Archiv für 25. November 2011

HSV – HSV

Veröffentlicht: 25. November 2011 in Hannover 96
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Kleiner HSV, großer HSV. Die beiden Fußball-Bundesligisten Hannover 96 und Hamburger SV – welcher ist eigentlich David, welcher Goliath?

Die Hanseaten einerseits, Gründungsmitglied der Bundesliga und seither als einziger Klub überhaupt noch nie abgestiegen – aber wenigstens für einige Zeit floß die Elbe zuletzt durch ein fußballerisches Tal der Tränen. 96 andererseits ist seit dem Wiederaufstieg eigentlich immer ein Kandidat für den Abstiegskampf gewesen. Bis der Klub in der vergangenen Saison wie eine Rakete in Richtung Europa startete. Am Sonnabend, Anpfiff ist um 18.30 Uhr in der AWD-Arena, ist wieder Derbyzeit. Der Tabellenachte empfängt den -14. Das sind doch eigentlich klare Vorzeichen dafür, dass der einstmals große und der kleine HSV wenigstens einstweilen die Rollen getauscht haben, oder?

„Es wäre jetzt ein bisschen weit hergeholt, dass wir das in der Mannschaft zum Thema machen“, sagte 96-Trainer Mirko Slomka gestern mit Blick auf die Begegnung. Dass allerdings das Ziel, Erster im Norden zu sein, schon einigen Ehrgeiz entfache, ist vielfach bestätigt. „Bremen ist derzeit sehr stark und steht zu Recht vorn“, sagte Slomka. „Wenn wir aber das Ziel haben, uns dauerhaft in den Top Ten zu etablieren, heißt das auch, dass einige Teams hinter uns bleiben müssen.“

Auch der Hamburger SV ist eine jener Mannschaften, die 96 hinter sich lassen könnte. Aber das hat für den VfL Wolfsburg am vergangenen Wochenende auch gegolten. Mag ja auch sein, dass 96 am Saisonende vor den „Wölfen“ steht, aber trotzdem setzte es in der Autostadt eine 1:4-Niederlage. Davon muss sich 96 erholen, muss jetzt eine Reaktion zeigen. Der Hamburger SV hingegen kommt nach dem Trainerwechsel von Michael Oenning zu Thorsten Fink und dessen erstem Sieg in der Bundesliga am vergangenen Spieltag gegen 1899 Hoffenheim (2:0) mit einigem Rückenwind über die A 7 nach Hannover. Vieles spricht also dafür, dass es beim Vergleich der Nord-Nachbarn in einer beispiellosen Serie packender Partien wieder einmal ein spannendes Duell gibt.
Zwei Faktoren machen den „Roten“ dabei besonders Mut. Erstens ist Sergio Pinto, der wegen einer Blessur und obendrein einer Grippe im Spiel gegen den VfL schmerzlich vermisst wurde, wieder auf dem Posten. „,Pinte‘ hat noch Schmerzen“, berichtete Slomka gestern, „aber er hat mir signalisiert, dass er spielen kann.“ Als Stratege ist Pinto einer der am schwersten zu ersetzenden Spieler der 96er. Als aggressiver Abräumer vor der Abwehrkette hat er indes mehr als einmal erlebt, dass Spiele gegen den HSV eine Gratwanderung sind: Im Februar 2008 sah er für eine Unsportlichkeit gegen einen HSV-Spieler die erste von zwei Roten Karten in kurzer Folge – und 96 erwog ernsthaft, Pinto endgültig auszumustern.
Der zweite ermutigende Faktor ist der Heimspielbonus dank der Unterstützung durch die 96-Anhänger. „Die Fans sind ein wesentlicher Bestandteil eines guten Spiels“, merkte Slomka an. „Wir freuen uns immer, zu Hause zu spielen. Wir sind saisonübergreifend in acht Heimspielen unbesiegt, die späte Sonnabendpartie, ausverkauftes Haus, und gegen den HSV ist es immer spannend: Da wollen wir etwas Besonderes bieten.“
Dieses Besondere sollen indessen altbewährte Tugenden der „Roten“ bewirken. „Das Ziel ist nicht unbedingt, den Gegner zu bespielen. Wir haben noch kein Spiel gewonnen, in dem wir mehr Ballbesitz hatten“, sagte der Trainer. Schlüssel zum Erfolg seien einmal mehr gewonnene Zweikämpfe im Mittelfeld und schnelles Umkehrspiel. „Der HSV lässt in der Bundesliga bisher die meisten Torschüsse des Gegners zu. Auch 1899 Hoffenheim hatte diese Chancen. Wir müssen sie nur effektiver nutzen.“
Wenn’s klappt, dann müsste sich der aktuell kleine HSV wohl noch einige Zeit mit dem Rollentausch arrangieren.
(Quelle & Verfasser: www.haz.de, Volker Wiedersheim)

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Das große Geschäft

Veröffentlicht: 25. November 2011 in DIES, DAS & JENES
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Das große Geschäft mit Wasser

Sauberes Trinkwasser ist kostbar. Weltweit wird umfangreich in Pumpen, Filter und Leitungen investiert. Deutsche Mittelständler gehören zu den Technologieführern. von Hubert Beyerle

In vielen Regionen der Welt ist es schon heute knapp. In anderen wird es in den kommenden Jahrzehnten knapp werden. Und dort, wo es eigentlich genug davon gibt, ist es oft nicht so sauber, wie man es braucht: Wasser ist längst ein Politikum und Wirtschaftsgut, mit dem Milliardenumsätze gemacht werden.
 
Alles wäre einfacher, wenn das Element auf der Welt gleichmäßiger verteilt wäre. Als Faustregel gilt: Ein Land braucht pro Jahr 1700 Kubikmeter erneuerbares Frischwasser pro Einwohner. Darunter beginnt die Wasserknappheit. Extreme Wasserarmut herrscht unter 500 Kubikmeter im Jahr. In Deutschland stehen 1900 Kubikmeter Wasser zur Verfügung, in Ägypten gerade mal 800.
Hierzulande sinkt sogar der Wasserverbrauch der Haushalte – zum Leidwesen der Versorger, die teure Wasserleitungen instand halten müssen. Die Besonderheit am Rohstoff Wasser: Anders als bei Gold und Silber besteht der Sinn des Wassers im Verbrauch. Wenn man für Wasser Geld ausgibt, dann ist es vor allem die Technik drum herum: fürs Sparen, Reinigen, den Transport und zum Klären der Abwässer. Und diese Kosten sind gewaltig.
 
Deutsche Wassertechnik ist weltweit begehrt
 
Experten des World Business Council for Sustainable Development schätzen die Kosten für den erforderlichen Austausch der Wasserinfrastruktur allein in den 34 Ländern der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) auf 200 Mrd. Dollar. „In den nächsten Jahren müssen weltweit umfangreiche Investitionen in die Wasserwirtschaft getätigt werden“, sagt Eric Heymann von DB Research. Den globalen jährlichen Investitionsbedarf schätzt der Experte auf 400 bis 500 Mrd. Euro.
Deutsche Wassertechnik ist weltweit begehrt. Bei Pumpen und Filtern etwa gehören deutsche Mittelständler sogar zu den Technologieführern. Und der Fortschritt geht weiter, weil die Ansprüche steigen. Die USA machen es vor: Hier müssen Filter 200.000 bekannte Schadstoffe herausfiltern – in Russland sind das gerade mal 300.
Tausende Kilometer Leitungsnetze müssen ausgetauscht werden
Wasser ist aber auch nach dem Gebrauch noch kostspielig. Die Europäischen Union hat Milliarden in Kläranlagen gesteckt – vor allem in den neu hinzugekommenen östlichen Mitgliedsländern. Dazu müssen in vielen Ländern in den kommenden Jahrzehnten Tausende Kilometer von Leitungsnetzen ausgetauscht werden.
 
Deutsche Firmen wie die Essener WTE Wassertechnik bauen und betreiben weltweit Kläranlagen nach modernster Technik. Erst vor wenigen Tagen haben die Essener zusammen mit einem Konsortium den Auftrag erhalten, für 250 Mio. Euro die Kläranlage von Prag zu erneuern und ein Jahr lang zu betreiben. In Moskau, Istanbul, Nikosia und Warschau sind die Kläranlagen ebenfalls von WTE gebaut oder modernisiert worden.
In wasserarmen Gebieten wird die Zukunft ganz neue Ideen voranbringen. Beispiel Wasserrecycling. Nach dem Vorbild von Haushaltsabfall lässt sich auch gebrauchtes Wasser wieder verwerten. So hat die Universität Potsdam ein Wasserhaus entwickelt, das in südafrikanischen Townships bereits erfolgreich getestet wurde. „In einem Wasserhaus können die Menschen in Entwicklungsländern alles erledigen, wozu sie Wasser brauchen“, sagt Wissenschaftler Konrad Soyez von der Universität Potsdam. „Modernste Technik wird dafür eingesetzt, um Wasser aufzubereiten und mehrfach zu nutzen sowie Strom und Wärme von der Sonne zu gewinnen.“
 
(Quelle: Financial Times Deutschland, www.ftd.de)

 

Weihnachtsmarkt in Hannovers historischer Altstadt

Weihnachtsmarkt Hannover
© Landeshauptstadt Hannover
Weihnachtsmarkt in Hannovers historischer Altstadt

Alle Jahre wieder freuen sich Erwachsene und Kinder in Stadt und Land auf eine hannoversche Veranstaltung mit ganz besonderer Ausstrahlung: In der historischen Altstadt, rund um die Marktkirche, findet der traditionelle Weihnachtsmarkt statt. Die Planer legen Wert darauf, dass nicht allein der kommerzielle Umsatz im Vordergrund steht, sondern eine romantische Erlebniswelt für die ganze Familie geschaffen wird. Mit Hilfe einer sorgfältigen Inszenierung können Besucherinnen und Besucher sich vom warmen Licht Tausender Kerzen und den besonderen Düften verzaubern lassen und werden in die erwartungsvolle Stimmung ihrer Kindheit zur Vorweihnachtszeit zurückversetzt. Eine Vielzahl von Kunsthandwerkern und Anbietern unterschiedlichster Weihnachtsartikel lädt dazu ein, einen familienfreundlichen Weihnachtsmarkt zu erleben.

An rund 170 weihnachtlich geschmückten Ständen vor den angestrahlten historischen Gebäuden werden Christbaumschmuck aus dem Erzgebirge und dem Thüringer Wald, Holzspielsachen, kunstgewerbliche Artikel, Keramik und Haushaltswaren angeboten. Glasbläser, Töpfer und Kerzenmacher zeigen ihr handwerkliches Geschick. Auch für das leibliche Wohl der Besucherinnen und Besucher ist mit einer großen Auswahl weihnachtlicher Speisen, Getränke und Süßigkeiten gesorgt.

Einer der jährlichen Höhepunkte ist das „Finnische Weihnachtsdorf“ mit einem echten Lappenzelt auf dem Ballhofplatz. Dort werden finnische Spezialitäten und Handwerksarbeiten angeboten. Über einen Rundgang betritt man ein historisches Weihnachtsdorf, das mittelalterliches Stadtleben in seiner ganzen Beschaulichkeit demonstriert. Handwerks-Vorführungen und Aktionen vielfältiger Art sollen in einer „Handwerkergasse“ zum Mitmachen animieren. Hier können die Besucherinnen und Besucher zum Beispiel filzen oder schmieden. So bietet der Hannoversche Weihnachtsmarkt zahlreiche Möglichkeiten der Unterhaltung und Einstimmung auf das Weihnachtsfest.

Einer der schönsten Weihnachtsmärkte wurde um ein weiteres Highlight erweitert. Der „Wunschbrunnenwald“, ein etwa 400 qm großes Areal mit 50 Tannen, bietet den BesucherInnen ein ergänzendes stimmungsvolles Ambiente in der turbulenten Vorweihnachtszeit. Inmitten des „Waldes“ steht auf dem Holzmarkt der Oskar-Winter-Brunnen, an dessen schmiedeeisernen Gitter sich der „Wunschring“ befindet. Der Sage nach erfüllen sich Wünsche, wenn dieser Ring gedreht wird.
Natürlich warten in einem „Wald“ auch ein Försterhaus und zwei Forsthütten. Dort werden kulinarische Wünsche erfüllt.

Auf dem Hanns-Lilje-Platz findet täglich ab Marktbeginn bis 20.00 Uhr ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm statt. Hier sind wieder musikalische Darbietungen und Video-Installationen vorgesehen. Natürlich gibt es vor allem für Kinder auf dem Weihnachtsmarkt attraktive Angebote, die vom Puppenspieler und Glasmaler über eine Märchenerzählerin bis zu Kinderkarussell und Riesenrad reichen.

Vom 24. November bis 22. Dezember 2011 lädt er täglich von 11 bis 21 Uhr zum Besuch ein.

(Quelle: www.weihnachtsmarkt-deutschland.de)

25.11.2011

Veröffentlicht: 25. November 2011 in AKTUELLES / NEUES

Heute Abend geht´s mit unserer Abteilung schön zum lecker Mexikaner 🙂

Mexikanisch ist eine grandiose Küche, dazu ein paar Margarita´s …perfekt!

Zum Ausklang gibts noch ein paar Tassen Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt…siehe hierzu passend dieses Gedicht  und weiteres unter der Kategorie Hannover (suche: Weihnachtsmarkt) im Blog.

Weihnachts-Vorfreude / Gedicht 2

Veröffentlicht: 25. November 2011 in DIES, DAS & JENES
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When the snow falls wunderbar

and the children happy are,

when the Glatteis on the street

and we all a Glühwein need,

then you know, es ist soweit:

She is here, the Weihnachtszeit.

 

Every Parkhaus ist besetzt,

weil die people fahren jetzt,

all to Kaufhof, Mediamarkt,

kriegen nearly Herzinfarkt,

shopping hirnverbrannte things

and the Christmasglocke rings.

 

Merry Christmas, merry Christmas,

hear the music, see the lights,

frohe Weihnacht, frohe Weihnacht,

Merry Christmas allerseits…

 

Mother in the kitchen bakes

Schoko-, Nuss- and Mandelkeks,

Daddy in the Nebenraum

schmücks a Riesen-Weihnachtsbaum.

He is hanging auf the balls,

then he from the Leiter falls…

 

Finaly the Kinderlein,

to the Zimmer kommen rein

and es sings the family

schauerlich: „Oh, Christmastree!“

And the jeder in the house

is packing die Geschenke aus.

 

Merry Christmas, merry Christmas,

hear the music, see the lights,

frohe Weihnacht, frohe Weihnacht,

Merry Christmas allerseits…

 

Mama finds unter the Tanne

eine brandnew Teflon-Pfanne,

Papa gets a Schlips and Socken,

everybody does frohlocken.

President speaks in TV,

all around is Harmonie,

Bis mother in the kitchen runs,

im Ofen burns the Weihnachtsgans.

 

And so comes die Feuerwehr

with Tatü, tata daher

and they bring a long, long Schlauch,

and a long, long Leiter auch

and they schrei – „Wasser marsch!“

Christmas is – now im -… Eimer.

 

Merry Christmas, merry Christmas,

hear the music, see the lights,

frohe Weihnacht, frohe Weihnacht,

Merry Christmas allerseits…

Weihnachts-Vorfreude / Gedicht 1

Veröffentlicht: 25. November 2011 in DIES, DAS & JENES
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Jedes Jahr zur Weihnachtszeit
ist es wieder mal so weit.
Dann verspürn wir ’nen verstärkten
Drang hin zu den Weihnachtsmärkten.

Dicke Stiefel, warme Mützen
solln uns vor der Kälte schützen
denn wir wolln uns beim Flanieren
schließlich nicht den Arsch abfrieren.

Wie wir durch die Stände laufen
letzte Notgeschenke kaufen
liegt der süße Glühweinduft
recht verlockend in der Luft.

Heißer Glühwein wärmt so gut
mischt sich auch sofort ins Blut.
Darum gibt’s bekanntermaßen
hier die meisten roten Nasen.

Nach der ersten, zweiten Tasse
schmeckt das Zeug noch richtig klasse
und man hört uns Lieder singen
die nicht grad‘ nach Weihnacht klingen.

Nach dem dritten, vierten Becher
mehren sich dann die Versprecher.
Und der Widerspenst’gen Zähmung
scheitert an der Zungenlähmung.

Nach dem fünften, sechsten Schoppen
kann uns schließlich nichts mehr stoppen
als wir zu der Bude schwanken
um noch „Super“ nachzutanken.

Wie wir durch die Stände tingeln
hör ich schon die Glöckchen klingeln
und mein Hirn dreht sich so schnell
wie ein Ketten-Karussell.

Mir erscheint der Nikolaus
der bei tosendem Applaus
mitten auf dem Weihnachtsmarkt
seinen Rentierschlitten parkt.

Tja, ihr Kinder, seht mal an
wie ein ausgewachsner Mann
seines klar’n Verstands beraubt
noch an Weihnachtsmänner glaubt.