition in den Vereinigten Staaten (1919−1933) zum Trinken nach Kuba auswichen. Weitere bekannte Daiquiri-Trinker außer Hemingway waren Teddy Roosevelt und John F. Kennedy

Mein meist gemixes Verhältnis liegt bei 6/3/2 kommt auf den jeweiligen Rum an. Hier habe ich einen leicht gereiften, jamaikanischen Rum genommen, meistens wird ein Daiquiri mit weißen Rum zubereitet.

 

Ein typisches Mischungsverhältnis dieser Zutaten ist 5/3/2; die Rezeptur der International Bartenders Association (IBA) verlangt 4,5 cl Rum, 2,5 cl Limettensaft und 1,5 cl Zuckersirup;das Standardwerk Cocktailian schlägt 6 cl Rum, 3 cl Limettensaft und 2 cl Zuckersirup (2:1) vor. Die im Einzelfall optimale Mischung hängt, wie bei jedem Sour, von der konkret verwendeten Spirituosenmarke, der Süße des Zuckersirups, dem Säuregehalt der Limetten und dem persönlichen Geschmack ab – Hemingway genoss seinen Lieblingscocktail beispielsweise bevorzugt in der Variante Papa-Doble mit doppelt so viel Rum und ohne Zucker. In jedem Fall wird ein Daiquiri mit Eis im Cocktail-Shaker geschüttelt und anschließend durch einen Strainer, eventuell sogar „doppelt“ (also zusätzlich durch ein Teesieb) in eine vorgekühlte Cocktailschale (Coupette) abgeseihtund „straight up“, also ohne Eis im Glas, serviert.

Es gibt viele Daiquiri-Variationen: Frozen Daiquiris werden nicht im Shaker geschüttelt, sondern mit zerstoßenem Eis (crushed ice) im Standmixer („Blender“) zubereitet, so dass sie fast gefrieren und eine cremige, sorbet-ähnliche Konsistenz bekommen. Beliebt sind Daiquiris, die statt Zuckersirup Fruchtmark und/oder Fruchtsirup enthalten, zum Beispiel: Mango-Daiquiri, Strawberry-Daiquiri oder Banana-Daiquiri. Im Basil Daiquiri werden einige Blätter Basilikum mit geschüttelt und anschließend durch ein zusätzliches Teesieb doppelt abgeseiht.

Eine weitere Variante ist der (Daiquiri) El Floridita, auch als Daiquiri No. 3, Hemingway Daiquiri oder Hemingway Special bekannt und unter letztgenannter Bezeichnung ebenfalls ein offizieller Cocktail der IBA, die das Rezept mit 6 cl Rum, je 1,5 cl Maraschino-Likör (statt Zuckersirup) und Limettensaft sowie 4 cl Grapefruitsaft angibt.

 

White Russian

Veröffentlicht: 7. November 2012 in - REZEPTE (einzelne Rezensionen)
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Hier ein weiterer Klassiker, der White Russian. Neben Wodka besteht dieser Cocktail aus Kaffeelikör (zum Beispiel Kahlúa) sowie Sahne oder/und Milch. Klassisch zubereitet wird der White Russian, indem man Wodka sowie Kahlúa ins Glas gibt, vermischt und danach dickflüssig geschlagene Sahne aufgießt (floaten). In der klassischen Variante ist darauf zu achten, dass sich flüssige Sahne und Wodka/Kahlua nicht mischen. So zubereitet wird der Cocktail nicht mit Strohhalm, sondern direkt aus dem Glas getrunken. Auf diese Weise vermischen sich Sahne und alkoholische Bestandteile des „Russian“ erst im Mund und es entfaltet sich so, nach Meinung von Liebhabern der klassischen Variante, erst die volle cremige, leicht süßlich-herbe Note des Getränks. Je nach Geschmack serviert man die drei Zutaten gerührt (4 cl Wodka, 2 cl Kahlua, 3 cl Sahne), in einem Tumbler (breiter niedriger Whiskybecher) mit 3 bis 4 Eiswürfeln.

Meine persönliche Variante:

3cl Wodka / 3cl Kahlúa / 4cl … 2-3cl Sahne & 1-2cl Milch (Es geht auch nur mit Sahne, ganz ohne Milch…ausprobieren!)

Bei 4/4/6… dementsprechend im Verhältnis.

Eine gewisse Berühmtheit erlangte der Cocktail ab 1998 durch den Spielfilm The Big Lebowski als Lieblingsdrink der Hauptfigur The Dude (gespielt von Jeff Bridges). Der Dude verwendet allerdings in seiner Wohnung statt Sahne Half&Half. Im Film „The Big Lebowski“ trinkt er 8 White Russians. Im Internet kursieren zwar auch Rezepte, die behaupten, der Dude habe zusätzlich Creme de Cacao oder Amaretto verwendet, aber ich konnte keine weitere Zutat im Film erkennen.

Black Russian („Schwarzer Russe“) ist eine Variante, bei der auf Sahne und Milch verzichtet wird. Er wurde in den 1950er Jahren von Gustave Tops, dem langjährigen Barchef des Brüsseler Hotels Metropole, erfunden.

Nehmt bitte einen guten Wodka, nicht irgendeine günstige, scharfe Brühe.