Archiv für 10. Januar 2013

Sicherlich gehöre ich zu der Minderheit von Männern, die Twilight gar nicht mal so schlecht fanden, bisher. Teil 2 nehmen wir mal raus, der war völlig überflüssig und träge. Blut ist in der gesamten Saga Mangelware, kaum ein Biß in den Hals, keine Särge, viel Romantik und eine egoistische junge Göre, die unbedingt als Untote „leben“ will. Sie zwingt den geliebten Vampir zum ersten Sex, riskiert übermütig ihr Leben nur um Edward dazu zu zwingen wieder zurück zu ihr zu kommen. Sie denkt bei ihrem Ziel nicht einmal an ihre Eltern und nutzt mehrfach und schamlos die Liebe und Gutmütigkeit von Werwölfchen Jakob aus… und ist bei allem Tun nicht einmal 20 Jahre jung. Edward ist übrigens die blasse, schmale und kalte Kalkleiste. Bella zieht ihn statt den gutaussehenden und warmen Werwolf mit Sixpack vor…verstehe das einer!

Je mehr ich nun die Geschicht betrachte, desto eher ärgere ich mich im nachhinein über die Handlung. Ich gebe zu…als ich das letzte Buch von Twilight las, da sah die Geschichte erheblich spannender und bunter aus.

Also war ich auf den letzten Teil der Verfilmung gespannt. Und hier halte ich es wirklich kurz…der Film ist noch langweiliger als „Der kleine Hobbit“ und ist nicht umsonst mit 11 „Goldenen Himbeeren“ nominiert, dem Gegenteil vom „Oskar“. Unter anderen ist der letzte Film der Twilight-Saga als schlechtester Film gelistet, gefolgt von einigen Darstellern dieser Romanze. In der Tat hat der Film viel zu wenig Biss wirkt blass und unmotiviert. Das Ganze kommt nicht einmal am entferntesten an die Qualität des Buches heran. Und wenn man dieses gelesen hat, dann kommt es einen vor, als würde man im Film ganze Kapitel überspringen um schnell zum Ende zu gelangen. Schade, man hätte erheblich mehr daraus machen können. Die Oberflächlichkeit ist ohne jegliche Liebe zum Detail verfilmt worden.

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