Archiv für 8. November 2011

Wenn der liebe Gott gewollt hätte daß wir Wasser Trinken, hätte Er nicht 85 % davon versalzen!
CUBA LIBRE
1 Limette (achteln & stösseln)
crushed ice
4-6cl kubanischen Rum
mit Cola auffüllen
CAIPIRINHA
6cl Cachaca
1 Limette (achteln & stösseln)
crushed ice
3-4TL Rohrzucker

CAIPIROVKA
wie Caipirinha, nur statt Cachaca
6cl Wodka eingießen.

TEQUILA SUNRISE
4cl Tequila
2cl Grenadine
12-14cl Orangensaft

LONG ISLAND ICETEA
2cl Gin
2cl Tequila
2cl Wodka
2cl Rum
2cl Cointreau
2cl Orangensaft
3cl Zitronensaft
mit Cola auffüllen

SWIMMING POOL

(nach Originalrezept von C.Schumann)

2cl Wodka
2cl weißen Rum
1cl Blue Curacao
2cl Sahne
6cl Ananassaft
2cl Cream of Coconut

PLANTER´S PUNCH
6cl braunen Rum, 2 versch. Sorten
6cl Orangensaft
6cl Ananassaft
2cl Zitronensaft
0,5cl Grenadine
1cl Zuckersirup

BAHAMA MAMA
2cl weißen Rum
2cl braunen Rum
2cl Malibu
2-3cl Zitronensaft
4cl Orangensaft
4cl Ananassaft
1BL Grenadine

ORANGE GREEN
4cl Batida de Coco
3cl Blue Curacao
mit Orangensaft auffüllen

WHITE RUSSIAN
3cl Wodka
1cl Sahne
3cl Kaffeeliquer
4cl Milch

SPIRIT OF SPAIN
2cl Licor43
3cl Tequila
1,5cl Limettensaft
12cl Orangensaft
1BL Erdbeersirup (zum floaten)

SPAIN
3cl Licor43
2cl Wodka
2cl Sahne
1cl Grenadine
10cl Maracujanektar

STRAWBERRY DAIQUIRI
6 Erdbeeren
2cl Erdbeersirup
2cl Limettensaft
5cl weißen Rum
(alles zusammen in den Mixer geben)

BAILEY´S COLADA
3cl Malibu
3cl Bailey´s
2cl Sahne
6-8cl Ananassaft

FLAMINGO
1BL Grenadine
2cl Zitronensaft
4cl Gin
2cl Apricot Brandy

MARTINIQUE
4cl braunen Rum
2cl Amaretto
1cl Grenadine
7cl Ananassaft
7cl Maracujanektar

PINK DREAM (alkoholfrei)
20cl Ananassaft
2cl Sahne
1cl Grenadine

JOANA (alkoholfrei)
1 Limette (achteln & stösseln)
Rohrzucker
mit Ginger Ale auffüllen

IPANEMA (alkoholfrei)
wie Joana,
+4cl Maracujanektar
ggf 2 cl Grapefruitsaft

HAWAII BLUE (alkoholfrei)
6cl Ananassaft
6cl Maracujanektar
4cl Grapefruitsaft
2cl Blue Curacao Sirup

CRAZY KIWI (alkoholfrei)
1 Kiwi (pürieren)
8cl Ananassaft
2cl Zitronensaft
1cl Zuckersirup
1cl Blue Curacao Sirup
mit Sodawasser auffüllen

PUSSY FOOT (alkoholfrei)
6cl Ananassaft
6cl Orangensaft
6cl Grapefruitsaft
2cl Grenadine

SIMPLY RED (alkoholfrei)
12cl Ananassaft
2cl Zitronensaft
2cl Cream of Coconut
2cl Grenadine

WEITERE REZEPTE WIE ZUM
„SEX ON THE BEACH“,
„MOJITO“,
„LUCKY DRIVER“,
„FLYING KANGAROO“,
„DAIQUIRI“,
„ZOMBIE“,
„MEXICANA“
UVM….AUF ANFRAGE.

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Witze 1.0

Veröffentlicht: 8. November 2011 in WITZE, CARTOONS & anderer HUMOR...das Leben ist ernst genug!
Schlagwörter:, ,

15 % der Männer glauben, ihr Penis sei zu kurz, die Übrigen 85 %, dass mit dem Lineal irgendwas nicht stimmt!

Handys sind die einzigen Objekte, bei denen Männer sich streiten, wer das kleinere hat.

Ein Mann geht an einem kalifornischen Strand spazieren und stolpert über eine alte Lampe. Er hebt sie auf und reibt an ihr, und schon kommt ein Geist heraus. Der Geist sagt: „OK, OK, Du hast mich aus der Lampe befreit, blablabla. Das ist jetzt schon das vierte Mal in diesem Monat,und mir wird … diese ewige Wünscherei so langsam zuviel, also vergiß das mit den drei wünschen, Du hast nur einen Wunsch frei!“ Der Mann setzte sich und dachte eine Weile nach, dann sagte er: „Ich wollte schon immer mal nach Hawaii, aber ich habe Angst zu fliegen, und ich werde schnell seekrank. Könntest Du mir eine Brücke nach Hawaii bauen, damit ich dort hinfahren kann ?“ Der Geist lachte und sagte: „Das ist doch unmöglich. Denk‘ doch mal an den Aufwand! wie könnten die Säulen bis auf den Boden des Pazifiks gebaut werden? Denk‘ an die Mengen von Stahl und Beton! – Nein! Denk‘ Dir was’anderes aus!“ Der Mann sagte „OK“ und versuchte sich einen wirklich guten Wunsch auszudenken. Schließlich sagte er: „Ich habe nie die Frauen verstanden … nie gewußt, wie …sie in ihrem Inneren fühlen, und was sie denken, wenn sie schweigen, … nie gewußt, warum sie weinen … nie gewußt, was sie wollen, wenn sie ‚ach …nichts! ‚ sagen nie gewußt, wie ich sie wirklich glücklich machen kann, … … Mein Wunsch ist also, die Frauen verstehen zu können!“ Der Geist schaute den Mann etwa eine Minute lang an, dann erwiderte er: „willst Du die Brücke zwei- oder vierspurig?“

Der liebe Gott ist seit 6 Tagen nicht mehr gesehen worden. Am 7. Tag findet der heilige Petrus Gott und fragt „Wo warst Du denn in der letzten Woche?“ Gott zeigt nach unten durch die Wolken und sagt stolz „Schau mal was ich gemacht habe!“ Petrus guckt und fragt „Was ist das?“. Gott antwortet: „Es ist ein Planet und ich habe Leben darauf gesetzt. Ich werde es Erde nennen und es wird eine Stelle unheimlichen Gleichgewichts sein.“ „Gleichgewicht?“ fragt Petrus. Gott erklärt, während er auf unterschiedliche Stellen der Erde zeigte, „zum Beispiel, Nordamerika wird sehr wohlhabend aber Südamerika sehr arm sein. Dort habe ich einen Kontinent mit weißen Leuten, hier mit Schwarzen. Manche Länder werden sehr warm und trocken, andere werden mit dickem Eis bedeckt sein.“ Petrus ist von Gottes Arbeit sehr beeindruckt. Er guckt sich die Erde genauer an und fragt „Und was ist das hier?“. „Das“, sagt Gott, „ist Hannover! Die schönste und beste Stelle auf der ganzen Erde. Da wird es einen Fußballverein geben mit jungen gutaussehenden Spielern, die sowohl Kämpfer als auch Meister des gepflegten Kurzpasspiels sind. Sie spielen in leuchtend roten Trikots, um die sie ein jeder beneiden wird. Die Mannschaft trägt Ihre Spiele in einem tollen Stadion aus, in welche abertausende von motivierten Fans pilgern werden. Die Menschen in Hannover werden nicht nur schöner sein, sie werden intelligenter, humorvoller und geschickter sein. Sie werden sehr gesellig, fleißig und leistungsfähig sein.“ Petrus ist zutiefst beeindruckt, fragt Gott jedoch „Aber mein Herr, was ist mit dem Gleichgewicht? Du hast doch gesagt, überall wird Gleichgewicht sein!“ Da mach Dir mal keine Sorgen“, sagte Gott, „…nebenan ist Braunschweig….“

Ein Europäer und ein Japaner streiten sich. Nach einiger Zeit eskaliert der Streit und beide werden handgreiflich – zack, auf einmal liegt der Europäer auf dem Boden. „Was war denn das?“, fragt er seinen Gegner. „Das kommt aus meiner Heimat, das war Karate.“ Sie raufen weiter, nach ein paar Sekunden liegt der Europäer wieder auf dem Boden. „Das kommt auch aus meiner Heimat, das war Judo“, sagt der Japaner. Sie raufen weiter, auf einmal liegt der Japaner auf dem Boden. „Was war denn das?“, fragt dieser erstaunt. „Das kommt auch aus deiner Heimat“, antwortet der Europäer, „das war ein Wagenheber von Toyota!“

Buchtip

Veröffentlicht: 8. November 2011 in AKTUELLES / NEUES
Schlagwörter:,

Titel: Aufzeichnungen eines Außenseiters
Autor: Charles Bukowski
Taschenbuch: 188 Seiten
Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt; Auflage: 2., Aufl. (Juli 2003)
ISBN-10: 3596158443
ISBN-13: 978-3596158447

Kurzbeschreibung:
Nach eigenen Aussagen war Charles Bukowski »ein alter Schnorrer«, der ein paar Storys auf Lager hatte. Seine Aufzeichnungen eines Außenseiters sind gesammelte Geschichten, die er für die Open City, eine in Los Angeles erscheinende Underground-Gazette, schrieb, »die sich mit den Big Boys anlegte« und inzwischen eingegangen ist. Bukowski schreibt böse und zärtlich, obszön und witzig und setzt sich als Betroffener aggressiv und zugleich mit großer Empfindsamkeit mit dem »amerikanischen Albtraum« auseinander. »Seine Leidenschaft ist mörderisch, seine Storys sprengen den Kopfumfang, sind der Gefühlsspanne nützlich, wertvoll für das Innenleben – aber nichts für kleinbürgerliche Aufgeiler …« Baseler Zeitung

Über den Autor:
Charles Bukowski wurde 1920 in Andernach am Rhein als Sohn deutsch-polnischer Eltern geboren. Im Alter von zwei Jahren kam er in die USA, wuchs in den Slums ostamerikanischer Großstädte auf, war Mitglied jugendlicher Banden, saß im Gefängnis und im Irrenhaus, arbeitete u.a. als Leichenwäscher, Tankwart, Werbetexter für ein Luxusbordell, Nachtportier, Sportreporter, Hafenarbeiter, Zuhälter und Briefsortierer. Mit 35 Jahren begann er zu schreiben; zuerst Gedichte für Underground-Gazetten, später Erzählungen, für die ihn Genet, Henry Miller und Sartre als amerikanischen „poète maudit“ feierten, und Romane. Bukowski starb am 9. März 1994 in Los Angeles.

Fury in the Slaughterhouse

Veröffentlicht: 8. November 2011 in Musik, hergestellt in Hannover
Schlagwörter:,

http://www.fury.de/cms/

Fury in the Slaughterhouse ist eine der wenigen deutschen Rockbands, die auch internationalen Erfolg mit Hits wie Time To Wonder oder Radio Orchid verzeichnen konnte.
Im Frühjahr 1987 gründeten die Brüder Kai Wingenfelder und Thorsten zusammen mit Rainer Schumann, Christof Stein-Schneider und Hannes Schäfer in Hannover die Band Fury in the Slaughterhouse. Es sollte eine reine Rockband sein, die sich klar von der Neuen Deutschen Welle unterschied, daher sind alle Liedtexte auf Englisch geschrieben.
Dieses Konzept ging auf, denn bereits 1988 spielten sie in ausverkauften Konzerten und ihre ersten Alben schaffen es unter die Top 50 der Albumcharts. 1992 gründeten ihre Plattenfirma SPV GmbH und die BMG Ariola Hamburg GmbH mittels eines Joint Ventures das Plattenlabel „Slaughterhouse Music“. Die Band wagte sich nun auch live in den europäischen sowie anglo-amerikanischen Raum, wo sie 1993 mit den Hits Radio Orchid und Every Generation Got Its Own Disease und dem Album Mono ihren internationalen Durchbruch schaffte. Die Band verkaufte über 4 Millionen Alben und spielte weltweit auf mehr als 1.000 Konzerten und Festivals. Seitdem bringt die Band in regelmäßigen Abständen etwa alle zwei Jahre ein neues Album auf den Markt, konnte aber nie mehr an den Erfolg von Mono herankommen. Fury in the Slaughterhouse gehört zu den wenigen Bands, die es seit 20 Jahren gibt. Es gab insgesamt nur eine Umbesetzung: Im Jahr 1996 wurde Bassist Schäfer durch Christian Decker ersetzt.

Alben [Bearbeiten]1988 – Fury in the Slaughterhouse
1990 – Jau
1991 – Hook-a-Hey
1992 – Pure Live!
1992 – Seconds To Fall (Sampler)
1992 – Mono
1993 – Mono (US)
1994 – Dead + Gone (EP mit Live-Material)
1995 – The Hearing and the Sense of Balance
1995 – The Hearing and the Sense of Balance (US)
1997 – Brilliant Thieves
1997 – Brilliant Thieves (Limited Edition)
1998 – Nowhere…fast!
1998 – Super Fury (best of – Doppel-CD)
2000 – Home Inside
2001 – The ultimate 5er Box (mit Jau!, Hook-a-Hey,
Pure Live!, Mono und einer CD mit Zusatztracks)
2002 – The Color Fury
2002 – Monochrome (Live-Album und DVD)
2004 – Nimby
2005 – F.I.T.S. (remastered)
2005 – Jau! (remastered)
2005 – Acoustic Grand Cru Classé – (Akustik-Doppel-CD)
2005 – Hook-a-Hey! (remastered)
2005 – Mono (remastered)
2006 – The Hearing and the Sense Of Balance (remastered)
2006 – Brilliant Thieves (remastered)
2006 – Every Heart is A revolutionary Cell
2006 – Nowhere…Fast! (remastered)
2006 – Home Inside (remastered)

Los Tumpolos

Veröffentlicht: 8. November 2011 in Musik, hergestellt in Hannover
Schlagwörter:, ,

 

http://www.lostumpolos.com/

Los Tumpolòs ist eine Rock-Pop-Band aus Hannover, die aufgrund ihrer exaltierten Präsentationen, schrägen Ansagen und dem merkwürdigen Bandnamen von den Medien als „Kultband aus Niedersachsen“ bezeichnet wird. Gegründet wurde Los Tumpolos 1992 von dem Sänger und Schauspieler Michael Westphal, dem Bassisten und Musikproduzenten Jens Bernewitz und dem Schlagzeuger Dominic Dias. In dem kleinen Liveclub „Gig/Neue Welt“ in Hannover starteten Los Tumpolòs ihre Laufbahn mit einer exzessiven Konzertreihe während der CeBitmesse 1993. 1994 erschien die 1. CD mit eigenen Songs der Band, „When everything looks plate to everyone“. 1995 erkannten die Medien die außergewöhnlichen Qualitäten der Band und engagierten sie für zahlreiche Großveranstaltungen. So wurde ein Gig auf der Badeinsel in Steinhude als Radiokonzert aufgezeichnet und live auf NDR 2 gesendet. Bei diversen TV-Auftritten wurde die Single „Magical Ways“ einem breiteren Publikum vorgestellt. 1996 erschien eine weitere CD (Lonely Planet) bei der Plattenfirma SPV mit der Singleauskoppelung „Universe“.

Einen Höhepunkt der Bandgeschichte erreichten die Musiker mit ihrem Auftritt auf Jamaika, am 7. Februar 1998 vor 15.000 Zuschauern beim „Reggae Sunsplash“-Festival in Ocho Rios, zusammen mit Lauryn Hill und Ziggy Marley. Los Tumpolòs sind bis heute die einzige deutsche Band, die auf diesem Festival gespielt haben. Im gleichen Jahr erschien das dritte Album mit dem Titel „The Look“. Desweiteren sind Los Tumpolòs auf zahlreichen Compilations vertreten, wie z.B. dem SAT1 Sampler„Der Norden rockt auf“ zusammen mit Seelig und The Jeremy Days. Weitere Tourneen brachten die Band bis nach England und in die Schweiz. Das letzte Album erschien 2006, „fly again…“. Besetzung:

Micha Westphal – lead vocals & guit.
Jens Bernewitz – bass & vocals
Dominic Dias – drums & vocals
Carsten Litfin – guitar

Scorpions

Veröffentlicht: 8. November 2011 in Musik, hergestellt in Hannover
Schlagwörter:,

  

http://www.the-scorpions.com
Hannover, Heimat der EXPO 2000, letzte Station eines Ex-Kanzlerkandidaten und Hauptstadt des Bundeslandes Niedersachsen. 1965 gründet sich ausgerechnet dort die wohl erfolgreichste deutsche Heavy-Combo der 80er. Initiator Rudolf Schenker und sein Bruder Michael beginnen zusammen mit Wolfgang Dziony am Schlagzeug als die Scorpions zu musizieren und stoßen im Proberaum nebenan auf Sänger Klaus Meine, der zu der Zeit mit den Jungs von Corpenicus das Haus rockt. Auch Michael Schenker wirkt zu diesem Zeitpunkt noch bei diesen Corpenicus mit, die sich 1969 jedoch auflösen. Dass es die richtige Entscheidung für Michael und Klaus ist, sich auf die eine Band zu konzentrieren, kristallisiert sich schon ein Jahr später heraus.

Das Debütalbum „Lonesome Crow“ und kommt 1972 in die Läden. Nach der Promotion-Tour steigt Michael ein Jahr später aus der Gruppe aus. Er überzeugt die Kollegen der britischen Rock-Formation UFO mit seinen erstaunlichen Fertigkeiten an der Gitarre und schließt sich kurzerhand dieser englischen Rockkombo an. Ulrich Jon Roth ersetzt den Lead-Gitarristen vorrübergehend. In diesem Jahr nehmen die Scorpions mit The Sweet ihre erste Europa-Tournee in Angriff. Ihr Heavy-Rock kommt bei den Konzerten gut an. Dabei versuchen die Hannoveraner immer, eingängige Songs zu schreiben und melodische Parts einzufügen. Ein große Chance bietet sich 1975. Die Combo tourt als Co-Headliner mit KISS durch Europa, was sie schnell populär werden lässt. Nach etlichen Auszeichnungen in Deutschland bringen es die Jungs auch auf anderen Kontinenten zu Ruhm. In Japan erreichen sie 1976 Goldstatus. Daraufhin spielt die Gruppe etliche Gigs in diesem Land, in dem sie zum ersten Mal gefeiert werden wie Rockstars. Trotz diesem Erfolg verlässt Uli Jon Roth nach der Tournee die Band.

Klaus Meine, Rudolf Schenker und Matthias Jabs bilden bis heute das musikalische Rückgrat der Scorpions. Zusammen mit Francis Buchholz am Bass und Herman Rarebell (eigentlich Hermann Erbel) am Schlagzeug findet sich 1979 die endgültige Formation. Bereits 1979 wird in den USA die erste Scorpions-Platte „Lovedrive“ vergoldet. Das Live-Album „World Wide Live“ stellt eine Dokumentation der ausgiebigen Tourneen der Hannoveraner dar. Dazu gibt’s auch ein Video, das die Jungs in Aktion zeigt. Anfang der 80er Jahre verliert Klaus Meine seine Stimme, er muss eine langwierige Therapie und zwei Operationen an seinen Stimmbändern über sich ergehen lassen. Doch die Band hält zu ihm und sucht sich keinen neuen Sänger. Schon 1982 kehren sie gemeinsam mit neuer Power zurück. Die Zuversicht der restlichen Bandglieder festigt den Zusammenhalt innerhalb der Gruppe, und Meine überrascht die Kritiker nach seiner Genesung mit neuem Stimmvolumen. Nicht nur aufgrund dieser Tatsache hat sich das Warten und die Zwangspause gelohnt.

Klaus komponiert 1989 den Hit „Wind Of Change“, den die Scorpions 1990 auf dem Album „Crazy World“ in die Läden bringen. Der zum Teil gepfiffene Hit mausert sich in Deutschland zur Mauerfallhymne und bleibt wochenlang die Nummer eins in den Charts. Dass die Scorpions schon immer für Balladen gut sind, beweisen sie schon vorher („Still Lovin‘ You“), aber der Erfolg des Wechselwindes bricht alle Rekorde. Was wirklich Kohle bringt, merken die Buben recht schnell, und so verschwinden die wilden Sounds der Scorpions aus den frühen 80ern in den 90ern mehr und mehr, die Fans sind auch nicht mehr so zahlreich wie damals in den guten alten Zeiten. Trotzdem spielt die Rock-Formation als Headliner auf etlichen Festivals. Größen wie Bon Jovi, Metallica, Iron Maiden, Def Leppard und andere Bands treten im Vorprogramm der Hannover Rock-Opis auf. Welttourneen schließen sich diesen ausverkauften Konzerten in den größten Hallen Europas an. 1999 sind sie wieder mit neuer Single und auch neuem Album („Eye To Eye“) am Start. Auf der Expo 2000 in Hannover spielen sie mit Unterstützung der Berliner Philhamoniker „Moment Of Glory“ ein und bringen das Event 2004 sogar nochmal auf DVD raus. Zuvor steht 2001 aber noch „Acoustica“ an, auf dem die Scorps einige ihrer Hits im akustischen Gewand vor Livepublikum präsentieren. Ob das so zwinngend notwendig ist, bleibt Ermessenssache. 2004 steht ein Jubiläum bei den legendären Rockern an. Sie verwirklichen nach 35 Jahren Bandgeschichte ihr 20. Album „Unbreakable“. Da ist es doch an der Zeit, mal wieder den Dampfhammer herauszuholen, statt mit Wattebäuschchen um sich zu werfen. Doch schon steht das nächste Jubiläum ins Haus, denn mit „The Platinum Collection“ feiern die Herren ihr 40-jähriges (!) Bühnenjubiläum. Andere saugen da schon lange im Sauerstoffzelt, nicht so die Scorpions.

Studioalben:
1972: Lonesome Crow
1974: Fly To The Rainbow
1975: In Trance
1976: Virgin Killer
1977: Taken By Force
1979: Lovedrive
1980: Animal Magnetism
1982: Blackout
1984: Love At First Sting
1988: Savage Amusement
1990: Crazy World
1993: Face The Heat
1996: Pure Instinct
1999: Eye II Eye
2004: Unbreakable
2007: Humanity – Hour I

Victory

Veröffentlicht: 8. November 2011 in Musik, hergestellt in Hannover
Schlagwörter:,

http://www.victory-music.com/

Sprechen Fachleute von den wichtigsten deutschen Kultbands, dann taucht immer auch der Name Victory auf. Die Hannoveraner Band gehörte in den Achtzigern neben Accept und den Scorpions zu Deutschlands Exportartikeln Nummer 1 und war eine der wenigen hiesigen Acts, die auch in Amerika bestehen konnte.

Die Entstehung:
Victory entstehen 1984 aus den Überresten der Band Fargo. Neben Bassist Peter Knorn, den beiden Gitarristen Tommy Newton und John Lockton ist der Schlagzeuger Bernie Van Der Graaf mit von der Partie. Nachdem sie ursprünglich mit einem Sänger namens Pedro gearbeitet haben wird nach einem kleinen Intermezzo mit dem späteren Thunderhead Sänger Ted Pullit der ehemalige Gary Moore und Ted Nugent Sänger Charlie Huhn verpflichtet. Durch eine Empfehlung von Scorpions Gitarrist Rudolph Schenker wird die Band gleich zu Beginn ihrer Laufbahn unter die Fittiche von David Krebs Management (u.a. Scorpions und Aerosmith) genommen.

Die Erfolge:
Das erste, selbst betitelte Album erscheint 1985 durch CBS Records und erregt wegen dem provokativen Cover-Artwork – eine nackte Frau liegt auf dem Rücken und zeigt mit ihren gespreizten Beinen das Victory „V“ – einen Sturm der Entrüstung vor allem in den USA. Der Hype funktioniert und das Album steigt in die Charts ein. Noch vor der ersten US-Tour wird Schlagzeuger Bernie durch Fritz Randow (ex-Eloy) ersetzt. Neben 60 Konzerten spielt die Band unter anderem auch auf den beiden größten Festivals des Landes, dem „Out In The Green“ in Oakland vor 60.000 Zuschauern und dem Texas Jam vor über 80.000 Leuten. Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland wird John Lockton durch den ehemaligen Accept Gitarristen Herman Frank ersetzt. Auch mit dem zweiten Album „Don’t Get Mad … Get Even“ tourt die Band wieder durch Europa und Amerika und die Single „Check’s In The Mail“ beschert ihnen einen nützlichen Radiohit in den USA. Das dritte Album „Hungry Hearts“ erscheint 1987 und wird erneut von einer Tour durch Amerika gefolgt von einer Europatour promotet. Bei einem Konzert in Hamburg schneiden Victory ein Live-Album mit, das 1988 unter dem Titel „That’s Live“ erscheint. Nach der Veröffentlichung verlässt Sänger Charlie Huhn die Band um bei den wiedervereinigten Humble Pie einzusteigen. Sein Ersatz wird der 22-jährige Schweizer Fernando Garcia. Das vierte Album „Culture Killed The Native“ erreicht in Deutschland Platz 19 der Charts und steigt auch in den USA wieder in die Hitparaden ein. Eine Europatour als Support für Gary Moore folgt, bevor Victory ihre erste Headlinertour durch Amerika starten, inklusive ihrer ersten Konzerte in Kanada. Die beiden Singles „Never Satisfied“ und „Don’t Tell No Lies“ erhalten erneut Airplay von Radio und MTV. Bereits 1990 erscheint das zweite Studioalbum mit Garcia am Gesang. „Temples Of Gold“ erreicht in Deutschland erneut die Top-20 und erscheint in der Erstauflage mit einer sechs Songs umfassenden Live-EP, die in Los Angeles mitgeschnitten wurde. Eine weitere US-Tour folgt bevor 1992 das Album „You Bought It You Name It“ erscheint. Victory zählen mittlerweile neben den Scorpions, Accept und Helloween zu den erfolgreichsten deutschen Bands, trotzdem künden sie 1994 mit dem Live-Album „Liveline“ ihren Abschied an. Zwei Jahre später rauft sich die Band zu einem neuen Album namens „Voiceprint“ zusammen. Herman Frank wird durch den neuen Gitarristen Jake Paland ersetzt und für Schlagzeuger Fritz Randow kommt Matthias Liebetruth. Der Impakt in der Szene ist aber relativ gering, was den endgültigen Split der Band zur Folge hat. Die Reunion im neuen Jahrtausend 2002 kommen erste Gerüchte einer Reunion von Victory auf. Sänger Fernando Garcia lehnt eine Teilnahme ab, so überrascht es um so mehr, dass 2003 das Album „Instinct“ mit der Besetzung Charlie Huhn, Tommy Newton, Herman Frank, Peter Knorn und Fritz Randow erscheint. Victory spielen einige Konzerte in Russland, Bulgarien sowie dem Wacken Open Air Festival in Norddeutschland. Da Sänger Huhn in Amerika lebt und sein Engagement bei Foghat nicht aufgeben will steht es um Tour-Aktivitäten zunehmend schwierig. Huhn wird schließlich durch den ehemaligen Human Fortress Sänger Jioti Parcharidis ersetzt. Mit ihm am Gesang nimmt die Band das Album „Fuel To The Fire“ auf, das Neuaufnahmen alter Bandklassiker enthält.

Diskografie:

Victory (1985)
Don’t Get Mad… Get Even (1986)
Hungry Hearts (1987)
Culture Killed The Native (1989)
Temples Of Gold (1990)
You Bought It You Name It (1992)
Voiceprint (1996)
Instinct (2003)
Fuel To The Fire (Neuaufnahmen alter Bandklassiker)   (2006)