Archiv für 15. November 2011

Musik aus´m Radio

Veröffentlicht: 15. November 2011 in NERVig!
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Ich hatte mich ja letztens zum Thema „Kommerzmucke“ ausgelassen, wobei Nickelback als schillerndes Beispiel herhalten

musste. Heute morgen hat mich das Radio so gelangweilt bzw. genervt, das ich froh war eine CD von Godsmack im Auto

gehabt zu haben.

Das Frühstücksradio ist ja mehr zum einschlafen anstatt jemanden fröhlich und munter in den Tag zu begleiten.

Da vermisse ich mal einen flotten, geilen Oldie, tolles Raggae-Feeling, eine Runde guten Rock…es muss ja nicht gleich

Cavalera Conspiracy sein, wobei ich mich da nicht beschwerden würde und hinterher garantiert wach wäre.

Und die Musik, die ich morgens im Radio höre, kommt mittags, Nachmittags und Abends nochmal…fürchterlich!

Radio 21, welcher für Rockmusik erschaffen wurde, schlafft auch immer mehr ab. Meines erachtens spielt Leineherz im

Moment noch den besten Musikmix.

Zum geniessen von guter Live-Musik:

oder Musik, die die Sonne im Herz öffnet

Oder peppige Klassiker wie „Surfin´ USA“, Satisfaction….es gibt genug gute Musik!

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Kluge Köpfe hören Metal!

Veröffentlicht: 15. November 2011 in MUSIKwelt
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Sledgeeishockey

Veröffentlicht: 15. November 2011 in Sledgeeishockey, SPORTwelt
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Sledge-Eishockey gehört mit Sicherheit zur Königsklasse der Sportarten für Menschen mit körperlichen Einschränkungen.Im nationalen Bereich ist es auch für Menschen ohne Handicap möglich Mitglied einer Mannschaft zu werden. Spielregeln, Spielfeld, Spielverlauf und Kleidung entsprechen dem Eishockey. Anstelle der Fortbewegung auf Schlittschuhen kommen die Spieler auf Schlitten zum Einsatz.

Zur Fortbewegung und zum Spiel dienen 2 kurze Schläger, deren Griffenden mit Spikes besetzt sind. Kraft, Ausdauer, Geschwindigkeit und Geschicklichkeit zeichnen diesen Sport aus. Zuschauer und Sponsoren sind begeistert und es ist wie beim Eishockey, wer einmal „Blut geleckt“ hat, den lässt dieser Sport nicht mehr los.

Wer kann es spielen?

Sledge-Eishockey fordert und fördert Engagement, Leistungswillen und Behauptungsfähigkeit. Ein Mindestalter von 16 Jahren ist Voraussetzung; auch jüngere Sportbegeisterte können gerne mittrainieren. Eine gewisse Grundfitness ist genauso von Vorteil wie eventuell vorhandenes Spielverständnis durch andere Mannschaftssportarten. Spielerischer Körpereinsatz bis an die Grenzen der Belastbarkeit wird gefordert.

Teams der Saison 2011/12

   Ice Lions Langenhagen

   Dresden Cardinals

    Kamen Barbarians

   Bremen Pirates

   Heidelberg Knights

   Hamburg Bulldogs

   Wiehl Penguins

(Logos sind mit den Vereinsseiten verlinkt)

 

Welche Aussichten gibt es?

Überdurchschnittlicher Einsatz in Training und Mannschaftsarbeit können den Weg in die Nationalmannschaft ebnen und eröffnen die Möglichkeit zur Teilnahme an internationalen Spielbegegnungen und zur Nominierung zu den Paralympics.

Die (Erfolgs-)Geschichte: Sledge-Eishockey ist eine paralympische Sportart. Ursprünglich in den nordischen Ländern vor ca. 30 Jahren entwickelt wird Sledge-Eishockey mittlerweile in vielen Wintersportnationen gespielt, so z.B. in den USA, Kanada, Schweden, Norwegen, aber auch in England, Japan, Holland und Deutschland. Im Jahr 1996 gründete Detlef Zinke von der RSG Hannover die erste deutsche Mannschaft in Hannover. Konsequente und zielgerichtete Arbeit durch Trainer, Techniker, Physiotherapeuten und andere Helfer in Verbindung mit großzügigem Sponsoring haben in 6 Jahren den Aufbau einer international erfolgreichen Mannschaft möglich gemacht.

Auf nationaler Ebene kommt der Rekordmeister aus Langenhagen/Hannover  (Ice lions Langenhagen, ehem. Hannover Scorpions).

Die größten Erfolge unserer Nationalmannschaft:

Italien 2005:

Europameister & erstmalige Qualifikation für die Paralympics

Turin, Paralympics 2006: 4.Platz

Bilder: Paralympics Turin 2006

aus den Spielen gegen die USA (2:1), Schweden (4:0), Japan (0:0), Halbfinale: Kanada (0:5)

(Die Fotos sind von der Internetseite „www.sledgeeishockey.de„,

und sind urheberrechtlich geschützt!)


Menschliche Evolution

Veröffentlicht: 15. November 2011 in Der MENSCH & (s)eine WELT
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Facebook III – Rechenzentrum in Europa

Veröffentlicht: 15. November 2011 in DIES, DAS & JENES
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Vielleicht für „gmail“-Kontoinhaber besonders interessant:

Lulea in Nordschweden – ein herrlicher Ort. Nur 110 Kilometer sind es zum Nordpolarkreis. Und bei durchschnittlichen 1,3 Grad Celsius kommt man auch bei längeren Fußmärschen nicht ins Schwitzen. Für die wärmeren Tage – in der Spitze sind immerhin 15 Grad möglich – bieten die Ufer des Flusses Lule Älv, der hier in den Bottnischen Meerbusen mündet, dem Naturfreund manch idyllisches Plätzchen.
Dieses Paradies also haben sich die Umweltliebhaber von Facebook ausgesucht. Sie wollen in Lulea ein Rechenzentrum bauen, das erste in Europa. Drei Serverhallen auf knapp 30.000 Quadratmetern Fläche soll es haben und für 184 Millionen Nutzer des sozialen Onlinenetzwerks zuständig sein. Weil den Lule Älv nicht nur pittoreske Picknickplätze, sondern auch 14 Wasserkraftwerke zieren, lassen sich die vielen Rechner umweltschonend kühlen – sofern es bei den Temperaturen überhaupt vonnöten ist. 2014 soll er fertig sein, der Technik gewordene Traum jedes Umweltschützers.
Und der Albtraum eines jeden Datenschützers – wie sollte es im Fall von Facebook anders sein. Für Hüter digitaler Persönlichkeitsrechte nämlich ist Schweden seit ein paar Jahren der natürliche Feind. Dort trat 2009 ein Gesetz in Kraft, das es dem schwedischen Geheimdienst erlaubt, jeden Datenverkehr anzuzapfen, der die Landesgrenzen passiert – ohne richterlichen Beschluss. Dank dieser Norm, die nach der Geheimdienstabteilung Försvarets Radioanstalt FRA-Gesetz genannt wird, dürfen Telefonate abgehört sowie SMS und E-Mails mitgelesen werden. Das gilt auch für Nachrichten, die per Facebook versendet werden.
Sogar manche Kommunalregierungen Schwedens seien betroffen, warnt die Piratenpartei. Deren E-Mails würden bei ausländischen Unternehmen auf Spam überprüft – und beim Grenzübergang auf der Datenautobahn vom Geheimdienst gescannt.
Den Bürgermeister von Lulea, Karl Petersen, interessiert das alles wenig. Er hofft, dass auch andere Konzerne „die klimatischen Qualitäten und die Vorteile der Region“ erkennen und Facebook folgen. Das Unternehmen versichert auf der IT-Website The Register, man sehe keinerlei datenschutzrechtliche Probleme.
Die Konkurrenz dagegen schon: Selbst für Google, sonst nicht zimperlich mit seinen Daten, kommt es seit dem FRA-Gesetz nicht mehr infrage, in Schweden ein Rechenzentrum zu bauen. Und der skandinavische Telekommarktführer TeliaSonera verlegte seine Mailserver gar nach Finnland. Gut möglich also, dass Facebook allein bleibt in der grünen Datenhölle.
(Quelle: Financial Times Deutschland)

Facebook II – Die Datenkrake

Veröffentlicht: 15. November 2011 in DIES, DAS & JENES
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Gibt der Datenkrake endlich auf? Es klingt zumindest erst einmal so: Facebook hat sich mit der amerikanischen Wettbewerbsbehörde FTC auf eine Reihe von neuen Datenschutzregeln geeinigt.

Künftig sollen die rund 800 Millionen Nutzer stärker gefragt werden, wenn ihre Daten anderen zugänglich gemacht werden. Die Zeiten, in denen der Datenausbeuter mit den Fotos, Kommentaren und sensiblen Informationen sorglos umgeht, wären vorbei.
 Allein, das ist zu schön, um wahr zu sein. Tatsächlich hat sich an der Einstellung Facebooks zur Privatsphäre seiner Kunden nichts geändert: Wenn sie schon die soziale Plattform kostenlos nutzen wollen, dann sollen sie sich auch nicht über die Verwertung ihrer Daten beschweren. Daran ändert auch die Einigung mit der FTC nichts. Der Konzern willigt ja nicht etwa deshalb ein, weil er auf seine Kritiker reagiert. Sondern vielmehr, weil er sich für den Börsengang im nächsten Jahr rüsten dürfte.
Es stimmt natürlich: Zunächst ist jeder selbst dafür verantwortlich, wie viel Daten er in dem globalen Netzwerk hinterlegt. Dabei nun auf einen Gesinnungswandel von Facebook zu vertrauen wäre angesichts der zahlreichen Skandale und Beschwerden der letzten Jahre ausgesprochen naiv und grob fahrlässig.
Nur die Nutzer in die Pflicht zu nehmen ist aber zu wenig. Zur Konkurrenz zu wechseln ist auch einfacher gesagt als getan – das Netzwerk ist der Marktführer. Da brauchen die Kunden die Politik an ihrer Seite. Die versuchte, das Datenschutzproblem im Dialog zu lösen, zuletzt bei einer Anhörung im Bundestag. Doch das bewirkt offensichtlich nichts. Facebook fühlt sich als US-Unternehmen nicht den Regeln in Deutschland verpflichtet.
Mit gutem Zureden und Appellen aber kommt man bei Facebook nicht weiter. Datenschützer wie Gesetzgeber sollten mit ihren Drohungen Ernst machen und zu schärferen Waffen greifen.
(Quelle: Financíal Times Deutschland)

Facebook I – Neues zum Datenschutz

Veröffentlicht: 15. November 2011 in DIES, DAS & JENES
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Seit zwei Jahren untersucht die US-amerikanische Wettbewerbsbehörde Facebooks Umgang mit Nutzerdaten. Nun ist eine Einigung in Sicht: Nach einem Bericht des „Wall Street Journal“ hat das Unternehmen der Behörde einen Kompromiss angeboten. Demnach müsste Facebook seine mittlerweile 800 Millionen Nutzer künftig bei „entscheidenden nachträglichen Änderungen“, die deren Privatsphäre betreffen, vorab um Einwilligung bitten.
Trotzdem schränkt das Abkommen Facebooks Optionen für künftige Angebote ein. Das Unternehmen lebt davon, möglichst viele Daten seiner Nutzer zu sammeln, um auf deren Basis personalisierte Werbung zu vermarkten. In der Vergangenheit hat die Plattform ihre Nutzer mit neuen Funktionen überrascht, hinterher aber teils Zugeständnisse machen müssen, um es den Mitgliedern zu ermöglichen, sich aus den neuen Angeboten auszuklinken.
Inzwischen lässt sich beinahe jede Einstellung ändern, die die Privatsphäre der Nutzer betrifft. 2009 waren es allerdings Beschwerden von Datenschützern über Facebooks mangelhafte Informationspolitik, die zur Untersuchung der FTC führten. Damals hatte das soziale Netzwerk kommentarlos verschiedene Einstellungen zur Privatsphäre geändert. So war etwa die eigene Freundesliste plötzlich für alle Welt sichtbar. Zwar konnte man diese Funktion – ebenso wie viele andere – ausstellen; Voraussetzung war jedoch, dass man die Änderungen überhaupt bemerkt hatte. Nach etlichen Aufregern bemüht sich Facebook inzwischen, seinen Nutzern zumindest größere Änderungen direkt nach der Anmeldung mitzuteilen – und zu erklären, wie man die entsprechenden Funktionen ausschaltet.
Die Vereinbarung mit der FTC würde Facebook dazu verpflichten, seine Datenschutzstandards offenzulegen. Deren Einhaltung würde alle zwei Jahre von einer spezialisierten Anwaltskanzlei oder Prüfgesellschaft kontrolliert – über 20 Jahre hinweg. Ähnliche Pflichten bekam auch Google  im März auferlegt, ebenso Microsoft  im Jahr 2002.
(Quelle: Financial Times Deutschland)